Archiv
2011/2012
SEP
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MO 26. DI 27.King Arthur
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King ArthurSemi-Oper von Henry Purcell, Libretto von John DrydenMO 26. 09. 2011, 19:30 Uhr
DI 27. 09. 2011, 19:30 UhrPRODUKTION «ressort k» & «ensemble le phénix» in Koproduktion mit Theater Chur
INSZENIERUNG Manfred Ferrari
MUSIKALISCHE LEITUNG Mathias Kleiböhmer
BÜHNE Anne Hölck
KOSTÜME Gwendolyn JenkinsABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
In «King Arthur» kämpft der legendäre britische König Artus gegen den heidnischen Sachsenkönig Oswald – nicht nur um militärische Vorherrschaft sondern auch um die Liebe der blinden Prinzessin Emmeline. Um ihre Ziele zu erreichen, setzen beide Konkurrenten auf die Macht der Zauberei: Oswald bringt Emmeline nur mit Hilfe des Magiers Osmond und dessen Gehilfen in seine Gewalt; Arthur kann Emmeline nur dank der Tücken des grossen Zauberers Merlin zurückgewinnen.
Wie kein anderes Bühnenwerk verknüpft Henry Purcells 1691 komponierte Oper King Arthur Schauspiel, Musik, Tanz, und Bühnenzauber zu einem grossen Gesamtkunstwerk. Nicht umsonst gilt King Arthur somit als Ursprung des Musicals! In der Churer Fassung zeigen Sänger und Schauspieler, Orchester und Chor eine Kammeroper, die einige der kühnsten Harmonien und tänzerischsten Rhythmen enthält, die der Barock zu bieten hat.
Die Churer Theatergruppe «Ressort K» wurde 1995 von Regisseur Manfred Ferrari gegründet und hat seitdem über ein Dutzend Produktionen realisiert, die an zahlreiche Festivals eingeladen wurden.
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DO 29.Die grosse Helfried Gala
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Die grosse Helfried GalaErsatzprogramm! ("Grand Hotel Cornichon" musste kurzfristig abgesagt werden)DO 29. 09. 2011, 20:00 Uhrmit Christian Hölbling alias "Helfried"ABO Kabarett
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Im Februar 2000 war es das erste Mal so weit: Ein schmächtiges Männchen mit braunem Langeweiler-Anzug, überkorrektem Scheitel und schnarrender Stimme stakste auf die Bühne: HELFRIED! Die bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kunstfigur des österreichischen Komikers Christian Hölbling sorgte schnell für Furore in der deutschsprachigen Kleinkunst-Szene.
HELFRIED war seither nicht nur auf vielen Kabarettbühnen und grossen Festivals in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu Gast, sondern auch in zahlreichen Fernsehsendungen – etwa beim „Quatsch Comedy Club“, bei Stefan Raabs „TV Total“, bei „Genial daneben“, bei Dieter Hallervorden und vielen mehr. Für seine Programme wurde er mit etlichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Bonner „Prix Pantheon“.
In seinem Jubiläums-Galaprogramm zeigt Hölbling das Beste aus seinen bisherigen drei Helfried-Programmen: vom legendären Rezeptvorschlag für Pudelfondue über die beliebten "Regentropfen" bis zum "Ave Maria" im Falsett. Eine Vielfalt an skurrilen Szenen und Figuren, gemischt mit musikalischen Einlagen. Der Künstler zeigt sich dabei in seiner ganzen Vielfalt und lässt neben Helfried auch die bissige Tante Hedwig und den grotesken Entertainer Dr. Gerd Schuster lebendig werden - perfekt in Kostüm und Mimik. Auch die für Helfried typische Improvisation kommt nicht zu kurz.

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OKT
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SA 01.Business Class
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Business ClassEin Dialog-Stück nach Martin SuterSA 01. 10. 2011, 20:00 UhrMIT René Schnoz, Niklaus Schmid
INSZENIERUNG Georg Scharegg
PRODUKTION SwissandfamousABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–Das Dialog-Stück «Business Class» widmet sich der Figur des Managers – so wie er von Bestsellerautor Martin Suter in der «Weltwoche» und im «Tages-Anzeiger-Magazin» gezeichnet wurde. Während 15 Jahren nahm Suter in seinen wöchentlichen Kolumnen die Wirtschafts-Elite aufs Korn. Nicht den untadeligen Firmenlenker, den es möglicherweise heute noch gibt, sondern dessen Zerrbild. Der Autor stach in die Wunde der Statusängste und des Profilierungszwangs, eben all jener Phänomene, die – wie Suter in einem Tages-Anzeiger-Interview mutmasste – in ihrer Übertreibung die Finanzkrise verstärkt oder gar ausgelöst haben mögen. Die Höhepunkte von Suters brillant formulierten Beobachtungen aus der Teppichetage sind nun als Dialog-Stück für zwei Schauspieler zu sehen. In rasantem Wortwechsel und ausdrucksstarken Monologen zeigen René Schnoz und Nikolaus Schmid ein «Survival Kit» für Manager in Krisenzeiten.
Martin Suter ist der international populärste Schweizer Gegenwartsautor. Nach «Small World», «Die dunkle Seite des Mondes» und anderen Romanen sind vor kurzem «Der letzte Weynfeldt» sowie «Der Koch» erschienen. Im Januar 2011 erhielt er für seinen beständigen Erfolg den «Swiss Award» in der Kategorie Kultur.
René Schnoz und Niklaus Schmid gehören zu den erfolgreichsten jüngeren Schweizer Film- und Theaterschauspielern.
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MI 26.Dracula
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DraculaSchauspiel von Konstantin Moreth nach dem Roman von Bram Stoker
Ensemble Theaterlust MünchenMI 26. 10. 2011, 19:30 UhrINSZENIERUNG Konstantin Moreth
MUSIK Georg Karger, Leonhard SchildeABO Gemischt
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Als der junge Anwalt Jonathan Harker nach Transsylvanien reist, um für einen gewissen Graf Dracula den Kauf eines Anwesens in England abzuschliessen, ahnt er nicht, welchem Schrecken er den Weg bereitet. Schon bei der Anreise beschwören ihn die Einheimischen, vom Schloss des Grafen fernzubleiben und eine alte Frau reicht ihm ein Kruzifix zum Schutz. Harker tut das als Aberglauben ab, setzt seine Reise aber mit Unbehagen fort. Als er schliesslich vom Schlossherrn freundlich empfangen wird, zerstreuen sich seine Zweifel. Seltsam erscheint ihm nur, dass sich der Graf nur nachts zeigt und keinen Schatten zu werfen scheint. Doch bald schon muss Jonathan erkennen, dass er auf dem Schloss des Grafen gefangen ist und ein düsteres Schicksal auf ihn wartet. In höchster Not kann er gerade noch entkommen und flieht zurück nach England, wo der Graf längst eingetroffen ist: Die junge Lucy wird dort von einem geheimnisvollen Wesen heimgesucht. Als sie erkrankt und immer schwächer wird, kümmert sich der holländische Mediziner Van Helsing um sie. Er erkennt, dass sie von einem Vampir gebissen wurde und versucht sie mittels Bluttransfusionen zu retten. Und auch auf Mina, die Verlobte Harkers, hat es der Graf abgesehen. Doch nun holt Van Helsing zum Gegenschlag aus ...

«Dracula» war der fünfte Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker. 1890 hatte er vom legendären rumänischen Grafen Vlad Dracul gehört; sieben Jahre später kam der Roman heraus, der ihn weltberühmt machen sollte – und zum Gründervater des modernen Vampirmythos.
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SA 29. SO 30.Grüezi Kabul
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Grüezi KabulSchweizer Erstaufführung
Komödie von Jörg Graser in MundartSA 29. 10. 2011, 17:30 Uhr
SO 30. 10. 2011, 17:30 UhrPRODUKTION Theater Kanton Zürich
INSZENIERUNG Deborah Epstein
.ABO Unterhaltung
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
.Die Wirtstochter vom «Goldenen Hahn» hat sich in einen strenggläubigen Ägypter verguckt, was ihrem Vater zunächst gar nicht passen will. Aber Araber sind doch, wie die Wirtin sagt, nichts anderes als «ungebremste Männer». Die Vorschriften, die der Koran in punkto Frauen parat hat, nämlich dass sie gehorsam, treu und verschwiegen sein sollen, leuchten dem Vater dann aber sofort ein. Als der entsprechende Massnahmen ergreift, kommt es allerdings zum Ehekrach und zur Scheidung. Er bricht nach Kabul auf und macht dort ein Wirtshaus auf, in dem sich die KFOR-Truppen allabendlich ein Kampftrinken liefern. Endlich kann er sich seinen Traum von der Vielweiberei verwirklichen. Zur Hochzeit seines Sohnes bringt er seine drei afghanischen Ehefrauen in seine Heimat mit, doch seine Ehefrau sinnt auf Rache. Es wird eine turbulente Feier, bei der die Wirtin gründlich mit ihm, mit dem ägyptischen Unruhestifter und mit dem Islam abrechnet.

Autor Jörg Graser, der u. a. für die Fernsehserie «Der Bulle von Tölz» schrieb, hat eine Ader für schwarzen Humor, gibt aber immer der Komödie, was sie braucht: Anlässe zum Lachen inbegriffen. Regisseurin Deborah Epstein zeichnete zuletzt für die Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts «Der Richter und sein Henker» verantwortlich, die im Januar 2011 im Stadttheater Schaffhausen zu sehen war.
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MO 31.Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
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Small pieces of truth whispered on the kitchen floorEin neues Tanztheater-Stück vom Kumpane (Schaffhausen)
Kumpane in Koproduktion mit Stadttheater Schaffhausen, Tanzhaus Zürich und Phönix Theater SteckbornMO 31. 10. 2011, 19:30 UhrVON & MIT Tina Beyeler & Sebastian Krähenbühl
DRAMATURGIE & TEXTE Andri BeyelerABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
Ständig sitzen wir in einer Küche. Hier kochen wir für uns oder andere, lassen Partys ausklingen, hecken Verschwörungstheorien aus und erfinden die Popmusik neu. Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und das in einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben. Auf gewohnt humorvolle und gleichzeitig ernsthafte Art erkundet Kumpane tänzerisch und erzählerisch das Spannungsfeld zwischen normativ strukturierter Umgebung, selbst festgelegten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.
Die Tanz-Theater-Gruppe Kumpane um die Choreographin Tina Beyeler, den Autor Andri Beyeler und den Schauspieler Sebastian Krähenbühl hat seit ihrer Gründung 2003 sieben Produktionen an der Schnittstelle von modernem Tanz und Sprechtheater erarbeitet. Mit «small pieces of truth» ist sie zum ersten Mal im Stadttheater.


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DI 01.Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
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Small pieces of truth whispered on the kitchen floorEin neues Tanztheater-Stück vom Kumpane (Schaffhausen)
Kumpane in Koproduktion mit Stadttheater Schaffhausen, Tanzhaus Zürich und Phönix Theater SteckbornDI 01. 11. 2011, 19:30 UhrVON & MIT Tina Beyeler & Sebastian Krähenbühl
DRAMATURGIE & TEXTE Andri BeyelerABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
Ständig sitzen wir in einer Küche. Hier kochen wir für uns oder andere, lassen Partys ausklingen, hecken Verschwörungstheorien aus und erfinden die Popmusik neu. Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und das in einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben. Auf gewohnt humorvolle und gleichzeitig ernsthafte Art erkundet Kumpane tänzerisch und erzählerisch das Spannungsfeld zwischen normativ strukturierter Umgebung, selbst festgelegten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.
Die Tanz-Theater-Gruppe Kumpane um die Choreographin Tina Beyeler, den Autor Andri Beyeler und den Schauspieler Sebastian Krähenbühl hat seit ihrer Gründung 2003 sieben Produktionen an der Schnittstelle von modernem Tanz und Sprechtheater erarbeitet. Mit «small pieces of truth» ist sie zum ersten Mal im Stadttheater.


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SA 05. SA 05. SO 06.Hänsel & Gretel
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Hänsel & GretelKinderoper nach Engelbert HumperdinckSA 05. 11. 2011, 14:00 Uhr
SA 05. 11. 2011, 17:00 Uhr
SO 06. 11. 2011, 14:00 UhrINSZENIERUNG Lajos Wenzel
PRODUKTION Kammeroper KölnABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
«Hänsel und Gretel» ist eine wunderbare Märchenoper! Die Musik Humperdincks mit ihren eingängigen Motiven schafft Räume für Phantasie und Zauber bei Jung und Alt: Aus einer Szenerie von Armut und Hunger zweier Kinder entsteht der Traum einer Märchenlandschaft, in der Lebkuchen an den Hauswänden wachsen. Im Alltag erlebtes wird in kindlichen Träumen verarbeitet: Mutter und Vater erscheinen als Sandmann und Taumännchen, aber auch als fürchterliche Knusperhexe. Gemeinsam mit den Kindern im Zuschauerraum versuchen Hänsel und Gretel, sich in dieser Welt zurechtzufinden und helfen sich gegenseitig. Alle zittern mit, wenn die Geschwister im Lebkuchenhaus auf die Hexe treffen und alle atmen erleichtert auf, wenn die Hexe am Ende selbst zum Lebkuchen wird und die Kinder mit ihren Eltern versöhnt in den Armen liegen.
Die Kammeroper Köln ist für ihre liebevollen, kindgerechten und pädagogisch anspruchsvollen Inszenierungen bekannt. Das Ensemble besticht neben herausragender Musikalität mit viel Spielwitz und kindlicher Frische.
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MO 07. DI 08.Othello
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OthelloTragödie von William Shakespeare
Theater KonstanzMO 07. 11. 2011, 19:30 Uhr
DI 08. 11. 2011, 19:30 UhrINSZENIERUNG Wulf Twiehaus
AUSSTATTUNG Katrin HieronimusABO Schauspiel
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 UhrOthello, ein angesehener und hoch dekorierter General bei der venezianischen Armee, hat den unerfahrenen Michael Cassio zum Leutnant befördert und dabei seinen Fähnrich Jago übergangen. Jago, von Hass und Machtgier zerfressen, schwört Rache und beschliesst, Othello zu vernichten. Er zerstört Othellos Vertrauen in dessen gerade erst geschlossene Ehe mit der jungen Desdemona und stürzt ihn in einen Strudel von selbstzerstörerischer Eifersucht. Dabei nutzt er geschickt den gesellschaftlichen Druck, der ohnehin auf dieser Verbindung eines Schwarzen mit einer Weissen lastet. Jago überzeugt Othello davon, dass Desdemona ihn mit Cassio betrügt. Ausser sich vor Eifersucht tötet Othello Desdemona und, als ihre Unschuld deutlich wird, sich selbst. Mit irritierender Schärfe erzählt Shakespeare von den subtilen Strategien gesellschaftlicher Ausgrenzung, von Rassismus und Sexualität. Und nicht zuletzt erzählt er die Geschichte vom Untergang einer Liebe.

Wulf Twiehaus, langjähriger Oberspielleiter am Theater Konstanz, wird Shakespeares grosse Tragödie über die paranoide Dynamik von Eifersucht und den Zerfall jeglicher Beziehung auf die Bühne bringen.
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DO 10.Hanspeter Müller-Drossaart
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Hanspeter Müller-DrossaartMit seinem Programm «Unteranderem – Überleben Sie gut»DO 10. 11. 2011, 20:00 UhrINSZENIERUNG Stefan Jäger
PRODUKTION Gubser & BlochABO Kabarett
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Nach seinem erfolgreichen ersten Soloprogramm «Obsi / Nitsi» zeigt der Mundart-geladene, fastholländische Innerschweizer seine neue schauspielerische Kabarett-Revue: Ein satirischironischer Parcours Suisse durch das ungesicherte Gelände der helvetischen Befindlichkeiten. «Unteranderem» diesmal mit einem charmant-hinterfotzigen Moderator, der unsere Ur-Ängste in griffige Überlebensvisionen umschwurbelt, mit neuen skurrilen Figuren wie dem Nachbarschaftsphobiker Rolf Zangger, mit einem listigen «ewigen» Bauern, mit Max the Money-Maker und natürlich der unvergesslichen Gondel-Theres aus dem ersten Programm. Sind Sie ausreichend «duregschuelet», immer noch gesund und heimat-dicht? Möchten Sie Ihre Probleme gewinnbringend ausleihen? Kommen Sie vorbei! Sie werden was erleben ... Hanspeter Müll er-Drossaart ist in Sarnen geboren. In Zürich besuchte er die Schauspiel-Akademie und bildete sich zum Schauspieler und Theaterpädagogen aus. In den 80er-Jahren führte er während drei Spielzeiten Regie am Theater Stans, bevor er Ensemblemitglied beim Theater Neumarkt Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater wurde.

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DI 22.Monsieur Bonhomme et les incendiaires
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Monsieur Bonhomme et les incendiairesBiedermann und die Brandstifter
Schauspiel von Max Frisch in französischer SpracheDI 22. 11. 2011, 20:00 UhrINSZENIERUNG Gisèle Sallin
PRODUKTION Théàtre des OssesABO ---
PREISE 25.– / 15.–Theodor Bonhomme – so heisst Max Frischs berühmter Herr Biedermann auf französisch – ist Besitzer einer Haarwasserfabrik. Er sitzt gemütlich in seinem Sessel. Doch seine Ruhe wird gestört durch einen armen Teufel, der ihn in seinem Wohnzimmer aufsucht. Dies obwohl er ausdrücklich keinen Besuch gewünscht hatte. Bonhomme ist jedoch ein «Menschenfreund» und gibt dem Besucher zu essen. Damit seine herzkranke Frau diesen nicht entdeckt, versteckt Bonhomme den unerwünschten Besucher für die Nacht im Estrich. Der Unbekannte heisst Goulot und ist gierig. Sein Komplize Durassier gesellt sich in der Nacht zu ihm und während die beiden unterm Dach die Benzinkessel und Zündschnüre bereitmachen … kocht ihnen das Ehepaar Bonhomme einen Coq au vin. Was sie jedoch nicht hören sind die Sprechchöre der Feuerwehrleute, die sie vor der bevorstehenden Tragödie warnen möchten …
La catastrophe plane sur la ville. Des incendiaires s'infiltrent dans les maisons bourgeoises et y boutent le feu. Tous les jours une autre maison flambe mais Theodore Bonhomme ne veut pas voir. La catastrophe n'est pas pour lui, elle n'arrivera qu'aux autres.
Tel est le sujet de cette comédie burlesque qui se donne des allures de tragédie avec son chœur des pompiers qui annonce le malheur. Mais Bonhomme est sourd. Il ne veut rien entendre car il ne veut pas changer. Pour déjouer son destin, il essaie d'apprivoiser les incendiaires avec un coq au vin. Max Frisch appelle ce destin «la connerie humaine, trop humaine» ! Bonhomme est un délicieux bouffon affublé de sa femme Babette et de sa bonne Anna. Toutes les deux remplissent les bons offices nécessaires au bourgeois très humain qu'il est. Quant aux incendiaires, ils forment un couple à la Laurel et Hardy. Ils tiennent les ficelles du scénario en disant tout simplement la vérité car c'est la seule chose à laquelle personne ne croit. Cette comédie est un chef-d'œuvre universel qui nous renvoie à nous-mêmes. Nous sommes tous des Bonhomme : on préfère aller droit dans le mur plutôt que de changer.
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MI 23.Clown Dimitri
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Clown Dimitrimit seinem Programm «Porteur»MI 23. 11. 2011, 19:30 UhrABO Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–1962 entstanden, ist «Porteur» Dimitris ältestes Programm. Es dreht sich alles um geheimnisvolle Kisten und Koffer. Und gemeinsam mit Dimitri können wir deren Inhalt entdecken: Im ersten Teil überrascht uns Dimitri mit dem beinah unerschöpflichen Inhalt einer grossen Kiste, welche ihn immer wieder zu clownesken, artistischen Nummern inspiriert. Mögen die Utensilien auch noch so klein sein, umso grösser ist die Freude und Verblüffung über das, was er damit anstellt! Im zweiten Teil findenwir Dimitri in der Rolle eines Porteurs auf einem Bahnsteig wieder. Ein bereits abgefahrener Zug lässt ihn mit Koffern zurück, die seine Neugier wecken. Er kann der Versuchung nicht widerstehen, öffnet die Koffer einen nach dem andern und schwelgt schliesslich in einem musikalischen Schlaraffenland.
«Schaut ihn an, sage ich, das ist ein wirklicher Clown. Was ist ein wirklicher Clown? das weiss ich nicht, aber schaut ihn an: Er kann schon allerhand und immer noch etwas mehr und dann ist er selig, wenn noch mehr gelingt, sogar das Unglaubliche. Man freut sich wie mit einem Kind, das die Tücke aller Dinge entdeckt und wie durch ein Wunder nicht strauchelt. Ich bin in jedem Augenblick gespannt, aber dann hat immer jemand gelacht, einfach laut gelacht, als wäre er allein, nicht wie man über einen Witz lacht, sondern gelacht vor Freude wie ein Kind; das war ich und der Clown heisst Dimitri». Max Frisch
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MO 28. DI 29.Rinaldo
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RinaldoOper von Georg Friedrich Händel – Mit MarionettenMO 28. 11. 2011, 19:30 Uhr
DI 29. 11. 2011, 19:30 UhrINSZENIERUNG Eugenio Monti Colla
MUSIKALISCHE LEITUNG Wolfgang Katschner
PRODUKTION Händel Festspiele und Lautten Compagney Berlin in Kooperation mit dem Marionettentheater Carlo Colla e Figli, Milano
in italienischer Sprache mit deutschen ÜbertitelnABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
Rinaldo ist die erste Oper, die Georg Friedrich Händel für seine Wahlheimat London schrieb und die 1711 für Furore sorgte. Mit einer waghalsigen Mischung aus Zauberoper und Kriegsdrama kreierte er für das Londoner Publikum ein Musikspektakel, mit dem sich der junge Sachse aus dem Nichts einen Namen als angesagter Opernkomponist machte. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Kreuzritter Rinaldo, der in das Heilige Land gezogen ist, um Jerusalem von den Sarazenen zu befreien. Almirena, seine Geliebte, gerät in Gefangenschaft der bösen Zauberin Arminda und wird zum Spielball der feindlichen Lager. Mit Hilfe von List, Zauberei und Tücke gelingt schliesslich ein Happy End. Denn das gehört zur Barockoper ebenso dazu wie die atemberaubende Gesangsakrobatik, die nicht nur das Publikum der Barockzeit in Ekstase versetzt hat.

Alte Musik und altes Handwerk, Bühnen- und Puppenzauber in einem – all dies verbindet sich zu einem ganz besonderen Spektakel bei der Aufführung von Händels Zauberoper «Rinaldo» durch die Berliner Lautten Compagney (Echo Klassik2010) unter Leitung von Wolfgang Katschnerund das Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli. Seit über 200 Jahren lässt die Mailänder Kompanie die Puppen tanzen. Nun werden sie erstmals die Rittergeschichte um Rinaldo auf die Bühne bringen. Ein garantiert aussergewöhnlicher und hochklassiger Musiktheaterspass für Jung & Alt.
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DEZ
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SA 03. SA 03. SA 10. SA 10. SO 11. SO 11.Rasmus und der Landstreicher
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Rasmus und der Landstreichernach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren
Kleine Bühne SchaffhausenSA 03. 12. 2011, 14:00 Uhr
SA 03. 12. 2011, 17:00 Uhr
SA 10. 12. 2011, 14:00 Uhr
SA 10. 12. 2011, 17:00 Uhr
SO 11. 12. 2011, 14:00 Uhr
SO 11. 12. 2011, 17:00 UhrINSZENIERUNG René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG Paul K. Haug
BÜHNE Philipp Flury
KOSTÜME Christine MeyerABO Kinder & Familien
PREISE 15.–Eigene Eltern zu haben, das ist der grösste Wunsch aller Kinder aus dem Waisenhaus. Doch weil alle Leute immer nur Mädchen mit Locken wollen, macht sich der kleine Rasmus selbst auf die Suche nach Eltern. Eines Nachts läuft er einfach fort... Bald begegnet ihm Oskar, der Landstreicher. Mit ihm geht er «auf Walz» und findet das Landstreicherleben herrlich. Ob er unterwegs Leute treffen wird, die seine Eltern werden möchten? Eins ist klar: Zurück ins Waisenhaus geht Rasmus auf keinen Fall mehr! Eines Tages werden Rasmus und Oskar Zeuge eines Diebstahls. Die Polizei sucht die beiden, aber Oskar und Rasmus verstecken sich. Das Versteck dient allerdings auch den wahren Dieben als Versteck für ihre Beute ...

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MI 07.Konstantin Wecker
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Konstantin WeckerTournee zur neuen CD «Wut und Zärtlichkeit»MI 07. 12. 2011, 19:30 UhrMIT Konstantin Wecker, Jo Barnikel (Piano), Jens Fischer (Drums, Percussion, Bass), Nils Tuxen (Gitarre)ABO ---
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–Schon immer verknüpfte Konstantin Wecker in seinen Konzerten zärtliche Poesie mit empörtem Aufbegehren und gewährte dabei seinem Publikum jederzeit tiefe Einblicke in die eigene Seelenwelt. Und auch die Verrückten und seitlich Umgeknickten, die Betrogenen dieser Welt nimmt der deutsche Musiker seit über 40 Jahren mit seinen Liedern und Texten zärtlich in den Arm. Und dies wird er auch weiterhin tun. Im Sommer nahm der Komponist und Sänger in der Toskana nach sechs Jahren wieder eine CD mit zwölf taufrischen, eigenen Liedern auf. «Wut und Zärtlichkeit» heisst das neue Programm, das Konstantin Wecker gemeinsam mit seinen musikalischen Partnern Jo Barnikel (Piano), Jens Fischer (Drums, Percussion und Bass) und dem dänischen Gitarristen Nils Tuxen auch in der Schweiz präsentiert. Ein Muss für alle Wecker-Fans und eine hervorragende Gelegenheit, es noch zu werden.

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MI 14. DO 15.Im Orchester graben
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Im Orchester grabenEin Konzerttheater - mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz und Ursus & NadeschkinMI 14. 12. 2011, 20:00 Uhr
DO 15. 12. 2011, 20:00 UhrDIRIGENTIN Graziella Contratto
REGIE Tom RyserABO Kabarett
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–Beethovens Fünfte steht an diesem Abend auf dem Programm, das Sinfonieorchester Camerata Schweiz spielt unter der Leitung der Dirigentin Graziella Contratto. Ein ganz normaler Konzertabend also, wären da nicht zwei, die normalerweise gar nicht da hingehören: Ursus & Nadeschkin. Das berühmte «Tatatataa» des ersten Satzes wird zum Leitmotiv der beiden Komiker. Mit ihren ungewöhnlichen Ideen verwandeln sie die Konzertbühne in ein Tummelfeld der witzigsten Experimente: Was fehlt, wenn die Dirigentin fehlt? Kann ein Orchester improvisieren? Wann wird eine Partitur zur Choreographie? Welche Macht obliegt dem Dirigierstab? Was ist Taktgefühl? Und wer ist eigentlich dieser Beethoven?

Erleben Sie einen Abend, an dem das Sinfonieorchester mit Beethovens musikalischem Meisterwerk über sich hinauswächst. Und erleben Sie, wie Klassik und Komik auf der grossen Konzertbühne aufeinander treffen und gemeinsam im Orchester graben.
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SA 17. SO 18.Der Gott des Gemetzels
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Der Gott des GemetzelsKomödie von Yasmina Reza
Eurostudio LandgrafSA 17. 12. 2011, 17:30 Uhr
SO 18. 12. 2011, 17:30 UhrMIT Jacquline Macaulay, Anna Stieblich, Adnan Maral, Matthias Fuhrmeister
INSZENIERUNG Bernd MottlABO Unterhaltung
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Eigentlich ist das Schlimmste schon geschehen: Zwei 11-jährige Buben haben sich geprügelt, der eine hat mit dem Stock zugeschlagen, der andere zwei Schneidezähne verloren ... Und so treffen sich die Elternpaare, um in aller Ruhe zu beraten, wie man pädagogisch sinnvoll auf Täter und Opfer einwirken kann, und um das Formular zur Schadensregulierung für die Versicherung aufzusetzen. Doch schon hierbei entzündet sich der erste Konflikt: Wer war denn nun eigentlich der Schuldige? Deutet das rabiate Verhalten ihres Sohns nicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und was lässt sich daraus schliessen, dass Michel den Hamster seiner Tochter ausgesetzt hat und dass Alain einen dubiosen Pharmakonzern juristisch vertritt?

Ein Abend, der überaus freundlich und zivilisiert begonnen hat, entwickelt sich nach und nach zu einer Schlacht, die diejenige der Kinder bei Weitem in den Schatten stellt. Es ergeben sich überraschende Fronten und Koalitionen, und das eigentliche Ziel des Treffens wird restlos aus den Augen verloren. Yasmina Reza wurde durch ihr Stück «Kunst» bekannt und ist heute die weltweit meist gespielte lebende Dramatikerin. Mit Humor und Treffsicherheit spiesst sie in «Der Gott des Gemetzels» die moderne bürgerliche Gesellschaft auf.
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SA 17.Die Bühnenpiraten
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Die BühnenpiratenIm Bühnenbild der Produktion «Der Gott des Gemezels»
Theater ImprophilSA 17. 12. 2011, 20:00 UhrMIT Martina Schütze, Reto Bernhard, Randulf Lindt und Gäste (Tim-Owe Georgi, Roberto Hirche u.a.)
MUSIK Jimmy Muff, Andreas Riesen
LICHT Markus Güdel, Manuel BosshardABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Theatersaal vor einer Kulisse, welche Sie vertraut an eine Produktion erinnert, die Sie gerade erst in diesem Theater besucht haben. Der Vorhang öffnet sich und… das Bühnenbild wird geentert von den Bühnenpiraten! Nichts ist mehr, wie es gerade noch war. Denn die Geschichte, welche Sie zu kennen glauben, findet so nicht mehr statt; Sie befinden sich als Publikum in einem interaktiven Theaterlabor. Die Bühnenpiraten fordern Sie auf, Ihre Ideen – inspiriert durch das Bühnenbild, aktuelle Ereignisse aus Ihrem Alltag oder schlicht unerhörte Wünsche – einzubringen. Aufgrund dieser Vorgaben lassen die Bühnenpiraten aus dem Nichts theatrale und musikalische Szenen entstehen, welche so noch nicht existiert haben. Unmittelbar vor den Augen des Publikums entwerfen sie Geschichten, welche sie dramaturgisch geschickt ineinander verweben. Werden Sie also Zeuge einer Uraufführung, Premiere und Derniere zugleich!
Das Theater Improphil wurde 1999 gegründet und zählt heute zu den besten Improvisationstheatern der Schweiz. Das Format «Bühnenpiraten» wurde durch Theatersport Berlin entwickelt und wird seit 2010 durch das Theater Improphil auch in der Schweiz präsentiert.
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MO 19. DI 20.Der Seefahrer
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Der SeefahrerStück von Conor McPherson
a.gon Theater MünchenMO 19. 12. 2011, 19:30 Uhr
DI 20. 12. 2011, 19:30 UhrMIT Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer, Robert Valentin
INSZENIERUNG Stefan ZimmermannABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
Es ist Weihnachtsabend in einem heruntergekommenen Haus an der irischen Küste. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und Whiskey fliessen reichlich. Zur feuchtfröhlichen Runde gehören Sharky, der früher als Fischer und Fahrer gearbeitet hat und sich jetzt um seinen kürzlich erblindeten Bruder Richard kümmern will, Ivan, ein alter Freund des Hauses, und Nicky, mit dem Sharky noch eine Rechnung offen hat. Es geht ziemlich derb zu. Nur der mysteriöse Mr. Lockhart, den Nicky in einer Kneipe aufgegabelt hat, bleibt höflich, wachsam und undurchschaubar. Wer ist dieser Fremde im schicken Anzug, der offenbar Gedanken lesen kann und mehr über Sharkys Vergangenheit weiss als seine Freunde? Lockhart hat zwar keinen Pferdefuss, aber als er das Pokerspiel zu einem Kampf um Sharkys Seele werden lässt, bleiben wenig Zweifel an seiner Identität … Was als Weihnachtskomödie beginnt, wird plötzlich zur sehr viel dunkleren Geschichte eines Mannes, der um sein Leben, um seine Erinnerung, um jeden falschen Schritt, den er getan hat, und letztlich um Erlösung und neue Hoffnung spielt. Mit allem nötigen Humor ist «Der Seefahrer» nicht einfach nur unterhaltsam, sondern zugleich eine Allegorie über die menschliche Schuld und die eigenen Dämonen.

Jürgen Prochnow ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die auf eine Karriere in Hollywood zurückblicken können. Nach «Das Boot» (1981) spielte er in zahlreichen grossen Filmen wie «Der Englische Patient» und «Der Da Vinci Code», sowie zuletzt in der legendären Serie «24». Für die Hauptrolle in «Der Seefahrer» kehrt er nun nach über 30 Jahren erstmals wieder auf die Bühne zurück.
Conor McPherson ist einer der erfolgreichsten Theaterautoren der Gegenwart. Seine Stücke laufen in London, in New York und an vielen deutschsprachigen Theatern. «Der Seefahrer» wurde 2007 vom Wall Street Journal als «Das beste neue Stück des Jahres» und «eine irische Version des ‹Faust›» gefeiert.
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SA 31.Silvesterkonzert
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Silvesterkonzertmit Werken von Offenbach, Delibes, Gounod, Lanner, Ziehrer, Strauss, AndersonSA 31. 12. 2011, 17:30 UhrMIT DER Sinfonietta Schaffhausen
MUSIKALISCHE LEITUNG Paul K. HaugABO ---
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–Die Sinfonietta Schaffhausen ist ein junges, dynamisches Kammerorchester und hat sich seit einer Gründung vor wenigen Jahren unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen. Trägerin ist eine Stiftung gleichen Namens. Die Sinfonietta Schaffhausen bereichert mit ihren Konzerten das Kulturleben der Region und will dadurch bei der Schaffhauser Bevölkerung Identität stiften. Das Orchester übernimmt eine positive Botschafterrolle für die Region Schaffhausen und fördert den guten Ruf von Schaffhausen als Musikstadt im In- und Ausland. Markenzeichen der Sinfonietta Schaffhausen sind u. a. kontrastreiche Programme mit interessanten wechselseitigen Bezügen zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem. Das Orchester spielt mit gleicher Begeisterung anspruchsvolle Werke und leichtere Musik. Alles wird dabei mit gleicher Sorgfalt erarbeitet.
Die Sinfonietta Schaffhausen begleitet oft junge, aufstrebende Solisten, hat aber auch immer wieder die Ehre mit namhaften und erfahrenen Solisten zusammenzuarbeiten. Ein lebendiges, virtuoses, spannungsreiches Spiel und sorgfältige Interpretationen kennzeichnet dieses junge Ensemble.
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JAN
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SA 07. SO 08.Die lustige Witwe
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Die lustige WitweOperette von Franz Lehár
Thalia Theater Wien in Koproduktion mit der Staatsoper LiberecSA 07. 01. 2012, 17:30 Uhr
SO 08. 01. 2012, 17:30 UhrINSZENIERUNG Wilhelm SchuppABO Unterhaltung
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Obwohl die Kassen des kleinen Provinzstaats Pontevedro leer sind, veranstaltet der Gesandte Baron Zeta in Paris ein grosses Fest – angeblich zu Ehren des fernen Landesherrn. In Wahrheit muss er auf dem Tanzparkett die letzten finanziellen Reserven für das Vaterland retten, die sich hier in Gestalt der attraktiven Millionärswitwe Hanna Glawari auftun. Damit ihr Vermögen «in der Familie» bleibt, soll sie den einzig verfügbaren echten Pontevedriner Graf Danilo heiraten. Der geht aber lieber ins Maxim, seit seine aristokratische Sippschaft sich einst einer Verbindung mit der schönen, aber aus einfachen Verhältnissen stammenden Hanna entgegenstellte. Inzwischen ist Hanna Witwe, steinreich und möchte ihren Ex-Geliebten zurückgewinnen. Doch Danilo will nicht als «Mitgiftjäger » gelten. Um zwischen ihm und Hanna einen Ehebund zu stiften, bräuchte es also einiges diplomatisches Geschick, das Baron Zeta nicht hat. So ist es dann doch die Liebe, die alles richten muss…
Wilhelm Schupp ist seit mehr als 25 Jahren Intendant der Operettenfestspiele Bad Hall. Als Tenor hat er sämtliche bedeutenden Operettenrollen interpretiert; seine Inszenierungen zeichnen sich durch seine ausserordentliche Liebe zu der Kunstform der Operette aus.
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DO 12.Bo Katzmann Chor
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Bo Katzmann ChorLand of DreamsDO 12. 01. 2012, 20:15 UhrVermietung / Fremdveranstaltung
DAUER CA. 2 h 45 min inkl. PauseABO ---
PREISE
externer Vorverkauf

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SA 14. SA 14. SO 15.Pinocchio
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PinocchioEin Märchen für Kinder von Carlo Collodi
Theater Biel SolothurnSA 14. 01. 2012, 14:00 Uhr
SA 14. 01. 2012, 17:00 Uhr
SO 15. 01. 2012, 14:00 UhrINSZENIERUNG Katharina Rupp
DAUER CA. 1 h 40 min inkl. PauseABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
Meister Kirsche staunt nicht schlecht, als er das dürre Stück Holz in seiner Werkstatt zu einem Tischbein verarbeiten will: Kaum hat er mit seiner Axt angesetzt, um das Holz zu glätten, fleht dieses mit dünnem Stimmchen: «Schlag mich nicht!». Der alte Tischlermeister zweifelt an seinem Verstand. Er schenkt das unselige Scheit seinem Kollegen Geppetto. Dieser macht sich sogleich an die Arbeit und schnitzt daraus eine wunderbare Holzpuppe mit Augen, Nase und Mund. Doch kaum vollendet, stehen dem hübschen Puppenkopf die Sinne nur noch nach Flausen und Schabernack. Und als Pinocchio, denn so nennt ihn sein Schöpfer, schliesslich noch Arme und Beine bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr: Er schlüpft durch die Haustür, rennt auf die Strasse und flieht in die grosse weite Welt. Eine aufregende Reise beginnt, eine Reise voller Versuchungen und Verlockungen, Gefahren und Tücken, die erst im Bauch eines riesigen Walfischs ihr Ende finden wird.

Carlo Collodi (1826–1890) schrieb die «Geschichte einer Holzpuppe» zunächst als Fortsetzungsroman für eine Kinderzeitschrift. 1883 erschien «Pinocchio» erstmals in Buchform. Das beliebte Werk zeigt auf poetische und humorvolle Art, dass ein bisschen Naivität und kindlicher Übermut dem Leben durchaus Schwung verleihen können und dass eine gesunde Portion Unvernunft noch niemandem geschadet hat.
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MO 16. DI 17.Der Meister und Margarita
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Der Meister und MargaritaSchauspiel nach dem Roman von Michail Bulgakow
Landestheater TübingenMO 16. 01. 2012, 19:30 Uhr
DI 17. 01. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG Thorleifur Örn Arnarsson
DAUER CA. 3 h inkl. PauseABO Schauspiel, Gross Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 UhrEines Frühlingsabends kommt der Teufel höchstpersönlich nach Moskau – und zwar in Gestalt des ausländischen Professors, Artisten oder Magiers Voland. Begleitet wird er von mehreren äusserst zwielichtigen Gestalten, unter ihnen ein riesiger schwarzer Kater. Von nun an ist nichts mehr wie bisher, denn Voland bringt die vermeintlich heile Welt des Moskauer Bürgertums gehörig durcheinander. Linientreue Kulturbürokraten, gewissenhafte Verwaltungsangestellte und ehrenhafte Parteifunktionäre entpuppen sich plötzlich als spiessige, raffgierige und talentlose Kleinbürger, die nur den eigenen Vorteil im Sinn haben. Auf ihrem Streifzug durch Moskau befreien Voland und sein Gefolge schliesslich auch den Meister, den namenlosen Verfasser eines unveröffentlichten Romans über Pontius Pilatus, und dessen Geliebte Margarita...

Mit dem erst 25 Jahre nach seinem Tod erschienenen Roman «Der Meister und Margarita» hat der russische Autor Michail Bulgakow (1891-1940) einen Klassiker der Weltliteratur geschrieben, der viele Genres und Themen in sich vereint: eine schonungslose Satire auf die Stalin-Ära und überhaupt auf alle totalitären Systeme, einen Künstlerroman und ein fantastisches Märchen, das überdies noch einen Gottesbeweis erbringt.
Der Isländer Thorleifur Örn Arnarsson zählt zu den derzeit gefragtesten jungen Theaterregisseuren. Seine Inszenierung des «Peer Gynt» wurde bei der Zuschauerumfrage des Kritikerportals «nachtkritik.de» zur besten Inszenierung der letzten Saison gewählt. Im Stadttheater Schaffhausen war zuletzt seine bildstarke Inszenierung von Shakespeares «Romeo und Julia» zu sehen.
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MI 18.Salut Salon
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Salut SalonDie «Teufelsgeigerinnen» aus Hamburg
mit ihrem aktuellen Programm "Ein Haifisch im Aquarium"MI 18. 01. 2012, 19:30 UhrMIT Angelika Bachmann (Violine), Iris Siegfried (Gesang & Violine) und Gäste mit ihrem aktuellen Programm
DAUER CA. 2 h inkl. PauseABO Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
«Was um alles in der Welt machen die da?», fragt sich irritiert so mancher Besucher, der zum ersten Mal in einem Salut Salon Konzert sitzt und angesichts der Instrumente – zwei Geigen, Cello und Klavier – auf einen Klassik-Abend vorbereitet ist. Natürlich erkennt er «seinen» Bach, Brahms oder Mozart, aber so arrangiert und vorgetragen hat er ihn nie vorher gehört, geschweige denn gesehen! Konzerte von Salut Salon lassen jeden Klassik-Muffel seine Vorurteile gegen den klassischen Konzertbetrieb schnell vergessen, denn in einem Salut Salon Konzert darf gelacht und auch schon mal an der «falschen» Stelle geklatscht werden.

Im Mai 2008 sind sie im Feuilleton der «Welt» als einer der erfolgreichsten deutschen «Kultur-Exporte» gewürdigt worden, und das aus gutem Grund: «Salut Salon», die im Jahr 2000 von Angelika Bachmann (Violine) und Iris Siegfried (Violine und Gesang) in Hamburg aus der Taufe gehobene Quartettformation, hat die Kunst des «Cross-Over» virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme!
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SA 21.Crazy Horn
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Crazy HornMatterhorn-Musical in freier Anlehnung an Luis Trenkers Film «Der Berg ruft»
Sempione Productions in Koproduktion mit Theater Chur und Theater Neumarkt ZürichSA 21. 01. 2012, 20:00 UhrINSZENIERUNG Barbara Terpoorten-Maurer
TEXT Rolf Hermann
MUSIK Martin Bezzola
BÜHNE Philipp Stengele
DAUER CA. 80 min keine PauseABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
«Der Berg ruft» – der Filmklassiker aus den 1930er Jahren – ist die Ausgangslage für die Komödie «Crazy Horn». Auch im Remake, einem vertikalen Western, führt Luis Trenker Regie. Gewohnt ambitioniert und selbstbewusst nimmt der Autor, Architekt, Regisseur, Kolumnist, Autobiograph und Filmemacher aus Bozen sich mit seinen Laiendarstellern ein Musical vor und lässt den Kampf um die Erstbesteigung der Becca von 1865 noch einmal aufblühen. Mit viel Verve und Humor erzählen sie von den zähen Versuchen, Neuland zu erobern, Zentimeter um Zentimeter, beschwören Mut und Niederlage und heroischen Idealismus. Der Blick gerichtet: hinauf zu den Gipfeln, dem Himmel entgegen. Ein Abend um Ehre, Tradition, Authentizität, Liebe und Verrat.
«Stellen Sie sich vor, das ist die Becca. Sie ist die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Hier ist Zermatt mit der Nordwand. Die gehört den Schweizern. Hier ist Breuil mit der Südwand. Und die gehört uns. Und ein solcher Berg wird immer von zwei Seiten geraubt werden. Aber wenn ich einen Schweizer auf meiner Seite erwische, dann schmeiss ich ihn die Wand herunter.»
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MO 23. DI 24.Don Giovanni
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Don GiovanniOper von Wolfang Amadeus Mozart, Libretto von Lorenzo Da Ponte
Theater Biel SolothurnMO 23. 01. 2012, 19:30 Uhr
DI 24. 01. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG Gerd Heinz
BÜHNE UND KOSTÜME Lilot Hegi
DAUER CA. 3 h inkl. Pause
in italienischer Sprache mit deutschen und französischen ÜbertitelnABO Musiktheater
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater um 18:45 Uhr
Der legendäre Herzensbrecher Don Giovanni wird bei dem Versuch, Donna Anna zu verführen, in ein Duell mit deren Vater, dem Komtur, verwickelt. Im Eifer des Gefechts ersticht er ihn. Mit dieser Tat, seinem ersten Mord, bricht er die eigenen Tabus und wird selbst vom Jäger zum Gejagten. Und fortan scheitert Don Giovanni bei all seinen Unternehmungen: Nicht einmal Donna Elviras Liebe kann ihn zur Reue und Abkehr von seinem ausschweifenden Lebensstil bewegen. Als er gar der Toten spottet und das Standbild des erschlagenen Komturs zum Nachtmahl einlädt, ist sein Schicksal besiegelt.

«Die Oper aller Opern» nannte E.T.A. Hoffmann Mozarts Don Giovanni. Die Geschichte des erotischen Verführers und Vergewaltigers, des Gotteslästerers und aristokratischen Kavaliers sowie des Narziss und Mörders in einer Person inspirierte Mozart und seinen Librettisten Da Ponte zu einer Komposition, in der tragische und heitere Elemente genial zu einer Einheit verschmelzen
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DO 26.Bundesordner '11
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Bundesordner '11Ein satirischer Jahresrückblick 2011DO 26. 01. 2012, 20:00 UhrMIT Gabriel Vetter, Ralf Schlatter und Anna-Katharina Rickert (schön&gut), Uta Köbernick, Fitzgerald & Rimini u.a.
INSZENIERUNG Paul Steinmann
PRODUKTION Casinotheater WinterthurABO Kabarett
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–Den Schweizer Bundesordner gibt es seit 100 Jahren. Nun ist – nach den Bundesordnern ’09 und ’10 – auch der Bundesordner ’11 einer erlesenen Hand voll Kabarettisten, Wortakrobaten und Komikern in die Hände gefallen. Wiederum ein Glücksfall? Sicher! Denn dass die geheimen Akten bei ihnen gelandet sind ist kein Zufall.

Die Bundesordnertruppe hat sich erneut durch den Ordner geackert, die Akten genau studiert und wieder einmal allerlei brisantes, brillantes und zur kabarettistischen Satire nur so einladendes Material ans Licht gebracht. Neugierig geworden auf weitere Enthüllungen aus dem Bundesordner ’11? Wir garantieren Ihnen eine Einsicht, die es in sich hat.
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FEB
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DO 16.The Ukulele Orchestra of Great Britain
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The Ukulele Orchestra of Great BritainDie Top-Sensation aus London!
Klassik, Country, Jazz & PopDO 16. 02. 2012, 20:00 Uhr«Wonderfully Clever.»
David BowieABO Kabarett
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–Das Ukulele Orchestra of Great Britain ist eine der schönsten musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre: Die acht Ukulele-Spieler interpretieren die Klassiker des Rock ’n’ Roll, Punk, Jazz und der klassischen Musik mit ihren «Bonsai-Gitarren» völlig neu. Ein urkomisches, virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fussstampfendes Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.

Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus. Das sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit grosser musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist, auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist vertreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Das Ukulele Orchestra of Great Britain kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise.
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SA 25. SA 25. SO 26.Wachgeküsst: Das Dornröschen-Musical
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Wachgeküsst: Das Dornröschen-MusicalEin zauberhaftes Märchenmusical für die ganze Familie
von Christian Berg & Konstantin WeckerSA 25. 02. 2012, 14:00 Uhr
SA 25. 02. 2012, 17:00 Uhr
SO 26. 02. 2012, 14:00 UhrINSZENIERUNG Christian Berg
MUSIK Konstantin Wecker
DAUER ca. 2 hABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag sticht sich die schöne Prinzessin mit einer Spindel in den Finger. Eigentlich nicht weiter schlimm – wäre da nicht eine beleidigte Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil sie nicht auf der Gästeliste stand. Manche Fabelwesen sind wirklich nachtragend! Zum Glück hat eine andere, gute Fee das Schlimmste verhindert. Und so fällt Dornröschen beim Spindelstich nicht gleich tot um, sondern nur in einen tiefen Schlaf. Und mit ihr der gesamte Hofstaat. Was zunächst erholsam klingt, ist auf Dauer ganz schön langweilig. Und die dichte Rosenhecke rund um das Schloss macht es den vielen Prinzen und Helden nicht gerade leicht, ihre Angebetete zu retten. Durch die Geschichte führen Wilhelm und Jacob Grimm höchstpersönlich! Doch hier und da bringen die älteren Herren so einiges durcheinander. Oder trat der Froschkönig schon immer in «Dornröschen» auf?

Der Komponist Konstantin Wecker und der Familientheaterspezialist Christian Berg gehen für «Wachgeküsst – das Dornröschen-Musical» nach einer dreijährigen Pause zum 10. Mal gemeinsame Wege. Christian Berg wird ausserdem selbst auf der Bühne stehen und unter anderem die Rolle des Jacob Grimm übernehmen.
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MO 27. DI 28. MI 29.Kabale und Liebe
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Kabale und LiebeSchauspiel von Friedrich Schiller
Theater Kanton ZürichMO 27. 02. 2012, 19:30 Uhr
DI 28. 02. 2012, 19:30 Uhr
MI 29. 02. 2012, 19:30 UhrREGIE Barbara-David Brüesch
DAUER ca. 2 h 35 minABO Schauspiel, Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 UhrFerdinand ist verrückt nach Luise und Luise verliebt in Ferdinand. Getrieben von ihrer Leidenschaft wollen die beiden ihre Liebe über alle Standesschranken hinweg durchsetzen, denn Luise ist Bürgerstochter und Ferdinand Sohn des Präsidenten am herzoglichen Hof. Luises Vater, der Musiker Miller, missbilligt die Beziehung aus Argwohn gegen den verwöhnten Karrieristenspross, aber auch Präsident Walter hintertreibt mit allen Mitteln die Verbindung. Denn er hatte für Ferdinand eine Heirat geplant, die seine eigene Laufbahn befördern sollte: Durch die Ehe mit Lady Milford, der Geliebten des Herzogs, würden Ferdinand und der Präsident an Gesellschaftlichem Ansehen und Einfluss gewinnen. Diese Chance will der Präsident nicht vergeben und so spinnt er gemeinsam mit seinem Sekretär Wurm eine perfide Intrige. Die Idee, in Ferdinand Misstrauen gegen Luise zu säen, hat Erfolg: Die Liebe wird im Kern getroffen und von innen heraus zersetzt. Aus zärtlicher Verehrung wird rasende Eifersucht, und schliesslich wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die wüste Ödnis hinterlässt.

Schillers 1783 geschriebenes Drama ist ein Versuch über die Liebe. Wie weit kann man sie treiben, welche Belastungen hält sie aus und wann bricht sie – von innen vergiftet – zusammen?
Barbara-David Brüesch , geboren in Chur, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Nach dem Studium zeigte sie erste Arbeiten im Theaterhaus Gessnerallee und am Theater am Neumarkt in Zürich. Es folgten Inszenierungen am Staatsschauspiel Dresden, am Theater Chur, am Theater Bern sowie am Theater St. Gallen. Seit 2006 inszeniert Barbara-David Brüesch regelmässig am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Wien sowie am Staatstheater Mainz.
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MRZ
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SA 03. SO 04.Pasta e Basta
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Pasta e BastaDer Theaterrestaurant-Chef Daniel Ciapponi kocht live auf der Bühne!SA 03. 03. 2012, 17:30 Uhr
SO 04. 03. 2012, 17:30 UhrMIT Tommaso Cacciapuoti, Carolin Fortenbacher, Dietmar Loeffler, Love Newkirk
INSZENIERUNG Dietmar Loeffler
PRODUKTION Hamburger Kammerspiele
DAUER ca. 1 h 50 minABO Unterhaltung
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Wir befinden uns in der Küche eines italienischen Restaurants. Drei Köche, ein Kellner, eine Tellerwäscherin. Einer aus der Küchencrew ist wirklich Koch aus Leidenschaft. Sein Leben besteht darin köstliche Pasta-Gerichte zu kreieren und weiter nichts; Pasta e Basta eben! Für die anderen ist die Küche ein Platz ihrer Träume, Leidenschaften und der musikalischen Sehnsucht nach Italien. Kochlöffel ade, die Küche ist jetzt die grosse Bühne! Rührlöffel werden zu Schlagzeugstöcken umfunktioniert, auf dem Küchenbesen Bass gespielt und sogar ein Flügel hat seinen Platz in der Küche gefunden (heimlich!). Eingehende Bestellungen werden nur beiläufig berücksichtigt, Nudeln im Übermass gekocht und das dreckige Geschirr durch den Müllschlucker entsorgt.
Die Kehlen der musikalischen Truppe werden erst dann ziemlich stumm, als unerwartet eine Dame vom Amt in der Tür steht und droht, dem Treiben ein Ende zu setzen. Kann das Küchenquartett durch die Kraft ihrer Musik und der Spitzenkoch mit seinen köstlichen Pasta-Kreationen die Dame vom Amt betören und die drohende Schliessung des Restaurants abwenden?
Das mitreissende Team um Pianist Dietmar Loeffler, der zuletzt im Stadttheater mit «Azzurro» begeisterte, nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise nach Italien. Mit Liedern von u. a. Adriano Celentano, Gianna Nannini und Paolo Conte wird «Pasta e Basta» ein Abend voller Witz und grosser Emotionen.
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DI 06. MI 07.Cinevox Junior Company
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Cinevox Junior CompanyPremiere des neuen Programms «Sehnsucht Schwanensee»DI 06. 03. 2012, 19:30 Uhr
MI 07. 03. 2012, 19:30 UhrKÜNSTLERISCHE LEITUNG Malou Fenaroli Leclerc
CHOREOGRAFIEN Franz Brodmann, Félix Duméril, Jacqueline BeckABO ---
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Der Stoff aus dem die Ballett-Träume gewoben sind, der Inbegriff des Balletts schlechthin, dafür steht «Schwanensee». Die Geschichte um die von Fürst Rotbart in Schwäne verwandelten jungen Frauen und den Prinz, der den weissen Schwan liebt, vom schwarzen Schwan aber getäuscht und verführt wird, ist ein bildgewaltiger archetypischer Mythos, der die Seele unmittelbar anspricht. Die hinreissende, romantische Musik von Tschaikowsky tut das Übrige, um jedes tanzbegeisterte Herz höher schlagen zu lassen. Etwa 20 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt bilden das Ensemble der Neuhauser Cinevox Junior Company; sie setzen sich während zehn Monaten täglicher Probenzeit mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistiken und Techniken auseinander.

Nach «Sacre du Printemps» und «Romeo und Julia» nimmt sich die Cinevox Junior Company eines weiteren Meilensteins der Ballettgeschichte an und stellt sich der Herausforderung, dieser Ballett-Legende eine eigene, zeitgenössische Version gegenüber zu stellen. Am Stadttheater Schaffhausen findet die Premiere der anschliessenden Schweiz-Tournee der Company statt.
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DO 08.One language, many voices
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One language, many voicesSchauspiel in Englischer Sprache – In English Language
TNT TheatreDO 08. 03. 2012, 20:00 UhrINSZENIERUNG Paul Stebbings
MIT TEXTEN VON Joseph Conrad, Sommerset Maugham, Chinua Achebe und Salman Rushdie
Vier Kurzgeschichten führen auf eine Reise durch die englischsprachige Welt.ABO ---
PREISE 25.– / 15.–
Talk im Theater 19:15 UhrTNT präsentiert vier faszinierende Erzählungen über das Aufeinanderprallen britischer Kultur und jener Kulturen, die von der britischen Krone unterdrückt wurden und später gegen diese rebellierten. Einige der besten Texte englischer Literatur widmen sich diesem Thema. Heute, wo multikulturelle Gesellschaften nichts Ungewöhnliches sind, wo aber auch jederzeit Unruhen oder gar Kriege aus fanatischer Überzeugung ausbrechen können, betrifft uns dieses Thema genauso wie damals. Alle Geschichten werden durch dynamisches aufregendes Theaterspiel zum Leben erweckt. Die eindrucksvolle Darstellung der multikulturellen Schauspieler kombiniert mit Musik und komplexem Sound sorgen für einen erlebnisreichen Theaterabend.
TNT presents four fascinating accounts of the clash between British cultures and the cultures that were subdued and then rebelled against her empire. Some of the finest writing in English literature has explored this theme, a theme that resonates today in a world where multi-racial societies have become normal and ethnic strife is never far away. The stories are brought alive through dynamic and exciting theatre which combines music, complex sound and visually striking imagery. The play will be performed by a multi-racial cast.
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DO 15.Lorenz Keiser
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Lorenz Keisermit seinem aktuellen Programm «BIG BANG»DO 15. 03. 2012, 20:00 UhrABO Kabarett
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
DAUER ca. 2h 15minUrknall, Evolution, Arche Noah, Frauenschwemme im Bundesrat … die Zeit vergeht schneller, als man denkt. Wenn Sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, können Sie die Uhr bremsen. Wenn Sie allerdings einkaufen müssen, und die Läden machen um halb sieben zu, dann sieht es wieder anders aus. Die einen glauben in all dem an eine göttliche Intelligenz und Schönheit, die überall ist, ausser im Thurgau, die andern glauben an die Entwicklung vom Affen zum homo sapiens mit aufrechtem Gang, und an die treibende Kraft dahinter, die Mütter, die ihren Kindern seit 60’000 Jahren sagen: Steh gerade! Was aber erwartet uns in der Zukunft?

Lorenz Keiser, geboren 1959, war Primarlehrer, bevor er sich professionell der Satire zuwandte. Auf sein erstes kabarettistisches Soloprogramm «Zug verpasst» von 1989 sind bis heute sechs weitere gefolgt. In seinem neuen Programm «Big Bang» absolviert er fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden – einfacher und schneller kommen Sie nie mehr zu einer umfassenden Halbbildung. Ein wichtiges Update für Ihr Komik-Betriebssystem!
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SA 17.Coloro
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ColoroDie beliebten Video-Performance-Akrobaten mit Ihrem aktuellen ProgrammSA 17. 03. 2012, 20:00 UhrABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
DAUER ca. 2h
Coloro ist Theater, multimediale Welt und artistische Höchstleistung zugleich. Ein faszinierendes Spektakel mit viel Witz und Charme, in welchem Realität und virtuelle Welt auf virtuose und neuartige Weise zusammen spielen, ein spektakulärer Mix aus Jonglage, Akrobatik, Einrad, Artistik und raffinierter Videoanimation. Nach dem bereits erfolgsverwöhnten Programm «stage tv» präsentiert das Zürcher Künstler- und Artistentrio Coloro (Cornelia Clivio, Lorenz Matter und Romano Carrara) seine aktuelle Show nun dem Schweizer Publikum. Dank raffinierter Projektionstechnologie, perfektem Timing und artistischer Höchstleistung wird der Schein zum Sein, wird Phantasie zur Realität. Coloro trifft den Nerv der Zeit und die Zuschauer mitten ins Herz. Nach mehreren Auszeichnungen im In- und Ausland erhielt Coloro im Herbst 2010 in Deutschland die Auszeichnung «Künstler des Jahres».

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MO 19. DI 20.Carmen
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CarmenBallett von Peter Breuer
nach der Novelle von Prosper Mérimée und der Oper von Georges BizetMO 19. 03. 2012, 19:30 Uhr
DI 20. 03. 2012, 19:30 UhrCHOREOGRAFIE Peter Breuer
PRODUKTION Salzburger LandestheaterABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr DAUER ca. 2h 10minCarmen ist die Verkörperung aller Männerphantasien von Freiheit, Abenteuer, Leidenschaft, vor allem aber von ungezügeltem Eros. Doch sie tanzt immer auch mit dem Tod. Denn Carmen ist eine Naturgewalt. Ein Elementarwesen. Ein Dämon. Diese Frau zerbricht die Kruste der Zivilisation. Alles, was verdrängt schien, bricht ungezügelt ein und mit ihr wieder heraus. Sie lacht, spielt, zerstört. Macht sich ihre Umwelt gefügig. Und als ihr Leben zu Ende geht, scheint sie fast froh zu sein.
Georges Bizets Oper «Carmen» erfreut sich bis heute beim Publikum grösster Beliebtheit. Als Ausgangspunkt für sein Handlungsballett wählte Peter Breuer jedoch die Novelle Prosper Mérimées, die Bizets Oper zugrunde liegt, aber mehr als nur die bekannte «Carmen»-Geschichte erzählt. Die Novelle zeigt ein Spanien ohne Flamenco, Gitarre und Fächerschlagen. Sie ist rau und ursprünglich, und zielt kurz und prägnant auf den psychologischen Kern der Figuren. Eine weitere unübliche Variante des «Carmen»-Balletts ist die Auswahl der Musik: Die «Carmen-Suite» von Rodion Shchedrin wird ergänzt von Stücken der spanischen Kultformation Radio Tarifa mit maurischen Anklängen und Auszügen aus Edward Elgars «Enigma-Variationen».

Peter Breuer ist mit seinen Tanztheatern stets ein packender Erzähler grosser Themen. So wurde auch seine Version der Carmen zu einem grandiosen Erfolg, für den er im März 2006 den «Maya-Plisetskaya-Preis» erhielt. Carmen war die Paraderolle der grossen Plisetskaya, für die Rodion Shchedrin in den 60er Jahren eigens seine berühmte «Carmen-Suite» komponiert hatte.
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MI 21.Der Diener zweier Herren
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Der Diener zweier HerrenKomische Oper in zwei Aufzügen nach Carlo Goldoni
Kammeroper MünchenMI 21. 03. 2012, 19:38 UhrLibretto von Dominik Wilgenbus
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Arrangiert von Alexander Krampe
INSZENIERUNG Dominik Wilgenbus
MUSIKALISCHE LEITUNG Nabil Shehata
KOSTÜME Brigitta Lohrer-HorresABO Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 DAUER ca. 2h 20min
Clarice, die Tochter des reichen Pantalone, heiratet den Sohn des Doktor Lombardi. Moment mal! Väter, die sich einig sind? Eheleute, die sich lieben? Welche Komödie beginnt denn so? Eine der grössten aller Zeiten, denn auf der Bühne erscheint: Truffaldino! König aller Diener. Faul (ausser mit dem Mundwerk) und immer hungrig! In seinem ewigen Kampf, etwas in den Magen zu bekommen, riskiert er diesmal das Äusserste: Statt nur seinem Herrn Federigo Rasponi auf dessen Brautfahrt nach Venedig zu dienen, lässt er sich noch zusätzlich von einem gewissen Florindo Aretusi anstellen, der als Mörder verfolgt wird und auf der Suche nach seiner Geliebten ist. Das Mordopfer war aber just der echte Herr Rasponi, in dessen Verkleidung nun seine Schwester Beatrice ihrem Geliebten – Florindo Aretusi, wem sonst?! – nachreist... So wird Truffaldino binnen kurzem der Mittelpunkt des unglaublichsten Orkans von Verwirrung und Verwechslung, Wortwitz und Situationskomik. Kann es da verwundern, dass Mozart sich diese Vorlage aussuchte, dessen Figaro, Leporello und Papageno Truffaldinos Züge nur zu deutlich tragen? Aus welchen Gründen auch immer der geniale Plan damals nicht ausgeführt wurde – die Verbindung von Goldonis Meisterwerk mit Mozarts Musik ist eine absolut unwiderstehliche Vorstellung, und die Verwirklichung heute die perfekte Aufgabe für die Kammeroper München!


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SA 24. SO 25.Altwyyber-Friehlig
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Altwyyber-FriehligKomödie von Stefan Vögel nach dem beliebtesten Schweizer Spielfilm "Die Herbstzeitlosen"
Helmut Förnbacher Theater Company, BaselSA 24. 03. 2012, 17:30 Uhr
SO 25. 03. 2012, 17:30 UhrINSZENIERUNG Sandra Förnbacher und Markus Schlueter
MIT Caroline Felber, Brigitta Laube, Kristina Nel, Pirkko Nidecker, Gisèle Rastberger, Stefan Uehlinger, Percy von TomëiABO Unterhaltung
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
DAUER ca. 2hEin verschlafenes Dörfchen im Baselbiet. Um ihrem eben noch einen Sinn zu geben, erfüllt sich die betagte Martha ihren lang gehegten Mädchentraum und eröffnet nach dem Tod des Ehemannes ihre eigene Dessous-Boutique mit selbst entworfener Wäsche. Im Dorf regt sich Widerstand: Dorfpfarrer Walter, ihr eigener Sohn, hätte aus dem ehemaligen Tante-Emma-Laden lieber den neuen Treffpunkt für seine Bibelgruppe gemacht und Fritz, der Bürgermeister, fürchtet eine Verrohung der Sitten im ländlichen Dorfleben. Martha und ihre drei Freundinnen stellen sich jedoch dem Widerstand erfolgreich entgegen und zeigen so der ganzen Welt, dass es für grosse Träume nie zu spät ist.
Die zauberhafte Komödie von Stefan Vögel erzählt auf anrührende Weise vom Alter, von der zweiten Chance im Leben und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen – denn für die Verwirklichung von Träumen ist es nie zu spät…!

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SA 31.To the Dark Side of the Moon
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To the Dark Side of the MoonSchauspiel nach Ray Bradbury und Pink Floyd
Eine Stern-Theater-ProduktionSA 31. 03. 2012, 20:00 UhrKONZEPT/SCHAUSPIEL/GESANG Daniel Rohr
MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Fueter
MUSIK Eika Kagawa, Piano, und das Galatea Quartett (Yuka Tsuboi, Sarah Kilchenmann, David Schneebeli, Julien Kilchenmann)
VIDEO Johannes Novohradsky
PRODUKTION Stern-Theater und Theater RigiblickABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
DAUER ca. 80min (keine Pause)In Ray Bradburys Erzählung «Kaleidoskop » wird ein Raumschiff durch einen Kometeneinschlag zerstört und die Besatzung ins Weltall geschleudert. Ins Ungewisse auseinander treibend, haben sie nur noch über ihre Funkgeräte Kontakt miteinander. In dieser existenziellen Situation stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Verknüpft wird Ray Bradburys berührende Erzählung mit dem legendären Konzeptalbum «Dark Side of the Moon» von Pink Floyd, welches von Daniel Fueter für Klavier und Streichquartett genial arrangiert wurde.

Daniel Rohr, bekannt aus zahlreichen Schweizer Filmen, begeisterte zuletzt im Stadttheater Schaffhausen in «Azzurro» sowie in «Goethes Faust – mit den besten Songs des Rock & Pop».
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APR
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MO 02. DI 03.Der Sturm
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Der SturmSchauspiel von William Shakespeare - Burgtheater WienMO 02. 04. 2012, 19:30 Uhr
DI 03. 04. 2012, 19:30 UhrPRODUKTION Burgtheater Wien
INSZENIERUNG Barbara Frey
BÜHNE Bettina Meyer
KOSTÜME Bettina Munzer
LICHT Felix Dreyer
DRAMATURGIE Joachim Lux
PROSPERO Johann Adam Oest
CALIBAN Maria Happel
ARIEL Joachim MeyerhoffABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr DAUER ca. 1h 20min (keine Pause)
Prospero, vor Jahren auf einer Insel gestrandet, inszeniert dort ein Stück der Strafe, Busse und Umkehr, will die Figuren seines Lebens für ihre Verbrechen zur Verantwortung ziehen. Doch sie kommen über ihre alten Rollen, die Wiederholung vergangener Verbrechen und Intrigen, nicht hinaus. Schliesslich droht Prosperos Spiel von der Bestrafung in Rache umzukippen, und Prospero, der Menschlichkeit sucht, ist in Gefahr, sie selbst zu vergessen und findet ausgerechnet durch einen Luftgeist namens Ariel die Kraft zu Gnade und Vergebung. Am Schluss zerbricht er, erlöst, erleichtert, aber auch resigniert, seinen Zauberstab, der ihm die Macht gegeben hat, über Zauber und Magie zu herrschen.
In der «Sturm»-Inszenierung von Barbara Frey gibt es nur drei Schauspieler. Prospero, Ariel und Caliban leben in Shakespeares Labor der Phantasie. Sie erfinden und durchleben Machtkämpfe, und sie sehnen sich wie das Erdtier Caliban nach Verwandlung: um einer gelebten Liebe willen, die denkbar würde, wäre es ihm nur möglich, Prosperos schöne Tochter Miranda zu werden …
In seinem letzten Stück, dem «Sturm», hat William Shakespeare erstmals in seinem jahrzehntelangen Schaffen keine literarische Vorlage für seinen Text, sondern erfindet sich selbst eine Welt. In und mit Prospero schafft er eine Konstruktion, die es ihm ermöglicht, den Gegensatz von Tragödie und Komödie aufzuheben. Diese Welt ist die Insel, das Theater, ein Blick auf die Welt, nicht aber die Wirklichkeit selbst. So ist das ganze Stück auch eine Idee in Prospero-Shakespeares Kopf, ein Blatt Papier, das im Laufe des Abends, alle Herrschaftsspiele noch einmal durchlaufend, mit der Vision von einem humanen Ausgleich beschrieben wird.
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FR 13.Introdans: Funny Faces
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Introdans: Funny FacesEin Maskenspiel für kleine und grosse Kinder - Im Rahmen des Migros Kulturprozent Tanzfestival StepsFR 13. 04. 2012, 10:00 UhrCHOREOGRAFIEN Robert Battle, Marguerite Donlon, Jérôme Meyer, Jan Sevcik, Gayetano Soto, Didy Veldman
PRODUKTION Introdans Ensemble for Youth (Arnhem, NL)ABO ---
PREISE CHF 15.- / SchulvorstellungDie Compagnie Introdans gilt weltweit als wegweisendes Modell der Tanzvermittlung. Bei ihrer vierten STEPS-Tournee präsentiert sie eine feine Auswahl von kurzen Choreografien zum Thema «Funny Faces» und setzt damit auf die Lust auf Verwandlung und Maskenspiel. Mit dabei ist auch «Master of Puppets», ein Werk des Schweizer Choreografen Jérôme Meyer. Introdans spricht in erster Linie ein neues Publikum an, egal ob jung oder alt. Allen bietet sich die einmalige Gelegenheit, den zeitgenössischen Tanz auf kurzweilige Art und Weise für sich zu entdecken.
Bei der letzten STEPS -Ausgabe haben 5’000 Kinder in der ganzen Schweiz das Introdans Ensemble for Youth erlebt und die Theaterhäuser mit ihrer Begeisterung erfüllt. Die Compagnie hat sich richtiggehend in die Herzen der Schüler, Lehrer und Erziehungsdirektionen gespielt. Dabei ist das Konzept von stupender Einfachheit: Introdans arrangiert kurze Stücke von renommierten und aufstrebenden Choreografen zu einer unterhaltsamen und thematisch definierten Vorstellung und lässt sie von seinem professionellen Ensemble unter höchsten Qualitätsansprüchen präsentieren.

Im Vorfeld der Aufführung geben Schweizer Tanzpädagogen Workshops an Schulen, bringen den Schülern die Welt der Bühne und des Tanzes näher und erarbeiten gemeinsam mit ihnen eine kurze Choreografie.
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MI 18.Rumors
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RumorsZeitgenössischer Tanz – Junge Talente auf TourneeMI 18. 04. 2012, 19:30 UhrMIT Absolventen der Tanz Akademie Zürich und der Rotterdam Dance Academy
CHOREOGRAFIE Conny Janssen
PRODUKTION Conny Janssen Danst, Rotterdam
Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestival StepsABO ---
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–Conny Janssen ist in Holland für ihre direkte choreografische Sprache bekannt. Mit «Rumors – Rumore – Rumeurs» zeigt Janssen ein spritziges Zeitbild der nächsten Tanzgeneration. Zehn junge Menschen enthüllen ihre persönlichen Perspektiven am Beginn ihrer Karriere: Die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Rotterdam Dance Academy und der Tanz Akademie Zürich verbindet die Leidenschaft für ihre Kunst. Sie zeigen ihr beeindruckendes Können, ihre Vielfalt und ihren frischen Blick auf unsere Zeit. Die jungen Künstler halten sich und ihrem Publikum den Spiegel vor und zeigen das facettenreiche Bild einer Generation: ihre Hoffnungen, ihre Ängste, ihre Fantasie und die daraus entstehenden Zukunftswünsche. Für die ausgewählten Tänzerinnen und Tänzer bedeutet die Produktion eine wichtige Gelegenheit, aus der Tiefe ihrer Persönlichkeit zu schöpfen und ihr Können und ihre Vitalität auf hohem choreografischem Niveau aufleuchten zu lassen.
Conny Janssen hat sich seit 1988 mit zahlreichen Produktionen die Herzen des holländischen Publikums erobert. Ihre Stücke zu Themen unserer Zeit sind zugänglich, gut lesbar, dabei aber immer komplex im Aufbau. Janssen wirkt als Choreografin in enger Zusammenarbeit mit der Rotterdam Dance Academy.
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SA 26.Orpheus und Eurydike
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Orpheus und Eurydike"Orfeo ed Euridice" - Azione teatrale per musica in tre attiSA 26. 05. 2012, 20:00 UhrOper von Christoph Willibald Gluck in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Jan Dvorak
REGIE/AUSSTATTUNG
Thomas Fiedler
DRAMATURGIE
Fabio Dietsche
ORFEO
Patrizia Häusermann | Linda Loosli
EURIDICE
Diana Chavarro | Marina Bärtsch
AMORE
Rada Tochalna
Orchester der Zürcher Hochschule der Künste
Abschlussprojekt der Master-Studierenden Oper der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)ABO ---
PREISE 25.- / 15.-«Bekannt ist Orpheus und berühmt sein tiefer Schmerz über den vorzeitigen Tod seiner Gattin Eurydike. Der unglückliche Liebende erregte das Mitleid der Götter, die ihm gewährten, ins Elysium zu dringen, um seine Geliebte wieder zu sich zu holen, jedoch unter der Bedingung, vor ihrer Rückkehr auf die Erde den Blick nicht auf sie zu wenden. Der zärtliche Gemahl war nicht imstande, seine Leidenschaft zu zügeln, und nachdem er dem Verbot zuwidergehandelt hatte, verlor er Eurydike für immer.»
(aus dem Vorwort der Erstausgabe)
Die Absolventinnen des Master-Studiengangs Oper der ZHdK bringen mit dieser Oper einen Mythos auf die Bühne, der seit dem 17. Jahrhundert unzählige Male künstlerisch aufgegriffen wurde. Der surrealistische Film „Orphée“ (1950) von Jean Cocteau, in welchem ein Spiegel das Tor zur Unterwelt bildet, inspirierte Thomas Fiedler und Jan Dvorak, die Handlung zu einem Vexierspiel werden zu lassen. So trifft Orpheus auf dem Gang durch Hades und Elysium auf sein eigenes Gegenüber, auf seine Ideale und seine Abgründe.

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DO 31.The Waiting Room
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The Waiting RoomSpielplanpräsentation 2012/2013
Zeitgenössischer Zirkus und visuelles TheaterDO 31. 05. 2012, 19:00 UhrINSZENIERUNG Ville Walo, Kalle Hakkarainen, Anne Jämsä
CHOREOGRAFIE Ville Walo, Kalle Hakkarainen, Katarina McAlester
LICHT Marianne Nyberg
VIDEO Matias Boettge, Kalle Hakkarainen
MIT Ville Walo, Kalle Hakkarainen
PRODUKTION whs, HelsinkiABO ---
PREISE 25.– / 15.–
Spielplanpräsentation 2012 / 2013Statistisch gesehen verbringt jeder Mensch zwei Wochen seiner Lebenszeit damit, an der Ampel zu stehen und auf «grün» zu warten. Die Produktion «The Waiting Room» (im Original «Odotustila», das finnische Wort für Warten oder auch für Warteraum) des finnischen Künstlerduos Ville Walo und Kalle Hakkarainen zeigt zwei Männer auf einer Bahnhofstation. Als Beobachtende und Beobachtete zugleich verwandeln sie diesen exponierten Ort der Begegnung und Zufälle in eine Traumwelt zwischen Schein und Sein. Mittels Jonglage, Filmbildern und tänzerischen Bewegungen kreisen sie um Schönheit und Nichtstun, manipulieren Zeit und Raum, multiplizieren Wirklichkeiten und erlauben obendrein noch einen Blick in das melancholische Gesicht des modernen Clowns.

Spielplanpräsentation: Zu Beginn der Vorstellung präsentiert Theaterleiter Jens Lampater mit ausgewählten Gästen die Highlights der Saison 2012 / 2013 und gibt einen Überblick über die Abonnements der neuen Spielzeit.
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2012/2013
SEP
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SA 01. SO 02.Ballett-Sinfonie 2012
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Ballett-Sinfonie 2012«Durch Stil und Zeit»
Jubiläumsvorstellung der Ballettschule Looser-WeilenmannSA 01. 09. 2012, 17:30 Uhr
SO 02. 09. 2012, 17:30 UhrFremdveranstaltungABO ---
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-Die Schaffhauser Ballettschule Looser-Weilenmann feiert mit dem Programm «Durch Stil und Zeit» ihr 40-jähriges Bestehen. Der Abend wird mit einem höfischen Tanz, der Quadrille, in historischen Kostümen eröffnet und bringt uns zu den Wurzeln des klassischen Balletts. Zu Sätzen aus «La Bajadère» von Leo Minkus dürfen fünfzig kleine und grössere Tänzerinnen ihren Traum vom Auftritt im weissen Tutu verwirklichen. Ein Schwerpunkt ist dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch gewidmet, einem der wichtigsten russischen Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts. Mit Charaktertänzen aus «Coppelia» von Leo Délibes und «Der Nussknacker» von P. I. Tschaikowski zeigen die Schülerinnen die volkstümliche Seite des Balletts. Auszüge aus E. W. Elgars «Pomp and Circumstances » regen eher zur Nachdenklichkeit an – bis der Abend mit diversen Stücken wie «Rheinfall» oder «Under Water» sein modernes Finale erreicht.


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SA 08. SO 09. MI 19. DO 20.Die Dreigroschenoper
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Die DreigroschenoperSchauspiel von Bertolt Brecht
Kleine Bühne SchaffhausenSA 08. 09. 2012, 17:30 Uhr
SO 09. 09. 2012, 17:30 Uhr
MI 19. 09. 2012, 19:30 Uhr
DO 20. 09. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG: René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
PRODUKTION: Kleine Bühne SchaffhausenABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Jonathan Peachum, seines Zeichens erfolgreicher Unternehmer in Sachen organisiertes Betteln, hat die Stadt fest im Griff. Jeder, der es hier als Bettler zu etwas bringen will, muss sich ihm fügen oder er wird aussortiert. Nur eine Person scheint sich seinem Einfluss entziehen zu können, und das ist ausgerechnet seine Tochter Polly. Sie entflieht mit dem Verbrecher Mackie Messer, einer der berüchtigtsten Gestalten der Unterwelt, und heiratet ihn. Gute Kontakte zu Polizeichef Brown sind da unerlässlich, mit denen die eine oder andere unschöne
Geschichte vertuscht werden kann. Und dann gibt es da ja noch Jonathan Peachum, der Mackie als einziger das Wasser reichen kann. Und der will ihn
hängen sehen.
BERTOLT BRECHT (1898 – 1956) erlangte mit der 1928 in Berlin uraufgeführten «Dreigroschenoper» Weltruhm. In seinem Stück trifft eine bürgerlichkapitalistische
Gesellschaft auf Bettler, Prostituierte und Räuber – zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. So der Anschein, denn bald wird klar, dass sich die Grenzen überschneiden und die beiden Welten so verschieden gar
nicht sind.
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FR 14.Wirtschaftsimpulse Schaffhausen '12
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Wirtschaftsimpulse Schaffhausen '12«Zeitbombe Finanzsystem»FR 14. 09. 2012, 13:30 UhrTagung / FremdveranstaltungABO ---
PREISE externer VorverkaufDas Finanzsystem steckt in der Krise, Staaten leiden unter ihrer Schuldenlast und auch die Realwirtschaft wird einbezogen. Wie geht es weiter? Ein Ende der Schwierigkeiten ist noch nicht absehbar und Europa blickt in eine unsichere Zukunft. Die Wirtschaftsimpulse Schaffhausen 2012 stehen mit dem Thema «Zeitbombe Finanzsystem» im Zeichen der aktuellen Entwicklungen.
Vier Referenten werden einzelne Aspekte der Krise des Finanzsystems aufgreifen und in der anschliessenden Podiumsdiskussion diskutieren:
· OSKAR LAFONTAINE, ehem. Bundesfinanzminister
· Prof. Dr. GIORGIO BEHR, CEO und Gründer der BBC Gruppe
· Dr. HUGO BÄNZIGER, ehem. Chief Risk Officer und Vorstandsmitglied Deutsche Bank
· Prof. Dr. iur. PETER V. KUNZ, Rechtsanwalt, Ordinarius für Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung
· SUSANNE WILLE, Moderation Podiumsdiskussion
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SA 22.Anet Corti: «win-win»
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Anet Corti: «win-win»DIE PERFEKTE FEHLBESETZUNG IN DER CHEFETAGESA 22. 09. 2012, 20:00 UhrINSZENIERUNG: Fabienne Hadorn
VON UND MIT: Anet Corti
MUSIK: Mario Bernasconi, Gustavo NanenzABO Samstagabend
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-Nach dem Erfolgstück «Dbaö – Du bisch au öpper» kommt Anet Corti mit ihrem neuen Solo-Stück «win–win» zurück auf die Bühne. Darin persifliert sie die moderne Bürowelt und präsentiert uns die wunderbar verlorene Direktionsassistentin und Antiheldin Betty Böhni. Mit Fantasie, Sprachwitz und der nötigen Portion Verschlagenheit kämpft Böhni in einer modernen, auf Effizienz und Gewinn getrimmten Businesswelt gegen kaltherzige CEOs, heimtückische Bürogeräte und ein drohendes Burnout. Unterstützt wird Böhni von Erika Eggenschwiler und der Praktikantin Sandrine Sutter, natürlich ebenfalls gespielt von Anet Corti! «win–win» ist ein satirisch-komödiantischer Abend, an dem der Zuschauer durchaus auch über sich selbst und seine eigenen beruflichen Erlebnisse und Sorgen lachen darf und soll.
Die gebürtige Baslerin ANET CORTI lernte ihr Theaterhandwerk an der Scuola Teatro Dimitri und war nach ihrer Ausbildung für zwei Spielzeiten Mitglied der Compagnia Teatro Dimitri. Seit 1999 tritt sie als Schauspielerin und Komödiantin in den verschiedensten Produktionen auf, sei es an der Seite von Beat Schlatter in der «Bingoshow », im Bundesordner des Casinotheaters Winterthur, als Moderatorin diverser Anlässe mit ihrer Kunstfigur Henriette Hilpert oder in ihren selbst geschriebenen Solostücken.
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MO 24. DI 25.Novecento - Die Legende des Ozeanpianisten
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Novecento - Die Legende des OzeanpianistenMusiktheater mit Jürg Kienberger und dem Atlantic Jazz-OrchestraMO 24. 09. 2012, 19:30 Uhr
DI 25. 09. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Manfred Ferrari
MUSIKALISCHES ARRANGEMENT: Atlantic Jazz-Orchester
PRODUKTION: ressort k, ChurABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 40.- /35.- /25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
Der italienische Autor ALESSANDRO BARICCO, berühmt geworden durch seinen Roman «Seide», erzählt in «Novecento» vom Matrosen Danny Boodman, der im Ballsaal des Ozeandampfers «Virginian» auf dem Piano ein ausgesetztes Baby findet. Kurzerhand und formlos adoptiert er das kleine Kind und nennt es nach seinem Geburtsjahr: Novecento, 1900. Der Findling wächst im Maschinenraum heran. Als Danny acht Jahre später nach einem Unfall stirbt, soll Novecento an Land zur Schule geschickt werden. Doch das Kind verschwindet – und taucht erst wieder auf, als man schon wieder auf hoher See ist, Klavier spielend, wie man nie zuvor jemanden spielen hörte …

Die Churer Theatergruppe RESSORT K, welche im Stadttheater Schaffhausen zuletzt die Barockoper «King Arthur» zeigte, hat aus Alessandro Bariccos Roman eine neue Musiktheater-Kreation gemacht: Das ehemalige Bordorchester der «Virginian» tingelt nun als Festland-Band durch die Klubs und Hotelsalons Europas. In den Gedanken der Musiker immer mit dabei ist ihr ehemaliger Band-Leader, der legendäre, unübertroffene Ozeanpianist. Und am Klavier spielt nun Novecentos Nachfolger – verkörpert vom Musiker, Schauspieler, Komponist und Tausendsassa Jürg Kienberger. Der ist zwar nicht auf einem Passagierschiff aufgewachsen, dafür aber im legendären Waldhaus Sils Maria, «oben in den Alpen, in einem Hotel, zwischen 200 Gästen, 100 Angestellten und sieben Klavieren … ».
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MI 26. DO 27.Simon Enzler
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Simon EnzlerMit seinem neuen Programm «vestolis»MI 26. 09. 2012, 20:00 Uhr
DO 27. 09. 2012, 20:00 UhrVON UND MIT: Simon Enzler und Daniel Ziegler (E-Bass)ABO Kabarett
PREISEEs gibt in Südnorwegen, westlich des malerischen Hundsvatn-Sees, ein kleines Dorf namens Vestol. Und genau darum geht es im akuellen Programm von Simon Enzler nicht! Denn mit «vestolis» ist kein Ort gemeint, sondern eine Art und Weise, wie man handelt. Hinter vorgehaltener Hand wird fast alles möglich: Stillschweigende Aktienmehrheiten, kuriose Geschäfte, ja sogar die Beichte wird einem undercover abgenommen, sofern man denn noch katholisch genug ist, etwas verbrochen zu haben. Für den hinterlistigen Musiker Daniel Ziegler stellt auch das neue Programm wieder eine schier unlösbare Mission dar. Muss er doch «vestolis» Musik machen und Sie gleichzeitig im Glauben lassen, dass alles nur gespielt sei.
Der Appenzeller Kabarettist SIMON ENZLER wurde 2007 mit dem «Salzburger Stier» geehrt und in der Sparte Kabarett/Comedy mit dem «Prix Walo 2008» ausgezeichnet. 2012 wurde er mit dem Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon» dekoriert.
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OKT
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SA 20. MO 22. DI 23.Der Bären wilde Wohnung
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Der Bären wilde WohnungSchauspiel von Lukas Linder (Uraufführung)SA 20. 10. 2012, 20:00 Uhr
MO 22. 10. 2012, 19:30 Uhr
DI 23. 10. 2012, 19:30 UhrKoproduktion Stadttheater Schaffhausen und Theater Konstanz
INSZENIERUNG: Stephan Roppel
BÜHNE & KOSTÜME: Petra StraßABO Schauspiel, Gross Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater Mo 22. & Di 23. jeweils 18:45Der Schweizer Herr Bär lebt mit seiner Frau Martha in einem verschlafenen Häuschen irgendwo auf dem Land. Mit der schönen Ehe-Idylle ist es jedoch bereits vorbei: Seine Frau ist neuerdings seine Ex-Frau, und will das gemeinsame Haus so schnell wie möglich verkaufen. Die Käufer sind auch schon ausgeguckt: Das Ehepaar Hamann aus Deutschland. Während sich Herr Bär nach Kräften bemüht, Frau Hamann im Verkaufsgespräch mit aller Freundlichkeit zu begegnen, gibt diese sich zunächst teutonisch reserviert und skeptisch. Als schliesslich auch noch Bärs Ex-Frau und Frau Hamanns Mann Günther auftauchen, droht das das Treffen, das eigentlich ganz profan begann, mehr und mehr zu entgleisen: Ressentiments zwischen Deutschen und Schweizern und kleine Ehe-Lügen kommen ebenso auf den Tisch wie sich billige Täuschungsversuche und menschliche Abgründe auftun – und mitten drin der arme Herr Bär, der am Ende scheinbar für alles büssen muss.

LUKAS LINDER, geboren in Uhwiesen und aufgewachsen in Schaffhausen, studierte von 2004 bis 2011 Germanistik und Philosophie in Basel. 2008 gewann er für sein Stück «Die Trägheit» am Düsseldorfer Schauspielhaus den Jury- und den Publikumspreis. Seitdem sind seine Stücke in Düsseldorf, Darmstadt, Wien, Basel und Biel zur Aufführung gebracht worden. Im Auftrag des Stadttheaters Schaffhausen und des Theaters Konstanz hat er nun eine Komödie über das Zusammenleben von Deutschen und Schweizern geschrieben, welche in Schaffhausen zur Uraufführung kommt.
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SA 27.TanzPlan Ost: Tournee 2012
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TanzPlan Ost: Tournee 2012Tanzprojekt «JA! JA! JA!» und Solo «Caso & Caos»SA 27. 10. 2012, 20:00 UhrCHOREOGRAFISCHE LEITUNG «JA! JA! JA!»: Sara Pearson und Patrik Widrig (USA)
CHOREOGRAFIE «CASO & CAOS»: Jasmine Morand & Elina Müller MeyerABO ---
PREISE 38.- / 24.- für Lehrlinge, Schüler und StudentenTANZPLAN OST ist das schweizweit beispielhafte Projekt der acht Ostschweizer Kantone AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG, ZH und des Fürstentums Liechtenstein für eine koordinierte und nachhaltige Tanzförderung in der Region Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. 2012 geht TanzPlan Ost unter dem Motto «Sprung über Generationen» zum zweiten Mal auf Tournee und macht auch im Stadttheater Schaffhausen halt. In Schaffhausen werden das Solostück «Caso & Caos» sowie das Auftragswerk «Ja!Ja!Ja!» des Amerikanisch-Schweizerischen Choreografenduos Pearson/Widrig gezeigt, welches von ausgewählten Tänzern aus den Ostschweizer Kantonen präsentiert wird.

«JA! JA! JA!» ist ein Stück mit Tanzschaffenden unterschiedlicher Generationen.
Der ehemalige Toggenburger Patrik Widrig (CH / USA) und seine Partnerin Sara Pearson (USA) begleiten als choreografische Leitung die Tanzschaffenden während vier Wochen auf ihrer gemeinsamen Reise. Acht Personen – acht Welten: Was liegt in den geologischen Schichten ihrer körperlichen und geistigen Erinnerungen verborgen? «Ja!Ja!Ja!» legt den Blick auf die befreienden Momente, wenn Körper und Geist herzhaft «Ja!» sagen, Vertrautes loslassen und Unbekanntes willkommen heissen.
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MI 31.Zauberflöte - Eine Prüfung
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Zauberflöte - Eine PrüfungMusikalisches Volkstheater mit Puppen, Pappe und Projektionen
nach der Oper von W.A. Mozart und Emanuel SchikanederMI 31. 10. 2012, 19:30 UhrPRODUKTION: Thalias Kompagnos, ensemble KONTRASTE und Tafelhalle Nürnberg
PUPPENSPIEL: Joachim Torbahn, Tristan Vogt
GESANG: Daniel Gloger (Countertenor)
PUPPEN UND AUSSTATTUNG: Joachim Torbahn
KONZEPT UND REGIE: Thalias Kompagnons, Jürg SchlachterABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater 18:45«An Charme, Witz und Ideenreichtum kaum zu überbieten» jubelte die Presse über diese erfrischend andere Zauberflöten-Version!
Gegen weihevolle Freimaurer-Betulichkeit in traditionellen Operninszenierungen setzt diese Produktion augenzwinkernd auf Märchenspiel und Zauber – und das mit subversiver Ironie. Denn zwischen den Zeilen der gerafften Arien-Texte und umgestellten Dialoge wird erzählt, wie der gutgläubig-naive Prinz Tamino beim Versuch, seine geliebte Pamina zu retten, zwischen die Fronten der wahnwitzigen Königin der Nacht und des demagogischen Zauberers Sarastro gerät und sich, statt zum Helden zu werden, dabei selbst verliert.
Mit Paul Klee nachempfundenen Handpuppen und märchenhaften Papierkulissen entfesseln zwei Puppenspieler virtuos ein Feuerwerk an magischen Spielszenen und phantastischen Verwandlungen. Live übertragen, erscheint das Spektakel auf einer grossen Leinwand über dem achtköpfigen Orchester. Zwischen ihnen und den Puppenspielern stehend leiht der Countertenor Daniel Gloger den Figuren seine unglaublich wandlungsfähige Stimme – vom Sarastro-Bass bis zu den höchsten Sopran-Koloraturen.

Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen: Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und geniesst zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Grossen Märchenoper.
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SA 03. SA 03. SO 04.Eine Woche voller SAMStage
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Eine Woche voller SAMStageKinder-Musical nach dem bekannten Buch von Paul MaarSA 03. 11. 2012, 14:00 Uhr
SA 03. 11. 2012, 17:00 Uhr
SO 04. 11. 2012, 14:00 UhrPRODUKTION: Atze Musiktheater Berlin
INSZENIERUNG: Herman Vinck
MUSIK: Rainer Bielfedt und Thomas SutterABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Vermieterin Frau Rotkohl, vor seinem Chef Herr Oberstein und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen – bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschliesst, bei ihm zu bleiben. Und das Sams ist ein furchtloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen! Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden. Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluss wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbstbewusster Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten.
«Eine Woche voller SAMStage» nach dem bekannten Buch von Paul Maar und der Musik von Rainer Bielfedt ist nach der typischen Art des beliebten Musiktheaters Atze aus Berlin bearbeitet. Wenn die Schauspieler und Musiker live spielen, unter anderem auch auf jeglichen Büroutensilien beim Büro-Rap, dann tobt der Saal bestimmt.

PAUL MAAR ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, der u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Gesamtwerk, dem Friedrich-Rückert-Preis und dem E.T.A.-Hoffmann-Preis ausgezeichnet wurde. Zu seinen bekanntesten Figuren gehört das Sams, mit dem er in sieben Büchern und zwei Kinofilmen sein Publikum begeistert.
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MO 05. DI 06.Eifman Ballett: «Onegin»
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Eifman Ballett: «Onegin»Ballett von Boris Eifman nach dem Roman «Eugen Onegin» von Alexander PuschkinMO 05. 11. 2012, 19:30 Uhr
DI 06. 11. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: Boris Eifman
ENSEMBLE: St. Petersburger Ballett-Theater
MUSIK: Peter I. Tchaikowski, Alexander Sitkowetsky
BÜHNENBILD: Zinowy Maragolin
KOSTÜME: Olga Schaischmelaschwili, Peter Okunev
LICHT: Gleb Filschtinsky, Boris EifmanABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
Der russische Dichter Alexander Puschkin hat in seiner Novelle «Eugen Onegin» ein poetisches Bild der russischen Seele geschaffen: geheimnisvoll, unberechenbar und unendlich sensibel. Der Choreograf Boris Eifman versucht, durch die Spiritualität des Tanzes, auf seine Weise diese Geheimnisse auszudrücken.
In seiner Version des «Eugen Onegin» bleibt Boris Eifman mit seinem einzigartigen Ballettensemble den Figuren Puschkins treu. Die schöne Tatjana verfällt immer noch dem zynischen, gelangweilten Libertin Onegin, welcher aus einer Laune heraus Lensky, den Verlobten von Tatjanas Schwester, im Duell tötet. Aber das war es dann auch schon mit der Werktreue. Bei Eifman explodiert die Geschichte und die traditionelle Form des Balletts. Die alte Welt ist kollabiert und das jetzige Leben diktiert neue Gesetze. Deshalb hat Eifman Puschkins Charaktere in die heutige Zeit und in ein anderes Umfeld versetzt; dramatischer und extremer. Die dynamischen Choreografien zu wilden Rockphrasen von Alexander Sitkovetsky haben weit mehr mit der hedonistischen Gegenwart Russlands zu tun als mit seiner Vergangenheit.

Im Stadttheater Schaffhausen ist das ST. PETERSBURGER BALLETTTHEATER bereits zum fünften Mal zu Gast. Zu den bejubelten Gastspielen der letzten Jahre gehören u. a. «Anna Karenina», «Die Möwe» und «Don Quixote».
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DI 13.Marie Tudor
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Marie TudorDrama von Victor Hugo in französischer SpracheDI 13. 11. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Gisèle Sallin
PRODUKTION: Théâtre des Osses - Centre dramatique fribourgeoisABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater 18:45
Marie Tudor, die kranke und alternde Königin von England, ist ganz vernarrt in den jungen und verführerischen Fabiano Fabiani, einen skrupellosen Abenteurer. Die Königin gibt ihm nicht nur Geld, Adelstitel und Land, sondern lässt ihn auch in ihr Bett. Der königliche Hof ist vom Verhalten der Königin tief gekränkt und möchte Fabiani loswerden. Simon Renard, der Botschafter des Königs von Spanien, ist in London eingetroffen, um die Hochzeit seines Herrn mit Marie Tudor zu organisieren. Als er realisiert, dass die Königin ihren Liebhaber dem König von Spanien vorzieht, übernimmt Simon Renard die Leitung des Komplotts. Durch Zufall findet er bald einen Mann, der ihn in seinen Absichten unterstützen kann: es ist Gilbert, der Ziseleur des Englischen Königshofs. Gilbert liebt Jane und möchte sie heiraten. Aber das junge Mädchen hat sich von Fabiano Fabiani verführen lassen und wird zu seiner Mätresse. Als Gilbert dies erfährt, wird er wahnsinnig vor Wut. Hier tritt Renard auf die Bühne: er benutzt Gilbert und dessen Lust auf Rache um die Ermordung von Fabiani zuorganisieren. Auch Marie Tudor erfährt vom Verrat ihres Liebhabers und erklärt sich bereit, am machiavellistischen Komplott von Simon Renard mitzumachen. Als sie jedoch realisiert, dass Fabiani tatsächlich sterben wird, unternimmt sie alles ihr mögliche um die Konstellation zu wenden und ihn zu retten.

VICTOR HUGO (1802–1885) zählt zu den bedeutendsten Autoren der französischen Literatur und gilt als Mitbegründer der französischen Romantik. Das Drama «Marie Tudor» basiert auf dem Leben der gleichnamigen berühmten englischen Königin, die von 1553 bis 1558 Königin von England und Irland war und unter dem Namen «Bloody Mary» in die Geschichte einging.
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MI 14. DO 15.Ursus & Nadeschkin
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Ursus & NadeschkinMit ihrem neuen Stück «SECHSMINUTEN»MI 14. 11. 2012, 20:00 Uhr
DO 15. 11. 2012, 20:00 UhrVON UND MIT: Ursus & Nadeschkin
REGIE: Tom Ryser
AUTOREN: Sieger, Wehrli, RyserABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-Ihr 25-jähriges Jubiläumsjahr feiern Ursus & Nadeschkin mit einem durch und durch aufgepimpten Stück Theater. Die beiden gefeierten Bühnenkünstler, von denen man nie so genau weiss, ob sie nun Comedians, Kabarettisten, Bewegungskünstler, Tänzer, Sänger oder einfach nur sehr eigenwillige Clowns sind, zeigen sich in ihrer neuesten Produktion von Seiten, die Sie so noch nicht gesehen haben. Es beginnt fulminant, atemberaubend, spektakulär – und ist schneller zu Ende, als einem lieb ist. Dieses neue Programm von Ursus & Nadeschkin beginnt, nachdem der Vorhang gefallen ist, dort, wo man alles oder nichts mehr erwartet. Ein Abend voller Wendungen, skurriler Ein- und Reinfälle. Ein Gang zwischen absurd genialem oder einfach nur völlig verrücktem Humor. Ein Stück, das seiner Zeit voraus eilt.


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MO 19. DI 20.Don Carlos
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Don CarlosSchauspiel von Friedrich SchillerMO 19. 11. 2012, 19:30 Uhr
DI 20. 11. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Katharina Rupp
BÜHNE UND KOSTÜME: Karin Fritz
PRODUKTION: Theater Biel SolothurnABO Schauspiel
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45Es herrschen düstere Zeiten am spanischen Hof. Die strengen Gepflogenheiten des höfischen Lebens zwingen die königliche Familie sich in ihren Herzensregungen zu beschränken. Entsprechend lodert es unter der prunkvollen Oberfläche: Kronprinz Don Carlos liebt seine jugendliche Stiefmutter Elisabeth von Valois, doch diese kann und darf diese Liebe nicht erwidern. König Philipp II. wiederum, den die Gefangenschaft in seinem eigenen Machtsystem längst vereinsamt und verbittert hat, findet keinen Zugang zu seinem Sohn und betrachtet diesen als träumerischen Nichtsnutz, als Versager.
Als Don Carlos´Jugendfreund, der Marquis von Posa, aus dem umkämpften Flandern wiederkehrt, um sich am Hof für den flämischen Freiheitskampf stark zu machen, weitet sich die Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn zu einem politischen Konflikt aus. Um seinem aufklärerischen Ideal einer freien Gesellschaft zum Sieg zu verhelfen, inszeniert Posa eine aufwändige Intrige, wobei er auch vor moralisch fragwürdigen Mitteln nicht zurückschreckt. Er spielt ein gefährliches Spiel, unterschätzt dabei aber die erdrückende Macht der Kirche.

FRIEDRICH SCHILLER (1759 –1805) hat mit seinem 1787 in Hamburg uraufgeführten «Don Carlos» ein politisches Ideendrama geschaffen, das bis heute von brennender Aktualität ist. Es ist eine gnadenlose Abrechnung mit den Hütern der Macht, verweist jedoch gleichzeitig auf die Schwierigkeit einer politischen Befreiung. Was ist der Preis für die Freiheit? Heiligt der Zweck alle Mittel, auch wenn diese unmoralisch sind? Und bleibt der einzelne Mensch nicht immer ein Gefangener seiner Wünsche und Begierden?
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SA 24. SO 25.Familie Flöz: «Teatro Delusio»
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Familie Flöz: «Teatro Delusio»von Paco Gonzalez, Björn Leese, Hajo Schüler und Michael VogelSA 24. 11. 2012, 17:30 Uhr
SO 25. 11. 2012, 17:30 UhrREGIE, BÜHNE: Michael Vogel
MUSIK: Dirk Schröder
MASKEN: Hajo Schüler
KOPRODUKTION: Familie Flöz, Arena Berlin, Theaterhaus StuttgartABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Bob, Bernd und Ivan sind Bühnenarbeiter in einem Theater. Hinter der Bühne fristen sie ihr Dasein während vorne die Vorstellung läuft und andere im Rampenlicht stehen. Vom Glanz der «Bretter, die die Welt bedeuten» nur durch eine spärliche Kulisse getrennt und doch Lichtjahre davon entfernt, kämpfen sie um ihr Glück: Der sensible Bernd sucht Erfüllung in der Literatur, findet sie jedoch plötzlich in Person einer verspäteten Ballerina. Bobs Sehnsucht nach Anerkennung treibt ihn zu Triumph und Zerstörung. Ivan, Chef der Hinterbühne, will die Kontrolle über das Theater nicht verlieren und verliert dabei doch alles andere ...
In «Teatro Delusio» verbindet sich das Leben im Schatten der Scheinwerfer immer wieder auf wundersame und witzige Weise mit der glitzernden Welt des Scheins, die das Theater ausmacht. Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Ein Spiel mit dem Theater, seinen Stoffen, von der kalten Kabale bis zur heissblütigen Liebesszene.

Die mehrfach international ausgezeichnete Erfolgs-produktion von FAMILIE FLÖZ ist komödiantisches, virtuoses und verblüffendes Theater im Theater. Mit Hilfe raffinierter Kostüme und einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben: Ein schauspielerisches Vergnügen für Gross und Klein – gänzlich ohne Worte.
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MI 28.Loriot - Der Theaterabend
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Loriot - Der TheaterabendEine Hommage an LoriotMI 28. 11. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUG: Daniel Rohr
MIT: Sabrina Scheebeli, Rachel Matter, Andreas Matti, Rolf Sommer, Benedict Freitag
Produktion: Stern-TheaterABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Loriots Szenen wie «Die Nudel», «Eheberatung», «Inhaltsangabe», «Fernsehabend» oder «Liebe im Büro» haben Generationen zum Lächeln und Lachen gebracht. Formulierungen und Erfindungen Loriots wie «Renate, lassen Sie uns zur Sitzgruppe gehen», «Ach was» oder «Nein, sagen Sie jetzt nichts» sind fester Bestandteil des deutschen Wort- und Sprachschatzes. Grund genug, die legendäre Situations- und Menschheitskomik des grossen deutschen Humoristen auf die Theaterbühne zu bringen: Die augenzwinkernde und schauspielerisch brillante Produktion von Stern-Theater kommt nach etlichen ausverkauften Vorstellungen im Zürcher Theater Rigiblick auch nach Schaffhausen.

LORIOT (1923 – 2011), bürgerlich Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow, gehörte zu den vielseitigsten deutschen Humoristen unserer Zeit. Als Komödiant, Zeichner, Schriftsteller, Bühnenbildner, Kostümbildner, Schauspieler, Regisseur und Professor für Theaterkunst hat er mit seinen TV-Sketchen, Cartoons und Kinofilmen den deutschen Humorstandard geprägt wie kein Zweiter. «Loriot – Der Theaterabend» ist eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Künstler Vicco von Bülow alias Loriot.
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DEZ
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SA 01.Zweierleier
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ZweierleierMit Walter Andreas Müller und Birgit SteineggerSA 01. 12. 2012, 20:00 UhrINSZENIERUNG: Buschi Luginbühl
MUSIK: Flurin Caviezel, Reto Senn, Nick GutersohnABO Samstagabend
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Im Januar 2004 feierte «Zweierleier», die älteste Schweizer Satiresendung, das 20-jährige Jubiläum. Und natürlich wäre «Zweierleier » nicht die «Zweierleier», wenn da nicht Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller wären, deren Parodiekünste beinahe grenzenlos sind.
Ob Alt-Bundesräte oder Jung-Politikerinnen, ob Senior Advisors oder Junior Consultants: Keine Dame und kein Herr von Bundes-Bern oder Wirtschafts-Zürich ist dem «Zweierleier»-Duo zu prominent, um nicht parodiert zu werden. Die Texte des Bühnenprogramms stammen aus den Federn von Aernschd Born, Lorenz Keiser, Markus Köbeli, Willi Näf und Paul Steinmann. Kolumnistin und «Zytlupe»-Autorin Gisela Widmer rundet die Vorstellung mit scharfsinnigen Intermezzi ab, «Kur und Bad – das Orchester» würzt mit Musiksatire.


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SA 08. SA 08. SO 09. SO 09. SA 15. SA 15. SO 16. SO 16.Der Lebkuchenmann
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Der LebkuchenmannKinder-Musical von David WoodSA 08. 12. 2012, 14:00 Uhr
SA 08. 12. 2012, 17:00 Uhr
SO 09. 12. 2012, 14:00 Uhr
SO 09. 12. 2012, 17:00 Uhr
SA 15. 12. 2012, 14:00 Uhr
SA 15. 12. 2012, 17:00 Uhr
SO 16. 12. 2012, 14:00 Uhr
SO 16. 12. 2012, 17:00 UhrINSZENIERUNG: René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
BÜHNE: Ursula Leutenegger, Susanne Pfaff und Adi Widmer
KOSTÜME: Christine Meyer
CHOREOGRAFIE: Helen Surbeck
PRODUKTION: Kleine Bühne SchaffhausenABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
Nachts, wenn alle schlafen, herrscht Aufruhr auf dem Küchenschrank! Herr von Gugger ist fürchterlich heiser und bringt keinen Ton mehr heraus, schon gar keinen kräftigen Kuckuck-Ruf. Er fürchtet, dass ihn die Menschen samt seiner Uhr in den Müll werfen. Dabei ist er doch gar nicht kaputt, sondern nur erkältet. Klar, dass seine Freunde Fräulein Pfeffer und Herr Salz ihm helfen wollen. Ihr neuer Mitbewohner, der frisch gebackene Lebkuchenmann, will sie tatkräftig unterstützen.
Es gibt nur ein heilsames Mittel gegen die heisere Stimme von Herrn von Gugger: Honig. Und damit fängt das grosse Problem an: Der Honig gehört dem alten, griesgrämigen Teebeutel auf dem oberen Regal. Der Lebkuchenmann begibt sich mutig auf die gefährliche Reise hoch hinauf, allerdings rechnet er nicht mit Flitsch, der Mafia-Maus. Flitsch hat seit Tagen nichts zu Essen gefunden und ist furchtbar hungrig. Ein spannender Wettlauf beginnt. Können die Freunde Herrn von Gugger helfen und Flitsch überlisten? Und wird der Teebeutel den Honig auch wirklich rausrücken?

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MI 12.Gerhard Polt & die Wellbrüder
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Gerhard Polt & die Wellbrüderein Abend mit Gerhard Polt und den Wellbrüdern aus dem BiermoosMI 12. 12. 2012, 19:30 UhrVON UND MIT: Gerhard Polt, Christoph, Karl und Michael WellABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- /30.- / 20.-Gerhard Polt verkörpert wie kaum ein anderer die Zerissenheit des bayerischen Wesens zwischen Spiessertum und Anarchie. Der vielfach ausgezeichnete Münchner zählt zweifellos zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten im deutschen Kulturraum. Mit spröder Gelassenheit trägt er seine präzisen Beobachtungen aus dem bayerischen Unterholz des Banalen vor und demaskiert mit messerscharfem Humor bierschwangere Stammtischreden und bürgerliche
Lebensweisen. Immer wieder karikiert er in seinen Figuren den Spiessbürger von nebenan und leuchtet tief in die Abgründe von dessen Seele hinab. Die Brüder Karl, Stofferl und Michael Well paaren Polts bissiges Kabarett mit brillanter Musikalität. Sie nutzen die Volksmusik als Ventil des Volkszorns gegen Willkür und Schweinereien der Obrigkeit und bringen das durch zeitgemässe Texte pointenreich zum Ausdruck. Das Ergebnis: Eine ausgeglichene Mischung aus feinstem Kabarett und bajuwarischer Volksmusik.
Der 1942 in München geborene und im katholischen Wallfahrtsort Altötting aufgewachsene GERHARD POLT studierte zunächst in München politische Wissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte. Er wandte sich dann der Skandinavistik zu und studierte ab 1962 nordische Sprachen in Schweden, wo er vier Jahre lebte. 1976 stellte er sich zum ersten Mal in der Münchner Kleinen Freiheit mit einem kabarettistischen Programm, der «Kleinen Nachtrevue», vor und wurde gleich ans Berliner Schiller-Theater engagiert. Seitdem gilt der vielfach ausgezeichnete Polt als Experte bajuwarischer Lebens- und Wesensart, als politisch unbequemer Querdenker und Moralist.
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DO 13.Andreas Thiel & Les Papillons:
«Politsatire IV - Macht» -
Andreas Thiel & Les Papillons:
«Politsatire IV - Macht»DO 13. 12. 2012, 20:00 UhrVON UND MIT: Andreas Thiel
MUSIK: Les PapillonsABO Kabarett
PREISE 50.- /40.- / 30.- / 20.-Es ist unsicherer geworden in der Hölle, seit Bin Laden gestorben ist. Auch in Thiels vierter schwarzer Satire geht es um Politik, Tod und Champagner. Während uns Andreas Thiel das Böse erklärt, fischen tausendäugige Fesselballonfische mit langen, hängenden Zungen in der Tiefe des Ozeans nach leuchtenden Feuerdornquallen. Die ganze Welt ist ein Gefängnis, was man sich vorstellen
muss wie ein Zebra von innen. Thiel versucht, in seiner zweiten Inkarnation als Rudolf Steiner, sich die Welt wieder schön zu trinken. Dadurch wird sie zwar nicht besser aber lustiger. Dabei überkommen ihn erstaunliche Gedanken wie die Frage, warum Jesus an der Hochzeit zu Kana das Wasser nicht in Champagner verwandelt hat. Noch erstaunlicher sind die Antworten.

Der Berner Satiriker, Kabarettist, Moderator und Kolumnist ANDREAS THIEL absolvierte eine Lehre als Bauzeichner und besuchte anschliessend die Schauspielschule. Bekannt und berüchtigt wurde er u. a. als Gründer und Hausmoderator des «Bösen Montag», der sechs Jahre lang ausverkauften Open Stage Show im Theater am Hechtplatz Zürich. Laut der Neuen Zürcher Zeitung ist Andreas Thiel «der Lustknabe der Dichtergötter».
In der «Poltsatire IV» wird er begleitet von den bekannten Scharfschützen aus dem Orchestergraben Michael Giertz (Piano) und Giovanni Reber (Violine) alias LES PAPILLONS.
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MO 17. DI 18.Die Möwe
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Die MöweSchauspiel von Anton TschechowMO 17. 12. 2012, 19:30 Uhr
DI 18. 12. 2012, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Barbara-David Brüesch
BÜHNE: Damian Hitz
MUSIK: Gaudenz Badrutt & Christian Müller
PRODUKTION: Theater Kanton ZütichABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.- /35.- / 25.-/ 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45Ein Sommer in der russischen Provinz: Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, Kostja liebt Nina, Nina liebt Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. Jedes Jahr versammeln sie sich auf dem Landgut der Schauspielerin Arkadina, reden über Kunst, Theater, Literatur und beweinen das Leben, welches sie nicht gelebt haben. Obwohl es objektiv kaum Grund zur Klage gibt – alle sind doch relativ erfolgreich, satt und gesund – scheint ihrem Dasein der Sinn zu fehlen. Die Menschen am See sind müde geworden vor der Zeit … Eine Komödie nannte Tschechow sein 1895 geschriebenes Schauspiel, in der es um die (meist vergebliche) Liebe geht, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und auch um das Leben als Künstler. In seinem bittersüssen Panorama der menschlichen Verzweiflung zielt er dabei auf die Freude des Zuschauers beim Wiedererkennen der eigenen Armseligkeiten, denn im Beharren auf seine Träume, seine ehnsüchte und seine Ohnmacht ist der Mensch meistens beides: tragisch und komisch.

ANTON TSCHECHOW (1860–1904), der mit seinen Dramen und Erzählungen zu den Meistern der Weltliteratur gehört, wurde als dritter Sohn eines Kaufmanns in Taganrog geboren. Nach seinem Schulabschluss zog er nach Moskau, um dort Medizin zu studieren. Neben seiner Tätigkeit als Arzt arbeitete er später als Schriftsteller. Seine bekanntesten Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden während seiner letzten Lebensjahre, nachdem er die Schauspielerin Olga Knipper kennen gelernt und geheiratet hatte.
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MO 31.Silvesterkonzert
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SilvesterkonzertMit der Sinfonietta Schaffhausen und dem Duo Calva
Werke von Suppé, Lanner, Strauss, Anderson u.a.MO 31. 12. 2012, 17:30 UhrMUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. HaugABO ---
PREISE 50.- / 40.- / 30.- /20.-Für das traditionelle und beliebte Silvesterkonzert im Stadttheater hat sich die Sinfonietta Schaffhausen dieses Jahr etwas Neues einfallen lassen. Das junge und dynamische Kammerorchester unter der Leitung von Paul K. Haug konzertiert zum Jahreswechsel mit den beiden Comedy-Cellisten DUO CALVA und zeigt ein humorvolles Bühnenprogramm aus instrumentaler Virtuosität, eleganter Musik und erfrischender Comedy. Wie der Sinfonietta Schaffhausen liegt es auch dem Duo Calva am Herzen, dass die klassische Musik neues Publikum findet und zugänglicher wird.

Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist bekannt für ihr kontrastreiches Programm zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem. Das Orchester spielt mit gleicher Begeisterung anspruchsvolle Werke und leichtere Musik. Alles wird dabei mit gleicher Sorgfalt erarbeitet. Die Sinfonietta Schaffhausen begleitet oft junge, aufstrebende Solisten, hat aber auch immer wieder die Ehre mit namhaften und erfahrenen Solisten zusammenzuarbeiten.
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JAN
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SA 05. SO 06.Der Zigeunerbaron
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Der ZigeunerbaronOperette von Johann StraussSA 05. 01. 2013, 17:30 Uhr
SO 06. 01. 2013, 17:30 UhrINSZENIERUNG: Heinz Hellberg
PRODUKTION: Operettenbühne WienABO Unterhaltung
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Wer erlebt hat, mit wie viel Spielfreude Heinz Hellbergs Ensemble «Die Fledermaus» auf die Bühne brachte, kann sich jetzt schon freuen, wenn die Operettenbühne Wien mit dem «Zigeunerbaron» das zweite Hauptwerk von Johann Strauss inszeniert! Dieses Werk ist neben der Fledermaus sein grösster Bühnenerfolg. Hinreissende Walzermelodien der goldenen Wiener Operettenära wie etwa der berühmte «Schatzwalzer» zeichnen das Stück ebenso aus, wie das Feuer ungarischer Volksmusik und des Csárdás.

Das Spiel um den Zigeunerbaron Barinkay, der nach dem Krieg auf sein Gut zurückkehrt und in heisse Liebe zu dem Zigeunermädchen Saffi verfällt, die herrliche Situationskomik, die sich etwa mit der beliebten Rolle des Schweinezüchters Zsupán ergibt, machen dieses Werk zu einem Rundumvergnügen für alle Operettenfreunde. Und natürlich wird Heinz Hellbergs Gespür für die originalgetreue Umsetzung eines solchen Meisterwerks, für das Flair und das Wienerische, dieser Produktion wieder ihren ganz besonderen Charme verleihen!
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MI 16.Herman van Veen
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Herman van VeenMit seinem neuen Programm «Bevor ich es vergesse»MI 16. 01. 2013, 19:30 UhrVON UND MIT: Herman van Veen und Edith LeekesABO Gemischt
PREISE 60.- /50.- / 40.- / 25.-Mit leisen Tönen und geistreichen, rätselhaften, lustigen und verrückten Worten verzückt Herman van Veen sein Publikum seit Jahrzehnten. Wie kaum ein anderer hat sich der niederländische Ausnahmekünstler einen festen Platz in der europäischen Kulturlandschaft erobert. Herman van Veen berührt jeden, der jemals mit ihm in Berührung gekommen ist. Er singt Lieder von der Liebe, ohne kitschig zu sein. Er bedient sich feiner Ironie, selbstironischer Heiterkeit und erzählt tragikomische Geschichten, die das Publikum in einen Zustand nachdenklicher Heiterkeit versetzen. Mit feinem Sprachwitz erzählt er, was er sieht und was er fühlt und scheut sich auch nicht, autobiografisch oder auch mal albern zu sein. Herman van Veen ist ein Magier der Worte, der aus scheinbar belanglosen Alltäglichkeiten emotionale Sensationen herausarbeitet. Er ist ein scharfer Beobachter und vorsichtiger Erzähler, dessen Themen sich, wie er selbst sagt, auf die Begriffe «Baum – Haus – Strasse – Papa – Mama – Mann – Frau» herunterbrechen lassen. Und gerade das macht die Nähe aus, die der Besucher bei jedem seiner Konzerte erfahren kann.
HERMAN VAN VEEN ist in seinem Genre vollkommen einzigartig. Die Kreativität des Musikers, Clowns, Kabarettisten, Komponisten, Poeten und Malers ist schier unerschöpflich. Und seine Energie endet nicht bei der Kunst, sondern lässt auch grosses soziales Engagement zu. Vor allem aber ist Herman van Veen ein herausragender Sänger, der sich stets mit erstklassigen Musikern umgibt. Begleitet wird Herman van Veen bei seinem Programm «Bevor ich es vergesse» von seiner barfüssigen Gitarristin Edith Leerkes. Sie studierte klassische Gitarre in Holland und Spanien, war Mitglied des renommierten Amsterdam Guitar Trio und begletet Herman van Veen seit Beginn der 90er Jahre.
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SA 19.Hanspeter Müller-Drossaart
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Hanspeter Müller-DrossaartMit seinem neuen Programm «Menu 3»SA 19. 01. 2013, 20:00 UhrABO Samstagabend
PREISE 40.- / 35.- / 25.- 20.-Hansueli Schlussmann steckt in einer tiefen Identitätskrise: Bedrängt von zwielichtigen Figuren und Kopfgeburten, die ihn besonders nächtlicherweise heimsuchen, weiss er nicht mehr, wer oder wie viele er ist, wo er aufhört und wo die andern anfangen. Er entschliesst sich zur Flucht nach vorn: Er lädt seine Ko-Existenzen zum Abendessen ein! Bekocht die Gestalten mit seinem legendären Menu 3. Und sie kommen alle: Event-Manager Peder Caluori, Rollator-Fan Hubi Späth, Historiker Rufus Einweg, Real-Politiker Ruedi Schrotter, Opernsänger Giorgio Casaflotti, Ethno-Soziologe Mizzi Wasserpichler und natürlich auch Tante Theres!
Hanspeter Müller-Drossaart führt in seinem dritten Soloprogramm wieder einen satirisch-ironischer Reigen von Figuren aus verschiedenen Regionen und Dialekträumen vor. Diesmal eingebettet in die Geschichte des Kellners Hansueli Schlussmann, welcher sich dialogisch mit den Zuschauern über seine turbulenten Erfahrungen mit seinen «Geistern» unterhält. Ein humorvoller Abend mit schauspielerischem Kabarett! Ein witziges Entrée, eine schmunzelnde Suppe, ein lachender Hauptgang und jede Menge bissig-süsser Dessert-Frechheiten zum helvetischen Dasein.
HANSPETER MÜLLER-DROSSAART ist in Sarnen geboren. In Zürich besuchte er die Schauspiel-Akademie und bildete sich zum Schauspieler und Theaterpädagogen aus. In den 80er-Jahren führte er während drei Spielzeiten Regie am Theater Stans, bevor er Ensemblemitglied am Theater Neumarkt Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater wurde.
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MO 21. DI 22.Gauthier Dance: «Future 6»
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Gauthier Dance: «Future 6»Dance Company Theaterhaus StuttgartMO 21. 01. 2013, 19:30 Uhr
DI 22. 01. 2013, 19:30 UhrCHOREOGRAFIEN: Cayetano Soto, Itzik Galili, Eric Gauthier, Jirí Bubenícek, Marco Goecke, und Stephan Thoss
PRODUKTION: Theaterhaus Stuttgart in Kooperation mit der Schauburg MünchenABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45Das angekündigte Programm «Lucky Seven» von Gauthier Dance musste wegen Krankheit einzelner Ensemblemitglieder kurzfristig geändert werden. Als Ersatzprogramm wird die ganz aktuelle Tanzproduktion «Future 6» gezeigt, welche am 11. Januar 2013 in Stuttgart Premierte gefeiert hat. Für die sechs zeitgenössischen Choreografien – davon 5 Uraufführungen – zeichnen Cayetano Soto, Itzik Galili, Eric Gauthier, Jirì Bubenícek, Marco Goecke und Stephan Thoss verantwortlich.

Einen Blick nach vorn wirft Gauthier Dance mit der neuen Produktion «Future 6». Denn diese Choreografen, so ist Eric Gauthier überzeugt, stellen schon heute die Weichen für den Tanz von morgen.
«Malasangre» (Böses Blut) von Cayetano Soto ist eine Hommage an die kubanische Sängerin Guadalupe Victoria Yolí Raymond (1939 – 1992), besser bekannt als La Lupe, die Queen of Latin Soul. Weit über die Lebensgeschichte von La Lupe hinaus ist «Malasangre» auch ein Stück über die zerstörerische Macht negativer Gefühle.
«Cherry Pink and Apple Blossom White» als Jazz-Klassiker des Kubaners Pérez Prado (1916 – 1989) bekannt, hat Itzik Galili zu einem leichtfüssigen Duo inspiriert, in dem eine Frau einem Mann nach allen Regeln der Kunst den Kopf verdreht - kubanisch locker, sexy und voller Überraschungen.
In Eric Gauthiers «Takuto» (japanisch für Takt) finden die gebrochenen Menschen, die zu Beginn des Stückes die Bühne bevölkern, durch den Impuls einer schamanischen Kraft ihr inneres Gleichgewicht und damit die Energie, zu tanzen und zu trommeln.
«Burning Bridges» von Jirí Bubenícek ergründet was eine Liebesbeziehung tragfähig macht, wenn der Zauber der Verliebtheit verflogen ist. Ist die grosse romantische Liebe wirklich nur eine Illusion?
«I Found a Fox» Diese Zeile aus Kate Bushs Hounds of Love gibt Marco Goeckes Solo Eric Gauthier seinen Namen. Und ein (anderer) Song von Kate Bush ist es auch, den Goecke für dieses Stück verwendet: Suspended in Gaffa. Ist es der Tänzer, der einen Fuchs findet, oder ist gar der Tänzer der Fuchs, den der Choreograph gefunden hat? Eine Begegnung mit einem faszinierenden Wesen.
In Stephan Thoss' humorvoll gegen den Strich gebürsteter Interpretation von «Bolero» treffen sich sechs alte Damen zum Kaffeekränzchen. Nach dem Austausch der üblichen Nettichkeiten geraten die Ladies zu Ravels Musik völlig ausser Rand und Band. Sie durchleben - bis hin zum explosiven Finale - das ewig junge Ritual der Geburt der Bewegung aus dem Geist der Musik.
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MI 23. DO 24.Bundesordner '12
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Bundesordner '12Ein satirischer Jahresrückblick 2012MI 23. 01. 2013, 20:00 Uhr
DO 24. 01. 2013, 20:00 UhrMIT: schön&gut, Michael Elsener, Heinz de Specht, Uta Köbernick, Anet Corti u.a.
INSZENIERUNG: Paul Steinmann
PRODUKTION: Casionotheater WinterthurABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-Ob die Welt am 21. Dezember 2012 untergegangen ist oder nicht, eines ist sicher: Im Januar ’13 findet wieder ein «Bundesordner» statt. Denn so schnell gibt die Schweiz eine lieb gewonnene Tradition nicht auf. Schliesslich erlebt der kabarettistische Jahresrückblick schon seine fünfte Auflage. Eine neu formierte, schillernde Truppe aus der Schweizer Kabarett-Szene hat in den Akten des Jahres gewühlt und daraus jede Menge satirischen Stoff und geistreiches Liedgut gewonnen. Wir garantieren Ihnen einmal mehr eine Einsicht, die es in sich hat. Gehen Sie hin und schauen Sie her, Weltuntergang hin oder her.


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FEB
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MO 04.Galakonzert
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Galakonzertzur Eröffnung der 9. Schaffhauser MeisterkonzerteMO 04. 02. 2013, 19:00 UhrABO ---
PREISE 60.-/50.-/40.-/25.-Mit:
Eliane Rodrigues und Werner Bärtschi, Klavier
Ana Chumachenco und Mikhail Pochekin, Violine
Wendy Champney, Bratsche
Wen-Sinn Yang, Violoncello
PROGRAMM
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke op.73 für Violoncello und Klavier (1849)
Alberto Ginastera (1916-1983)
Pampeana No.1 für Violine und Klavier (19??)
Darius Milhaud (1892-1974)
Scaramouche (1936)
*****
César Franck (1882-1890)
Klavierquintett f-moll (1887)
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SA 16.Salut Salon: «Dichtung und Wahrheit –
das Beste aus 10 Jahren» -
Salut Salon: «Dichtung und Wahrheit –
das Beste aus 10 Jahren»Ein «Best of» zum zehnjährigen Bühnenjubiläum der «Teufelsgeigerinnen aus Hamburg»SA 16. 02. 2013, 20:00 UhrABO Samstagabend
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Nach dem poetisch-absurden Programm vom «Haifisch im Aquarium» tauchen die vier Musikerinnen von «Salut Salon» immer mal wieder in die musikalischen Archive ihrer eigenen Geschichte ab. Was sie von dort wohl so alles mitbringen und neu arrangiert auf die Bühne bringen? Fest steht, dass ihr Jubiläumsprogramm 2012 sehr persönlich wird: es wird aus dem Nähkästchen geplaudert, sie werden Tourgeschichten erzählen und wie das eigentlich ist, wenn vier Frauen das ganze Jahr über zusammen auf Reisen sind. Da gehen nicht nur Sachen verloren, da sitzt auch mal eine von ihnen im falschen Zug, oder zurückgebliebene Koffer sorgen auf einsamen Bahnsteigen für Sondereinsätze der Feuerwehr. Salut Salon werden auch im zehnten Jahr ihres Bestehens ihr Publikum mit Klassikern, mit haarsträubender Instrumentalakrobatik, Tango, Chansons und virtuoser Kammermusik zu überraschen und begeistern wissen.

SALUT SALON, die im Jahr 2000 von Angelika Bachmann (Violine) und Iris Siegfried (Violine und Gesang) in Hamburg aus der Taufe gehobene Quartettformation, hat die Kunst des «Cross-Over» virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme!
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MO 18. DI 19.Die schmutzigen Hände
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Die schmutzigen HändeSchauspiel von Jean-Paul SartreMO 18. 02. 2013, 19:30 Uhr
DI 19. 02. 2013, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Alexander Nerlich
PRODUKTION: Landestheater TübingenABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45Hugo ist – seiner grossbürgerlichen Herkunft zum Trotz – aus innerer Überzeugung der kommunistischen Partei beigetreten. Als diese die Ermordung des Parteisekretärs Hoederer befiehlt, der einen riskanten parteipolitischen Alleingang plant, möchte Hugo seine unbedingte Treue endlich unter Beweis stellen und bekommt den Auftrag. Er wird als Sekretär bei Hoederer eingeschleust und weckt zusammen mit seiner Frau den väterlichen Beschützerinstinkt des abgebrühten Pragmatikers. Hugos strenge Grundsätze werden mit Hoederers undogmatischer Lebenshaltung konfrontiert und die Konfusion des jungen Attentäters lässt ihn immer wieder zögern, die Tat endlich auszuführen. Erst als Hugo feststellen muss, dass die Partei auch ohne ihn handelt und er seine Frau in Hoederers Armen überrascht, ist er plötzlich in der Lage, zu schiessen. Die ursprünglich politisch motivierte Tat wird vor Gericht zur Eifersuchtsbagatelle, und nach Absitzen der Haftstrafe muss Hugo feststellen, dass sie zudem auch politisch sinnlos geworden ist.

JEAN-PAUL SARTRE (1905 – 1980), französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist, untersucht in «Die schmutzigen Hände» die enormen Spannungen, die entstehen, wenn der Einzelne sich einer übergeordneten Idee verschreibt und dabei das eigenständige Denken nicht unterlässt. Das Theaterstück wurde 1948 veröffentlicht und gilt bis heute als Sartres erfolgreichstes Bühnenwerk. Nachdem sich die kommunistische Partei von dem Stück distanzierte, wurde es von der bürgerlichen Mitte umjubelt – eine Vereinnahmung, mit der Sartre nicht gerechnet hatte.
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MI 20. DO 21.Duo DivertiMento: «Gate 10»
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Duo DivertiMento: «Gate 10»Das beliebte Kabarett-Duo mit dem aktuellen ProgrammMI 20. 02. 2013, 20:00 Uhr
DO 21. 02. 2013, 20:00 UhrVON UND MIT: Johnny Fischer und Manu BurkartABO Kabarett
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-In «Gate 10» gönnen sich Jonny und Manu zu ihrem 10-jährigen Jubiläum eine Reise. Die beiden machen sich auf zum Flughafen. Was dort alles so passieren kann – während man auf den Abflug wartet – wird dem Publikum während 2 Stunden vor Augen und Ohren geführt ...

Immer noch urkomisch, unterdessen fast jung, aber umso dynamischer, frisch, zeitlos, absolut jugendtauglich und ziemlich sexy präsentieren Jonny Fischer und Manu Burkhart als DUO DIVERTIMENTO ihr Jubiläumsprogramm «Gate 10». Mit gekonnter Mimik, Bewegung, Musik, erfrischendem Gesang und witzigen Dialogen begeistern die beiden bereits seit 10 Jahren ihr stetig wachsendes Publikum. Nahtlos knüpft das aktuelle Bühnenprogramm an seine Vorgänger-Programme an. Jonny und Manu bleiben ihrem Figuren-Kabarett treu und so trifft das Publikum auf altbekannte – aber auch auf eine Vielfalt von ganz neuen Figuren. So garantieren die beiden einen typischen DivertiMento-Abend für Jung und Alt, an dem in keinster Phase Langeweile aufkommt.
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SA 23. SO 24.Die Wahrheit - Von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen
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Die Wahrheit - Von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagenSchauspiel von Florian ZellerSA 23. 02. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 02. 2013, 17:30 UhrINSZENIERUNG: Peter Lotschank
PRODUKTION: Eurostudio Landgraf
MIT: Helmut Zierl, Karin Boyd, Susanne Berckhemmer, Uwe NeumannABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Als ein «Spiel von Lüge und Wahrheit» könnte man das Stück des jungen Pariser Autors Florian Zeller bezeichnen, denn für seinen verheirateten Protagonisten Michel ist Wahrheit etwas sehr zweifelhaftes. Er bevorzugt die Lüge und das nicht ganz ohne Grund, denn seit sechs Monaten hat er ein Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten Freundes Paul.
Doch Frauen haben ein anderes Verhältnis zur Wahrheit. Das ständige Versteckspielen, die immer neuen Lügen belasten das Gewissen von Alice und sie will endlich reinen Tisch machen. Bei einem Treffen erzählt ihm Paul von seinem Verdacht, dass Alice ihn betrügt. Hat sie also geplaudert? Sie hat – und Michel ist empört, denn damit ist klar, dass er von seinem besten Freund angelogen wurde! Plötzlich sieht Michel, der notorische Lügner, sich in der Rolle des Opfers, der Lügner wird von seinen eigenen Lügen eingeholt. Er, der bis dahin fest davon überzeugt war, sein kompliziertes Liebesleben im Griff zu haben, wird zum Spielball der Anderen.

FLORIAN ZELLER, der aufstrebende Jungstar der Pariser Theaterszene, hat mit «Die Wahrheit» eine hinreissende, höchst raffinierte Beziehungskomödie mit geschliffenen, pointierten Dialogen geschrieben und versteht es, einzigartige Bühnen-Charaktere zu entwickeln.
Mit den bekannten Film- und Fernsehschauspielern Helmut Zierl (u. a. Tatort, Der Alte, Traumschiff) und Karin Boyd (u. a. Mephisto, Roncalli, Die Sitte) glänzend besetzt, bietet «Die Wahrheit» Theatervergnügen auf höchstem Niveau.
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MI 27.Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
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Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»Eine Koproduktion von Stadtthater Schaffhausen, Cinevox Junior Company und Sinfonietta SchaffhausenMI 27. 02. 2013, 19:30 UhrKONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela RochaABO Gemischt, Samstagabend
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kommt es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!

CINEVOX JUNIOR COMPANY Während zehn Monaten setzen sich 25 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt im Neuhauser Cinevox Theater mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistik und Technik auseinander. Im selben Zeitraum ensteht ein abendfüllendes Programm, welches vor der Schweizer-Tournee jeweils im Stadttheater Premiere feiert. Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist ein dynamisches Kammerorchester mit aufstrebenden Solisten und hat sich seit seiner Gründung unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen.
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MRZ
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SA 02. SO 03.Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
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Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»Eine Koproduktion von Stadtthater Schaffhausen, Cinevox Junior Company und Sinfonietta SchaffhausenSA 02. 03. 2013, 20:00 Uhr
SO 03. 03. 2013, 14:00 UhrKONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela RochaABO Gemischt, Samstagabend
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kommt es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!

CINEVOX JUNIOR COMPANY Während zehn Monaten setzen sich 25 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt im Neuhauser Cinevox Theater mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistik und Technik auseinander. Im selben Zeitraum ensteht ein abendfüllendes Programm, welches vor der Schweizer-Tournee jeweils im Stadttheater Premiere feiert. Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist ein dynamisches Kammerorchester mit aufstrebenden Solisten und hat sich seit seiner Gründung unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen.
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DO 07. SA 09.A Midsummer Night's Dream
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A Midsummer Night's DreamSchauspiel von William Shakespeare - in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater SchaffhausenDO 07. 03. 2013, 20:00 Uhr
SA 09. 03. 2013, 17:30 UhrINSZENIERUNG: Sean Holmes
PRODUKTION: Filter Theatre & Lyric Hammersmith, London
MUSIK UND SOUND: Tom Haines, James Fortune, Nick Manning
MIT: Jonathan Broadbent, Ed Gaughan, Simon Manyonda, Poppy Miller, Victoria Moseley, Fergus O' Donnell, Gemma Sauders, Rhys Rusbatch, Andrew BuckleyABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater Do 19:15 & Sa 16:45
Es ist kurz vor der Fürstenhochzeit und das Liebesleben in Athen steht Kopf: Hermia soll Demetrius heiraten, sie liebt aber Lysander. Demetrius, der Hermia liebt, wird seinerseits von Helena begehrt. Um sich ihrem tyrannischen Vater zu entziehen, flieht Hermia mit Lysander in den Wald, verfolgt vom eifersüchtigen Demetrius, der wiederum von Helena verfolgt wird. Auch unter den Waldbewohnern ist nichts mehr wie es war. König Oberon und seine Frau Titania streiten, und Liebesneid droht die geordnete Welt der Natur ins Wanken zu bringen. Oberon ruft den Kobold Puck zu Hilfe, mit dessen Zaubertricks er seine Frau einen Streich spielen will. Doch Kobolde sind unberechenbar, uns spätestens als durch Pucks Zauber ein ahnungsloser Handwerker in einen Esel verwandelt wird, der wiederum von Titania begehrt wird, muss dem gefährlichen Zauber Einhalt geboten und ein Happy End herbeigeführt werden - koste es was es wolle...

SEAN HOLMES ist Intendant des aufstrebenden Londoner Lyric Hammersmith und künstlerischer Kopf von Filter Theatre, einem der innovativsten Ensembles auf der Britischen Insel. Nach gefeierten Bearbeitungen der Klassiker «Three Sisters» und «Twelfth Night» zeigt Filter Theatre nun Shakespeares Liebeskomödie in einer mitreissenden Inszenierung – begleitet von der Londoner Kult-Rockband «The London Snorkelling Team». Stand-up-Comedy, Livemusik und überraschende Effekte gehören genauso zu diesem vergnüglichen Shakespeare-Spektakel wie das hervorragende Spiel eines glänzend aufgelegten Ensembles.
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FR 08. SO 10.Wolf Under the Bed
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Wolf Under the BedStück in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater SchaffhausenFR 08. 03. 2013, 19:00 Uhr
SO 10. 03. 2013, 11:00 UhrMIT: Stephan Colombo, Nora Vonder Mühll, Olifr Maurmann
INSZENIERUNG: Carol Blanc
PRODUKTION: Theater Sgaramusch - Schaffhausen
SPIELORT: SCHAUWERK IM HABERHAUSABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Schaffhauser Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse haben für das Theater Sgaramusch Geschichten um, über und mit Wölfen geschrieben. Aus diesem Fundus schöpfen Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo als spielende Erzähler. Sie werden begleitet vom musikalischen Wändewackler Olifr Maurmann. Das Trio beginnt gemütlich mit einer Geschichte, die in die nächste hineinwächst und zehn weitere nach sich zieht, bis sich zu guter oder schlechter letzt auch die Erzähler mitsamt dem Musiker im Wald der Geschichten und der Wölfe verlieren ...

THEATER SGARAMUSCH is based in Schaffhausen. The company was founded in 1982 and during the last 15 years it has been directed by Stefan Colombo and Nora Vonder Mühll. The company regularly tour the theatre-festival circuit in Germany and Austria and "Wolf Under the Bed" has already been performed in the UK, Russia, Ireland, the United States and Australia. Nora Vonder Mühll and Stefan Colombo develop their material through im- provisation, starting from emotions, images and artistic ideas rather than from a written play. For "Wolf Under the Bed" they took stories written by children from Schaffhausen and arranged them together with the musician Olifr Maurmann and the director Carol Blanc to create a unique, delightful and thrilling perfomance.
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FR 08.The International Freestyle Comedy
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The International Freestyle ComedyImprovisationstheater in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater SchaffhausenFR 08. 03. 2013, 20:30 UhrMIT: Crumbs & DJ Hunnicutt, Winnipeg (Kanada)
SPIELORT: SCHAUWERK IN DER KAMMGARNABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Ihr absurd-tiefsinniger Humor, die Authentizität ihrer Geschichten und das unbedingte Vertrauen der beiden Darsteller ineinander haben Crumbs seit 2001 eine riesige Fangemeinde beschert. Die feinfühligen, absurden und dabei stets berührenden Geschichten des Duos aus Kanada bilden die ganze Bandbreite menschlicher Beziehungen ab. Weinerliche Gattinnen, dümmliche Heranwachsende oder knallharte Typen - die Crumbs zeichnen ihre Charaktere so virtuos und vielfältig, dass sie den feinen Grat zwischen Wahrhaftigkeit und Persiflage nie verlassen. Die Kunst, Comedy mit Tragödie zu verbinden und das Publikum dabei völlig in seinen Bann zu ziehen, macht die Einzigartigkeit dieses Ensembles aus. DJ Hunnicutt, der kongeniale Partner der beiden Schauspieler, wird mit auf Tournee sein und das komödiantische Treiben mit dem perfekten Soundtrack versehen.

CRUMBS, the internationally acclaimed comedy duo from Winnipeg, Canada, are legendary. Their sensitive, absurd and always touching stories make you laugh and think and often depict the entire spectrum of human relationships. Whining wives, featherbrained adolescents or tough guys - Crumbs paint their characters so masterly and diversely that they never fail to balance on the fine line between truthfulness and parody. Their absurd and profound humor, the authenticity of their stories and the complete confidence in each other has made Crumbs the darlings of the improvisation scene internationally. Take the laid back freestyle duo show that Crumbs is known for and then add the seamless musical soundtrack of one of the most talented DJs in the world (DJ Hunnicutt) and you get Crumbs to the power of awesome. The show has what seems to be a whole studio department scoring each scene, which just enhances the cinematic style that makes Crumbs unforgettably special.
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MO 11. DI 12.Rigoletto
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RigolettoOper von Giuseppe Verdi - in italienischer Sprache mit deutschen ÜbertittelnMO 11. 03. 2013, 19:30 Uhr
DI 12. 03. 2013, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Beat Wyrsch
MUSIKALISCHE LEITUNG: Franco Trinca
PRODUKTION: Theater Biel Solothurn
MIT: Solisten und Herrenchor des Theaters Biel Solothurn, Sinfonie Orchester BielABO Gross Gemischt, Musiktheater
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
Rigoletto ist für seine scharfe Zunge berüchtigt. Gnadenlos macht er sich über diejenigen lustig, deren Frauen und Töchter den sexuellen Eskapaden seines Herrn, dem blasierten Herzog von Mantua, zum Opfer gefallen sind. Als Privatmann jedoch hat er für seine Tochter Gilda ein kleines, behütetes Idyll geschaffen und versucht, sie aus eben jenem System, das er nach Kräften unterstützt, herauszuhalten. Doch Rigolettos Doppelleben bleibt nicht lange unentdeckt: Zum einen hat der Herzog beim sonntäglichen Kirchgang in Gilda sein neues Objekt der Begierde gefunden, zum anderen rächen sich die Höflinge an dem Narren, indem sie seine vermeintliche Geliebte entführen. Rigolettos Welt bricht zusammen und er sinnt auf blutige Rache. Doch diese misslingt auf tragische Weise.

GIUSEPPE VERDI (1813 – 1901) soll sein Meisterwerk aus dem Jahr 1851 angeblich in nur vierzig Tagen geschrieben haben. Im Gegensatz zu «Macbeth» und anderen Opern war die Arbeit an «Rigoletto» für Verdi völlig frei von Zweifeln und kritischen Fragen, und im Anschluss an die Premiere kam es zu keinen Änderungen. Dieser Zauber der Perfektion macht das Werk bis heute zu einem absoluten Publikumsliebling. Die berühmten Arien «La donna è mobile», «Cortiggiani, vil razza dannata» oder «Caro nome del mio cor» sind in ihrer melodischen Qualität immer wieder aufs Neue bestechend.
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SA 16. SA 16. SO 17.Der Zauberer von Oz
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Der Zauberer von OzZauberhaftes Märchen-Musical für Kinder und ElternSA 16. 03. 2013, 14:00 Uhr
SA 16. 03. 2013, 17:00 Uhr
SO 17. 03. 2013, 14:00 UhrINSZERNIERUNG: Clemen Handler
BUCH UND MUSIK: Clemens Handler & Gernot Kogler
PRODUKTION: Theater mit Horizont WienABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
Das Märchen «Der Zauberer von Oz» erzählt die fantastische Geschichte von Dorothy, einem Mädchen, das von einem Wirbelsturm in das wunderbare Land Oz getragen wird. Ihr Weg zurück in die Heimat führt nur über den mächtigen Zauberer von Oz. Mit Hilfe roter Zauberschuhe und mit ihren neuen Freunden dem Strohmann, dem Blechmann und dem Löwen macht sie sich auf den abenteuerlichen Weg.
«Der Zauberer von Oz» ist eine wunderbare Geschichte von Freundschaft und einer Reise, bei der am Ende jeder das bekommt, was er sich sehnlichst wünscht, in Wirklichkeit aber schon längst besitzt. Als eine der ersten Farbfilmproduktionen mit Judy Garland in der Hauptrolle wurde die Geschichte zu einer der bekanntesten im englischsprachigen Raum.

Das THEATER MIT HORIZONT aus Wien zeigt das Familien-Musical in der Bearbeitung von Clemens Handler und Gernot Kogler. Zeitgemässe Musik wird von ambitionierten Darstellern dargeboten und das bekannte Märchen erstrahlt in euem Glanz. Originelle Kostüme und raffinierte Bühnenbilder regen die Fantasie von Kindern und Erwachsenen gleichermassen an.
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MI 20.«Veronika der Lenz ist da»
Die Geschichte der Comedian Harmonists -
«Veronika der Lenz ist da»
Die Geschichte der Comedian HarmonistsBerlin Comedian HarmonistsMI 20. 03. 2013, 19:30 UhrMUSIKALISCHE ARRANGEMENTS: Franz Wittenbrink
MIT: Olaf Drauschke als Erich A. Collin, Horst Maria Merz als Erwin Bootz, Holfer Off als Ari Leschnikoff, Wolfgang Hölzel als Robert Biberti, Philipp Seilbert als Harry Frommermann, Ralf Steinhagen als Roman CycowskiABO Gemischt
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Es war der Start für eine riesige Erfolgsstory, als sich im Jahre 1997 sechs junge Sänger zur Welturaufführung des Stücks «Veronika der Lenz ist da – die Geschichte der Comedian Harmonists» in der Berliner Komödie am Kurfürstendamm zusammentaten. Genau 70 Jahre nach der Gründung der legendären «Comedian Harmonists» feierten Publikum und Presse gleichermassen frenetisch die Wiederauferstehung einer Legende. Rasch erhielten die «Berlin Comedian Harmonists» öffentliche Ehrungen und Fernsehberichte in aller Welt. Dem Theaterstück folgten bejubelte Konzerttourneen durch die ganze Welt: Von Paris, Rom, Amsterdam bis hin zum Königlichen Opernhaus Madrid! Die unvergleichliche Atmosphäre der Auftritte der Berlin Comedian Harmonists ist geprägt durch ihr grossartiges Zusammenspiel, die hohe Virtuosität und Musikalität ihres Vortrages mit einem geradezu perfekten Ensembleklang und einem nostalgischen Hauch von Melancholie.

In ihrem Konzertprogramm «Veronika, der Lenz ist da» präsentieren die Künstler nicht nur die unvergesslichen Hits ihrer grossen Vorbilder, vom «kleinen grünen Kaktus», über «Veronika, der Lenz ist da» bis zur «Bar zum Krokodill» – sie erzählen auch auf einzigartig musikalisch-theatralische Weise die berührende Geschichte der ursprünglichen Comedian Harmonists, jener ersten «Boygroup» der Musikgeschichte, und schaffen so einen bewegenden Rückblick in die Zeit der 20er und 30er Jahre.
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DO 21.Alfred Dorfer: «bisjetzt»
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Alfred Dorfer: «bisjetzt»der österreichische Kultkabarettist präsentiert sein aktuelles ProgrammDO 21. 03. 2013, 20:00 UhrMIT: Alfred Dorfer, Peter Hermann, Günther Paal, Lothar Scherpe, Robert PeresABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-Der Titel lässt es schon anklingen: In «bisjetzt» blickt Alfred Dorfer zurück nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto «Meine besten Jahre», das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues. Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader bis zum preisgekrönten «fremd» und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven(?), Biografie zusammen.
«bisjetzt» ist deshalb kein handelsübliches «Best of», sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines satirischen Trapezkünstlers und melancholischen Sokratikers. Kurz: eine Werkschau Dorfers. Mit dabei, wie immer, die grossartigen Musiker Peter Herrmann, Günther Paal alias «Gunkl» und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.
ALFRED DORFER, 1961 in Wien geboren, gehört zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Sein Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik unterbrach der Österreicher 1982, um eine Schauspielausbildung zu beginnen. Später schloss er sein Studium dann doch ab und begann Theater zu spielen. 1991 verfasste Alfred Dorfer zusammen mit Josef Hader das Theaterstück «Indien», das später auch verfilmt wurde und für das er den Österreichischen Kleinkunstpreis erhielt. Seit 2003 ist Dorfer Gastgeber der satirischen Late-Night-Show «Dorfers Donnerstalk» auf ORF1.
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SA 23. SO 24.Die letscht Liebi
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Die letscht LiebiKomödie von Joe di Pietro, Dialektbearbeitung von Jörg SchneiderSA 23. 03. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 03. 2013, 17:30 UhrINSZENIERUNG: Dieter Kaegi
MIT: Heidi Diggelmann, Jörg Schneider, Anny Weiler und GästenABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-Die Liebe kennt kein Alter: Der Witwer Raffaele, längst jenseits der 70, lernt im Park die ebenfalls ältere Dame Carol kennen und findet sie einfach hinreissend. Trotz Raffaeles direkter, etwas mürrischer Art zeigt sich auch Carol sehr interessiert. Bald schon lernt man sich näher kennen. Raffaeles Schwester Rose, die ihm den Haushalt führt, beobachtet argwöhnisch das «junge Glück» und verteidigt ihrerseits ihr Zusammenleben mit Raffaele. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die ganz schlicht, ganz ehrlich, ganz wundervoll ist. Aber wie in jeder guten Geschichte gibt es auch Fragezeichen, die wie ein Damoklesschwert über der sich anbahnenden Romanze schweben ...
Joe di Pietros hinreissende Komödie «The Last Romance» war nach der Uraufführung im Jahr 2008 am New Yorker Broadway ein grosser Erfolg und wurde unter anderem mit dem renommierten «Tony Award» ausgezeichnet.
Jetzt kommt die Komödie in einer Dialektbearbeitung von JÖRG SCHNEIDER erstmals in der Schweiz auf die Bühne: Ein Lehrstück über das Leben, wunderbar einfach und plausibel gesponnen. Das I-Tüpfelchen des Stücks sind die Szenenübergänge: ein junger Tenor (Raffaeles Erinnerung an seine eigene Jugend) verkörpert die Vorstellungen dessen, was aus ihm hätte werden können, und schafft es, aus diesem wunderbaren Theaterabend auch noch eine kleine musikalische Sternstunde zu machen.
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MO 25. DI 26.Münchhausens Enkel
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Münchhausens EnkelSchauspiel von Urs WidmerMO 25. 03. 2013, 19:30 Uhr
DI 26. 03. 2013, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Peter Schweiger
MUSIK: Daniel Fueter
KOPRODUKTION: Stern-Theater, Stadttheater Schaffhausen, Phönix-Theater SteckbornABO Schauspiel
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45Der Bankier und Investor Münchhausen steht vor dem Konkurs. Seine Geschäfte laufen schlecht und seine «Freunde» meiden ihn neuerdings. Vergeblich wartet er auf ihr Erscheinen zur Soirée bei sich zuhause. Einzig der Pianist ist eingetroffen. In seiner misslichen Situation erinnert sich Münchhausen an die Taten seines Vorfahren, dem legendären Lügenbaron, welcher sich angeblich am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen hat. Eine irrwitzige Geschichte mit realem Bezug zur aktuellen Finanzwelt entfaltet sich.

URS WIDMER, geboren in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte. Er arbeitete einige Jahre als Verlagslektor. Mit anderen Lektoren rief er den Verlag der Autoren ins Leben. Kurz nach der Gründung wurde er selbst Autor. Widmer lebt als Schriftsteller in Zürich. Zuletzt wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2007 der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Über sein neues Stück sagt er:
«Einige von Münchhausens Grössenphantasien sind heute sprichwörtlich geworden. Ja, der Grössenwahn ist in unserer Gesellschaft regelrecht salonfähig geworden. Er ist mehr als häufig der Motor der Finanzbranche. Münchhausens Enkel ist ein Teil von ihr. So wird der Abend nicht nur eine Hommage an den alten Münchhausen (den es ja wirklich gab), sondern auch das Portrait eines modernen Münchhausen, der just an diesem Abend versuchen muss, sich an seinem eigenen Zopf aus einem Schlamassel herauszuziehen, das er selber angerichtet hat.»
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APR
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SA 06. SA 06. SO 07.Pippi im Taka Tuka Land
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Pippi im Taka Tuka LandNach dem Kinderbuch von Astrid LindgrenSA 06. 04. 2013, 14:00 Uhr
SA 06. 04. 2013, 17:00 Uhr
SO 07. 04. 2013, 14:00 UhrINSZENIERUNG: Erich Vock
PRODUKTION: Zürcher MärchenbühneABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
Pippi Langstrumpf hat sich mit ihrem Affen «Herr Nilsson» und ihrem Pferd «Kleiner Onkel» in der Villa Kunterbunt sehr gut eingelebt. Eines Tages steht ein sonderbarer Mann im schwarzen Anzug im Garten der Villa Kunterbunt und will das Haus kaufen. Er glaubt natürlich nicht, dass die Villa einem Kind gehört, und erst als der Ortspolizist auftaucht und bestätigt, dass Pippi die rechtmässige Besitzerin ist, zieht der griesgrämige Mann unverrichteter Dinge ab. Bald schon schneit die nächste Überraschung ins Haus: Kapitän Langstrumpf kommt auf Besuch und zwar mit der Absicht, seine Tochter auf die Südseeinsel Taka Tuka mitzunehmen. Pippi will aber nicht ohne ihre Freunde mitkommen, und so heisst es Thommy und Annikas Eltern davon zu überzeugen, dass die beiden Pippi begleiten dürfen. Das kostet natürlich einige Überredungskunst, aber schliesslich erhalten Annika und Thommy die Erlaubnis. Und bald schon beginnt für die Kinder eine abenteuerliche Reise und eine turbulente Zeit auf Taka Tuka.

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MO 08. DI 09.Spring Awakening - Das Rock-Musical
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Spring Awakening - Das Rock-MusicalMusical von Steven Sater nach «Frühlings Erwachen» von Frank WedekindMO 08. 04. 2013, 19:30 Uhr
DI 09. 04. 2013, 19:30 UhrINSZENIERUNG: Wolfgang Türks
BUCH UND LIEDTEXTE: Steven Sater
MUSIK: Duncan Sheik
PRODUKTION: Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Folkwang Universität der Künst EssenABO Gross Gemischt, Musiktheater, Jugendabo
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
Es gibt keine Geschichte über Jugendliche, die so zeitlos ist wie die Geschichte um Wendla, Melchior und Moritz in «Frühlings Erwachen» von Frank Wedekind. Dieser schuf vor rund hundert Jahren ein Gesellschaftsdrama, dessen Brisanz auch heute noch berührt: Zwischen Anpassung und Rebellion stürzen sich sechs Jugendliche ins Leben und scheitern an Heuchelei und Doppelmoral der Erwachsenenwelt. Alleingelassen mit ihren Ängsten und überschwänglichen Gefühlen geraten Moritz, Melchior und Wendla in einen lebensgefährlichen Strudel aus Unterdrückung, Sexualität und Tod. Steven Sater und Duncan Sheik verwandelten Wedekinds Pubertätsdrama der Jahrhundertwende in ein aktuelles und hochbrisantes Rock-Musical. Das Ergebnis: Weltliteratur im rockigen Gewand!

SPRING AWAKENING heisst das neueste Erfolgsmusical vom New Yorker Broadway, das mit mitreissenden Songs Frank Wedekinds bekanntes Drama «Frühlings Erwachen» in die Lebenswelt der Jugendlichen des 21. Jahrhunderts katapultiert. Mit einer Mischung aus Rock-, Pop-, und Folksongs zieht das Musical sein Publikum in den Bann, – hinein in den Sog aus erster Liebe, ersten sexuellen Erfahrungen und der Auflehnung gegen die Gesellschaft der Erwachsenen. Mit herausragenden Kritiken, acht Tony Awards (u. a. Bestes Musical, Bestes Buch, Beste Musik), vier Drama Desk Awards und dem hochbegehrten Grammy wurde das Rock-Musical bisher überschüttet, nun kommt es in einer neuen Produktion zur Aufführung im deutschsprachigen Raum.
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MAI
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SA 04. DI 07.Kumpane: pumpen spülen schleudern
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Kumpane: pumpen spülen schleudernDie neue Tanz-Theater-Produktion von Kumpane (Schaffhausen)SA 04. 05. 2013, 20:00 Uhr
DI 07. 05. 2013, 20:00 UhrPRODUKTION: Kumpane
CHOREOGRAFIE, TANZ, SPIEL: Tina Beyeler, Sebastian Krähenbühl
TEXT: Andri Beyeler
MUSIK: Markus SchönholzerABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Und wieder gaukelt einer was vor. Und wieder fällt einer drauf rein. Könnte man glatt aus der Haut fahren. Aber vielleicht einfach erst mal Luft schnappen gehen. Und dann schauen, was einem auf dem Balkon so einfällt ...
Was in den Stücken von Kumpane als Gedankenspiel beginnt, wird nicht selten zum physischen Ringen um Worte, um Ausbruch, nach Luft. Tanz und Text gehen hier eine eigenwillige Verbindung ein. Gedachtes wird gesagt, Verschwiegenes in Bewegung gesetzt, Getanztes spricht. Grenzen auslotende Bewegungen und filigran gedrechselte Alltagssprache verschmelzen zu einem Ganzen und führen so wundersam wie heiter die tragikomische Koexistenz von Lebenstraum und Abgrund vor Augen.

Das neue Stück von KUMPANE ist die neunte Produktion der Schaffhauser Gruppe und nährt sich vom Spannungsfeld zwischen Wut und Besänftigung. Mit Tina Beyeler und Sebastian Krähenbühl stehen eine schauspielende Tänzerin und ein tanzender Schauspieler auf der Bühne, die tief in die Köpfe und Körper ihrer Figuren eindringen.
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