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Archiv

2011/2012

SEP

King Arthur
King Arthur
Semi-Oper von Henry Purcell, Libretto von John Dryden
MO 26. 09. 2011, 19:30 Uhr
DI 27. 09. 2011, 19:30 Uhr
PRODUKTION «ressort k» & «ensemble le phénix» in Koproduktion mit Theater Chur
INSZENIERUNG Manfred Ferrari
MUSIKALISCHE LEITUNG Mathias Kleiböhmer
BÜHNE Anne Hölck
KOSTÜME Gwendolyn Jenkins
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
 
In «King Arthur» kämpft der legendäre britische König Artus gegen den heidnischen Sachsenkönig Oswald – nicht nur um militärische Vorherrschaft sondern auch um die Liebe der blinden Prinzessin Emmeline. Um ihre Ziele zu erreichen, setzen bei­de Konkurrenten auf die Macht der Zauberei: Oswald bringt Emmeline nur mit Hilfe des Magiers Osmond und dessen Gehilfen in seine Gewalt; Ar­thur kann Emmeline nur dank der Tücken des gros­sen Zauberers Merlin zurückgewinnen.

Wie kein anderes Bühnenwerk verknüpft Hen­ry Purcells 1691 komponierte Oper King Arthur Schauspiel, Musik, Tanz, und Bühnenzauber zu ei­nem grossen Gesamtkunstwerk. Nicht umsonst gilt King Arthur somit als Ursprung des Musicals! In der Churer Fassung zeigen Sänger und Schau­spieler, Orchester und Chor eine Kammeroper, die einige der kühnsten Harmonien und tänzerischsten Rhythmen enthält, die der Barock zu bieten hat.

Die Churer Theatergruppe «Ressort K» wurde 1995 von Regisseur Manfred Ferrari gegründet und hat seitdem über ein Dutzend Produktionen realisiert, die an zahlreiche Festivals ein­geladen wurden.
Die grosse Helfried Gala
Die grosse Helfried Gala
Ersatzprogramm! ("Grand Hotel Cornichon" musste kurzfristig abgesagt werden)
DO 29. 09. 2011, 20:00 Uhr
mit Christian Hölbling alias "Helfried"
ABO Kabarett
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
Im Februar 2000 war es das erste Mal so weit: Ein schmächtiges Männchen mit braunem Langeweiler-Anzug, überkorrektem Scheitel und schnarrender Stimme stakste auf die Bühne: HELFRIED! Die bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Kunstfigur des österreichischen Komikers Christian Hölbling sorgte schnell für Furore in der deutschsprachigen Kleinkunst-Szene.
HELFRIED war seither nicht nur auf vielen Kabarettbühnen und grossen Festivals in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu Gast, sondern auch in zahlreichen Fernsehsendungen – etwa beim „Quatsch Comedy Club“, bei Stefan Raabs „TV Total“, bei „Genial daneben“, bei Dieter Hallervorden und vielen mehr. Für seine Programme wurde er mit etlichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Bonner „Prix Pantheon“.



In seinem Jubiläums-Galaprogramm zeigt Hölbling das Beste aus seinen bisherigen drei Helfried-Programmen: vom legendären Rezeptvorschlag für Pudelfondue über die beliebten "Regentropfen" bis zum "Ave Maria" im Falsett. Eine Vielfalt an skurrilen Szenen und Figuren, gemischt mit musikalischen Einlagen. Der Künstler zeigt sich dabei in seiner ganzen Vielfalt und lässt neben Helfried auch die bissige Tante Hedwig und den grotesken Entertainer Dr. Gerd Schuster lebendig werden - perfekt in Kostüm und Mimik. Auch die für Helfried typische Improvisation kommt nicht zu kurz.



OKT

Business Class
Business Class
Ein Dialog-Stück nach Martin Suter
SA 01. 10. 2011, 20:00 Uhr
MIT René Schnoz, Niklaus Schmid
INSZENIERUNG Georg Scharegg
PRODUKTION Swissandfamous
ABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
 
Das Dialog-Stück «Business Class» widmet sich der Figur des Managers – so wie er von Bestsellerautor Martin Suter in der «Weltwoche» und im «Tages-Anzeiger-Magazin» gezeichnet wurde. Während 15 Jahren nahm Suter in seinen wöchentlichen Kolumnen die Wirtschafts-Elite aufs Korn. Nicht den untadeligen Firmenlenker, den es möglicherweise heute noch gibt, sondern dessen Zerrbild. Der Autor stach in die Wunde der Statusängste und des Profilierungszwangs, eben all jener Phänomene, die – wie Suter in einem Tages-Anzeiger-Interview mutmasste – in ihrer Übertreibung die Finanzkrise verstärkt oder gar ausgelöst haben mögen. Die Höhepunkte von Suters brillant formulierten Beobachtungen aus der Teppichetage sind nun als Dialog-Stück für zwei Schauspieler zu sehen. In rasantem Wortwechsel und ausdrucksstarken Monologen zeigen René Schnoz und Nikolaus Schmid ein «Survival Kit» für Manager in Krisenzeiten.



Martin Suter ist der international populärste Schweizer Gegenwartsautor. Nach «Small World», «Die dunkle Seite des Mondes» und anderen Romanen sind vor kurzem «Der letzte Weynfeldt» sowie «Der Koch» erschienen. Im Januar 2011 erhielt er für seinen beständigen Erfolg den «Swiss Award» in der Kategorie Kultur.
René Schnoz und Niklaus Schmid gehören zu den erfolgreichsten jüngeren Schweizer Film- und Theaterschauspielern.
Dracula
Dracula
Schauspiel von Konstantin Moreth nach dem Roman von Bram Stoker
Ensemble Theaterlust München
MI 26. 10. 2011, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG Konstantin Moreth
MUSIK Georg Karger, Leonhard Schilde
ABO Gemischt
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
 
Als der junge Anwalt Jonathan Harker nach Transsylvanien reist, um für einen gewissen Graf Dracula den Kauf eines Anwesens in England abzuschliessen, ahnt er nicht, welchem Schrecken er den Weg bereitet. Schon bei der Anreise beschwören ihn die Einheimischen, vom Schloss des Grafen fernzubleiben und eine alte Frau reicht ihm ein Kruzifix zum Schutz. Harker tut das als Aberglauben ab, setzt seine Reise aber mit Unbehagen fort. Als er schliesslich vom Schlossherrn freundlich empfangen wird, zerstreuen sich seine Zweifel. Seltsam erscheint ihm nur, dass sich der Graf nur nachts zeigt und keinen Schatten zu werfen scheint. Doch bald schon muss Jonathan erkennen, dass er auf dem Schloss des Grafen gefangen ist und ein düsteres Schicksal auf ihn wartet. In höchster Not kann er gerade noch entkommen und flieht zurück nach England, wo der Graf längst eingetroffen ist: Die junge Lucy wird dort von einem geheimnisvollen Wesen heimgesucht. Als sie erkrankt und immer schwächer wird, kümmert sich der holländische Mediziner Van Helsing um sie. Er erkennt, dass sie von einem Vampir gebissen wurde und versucht sie mittels Bluttransfusionen zu retten. Und auch auf Mina, die Verlobte Harkers, hat es der Graf abgesehen. Doch nun holt Van Helsing zum Gegenschlag aus ...



     

«Dracula» war der fünfte Roman des irischen Schriftstellers Bram Stoker. 1890 hatte er vom legendären rumänischen Grafen Vlad Dracul gehört; sieben Jahre später kam der Roman heraus, der ihn weltberühmt machen sollte – und zum Gründervater des modernen Vampirmythos.
Grüezi Kabul
Grüezi Kabul
Schweizer Erstaufführung
Komödie von Jörg Graser in Mundart
SA 29. 10. 2011, 17:30 Uhr
SO 30. 10. 2011, 17:30 Uhr
PRODUKTION Theater Kanton Zürich
INSZENIERUNG Deborah Epstein
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ABO Unterhaltung
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
.
 
Die Wirtstochter vom «Goldenen Hahn» hat sich in einen strenggläubigen Ägypter verguckt, was ihrem Vater zunächst gar nicht passen will. Aber Araber sind doch, wie die Wirtin sagt, nichts anderes als «ungebremste Männer». Die Vorschriften, die der Koran in punkto Frauen parat hat, nämlich dass sie gehorsam, treu und verschwiegen sein sollen, leuchten dem Vater dann aber sofort ein. Als der entsprechende Massnahmen ergreift, kommt es allerdings zum Ehekrach und zur Scheidung. Er bricht nach Kabul auf und macht dort ein Wirtshaus auf, in dem sich die KFOR-Truppen allabendlich ein Kampftrinken liefern. Endlich kann er sich seinen Traum von der Vielweiberei verwirklichen. Zur Hochzeit seines Sohnes bringt er seine drei afghanischen Ehefrauen in seine Heimat mit, doch seine Ehefrau sinnt auf Rache. Es wird eine turbulente Feier, bei der die Wirtin gründlich mit ihm, mit dem ägyptischen Unruhestifter und mit dem Islam abrechnet.



     
Autor Jörg Graser, der u. a. für die Fernsehserie «Der Bulle von Tölz» schrieb, hat eine Ader für schwarzen Humor, gibt aber immer der Komödie, was sie braucht: Anlässe zum Lachen inbegriffen. Regisseurin Deborah Epstein zeichnete zuletzt für die Inszenierung von Friedrich Dürrenmatts «Der Richter und sein Henker» verantwortlich, die im Januar 2011 im Stadttheater Schaffhausen zu sehen war.
Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
Ein neues Tanztheater-Stück vom Kumpane (Schaffhausen)
Kumpane in Koproduktion mit Stadttheater Schaffhausen, Tanzhaus Zürich und Phönix Theater Steckborn
MO 31. 10. 2011, 19:30 Uhr
VON & MIT Tina Beyeler & Sebastian Krähenbühl
DRAMATURGIE & TEXTE Andri Beyeler
ABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
 
Ständig sitzen wir in einer Küche. Hier kochen wir für uns oder andere, lassen Partys ausklingen, hecken Verschwörungstheorien aus und erfinden die Popmusik neu. Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und das in einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben. Auf gewohnt humorvolle und gleichzeitig ernsthafte Art erkundet Kumpane tänzerisch und erzählerisch das Spannungsfeld zwischen normativ strukturierter Umgebung, selbst festgelegten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.

Die Tanz-Theater-Gruppe Kumpane um die Choreographin Tina Beyeler, den Autor Andri Beyeler und den Schauspieler Sebastian Krähenbühl hat seit ihrer Gründung 2003 sieben Produktionen an der Schnittstelle von modernem Tanz und Sprechtheater erarbeitet. Mit «small pieces of truth» ist sie zum ersten Mal im Stadttheater.



   

NOV

Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
Small pieces of truth whispered on the kitchen floor
Ein neues Tanztheater-Stück vom Kumpane (Schaffhausen)
Kumpane in Koproduktion mit Stadttheater Schaffhausen, Tanzhaus Zürich und Phönix Theater Steckborn
DI 01. 11. 2011, 19:30 Uhr
VON & MIT Tina Beyeler & Sebastian Krähenbühl
DRAMATURGIE & TEXTE Andri Beyeler
ABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
 
Ständig sitzen wir in einer Küche. Hier kochen wir für uns oder andere, lassen Partys ausklingen, hecken Verschwörungstheorien aus und erfinden die Popmusik neu. Wir schmieden Pläne und legen uns zurecht, wie wir unser Leben einrichten und wohin wir uns bewegen wollen. Und das in einem Raum, der seinerseits nach bestimmten Plänen eingerichtet ist und uns so nahe legt, wie wir uns, zumindest darin, zu bewegen haben. Auf gewohnt humorvolle und gleichzeitig ernsthafte Art erkundet Kumpane tänzerisch und erzählerisch das Spannungsfeld zwischen normativ strukturierter Umgebung, selbst festgelegten Koordinaten, alltäglicher Unberechenbarkeit und dem Bedürfnis, sich über alles hinweg zu setzen.

Die Tanz-Theater-Gruppe Kumpane um die Choreographin Tina Beyeler, den Autor Andri Beyeler und den Schauspieler Sebastian Krähenbühl hat seit ihrer Gründung 2003 sieben Produktionen an der Schnittstelle von modernem Tanz und Sprechtheater erarbeitet. Mit «small pieces of truth» ist sie zum ersten Mal im Stadttheater.



   

Hänsel & Gretel
Hänsel & Gretel
Kinderoper nach Engelbert Humperdinck
SA 05. 11. 2011, 14:00 Uhr
SA 05. 11. 2011, 17:00 Uhr
SO 06. 11. 2011, 14:00 Uhr
INSZENIERUNG Lajos Wenzel
PRODUKTION Kammeroper Köln
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
 
«Hänsel und Gretel» ist eine wunderbare Märchenoper! Die Musik Humperdincks mit ihren eingängigen Motiven schafft Räume für Phantasie und Zauber bei Jung und Alt: Aus einer Szenerie von Armut und Hunger zweier Kinder entsteht der Traum einer Märchenlandschaft, in der Lebkuchen an den Hauswänden wachsen. Im Alltag erlebtes wird in kindlichen Träumen verarbeitet: Mutter und Vater erscheinen als Sandmann und Taumännchen, aber auch als fürchterliche Knusperhexe. Gemeinsam mit den Kindern im Zuschauerraum versuchen Hänsel und Gretel, sich in dieser Welt zurechtzufinden und helfen sich gegenseitig. Alle zittern mit, wenn die Geschwister im Lebkuchenhaus auf die Hexe treffen und alle atmen erleichtert auf, wenn die Hexe am Ende selbst zum Lebkuchen wird und die Kinder mit ihren Eltern versöhnt in den Armen liegen.



Die Kammeroper Köln ist für ihre liebevollen, kindgerechten und pädagogisch anspruchsvollen Inszenierungen bekannt. Das Ensemble besticht neben herausragender Musikalität mit viel Spielwitz und kindlicher Frische.
Othello
Othello
Tragödie von William Shakespeare
Theater Konstanz
MO 07. 11. 2011, 19:30 Uhr
DI 08. 11. 2011, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG Wulf Twiehaus
AUSSTATTUNG Katrin Hieronimus
ABO Schauspiel
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
 
Othello, ein angesehener und hoch dekorierter General bei der venezianischen Armee, hat den unerfahrenen Michael Cassio zum Leutnant befördert und dabei seinen Fähnrich Jago übergangen. Jago, von Hass und Machtgier zerfressen, schwört Rache und beschliesst, Othello zu vernichten. Er zerstört Othellos Vertrauen in dessen gerade erst geschlossene Ehe mit der jungen Desdemona und stürzt ihn in einen Strudel von selbstzerstörerischer Eifersucht. Dabei nutzt er geschickt den gesellschaftlichen Druck, der ohnehin auf dieser Verbindung eines Schwarzen mit einer Weissen lastet. Jago überzeugt Othello davon, dass Desdemona ihn mit Cassio betrügt. Ausser sich vor Eifersucht tötet Othello Desdemona und, als ihre Unschuld deutlich wird, sich selbst. Mit irritierender Schärfe erzählt Shakespeare von den subtilen Strategien gesellschaftlicher Ausgrenzung, von Rassismus und Sexualität. Und nicht zuletzt erzählt er die Geschichte vom Untergang einer Liebe.





     
Wulf Twiehaus, langjähriger Oberspielleiter am Theater Konstanz, wird Shakespeares grosse Tragödie über die paranoide Dynamik von Eifersucht und den Zerfall jeglicher Beziehung auf die Bühne bringen.
Hanspeter Müller-Drossaart
Hanspeter Müller-Drossaart
Mit seinem Programm «Unteranderem – Überleben Sie gut»
DO 10. 11. 2011, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG Stefan Jäger
PRODUKTION Gubser & Bloch
ABO Kabarett
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
 
Nach seinem erfolgreichen ersten Soloprogramm «Obsi / Nitsi» zeigt der Mundart-geladene, fastholländische Innerschweizer seine neue schauspielerische Kabarett-Revue: Ein satirischironischer Parcours Suisse durch das ungesicherte Gelände der helvetischen Befindlichkeiten. «Unteranderem» diesmal mit einem charmant-hinterfotzigen Moderator, der unsere Ur-Ängste in griffige Überlebensvisionen umschwurbelt, mit neuen skurrilen Figuren wie dem Nachbarschaftsphobiker Rolf Zangger, mit einem listigen «ewigen» Bauern, mit Max the Money-Maker und natürlich der unvergesslichen Gondel-Theres aus dem ersten Programm. Sind Sie ausreichend «duregschuelet», immer noch gesund und heimat-dicht? Möchten Sie Ihre Probleme gewinnbringend ausleihen? Kommen Sie vorbei! Sie werden was erleben ... Hanspeter Müll er-Drossaart ist in Sarnen geboren. In Zürich besuchte er die Schauspiel-Akademie und bildete sich zum Schauspieler und Theaterpädagogen aus. In den 80er-Jahren führte er während drei Spielzeiten Regie am Theater Stans, bevor er Ensemblemitglied beim Theater Neumarkt Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater wurde.


Monsieur Bonhomme et les incendiaires
Monsieur Bonhomme et les incendiaires
Biedermann und die Brandstifter
Schauspiel von Max Frisch in französischer Sprache
DI 22. 11. 2011, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG Gisèle Sallin
PRODUKTION Théàtre des Osses
ABO ---
PREISE 25.– / 15.–
 
Theodor Bonhomme – so heisst Max Frischs berühmter Herr Biedermann auf französisch – ist Besitzer einer Haarwasserfabrik. Er sitzt gemütlich in seinem Sessel. Doch seine Ruhe wird gestört durch einen armen Teufel, der ihn in seinem Wohnzimmer aufsucht. Dies obwohl er ausdrücklich keinen Besuch gewünscht hatte. Bonhomme ist jedoch ein «Menschenfreund» und gibt dem Besucher zu essen. Damit seine herzkranke Frau diesen nicht entdeckt, versteckt Bonhomme den unerwünschten Besucher für die Nacht im Estrich. Der Unbekannte heisst Goulot und ist gierig. Sein Komplize Durassier gesellt sich in der Nacht zu ihm und während die beiden unterm Dach die Benzinkessel und Zündschnüre bereitmachen … kocht ihnen das Ehepaar Bonhomme einen Coq au vin. Was sie jedoch nicht hören sind die Sprechchöre der Feuerwehrleute, die sie vor der bevorstehenden Tragödie warnen möchten …


La catastrophe plane sur la ville. Des incendiaires s'infiltrent dans les maisons bourgeoises et y boutent le feu. Tous les jours une autre maison flambe mais Theodore Bonhomme ne veut pas voir. La catastrophe n'est pas pour lui, elle n'arrivera qu'aux autres.
Tel est le sujet de cette comédie burlesque qui se donne des allures de tragédie avec son chœur des pompiers qui annonce le malheur. Mais Bonhomme est sourd. Il ne veut rien entendre car il ne veut pas changer. Pour déjouer son destin, il essaie d'apprivoiser les incendiaires avec un coq au vin. Max Frisch appelle ce destin «la connerie humaine, trop humaine» ! Bonhomme est un délicieux bouffon affublé de sa femme Babette et de sa bonne Anna. Toutes les deux remplissent les bons offices nécessaires au bourgeois très humain qu'il est. Quant aux incendiaires, ils forment un couple à la Laurel et Hardy. Ils tiennent les ficelles du scénario en disant tout simplement la vérité car c'est la seule chose à laquelle personne ne croit. Cette comédie est un chef-d'œuvre universel qui nous renvoie à nous-mêmes. Nous sommes tous des Bonhomme : on préfère aller droit dans le mur plutôt que de changer.
Clown Dimitri
Clown Dimitri
mit seinem Programm «Porteur»
MI 23. 11. 2011, 19:30 Uhr

ABO Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
1962 entstanden, ist «Porteur» Dimitris ältestes Programm. Es dreht sich alles um geheimnisvolle Kisten und Koffer. Und gemeinsam mit Dimitri können wir deren Inhalt entdecken: Im ersten Teil überrascht uns Dimitri mit dem beinah unerschöpflichen Inhalt einer grossen Kiste, welche ihn immer wieder zu clownesken, artistischen Nummern inspiriert. Mögen die Utensilien auch noch so klein sein, umso grösser ist die Freude und Verblüffung über das, was er damit anstellt! Im zweiten Teil findenwir Dimitri in der Rolle eines Porteurs auf einem Bahnsteig wieder. Ein bereits abgefahrener Zug lässt ihn mit Koffern zurück, die seine Neugier wecken. Er kann der Versuchung nicht widerstehen, öffnet die Koffer einen nach dem andern und schwelgt schliesslich in einem musikalischen Schlaraffenland.

«Schaut ihn an, sage ich, das ist ein wirklicher Clown. Was ist ein wirklicher Clown? das weiss ich nicht, aber schaut ihn an: Er kann schon allerhand und immer noch etwas mehr und dann ist er selig, wenn noch mehr gelingt, sogar das Unglaubliche. Man freut sich wie mit einem Kind, das die Tücke aller Dinge entdeckt und wie durch ein Wunder nicht strauchelt. Ich bin in jedem Augenblick gespannt, aber dann hat immer jemand gelacht, einfach laut gelacht, als wäre er allein, nicht wie man über einen Witz lacht, sondern gelacht vor Freude wie ein Kind; das war ich und der Clown heisst Dimitri». Max Frisch
Rinaldo
Rinaldo
Oper von Georg Friedrich Händel – Mit Marionetten
MO 28. 11. 2011, 19:30 Uhr
DI 29. 11. 2011, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG Eugenio Monti Colla
MUSIKALISCHE LEITUNG Wolfgang Katschner
PRODUKTION Händel Festspiele und Lautten Compagney Berlin in Kooperation mit dem Marionettentheater Carlo Colla e Figli, Milano
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
 
Rinaldo ist die erste Oper, die Georg Friedrich Händel für seine Wahlheimat London schrieb und die 1711 für Furore sorgte. Mit einer waghalsigen Mischung aus Zauberoper und Kriegsdrama kreierte er für das Londoner Publikum ein Musikspektakel, mit dem sich der junge Sachse aus dem Nichts einen Namen als angesagter Opernkomponist machte. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Kreuzritter Rinaldo, der in das Heilige Land gezogen ist, um Jerusalem von den Sarazenen zu befreien. Almirena, seine Geliebte, gerät in Gefangenschaft der bösen Zauberin Arminda und wird zum Spielball der feindlichen Lager. Mit Hilfe von List, Zauberei und Tücke gelingt schliesslich ein Happy End. Denn das gehört zur Barockoper ebenso dazu wie die atemberaubende Gesangsakrobatik, die nicht nur das Publikum der Barockzeit in Ekstase versetzt hat.



     
Alte Musik und altes Handwerk, Bühnen- und Puppenzauber in einem – all dies verbindet sich zu einem ganz besonderen Spektakel bei der Aufführung von Händels Zauberoper «Rinaldo» durch die Berliner Lautten Compagney (Echo Klassik2010) unter Leitung von Wolfgang Katschnerund das Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli. Seit über 200 Jahren lässt die Mailänder Kompanie die Puppen tanzen. Nun werden sie erstmals die Rittergeschichte um Rinaldo auf die Bühne bringen. Ein garantiert aussergewöhnlicher und hochklassiger Musiktheaterspass für Jung & Alt.

DEZ

Rasmus und der Landstreicher
Rasmus und der Landstreicher
nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren
Kleine Bühne Schaffhausen
SA 03. 12. 2011, 14:00 Uhr
SA 03. 12. 2011, 17:00 Uhr
SA 10. 12. 2011, 14:00 Uhr
SA 10. 12. 2011, 17:00 Uhr
SO 11. 12. 2011, 14:00 Uhr
SO 11. 12. 2011, 17:00 Uhr
INSZENIERUNG René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG Paul K. Haug
BÜHNE Philipp Flury
KOSTÜME Christine Meyer
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
 
Eigene Eltern zu haben, das ist der grösste Wunsch aller Kinder aus dem Waisenhaus. Doch weil alle Leute immer nur Mädchen mit Locken wollen, macht sich der kleine Rasmus selbst auf die Suche nach Eltern. Eines Nachts läuft er einfach fort... Bald begegnet ihm Oskar, der Landstreicher. Mit ihm geht er «auf Walz» und findet das Landstreicherleben herrlich. Ob er unterwegs Leute treffen wird, die seine Eltern werden möchten? Eins ist klar: Zurück ins Waisenhaus geht Rasmus auf keinen Fall mehr! Eines Tages werden Rasmus und Oskar Zeuge eines Diebstahls. Die Polizei sucht die beiden, aber Oskar und Rasmus verstecken sich. Das Versteck dient allerdings auch den wahren Dieben als Versteck für ihre Beute ...



Konstantin Wecker
Konstantin Wecker
Tournee zur neuen CD «Wut und Zärtlichkeit»
MI 07. 12. 2011, 19:30 Uhr
MIT Konstantin Wecker, Jo Barnikel (Piano), Jens Fischer (Drums, Percussion, Bass), Nils Tuxen (Gitarre)
ABO ---
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
 
Schon immer verknüpfte Konstantin Wecker in seinen Konzerten zärtliche Poesie mit empörtem Aufbegehren und gewährte dabei seinem Publikum jederzeit tiefe Einblicke in die eigene Seelenwelt. Und auch die Verrückten und seitlich Umgeknickten, die Betrogenen dieser Welt nimmt der deutsche Musiker seit über 40 Jahren mit seinen Liedern und Texten zärtlich in den Arm. Und dies wird er auch weiterhin tun. Im Sommer nahm der Komponist und Sänger in der Toskana nach sechs Jahren wieder eine CD mit zwölf taufrischen, eigenen Liedern auf. «Wut und Zärtlichkeit» heisst das neue Programm, das Konstantin Wecker gemeinsam mit seinen musikalischen Partnern Jo Barnikel (Piano), Jens Fischer (Drums, Percussion und Bass) und dem dänischen Gitarristen Nils Tuxen auch in der Schweiz präsentiert. Ein Muss für alle Wecker-Fans und eine hervorragende Gelegenheit, es noch zu werden.


Im Orchester graben
Im Orchester graben
Ein Konzerttheater - mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz und Ursus & Nadeschkin
MI 14. 12. 2011, 20:00 Uhr
DO 15. 12. 2011, 20:00 Uhr
DIRIGENTIN Graziella Contratto
REGIE Tom Ryser
ABO Kabarett
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
 
Beethovens Fünfte steht an diesem Abend auf dem Programm, das Sinfonieorchester Camerata Schweiz spielt unter der Leitung der Dirigentin Graziella Contratto. Ein ganz normaler Konzertabend also, wären da nicht zwei, die normalerweise gar nicht da hingehören: Ursus & Nadeschkin. Das berühmte «Tatatataa» des ersten Satzes wird zum Leitmotiv der beiden Komiker. Mit ihren ungewöhnlichen Ideen verwandeln sie die Konzertbühne in ein Tummelfeld der witzigsten Experimente: Was fehlt, wenn die Dirigentin fehlt? Kann ein Orchester improvisieren? Wann wird eine Partitur zur Choreographie? Welche Macht obliegt dem Dirigierstab? Was ist Taktgefühl? Und wer ist eigentlich dieser Beethoven?



     
Erleben Sie einen Abend, an dem das Sinfonieorchester mit Beethovens musikalischem Meisterwerk über sich hinauswächst. Und erleben Sie, wie Klassik und Komik auf der grossen Konzertbühne aufeinander treffen und gemeinsam im Orchester graben.
Der Gott des Gemetzels
Der Gott des Gemetzels
Komödie von Yasmina Reza
Eurostudio Landgraf
SA 17. 12. 2011, 17:30 Uhr
SO 18. 12. 2011, 17:30 Uhr
MIT Jacquline Macaulay, Anna Stieblich, Adnan Maral, Matthias Fuhrmeister
INSZENIERUNG Bernd Mottl
ABO Unterhaltung
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
Eigentlich ist das Schlimmste schon geschehen: Zwei 11-jährige Buben haben sich geprügelt, der eine hat mit dem Stock zugeschlagen, der andere zwei Schneidezähne verloren ... Und so treffen sich die Elternpaare, um in aller Ruhe zu beraten, wie man pädagogisch sinnvoll auf Täter und Opfer einwirken kann, und um das Formular zur Schadensregulierung für die Versicherung aufzusetzen. Doch schon hierbei entzündet sich der erste Konflikt: Wer war denn nun eigentlich der Schuldige? Deutet das rabiate Verhalten ihres Sohns nicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Und was lässt sich daraus schliessen, dass Michel den Hamster seiner Tochter ausgesetzt hat und dass Alain einen dubiosen Pharmakonzern juristisch vertritt?



     

Ein Abend, der überaus freundlich und zivilisiert begonnen hat, entwickelt sich nach und nach zu einer Schlacht, die diejenige der Kinder bei Weitem in den Schatten stellt. Es ergeben sich überraschende Fronten und Koalitionen, und das eigentliche Ziel des Treffens wird restlos aus den Augen verloren. Yasmina Reza wurde durch ihr Stück «Kunst» bekannt und ist heute die weltweit meist gespielte lebende Dramatikerin. Mit Humor und Treffsicherheit spiesst sie in «Der Gott des Gemetzels» die moderne bürgerliche Gesellschaft auf.
Die Bühnenpiraten
Die Bühnenpiraten
Im Bühnenbild der Produktion «Der Gott des Gemezels»
Theater Improphil
SA 17. 12. 2011, 20:00 Uhr
MIT Martina Schütze, Reto Bernhard, Randulf Lindt und Gäste (Tim-Owe Georgi, Roberto Hirche u.a.)
MUSIK Jimmy Muff, Andreas Riesen
LICHT Markus Güdel, Manuel Bosshard
ABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
 
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Theatersaal vor einer Kulisse, welche Sie vertraut an eine Produktion erinnert, die Sie gerade erst in diesem Theater besucht haben. Der Vorhang öffnet sich und… das Bühnenbild wird geentert von den Bühnenpiraten! Nichts ist mehr, wie es gerade noch war. Denn die Geschichte, welche Sie zu kennen glauben, findet so nicht mehr statt; Sie befinden sich als Publikum in einem interaktiven Theaterlabor. Die Bühnenpiraten fordern Sie auf, Ihre Ideen – inspiriert durch das Bühnenbild, aktuelle Ereignisse aus Ihrem Alltag oder schlicht unerhörte Wünsche – einzubringen. Aufgrund dieser Vorgaben lassen die Bühnenpiraten aus dem Nichts theatrale und musikalische Szenen entstehen, welche so noch nicht existiert haben. Unmittelbar vor den Augen des Publikums entwerfen sie Geschichten, welche sie dramaturgisch geschickt ineinander verweben. Werden Sie also Zeuge einer Uraufführung, Premiere und Derniere zugleich!



Das Theater Improphil wurde 1999 gegründet und zählt heute zu den besten Improvisationstheatern der Schweiz. Das Format «Bühnenpiraten» wurde durch Theatersport Berlin entwickelt und wird seit 2010 durch das Theater Improphil auch in der Schweiz präsentiert.
Der Seefahrer
Der Seefahrer
Stück von Conor McPherson
a.gon Theater München
MO 19. 12. 2011, 19:30 Uhr
DI 20. 12. 2011, 19:30 Uhr
MIT Jürgen Prochnow, Peter Niemeyer, Gustaf Gromer, Robert Valentin
INSZENIERUNG Stefan Zimmermann
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
Talk im Theater jeweils um 18:45 Uhr
 
Es ist Weihnachtsabend in einem heruntergekommenen Haus an der irischen Küste. Eine seltsame Männergruppe versammelt sich zum Pokerspiel. Bier und Whiskey fliessen reichlich. Zur feuchtfröhlichen Runde gehören Sharky, der früher als Fischer und Fahrer gearbeitet hat und sich jetzt um seinen kürzlich erblindeten Bruder Richard kümmern will, Ivan, ein alter Freund des Hauses, und Nicky, mit dem Sharky noch eine Rechnung offen hat. Es geht ziemlich derb zu. Nur der mysteriöse Mr. Lockhart, den Nicky in einer Kneipe aufgegabelt hat, bleibt höflich, wachsam und undurchschaubar. Wer ist dieser Fremde im schicken Anzug, der offenbar Gedanken lesen kann und mehr über Sharkys Vergangenheit weiss als seine Freunde? Lockhart hat zwar keinen Pferdefuss, aber als er das Pokerspiel zu einem Kampf um Sharkys Seele werden lässt, bleiben wenig Zweifel an seiner Identität … Was als Weihnachtskomödie beginnt, wird plötzlich zur sehr viel dunkleren Geschichte eines Mannes, der um sein Leben, um seine Erinnerung, um jeden falschen Schritt, den er getan hat, und letztlich um Erlösung und neue Hoffnung spielt. Mit allem nötigen Humor ist «Der Seefahrer» nicht einfach nur unterhaltsam, sondern zugleich eine Allegorie über die menschliche Schuld und die eigenen Dämonen.



     

Jürgen Prochnow ist einer der wenigen deutschen Schauspieler, die auf eine Karriere in Hollywood zurückblicken können. Nach «Das Boot» (1981) spielte er in zahlreichen grossen Filmen wie «Der Englische Patient» und «Der Da Vinci Code», sowie zuletzt in der legendären Serie «24». Für die Hauptrolle in «Der Seefahrer» kehrt er nun nach über 30 Jahren erstmals wieder auf die Bühne zurück.

Conor McPherson ist einer der erfolgreichsten Theaterautoren der Gegenwart. Seine Stücke laufen in London, in New York und an vielen deutschsprachigen Theatern. «Der Seefahrer» wurde 2007 vom Wall Street Journal als «Das beste neue Stück des Jahres» und «eine irische Version des ‹Faust›» gefeiert.
Silvesterkonzert
Silvesterkonzert
mit Werken von Offenbach, Delibes, Gounod, Lanner, Ziehrer, Strauss, Anderson
SA 31. 12. 2011, 17:30 Uhr
MIT DER Sinfonietta Schaffhausen
MUSIKALISCHE LEITUNG Paul K. Haug
ABO ---
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
Die Sinfonietta Schaffhausen ist ein junges, dynamisches Kammerorchester und hat sich seit einer Gründung vor wenigen Jahren unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen. Trägerin ist eine Stiftung gleichen Namens. Die Sinfonietta Schaffhausen bereichert mit ihren Konzerten das Kulturleben der Region und will dadurch bei der Schaffhauser Bevölkerung Identität stiften. Das Orchester übernimmt eine positive Botschafterrolle für die Region Schaffhausen und fördert den guten Ruf von Schaffhausen als Musikstadt im In- und Ausland. Markenzeichen der Sinfonietta Schaffhausen sind u. a. kontrastreiche Programme mit interessanten wechselseitigen Bezügen zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem. Das Orchester spielt mit gleicher Begeisterung anspruchsvolle Werke und leichtere Musik. Alles wird dabei mit gleicher Sorgfalt erarbeitet.



Die Sinfonietta Schaffhausen begleitet oft junge, aufstrebende Solisten, hat aber auch immer wieder die Ehre mit namhaften und erfahrenen Solisten zusammenzuarbeiten. Ein lebendiges, virtuoses, spannungsreiches Spiel und sorgfältige Interpretationen kennzeichnet dieses junge Ensemble.

JAN

Die lustige Witwe
Die lustige Witwe
Operette von Franz Lehár
Thalia Theater Wien in Koproduktion mit der Staatsoper Liberec
SA 07. 01. 2012, 17:30 Uhr
SO 08. 01. 2012, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG Wilhelm Schupp
ABO Unterhaltung
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
 
Obwohl die Kassen des kleinen Provinzstaats Pontevedro leer sind, veranstaltet der Gesandte Baron Zeta in Paris ein grosses Fest – angeblich zu Ehren des fernen Landesherrn. In Wahrheit muss er auf dem Tanzparkett die letzten finanziellen Reserven für das Vaterland retten, die sich hier in Gestalt der attraktiven Millionärswitwe Hanna Glawari auftun. Damit ihr Vermögen «in der Familie» bleibt, soll sie den einzig verfügbaren echten Pontevedriner Graf Danilo heiraten. Der geht aber lieber ins Maxim, seit seine aristokratische Sippschaft sich einst einer Verbindung mit der schönen, aber aus einfachen Verhältnissen stammenden Hanna entgegenstellte. Inzwischen ist Hanna Witwe, steinreich und möchte ihren Ex-Geliebten zurückgewinnen. Doch Danilo will nicht als «Mitgiftjäger » gelten. Um zwischen ihm und Hanna einen Ehebund zu stiften, bräuchte es also einiges diplomatisches Geschick, das Baron Zeta nicht hat. So ist es dann doch die Liebe, die alles richten muss…



Wilhelm Schupp ist seit mehr als 25 Jahren Intendant der Operettenfestspiele Bad Hall. Als Tenor hat er sämtliche bedeutenden Operettenrollen interpretiert; seine Inszenierungen zeichnen sich durch seine ausserordentliche Liebe zu der Kunstform der Operette aus.
Bo Katzmann Chor
Bo Katzmann Chor
Land of Dreams
DO 12. 01. 2012, 20:15 Uhr
Vermietung / Fremdveranstaltung
DAUER CA. 2 h 45 min inkl. Pause
ABO ---
PREISE
externer Vorverkauf
 



Pinocchio
Pinocchio
Ein Märchen für Kinder von Carlo Collodi
Theater Biel Solothurn
SA 14. 01. 2012, 14:00 Uhr
SA 14. 01. 2012, 17:00 Uhr
SO 15. 01. 2012, 14:00 Uhr
INSZENIERUNG Katharina Rupp
DAUER CA. 1 h 40 min inkl. Pause
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
 
Meister Kirsche staunt nicht schlecht, als er das dürre Stück Holz in seiner Werkstatt zu einem Tischbein verarbeiten will: Kaum hat er mit seiner Axt angesetzt, um das Holz zu glätten, fleht dieses mit dünnem Stimmchen: «Schlag mich nicht!». Der alte Tischlermeister zweifelt an seinem Verstand. Er schenkt das unselige Scheit seinem Kollegen Geppetto. Dieser macht sich sogleich an die Arbeit und schnitzt daraus eine wunderbare Holzpuppe mit Augen, Nase und Mund. Doch kaum vollendet, stehen dem hübschen Puppenkopf die Sinne nur noch nach Flausen und Schabernack. Und als Pinocchio, denn so nennt ihn sein Schöpfer, schliesslich noch Arme und Beine bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr: Er schlüpft durch die Haustür, rennt auf die Strasse und flieht in die grosse weite Welt. Eine aufregende Reise beginnt, eine Reise voller Versuchungen und Verlockungen, Gefahren und Tücken, die erst im Bauch eines riesigen Walfischs ihr Ende finden wird.



     
Carlo Collodi (1826–1890) schrieb die «Geschichte einer Holzpuppe» zunächst als Fortsetzungsroman für eine Kinderzeitschrift. 1883 erschien «Pinocchio» erstmals in Buchform. Das beliebte Werk zeigt auf poetische und humorvolle Art, dass ein bisschen Naivität und kindlicher Übermut dem Leben durchaus Schwung verleihen können und dass eine gesunde Portion Unvernunft noch niemandem geschadet hat.
Der Meister und Margarita
Der Meister und Margarita
Schauspiel nach dem Roman von Michail Bulgakow
Landestheater Tübingen
MO 16. 01. 2012, 19:30 Uhr
DI 17. 01. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG Thorleifur Örn Arnarsson
DAUER CA. 3 h inkl. Pause
ABO Schauspiel, Gross Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
 
Eines Frühlingsabends kommt der Teufel höchstpersönlich nach Moskau – und zwar in Gestalt des ausländischen Professors, Artisten oder Magiers Voland. Begleitet wird er von mehreren äusserst zwielichtigen Gestalten, unter ihnen ein riesiger schwarzer Kater. Von nun an ist nichts mehr wie bisher, denn Voland bringt die vermeintlich heile Welt des Moskauer Bürgertums gehörig durcheinander. Linientreue Kulturbürokraten, gewissenhafte Verwaltungsangestellte und ehrenhafte Parteifunktionäre entpuppen sich plötzlich als spiessige, raffgierige und talentlose Kleinbürger, die nur den eigenen Vorteil im Sinn haben. Auf ihrem Streifzug durch Moskau befreien Voland und sein Gefolge schliesslich auch den Meister, den namenlosen Verfasser eines unveröffentlichten Romans über Pontius Pilatus, und dessen Geliebte Margarita...







Mit dem erst 25 Jahre nach seinem Tod erschienenen Roman «Der Meister und Margarita» hat der russische Autor Michail Bulgakow (1891-1940) einen Klassiker der Weltliteratur geschrieben, der viele Genres und Themen in sich vereint: eine schonungslose Satire auf die Stalin-Ära und überhaupt auf alle totalitären Systeme, einen Künstlerroman und ein fantastisches Märchen, das überdies noch einen Gottesbeweis erbringt.
Der Isländer Thorleifur Örn Arnarsson zählt zu den derzeit gefragtesten jungen Theaterregisseuren. Seine Inszenierung des «Peer Gynt» wurde bei der Zuschauerumfrage des Kritikerportals «nachtkritik.de» zur besten Inszenierung der letzten Saison gewählt. Im Stadttheater Schaffhausen war zuletzt seine bildstarke Inszenierung von Shakespeares «Romeo und Julia» zu sehen.
Salut Salon
Salut Salon
Die «Teufelsgeigerinnen» aus Hamburg
mit ihrem aktuellen Programm "Ein Haifisch im Aquarium"
MI 18. 01. 2012, 19:30 Uhr
MIT Angelika Bachmann (Violine), Iris Siegfried (Gesang & Violine) und Gäste mit ihrem aktuellen Programm
DAUER CA. 2 h inkl. Pause
ABO Gemischt
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
«Was um alles in der Welt machen die da?», fragt sich irritiert so mancher Besucher, der zum ersten Mal in einem Salut Salon Konzert sitzt und angesichts der Instrumente – zwei Geigen, Cello und Klavier – auf einen Klassik-Abend vorbereitet ist. Natürlich erkennt er «seinen» Bach, Brahms oder Mozart, aber so arrangiert und vorgetragen hat er ihn nie vorher gehört, geschweige denn gesehen! Konzerte von Salut Salon lassen jeden Klassik-Muffel seine Vorurteile gegen den klassischen Konzertbetrieb schnell vergessen, denn in einem Salut Salon Konzert darf gelacht und auch schon mal an der «falschen» Stelle geklatscht werden.



     

Im Mai 2008 sind sie im Feuilleton der «Welt» als einer der erfolgreichsten deutschen «Kultur-Exporte» gewürdigt worden, und das aus gutem Grund: «Salut Salon», die im Jahr 2000 von Angelika Bachmann (Violine) und Iris Siegfried (Violine und Gesang) in Hamburg aus der Taufe gehobene Quartettformation, hat die Kunst des «Cross-Over» virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme!
Crazy Horn
Crazy Horn
Matterhorn-Musical in freier Anlehnung an Luis Trenkers Film «Der Berg ruft»
Sempione Productions in Koproduktion mit Theater Chur und Theater Neumarkt Zürich
SA 21. 01. 2012, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG Barbara Terpoorten-Maurer
TEXT Rolf Hermann
MUSIK Martin Bezzola
BÜHNE Philipp Stengele
DAUER CA. 80 min keine Pause
ABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
 
«Der Berg ruft» – der Filmklassiker aus den 1930er Jahren – ist die Ausgangslage für die Komödie «Crazy Horn». Auch im Remake, einem vertikalen Western, führt Luis Trenker Regie. Gewohnt ambitioniert und selbstbewusst nimmt der Autor, Architekt, Regisseur, Kolumnist, Autobiograph und Filmemacher aus Bozen sich mit seinen Laiendarstellern ein Musical vor und lässt den Kampf um die Erstbesteigung der Becca von 1865 noch einmal aufblühen. Mit viel Verve und Humor erzählen sie von den zähen Versuchen, Neuland zu erobern, Zentimeter um Zentimeter, beschwören Mut und Niederlage und heroischen Idealismus. Der Blick gerichtet: hinauf zu den Gipfeln, dem Himmel entgegen. Ein Abend um Ehre, Tradition, Authentizität, Liebe und Verrat.


«Stellen Sie sich vor, das ist die Becca. Sie ist die Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Hier ist Zermatt mit der Nordwand. Die gehört den Schweizern. Hier ist Breuil mit der Südwand. Und die gehört uns. Und ein solcher Berg wird immer von zwei Seiten geraubt werden. Aber wenn ich einen Schweizer auf meiner Seite erwische, dann schmeiss ich ihn die Wand herunter.»
Don Giovanni
Don Giovanni
Oper von Wolfang Amadeus Mozart, Libretto von Lorenzo Da Ponte
Theater Biel Solothurn
MO 23. 01. 2012, 19:30 Uhr
DI 24. 01. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG Gerd Heinz
BÜHNE UND KOSTÜME Lilot Hegi
DAUER CA. 3 h inkl. Pause
in italienischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln
ABO Musiktheater
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater um 18:45 Uhr
 
Der legendäre Herzensbrecher Don Giovanni wird bei dem Versuch, Donna Anna zu verführen, in ein Duell mit deren Vater, dem Komtur, verwickelt. Im Eifer des Gefechts ersticht er ihn. Mit dieser Tat, seinem ersten Mord, bricht er die eigenen Tabus und wird selbst vom Jäger zum Gejagten. Und fortan scheitert Don Giovanni bei all seinen Unternehmungen: Nicht einmal Donna Elviras Liebe kann ihn zur Reue und Abkehr von seinem ausschweifenden Lebensstil bewegen. Als er gar der Toten spottet und das Standbild des erschlagenen Komturs zum Nachtmahl einlädt, ist sein Schicksal besiegelt.





     
«Die Oper aller Opern» nannte E.T.A. Hoffmann Mozarts Don Giovanni. Die Geschichte des erotischen Verführers und Vergewaltigers, des Gotteslästerers und aristokratischen Kavaliers sowie des Narziss und Mörders in einer Person inspirierte Mozart und seinen Librettisten Da Ponte zu einer Komposition, in der tragische und heitere Elemente genial zu einer Einheit verschmelzen
Bundesordner '11
Bundesordner '11
Ein satirischer Jahresrückblick 2011
DO 26. 01. 2012, 20:00 Uhr
MIT Gabriel Vetter, Ralf Schlatter und Anna-Katharina Rickert (schön&gut), Uta Köbernick, Fitzgerald & Rimini u.a.
INSZENIERUNG Paul Steinmann
PRODUKTION Casinotheater Winterthur
ABO Kabarett
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
Den Schweizer Bundesordner gibt es seit 100 Jahren. Nun ist – nach den Bundesordnern ’09 und ’10 – auch der Bundesordner ’11 einer erlesenen Hand voll Kabarettisten, Wortakrobaten und Komikern in die Hände gefallen. Wiederum ein Glücksfall? Sicher! Denn dass die geheimen Akten bei ihnen gelandet sind ist kein Zufall.



     

Die Bundesordnertruppe hat sich erneut durch den Ordner geackert, die Akten genau studiert und wieder einmal allerlei brisantes, brillantes und zur kabarettistischen Satire nur so einladendes Material ans Licht gebracht. Neugierig geworden auf weitere Enthüllungen aus dem Bundesordner ’11? Wir garantieren Ihnen eine Einsicht, die es in sich hat.

FEB

The Ukulele Orchestra of Great Britain
The Ukulele Orchestra of Great Britain
Die Top-Sensation aus London!
Klassik, Country, Jazz & Pop
DO 16. 02. 2012, 20:00 Uhr
«Wonderfully Clever.»
David Bowie
ABO Kabarett
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
 
Das Ukulele Orchestra of Great Britain ist eine der schönsten musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre: Die acht Ukulele-Spieler interpretieren die Klassiker des Rock ’n’ Roll, Punk, Jazz und der klassischen Musik mit ihren «Bonsai-Gitarren» völlig neu. Ein urkomisches, virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fussstampfendes Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.



     

Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus. Das sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit grosser musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist, auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist vertreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Das Ukulele Orchestra of Great Britain kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise.
Wachgeküsst: Das Dornröschen-Musical
Wachgeküsst: Das Dornröschen-Musical
Ein zauberhaftes Märchenmusical für die ganze Familie
von Christian Berg & Konstantin Wecker
SA 25. 02. 2012, 14:00 Uhr
SA 25. 02. 2012, 17:00 Uhr
SO 26. 02. 2012, 14:00 Uhr
INSZENIERUNG Christian Berg
MUSIK Konstantin Wecker
DAUER ca. 2 h
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.–
 
Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag sticht sich die schöne Prinzessin mit einer Spindel in den Finger. Eigentlich nicht weiter schlimm – wäre da nicht eine beleidigte Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil sie nicht auf der Gästeliste stand. Manche Fabelwesen sind wirklich nachtragend! Zum Glück hat eine andere, gute Fee das Schlimmste verhindert. Und so fällt Dornröschen beim Spindelstich nicht gleich tot um, sondern nur in einen tiefen Schlaf. Und mit ihr der gesamte Hofstaat. Was zunächst erholsam klingt, ist auf Dauer ganz schön langweilig. Und die dichte Rosenhecke rund um das Schloss macht es den vielen Prinzen und Helden nicht gerade leicht, ihre Angebetete zu retten. Durch die Geschichte führen Wilhelm und Jacob Grimm höchstpersönlich! Doch hier und da bringen die älteren Herren so einiges durcheinander. Oder trat der Froschkönig schon immer in «Dornröschen» auf?





     
Der Komponist Konstantin Wecker und der Familientheaterspezialist Christian Berg gehen für «Wachgeküsst – das Dornröschen-Musical» nach einer dreijährigen Pause zum 10. Mal gemeinsame Wege. Christian Berg wird ausserdem selbst auf der Bühne stehen und unter anderem die Rolle des Jacob Grimm übernehmen.
Kabale und Liebe
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller
Theater Kanton Zürich
MO 27. 02. 2012, 19:30 Uhr
DI 28. 02. 2012, 19:30 Uhr
MI 29. 02. 2012, 19:30 Uhr
REGIE Barbara-David Brüesch
DAUER ca. 2 h 35 min
ABO Schauspiel, Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr
 
Ferdinand ist verrückt nach Luise und Luise verliebt in Ferdinand. Getrieben von ihrer Leidenschaft wollen die beiden ihre Liebe über alle Standesschranken hinweg durchsetzen, denn Luise ist Bürgerstochter und Ferdinand Sohn des Präsidenten am herzoglichen Hof. Luises Vater, der Musiker Miller, missbilligt die Beziehung aus Argwohn gegen den verwöhnten Karrieristenspross, aber auch Präsident Walter hintertreibt mit allen Mitteln die Verbindung. Denn er hatte für Ferdinand eine Heirat geplant, die seine eigene Laufbahn befördern sollte: Durch die Ehe mit Lady Milford, der Geliebten des Herzogs, würden Ferdinand und der Präsident an Gesellschaftlichem Ansehen und Einfluss gewinnen. Diese Chance will der Präsident nicht vergeben und so spinnt er gemeinsam mit seinem Sekretär Wurm eine perfide Intrige. Die Idee, in Ferdinand Misstrauen gegen Luise zu säen, hat Erfolg: Die Liebe wird im Kern getroffen und von innen heraus zersetzt. Aus zärtlicher Verehrung wird rasende Eifersucht, und schliesslich wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die wüste Ödnis hinterlässt.





     

Schillers 1783 geschriebenes Drama ist ein Versuch über die Liebe. Wie weit kann man sie treiben, welche Belastungen hält sie aus und wann bricht sie – von innen vergiftet – zusammen?

Barbara-David Brüesch , geboren in Chur, studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. Nach dem Studium zeigte sie erste Arbeiten im Theaterhaus Gessnerallee und am Theater am Neumarkt in Zürich. Es folgten Inszenierungen am Staatsschauspiel Dresden, am Theater Chur, am Theater Bern sowie am Theater St. Gallen. Seit 2006 inszeniert Barbara-David Brüesch regelmässig am Staatstheater Stuttgart, am Schauspielhaus Wien sowie am Staatstheater Mainz.

MRZ

Pasta e Basta
Pasta e Basta
Der Theaterrestaurant-Chef Daniel Ciapponi kocht live auf der Bühne!
SA 03. 03. 2012, 17:30 Uhr
SO 04. 03. 2012, 17:30 Uhr
MIT Tommaso Cacciapuoti, Carolin Fortenbacher, Dietmar Loeffler, Love Newkirk
INSZENIERUNG Dietmar Loeffler
PRODUKTION Hamburger Kammerspiele
DAUER ca. 1 h 50 min
ABO Unterhaltung
PREISE 50.– / 40.– / 30.– / 20.–
 
Wir befinden uns in der Küche eines italienischen Restaurants. Drei Köche, ein Kellner, eine Tellerwäscherin. Einer aus der Küchencrew ist wirklich Koch aus Leidenschaft. Sein Leben besteht darin köstliche Pasta-Gerichte zu kreieren und weiter nichts; Pasta e Basta eben! Für die anderen ist die Küche ein Platz ihrer Träume, Leidenschaften und der musikalischen Sehnsucht nach Italien. Kochlöffel ade, die Küche ist jetzt die grosse Bühne! Rührlöffel werden zu Schlagzeugstöcken umfunktioniert, auf dem Küchenbesen Bass gespielt und sogar ein Flügel hat seinen Platz in der Küche gefunden (heimlich!). Eingehende Bestellungen werden nur beiläufig berücksichtigt, Nudeln im Übermass gekocht und das dreckige Geschirr durch den Müllschlucker entsorgt.

Die Kehlen der musikalischen Truppe werden erst dann ziemlich stumm, als unerwartet eine Dame vom Amt in der Tür steht und droht, dem Treiben ein Ende zu setzen. Kann das Küchenquartett durch die Kraft ihrer Musik und der Spitzenkoch mit seinen köstlichen Pasta-Kreationen die Dame vom Amt betören und die drohende Schliessung des Restaurants abwenden?



     

Das mitreissende Team um Pianist Dietmar Loeffler, der zuletzt im Stadttheater mit «Azzurro» begeisterte, nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise nach Italien. Mit Liedern von u. a. Adriano Celentano, Gianna Nannini und Paolo Conte wird «Pasta e Basta» ein Abend voller Witz und grosser Emotionen.
Cinevox Junior Company
Cinevox Junior Company
Premiere des neuen Programms «Sehnsucht Schwanensee»
DI 06. 03. 2012, 19:30 Uhr
MI 07. 03. 2012, 19:30 Uhr
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Malou Fenaroli Leclerc
CHOREOGRAFIEN Franz Brodmann, Félix Duméril, Jacqueline Beck
ABO ---
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
 
Der Stoff aus dem die Ballett-Träume gewoben sind, der Inbegriff des Balletts schlechthin, dafür steht «Schwanensee». Die Geschichte um die von Fürst Rotbart in Schwäne verwandelten jungen Frauen und den Prinz, der den weissen Schwan liebt, vom schwarzen Schwan aber getäuscht und verführt wird, ist ein bildgewaltiger archetypischer Mythos, der die Seele unmittelbar anspricht. Die hinreissende, romantische Musik von Tschaikowsky tut das Übrige, um jedes tanzbegeisterte Herz höher schlagen zu lassen. Etwa 20 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt bilden das Ensemble der Neuhauser Cinevox Junior Company; sie setzen sich während zehn Monaten täglicher Probenzeit mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistiken und Techniken auseinander.



   
Nach «Sacre du Printemps» und «Romeo und Julia» nimmt sich die Cinevox Junior Company eines weiteren Meilensteins der Ballettgeschichte an und stellt sich der Herausforderung, dieser Ballett-Legende eine eigene, zeitgenössische Version gegenüber zu stellen. Am Stadttheater Schaffhausen findet die Premiere der anschliessenden Schweiz-Tournee der Company statt.
One language, many voices
One language, many voices
Schauspiel in Englischer Sprache – In English Language
TNT Theatre
DO 08. 03. 2012, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG Paul Stebbings
MIT TEXTEN VON Joseph Conrad, Sommerset Maugham, Chinua Achebe und Salman Rushdie
Vier Kurzgeschichten führen auf eine Reise durch die englischsprachige Welt.
ABO ---
PREISE 25.– / 15.–
Talk im Theater 19:15 Uhr
 
TNT präsentiert vier faszinierende Erzählungen über das Aufeinanderprallen britischer Kultur und jener Kulturen, die von der britischen Krone unterdrückt wurden und später gegen diese rebellierten. Einige der besten Texte englischer Literatur widmen sich diesem Thema. Heute, wo multikulturelle Gesellschaften nichts Ungewöhnliches sind, wo aber auch jederzeit Unruhen oder gar Kriege aus fanatischer Überzeugung ausbrechen können, betrifft uns dieses Thema genauso wie damals. Alle Geschichten werden durch dynamisches aufregendes Theaterspiel zum Leben erweckt. Die eindrucksvolle Darstellung der multikulturellen Schauspieler kombiniert mit Musik und komplexem Sound sorgen für einen erlebnisreichen Theaterabend.



 

TNT presents four fascinating accounts of the clash between British cultures and the cultures that were subdued and then rebelled against her empire. Some of the finest writing in English literature has explored this theme, a theme that resonates today in a world where multi-racial societies have become normal and ethnic strife is never far away. The stories are brought alive through dynamic and exciting theatre which combines music, complex sound and visually striking imagery. The play will be performed by a multi-racial cast.
Lorenz Keiser
Lorenz Keiser
mit seinem aktuellen Programm «BIG BANG»
DO 15. 03. 2012, 20:00 Uhr

ABO Kabarett
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
DAUER ca. 2h 15min
 
Urknall, Evolution, Arche Noah, Frauenschwemme im Bundesrat … die Zeit vergeht schneller, als man denkt. Wenn Sie mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, können Sie die Uhr bremsen. Wenn Sie allerdings einkaufen müssen, und die Läden machen um halb sieben zu, dann sieht es wieder anders aus. Die einen glauben in all dem an eine göttliche Intelligenz und Schönheit, die überall ist, ausser im Thurgau, die andern glauben an die Entwicklung vom Affen zum homo sapiens mit aufrechtem Gang, und an die treibende Kraft dahinter, die Mütter, die ihren Kindern seit 60’000 Jahren sagen: Steh gerade! Was aber erwartet uns in der Zukunft?



     

Lorenz Keiser, geboren 1959, war Primarlehrer, bevor er sich professionell der Satire zuwandte. Auf sein erstes kabarettistisches Soloprogramm «Zug verpasst» von 1989 sind bis heute sechs weitere gefolgt. In seinem neuen Programm «Big Bang» absolviert er fünf Milliarden Jahre Zeitgeschichte in zwei Stunden – einfacher und schneller kommen Sie nie mehr zu einer umfassenden Halbbildung. Ein wichtiges Update für Ihr Komik-Betriebssystem!
Coloro
Coloro
Die beliebten Video-Performance-Akrobaten mit Ihrem aktuellen Programm
SA 17. 03. 2012, 20:00 Uhr

ABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
DAUER ca. 2h
 
Coloro ist Theater, multimediale Welt und artistische Höchstleistung zugleich. Ein faszinierendes Spektakel mit viel Witz und Charme, in welchem Realität und virtuelle Welt auf virtuose und neuartige Weise zusammen spielen, ein spektakulärer Mix aus Jonglage, Akrobatik, Einrad, Artistik und raffinierter Videoanimation. Nach dem bereits erfolgsverwöhnten Programm «stage tv» präsentiert das Zürcher Künstler- und Artistentrio Coloro (Cornelia Clivio, Lorenz Matter und Romano Carrara) seine aktuelle Show nun dem Schweizer Publikum. Dank raffinierter Projektionstechnologie, perfektem Timing und artistischer Höchstleistung wird der Schein zum Sein, wird Phantasie zur Realität. Coloro trifft den Nerv der Zeit und die Zuschauer mitten ins Herz. Nach mehreren Auszeichnungen im In- und Ausland erhielt Coloro im Herbst 2010 in Deutschland die Auszeichnung «Künstler des Jahres».



Carmen
Carmen
Ballett von Peter Breuer
nach der Novelle von Prosper Mérimée und der Oper von Georges Bizet
MO 19. 03. 2012, 19:30 Uhr
DI 20. 03. 2012, 19:30 Uhr
CHOREOGRAFIE Peter Breuer
PRODUKTION Salzburger Landestheater
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr DAUER ca. 2h 10min
 
Carmen ist die Verkörperung aller Männerphantasien von Freiheit, Abenteuer, Leidenschaft, vor allem aber von ungezügeltem Eros. Doch sie tanzt immer auch mit dem Tod. Denn Carmen ist eine Naturgewalt. Ein Elementarwesen. Ein Dämon. Diese Frau zerbricht die Kruste der Zivilisation. Alles, was verdrängt schien, bricht ungezügelt ein und mit ihr wieder heraus. Sie lacht, spielt, zerstört. Macht sich ihre Umwelt gefügig. Und als ihr Leben zu Ende geht, scheint sie fast froh zu sein.

 Georges Bizets Oper «Carmen» erfreut sich bis heute beim Publikum grösster Beliebtheit. Als Ausgangspunkt für sein Handlungsballett wählte Peter Breuer jedoch die Novelle Prosper Mérimées, die Bizets Oper zugrunde liegt, aber mehr als nur die bekannte «Carmen»-Geschichte erzählt. Die Novelle zeigt ein Spanien ohne Flamenco, Gitarre und Fächerschlagen. Sie ist rau und ursprünglich, und zielt kurz und prägnant auf den psychologischen Kern der Figuren. Eine weitere unübliche Variante des «Carmen»-Balletts ist die Auswahl der Musik: Die «Carmen-Suite» von Rodion Shchedrin wird ergänzt von Stücken der spanischen Kultformation Radio Tarifa mit maurischen Anklängen und Auszügen aus Edward Elgars «Enigma-Variationen».



     

Peter Breuer ist mit seinen Tanztheatern stets ein packender Erzähler grosser Themen. So wurde auch seine Version der Carmen zu einem grandiosen Erfolg, für den er im März 2006 den «Maya-Plisetskaya-Preis» erhielt. Carmen war die Paraderolle der grossen Plisetskaya, für die Rodion Shchedrin in den 60er Jahren eigens seine berühmte «Carmen-Suite» komponiert hatte.
Der Diener zweier Herren
Der Diener zweier Herren
Komische Oper in zwei Aufzügen nach Carlo Goldoni
Kammeroper München
MI 21. 03. 2012, 19:38 Uhr
Libretto von Dominik Wilgenbus
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Arrangiert von Alexander Krampe
INSZENIERUNG Dominik Wilgenbus
MUSIKALISCHE LEITUNG Nabil Shehata
KOSTÜME Brigitta Lohrer-Horres
ABO Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 DAUER ca. 2h 20min
 
Clarice, die Tochter des reichen Pantalone, heiratet den Sohn des Doktor Lombardi. Moment mal! Väter, die sich einig sind? Eheleute, die sich lieben? Welche Komödie beginnt denn so? Eine der grössten aller Zeiten, denn auf der Bühne erscheint: Truffaldino! König aller Diener. Faul (ausser mit dem Mundwerk) und immer hungrig! In seinem ewigen Kampf, etwas in den Magen zu bekommen, riskiert er diesmal das Äusserste: Statt nur seinem Herrn Federigo Rasponi auf dessen Brautfahrt nach Venedig zu dienen, lässt er sich noch zusätzlich von einem gewissen Florindo Aretusi anstellen, der als Mörder verfolgt wird und auf der Suche nach seiner Geliebten ist. Das Mordopfer war aber just der echte Herr Rasponi, in dessen Verkleidung nun seine Schwester Beatrice ihrem Geliebten – Florindo Aretusi, wem sonst?! – nachreist... So wird Truffaldino binnen kurzem der Mittelpunkt des unglaublichsten Orkans von Verwirrung und Verwechslung, Wortwitz und Situationskomik. Kann es da verwundern, dass Mozart sich diese Vorlage aussuchte, dessen Figaro, Leporello und Papageno Truffaldinos Züge nur zu deutlich tragen? Aus welchen Gründen auch immer der geniale Plan damals nicht ausgeführt wurde – die Verbindung von Goldonis Meisterwerk mit Mozarts Musik ist eine absolut unwiderstehliche Vorstellung, und die Verwirklichung heute die perfekte Aufgabe für die Kammeroper München!



     

Altwyyber-Friehlig
Altwyyber-Friehlig
Komödie von Stefan Vögel nach dem beliebtesten Schweizer Spielfilm "Die Herbstzeitlosen"
Helmut Förnbacher Theater Company, Basel
SA 24. 03. 2012, 17:30 Uhr
SO 25. 03. 2012, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG Sandra Förnbacher und Markus Schlueter
MIT Caroline Felber, Brigitta Laube, Kristina Nel, Pirkko Nidecker, Gisèle Rastberger, Stefan Uehlinger, Percy von Tomëi
ABO Unterhaltung
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
DAUER ca. 2h
 
Ein verschlafenes Dörfchen im Baselbiet. Um ihrem eben noch einen Sinn zu geben, erfüllt sich die betagte Martha ihren lang gehegten Mädchentraum und eröffnet nach dem Tod des Ehemannes ihre eigene Dessous-Boutique mit selbst entworfener Wäsche. Im Dorf regt sich Widerstand: Dorfpfarrer Walter, ihr eigener Sohn, hätte aus dem ehemaligen Tante-Emma-Laden lieber den neuen Treffpunkt für seine Bibelgruppe gemacht und Fritz, der Bürgermeister, fürchtet eine Verrohung der Sitten im ländlichen Dorfleben. Martha und ihre drei Freundinnen stellen sich jedoch dem Widerstand erfolgreich entgegen und zeigen so der ganzen Welt, dass es für grosse Träume nie zu spät ist.
Die zauberhafte Komödie von Stefan Vögel erzählt auf anrührende Weise vom Alter, von der zweiten Chance im Leben und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen – denn für die Verwirklichung von Träumen ist es nie zu spät…!



     

To the Dark Side of the Moon
To the Dark Side of the Moon
Schauspiel nach Ray Bradbury und Pink Floyd
Eine Stern-Theater-Produktion
SA 31. 03. 2012, 20:00 Uhr
KONZEPT/SCHAUSPIEL/GESANG Daniel Rohr
MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Fueter
MUSIK Eika Kagawa, Piano, und das Galatea Quartett (Yuka Tsuboi, Sarah Kilchenmann, David Schneebeli, Julien Kilchenmann)
VIDEO Johannes Novohradsky
PRODUKTION Stern-Theater und Theater Rigiblick
ABO Samstagabend
PREISE 25.– / 15.–
DAUER ca. 80min (keine Pause)
 
In Ray Bradburys Erzählung «Kaleidoskop » wird ein Raumschiff durch einen Kometeneinschlag zerstört und die Besatzung ins Weltall geschleudert. Ins Ungewisse auseinander treibend, haben sie nur noch über ihre Funkgeräte Kontakt miteinander. In dieser existenziellen Situation stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Verknüpft wird Ray Bradburys berührende Erzählung mit dem legendären Konzeptalbum «Dark Side of the Moon» von Pink Floyd, welches von Daniel Fueter für Klavier und Streichquartett genial arrangiert wurde.



     

Daniel Rohr, bekannt aus zahlreichen Schweizer Filmen, begeisterte zuletzt im Stadttheater Schaffhausen in «Azzurro» sowie in «Goethes Faust – mit den besten Songs des Rock & Pop».

APR

Der Sturm
Der Sturm
Schauspiel von William Shakespeare - Burgtheater Wien
MO 02. 04. 2012, 19:30 Uhr
DI 03. 04. 2012, 19:30 Uhr
PRODUKTION Burgtheater Wien
INSZENIERUNG Barbara Frey
BÜHNE Bettina Meyer
KOSTÜME Bettina Munzer
LICHT Felix Dreyer
DRAMATURGIE Joachim Lux
PROSPERO Johann Adam Oest
CALIBAN Maria Happel
ARIEL Joachim Meyerhoff
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 60.– / 50.– / 40.– / 30.–
Talk im Theater jeweils 18:45 Uhr DAUER ca. 1h 20min (keine Pause)
 
Prospero, vor Jahren auf einer Insel gestrandet, inszeniert dort ein Stück der Strafe, Busse und Umkehr, will die Figuren seines Lebens für ihre Verbrechen zur Verantwortung ziehen. Doch sie kommen über ihre alten Rollen, die Wiederholung vergangener Verbrechen und Intrigen, nicht hinaus. Schliesslich droht Prosperos Spiel von der Bestrafung in Rache umzukippen, und Prospero, der Menschlichkeit sucht, ist in Gefahr, sie selbst zu vergessen und findet ausgerechnet durch einen Luftgeist namens Ariel die Kraft zu Gnade und Vergebung. Am Schluss zerbricht er, erlöst, erleichtert, aber auch resigniert, seinen Zauberstab, der ihm die Macht gegeben hat, über Zauber und Magie zu herrschen.

In der «Sturm»-Inszenierung von Barbara Frey gibt es nur drei Schauspieler. Prospero, Ariel und Caliban leben in Shakespeares Labor der Phantasie. Sie erfinden und durchleben Machtkämpfe, und sie sehnen sich wie das Erdtier Caliban nach Verwandlung: um einer gelebten Liebe willen, die denkbar würde, wäre es ihm nur möglich, Prosperos schöne Tochter Miranda zu werden …



In seinem letzten Stück, dem «Sturm», hat William Shakespeare erstmals in seinem jahrzehntelangen Schaffen keine literarische Vorlage für seinen Text, sondern erfindet sich selbst eine Welt. In und mit Prospero schafft er eine Konstruktion, die es ihm ermöglicht, den Gegensatz von Tragödie und Komödie aufzuheben. Diese Welt ist die Insel, das Theater, ein Blick auf die Welt, nicht aber die Wirklichkeit selbst. So ist das ganze Stück auch eine Idee in Prospero-Shakespeares Kopf, ein Blatt Papier, das im Laufe des Abends, alle Herrschaftsspiele noch einmal durchlaufend, mit der Vision von einem humanen Ausgleich beschrieben wird.
Introdans: Funny Faces
Introdans: Funny Faces
Ein Maskenspiel für kleine und grosse Kinder - Im Rahmen des Migros Kulturprozent Tanzfestival Steps
FR 13. 04. 2012, 10:00 Uhr
CHOREOGRAFIEN Robert Battle, Marguerite Donlon, Jérôme Meyer, Jan Sevcik, Gayetano Soto, Didy Veldman
PRODUKTION Introdans Ensemble for Youth (Arnhem, NL)
ABO ---
PREISE CHF 15.- / Schulvorstellung
 
Die Compagnie Introdans gilt weltweit als wegweisendes Modell der Tanzvermittlung. Bei ihrer vierten STEPS-Tournee präsentiert sie eine feine Auswahl von kurzen Choreografien zum Thema «Funny Faces» und setzt damit auf die Lust auf Verwandlung und Maskenspiel. Mit dabei ist auch «Master of Puppets», ein Werk des Schweizer Choreografen Jérôme Meyer. Introdans spricht in erster Linie ein neues Publikum an, egal ob jung oder alt. Allen bietet sich die einmalige Gelegenheit, den zeitgenössischen Tanz auf kurzweilige Art und Weise für sich zu entdecken.

Bei der letzten STEPS -Ausgabe haben 5’000 Kinder in der ganzen Schweiz das Introdans Ensemble for Youth erlebt und die Theaterhäuser mit ihrer Begeisterung erfüllt. Die Compagnie hat sich richtiggehend in die Herzen der Schüler, Lehrer und Erziehungsdirektionen gespielt. Dabei ist das Konzept von stupender Einfachheit: Introdans arrangiert kurze Stücke von renommierten und aufstrebenden Choreografen zu einer unterhaltsamen und thematisch definierten Vorstellung und lässt sie von seinem professionellen Ensemble unter höchsten Qualitätsansprüchen präsentieren.





   

Im Vorfeld der Aufführung geben Schweizer Tanzpädagogen Workshops an Schulen, bringen den Schülern die Welt der Bühne und des Tanzes näher und erarbeiten gemeinsam mit ihnen eine kurze Choreografie.
Rumors
Rumors
Zeitgenössischer Tanz – Junge Talente auf Tournee
MI 18. 04. 2012, 19:30 Uhr
MIT Absolventen der Tanz Akademie Zürich und der Rotterdam Dance Academy
CHOREOGRAFIE Conny Janssen
PRODUKTION Conny Janssen Danst, Rotterdam
Im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps
ABO ---
PREISE 40.– / 35.– / 25.– / 20.–
 
Conny Janssen ist in Holland für ihre direkte choreografische Sprache bekannt. Mit «Rumors – Rumore – Rumeurs» zeigt Janssen ein spritziges Zeitbild der nächsten Tanzgeneration. Zehn junge Menschen enthüllen ihre persönlichen Perspektiven am Beginn ihrer Karriere: Die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Rotterdam Dance Academy und der Tanz Akademie Zürich verbindet die Leidenschaft für ihre Kunst. Sie zeigen ihr beeindruckendes Können, ihre Vielfalt und ihren frischen Blick auf unsere Zeit. Die jungen Künstler halten sich und ihrem Publikum den Spiegel vor und zeigen das facettenreiche Bild einer Generation: ihre Hoffnungen, ihre Ängste, ihre Fantasie und die daraus entstehenden Zukunftswünsche. Für die ausgewählten Tänzerinnen und Tänzer bedeutet die Produktion eine wichtige Gelegenheit, aus der Tiefe ihrer Persönlichkeit zu schöpfen und ihr Können und ihre Vitalität auf hohem choreografischem Niveau aufleuchten zu lassen.



Conny Janssen hat sich seit 1988 mit zahlreichen Produktionen die Herzen des holländischen Publikums erobert. Ihre Stücke zu Themen unserer Zeit sind zugänglich, gut lesbar, dabei aber immer komplex im Aufbau. Janssen wirkt als Choreografin in enger Zusammenarbeit mit der Rotterdam Dance Academy.

MAI

Orpheus und Eurydike
Orpheus und Eurydike
"Orfeo ed Euridice" - Azione teatrale per musica in tre atti
SA 26. 05. 2012, 20:00 Uhr
Oper von Christoph Willibald Gluck in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG
Jan Dvorak
REGIE/AUSSTATTUNG
Thomas Fiedler
DRAMATURGIE
Fabio Dietsche
ORFEO
Patrizia Häusermann | Linda Loosli
EURIDICE
Diana Chavarro | Marina Bärtsch
AMORE
Rada Tochalna

Orchester der Zürcher Hochschule der Künste

Abschlussprojekt der Master-Studierenden Oper der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
ABO ---
PREISE 25.- / 15.-
 
«Bekannt ist Orpheus und berühmt sein tiefer Schmerz über den vorzeitigen Tod seiner Gattin Eurydike. Der unglückliche Liebende erregte das Mitleid der Götter, die ihm gewährten, ins Elysium zu dringen, um seine Geliebte wieder zu sich zu holen, jedoch unter der Bedingung, vor ihrer Rückkehr auf die Erde den Blick nicht auf sie zu wenden. Der zärtliche Gemahl war nicht imstande, seine Leidenschaft zu zügeln, und nachdem er dem Verbot zuwidergehandelt hatte, verlor er Eurydike für immer.» 
(aus dem Vorwort der Erstausgabe)



Die Absolventinnen des Master-Studiengangs Oper der ZHdK bringen mit dieser Oper einen Mythos auf die Bühne, der seit dem 17. Jahrhundert unzählige Male künstlerisch aufgegriffen wurde. Der surrealistische Film „Orphée“ (1950) von Jean Cocteau, in welchem ein Spiegel das Tor zur Unterwelt bildet, inspirierte Thomas Fiedler und Jan Dvorak, die Handlung zu einem Vexierspiel werden zu lassen. So trifft Orpheus auf dem Gang durch Hades und Elysium auf sein eigenes Gegenüber, auf seine Ideale und seine Abgründe.


The Waiting Room
The Waiting Room
Spielplanpräsentation 2012/2013
Zeitgenössischer Zirkus und visuelles Theater
DO 31. 05. 2012, 19:00 Uhr
INSZENIERUNG Ville Walo, Kalle Hakkarainen, Anne Jämsä
CHOREOGRAFIE Ville Walo, Kalle Hakkarainen, Katarina McAlester
LICHT Marianne Nyberg
VIDEO Matias Boettge, Kalle Hakkarainen
MIT Ville Walo, Kalle Hakkarainen
PRODUKTION whs, Helsinki
ABO ---
PREISE 25.– / 15.–
Spielplanpräsentation 2012 / 2013
 
Statistisch gesehen verbringt jeder Mensch zwei Wochen seiner Lebenszeit damit, an der Ampel zu stehen und auf «grün» zu warten. Die Produktion «The Waiting Room» (im Original «Odotustila», das finnische Wort für Warten oder auch für Warteraum) des finnischen Künstlerduos Ville Walo und Kalle Hakkarainen zeigt zwei Männer auf einer Bahnhofstation. Als Beobachtende und Beobachtete zugleich verwandeln sie diesen exponierten Ort der Begegnung und Zufälle in eine Traumwelt zwischen Schein und Sein. Mittels Jonglage, Filmbildern und tänzerischen Bewegungen kreisen sie um Schönheit und Nichtstun, manipulieren Zeit und Raum, multiplizieren Wirklichkeiten und erlauben obendrein noch einen Blick in das melancholische Gesicht des modernen Clowns.



     

Spielplanpräsentation: Zu Beginn der Vorstellung präsentiert Theaterleiter Jens Lampater mit ausgewählten Gästen die Highlights der Saison 2012 / 2013 und gibt einen Überblick über die Abonnements der neuen Spielzeit.

2012/2013

SEP

Ballett-Sinfonie 2012
Ballett-Sinfonie 2012
«Durch Stil und Zeit»
Jubiläumsvorstellung der Ballettschule Looser-Weilenmann
SA 01. 09. 2012, 17:30 Uhr
SO 02. 09. 2012, 17:30 Uhr
Fremdveranstaltung
ABO ---
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
 
Die Schaffhauser Ballettschule Looser-Weilenmann feiert mit dem Programm «Durch Stil und Zeit» ihr 40-jähriges Bestehen. Der Abend wird mit einem höfischen Tanz, der Quadrille, in historischen Kostümen eröffnet und bringt uns zu den Wurzeln des klassischen Balletts. Zu Sätzen aus «La Bajadère» von Leo Minkus dürfen fünfzig kleine und grössere Tänzerinnen ihren Traum vom Auftritt im weissen Tutu verwirklichen. Ein Schwerpunkt ist dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch gewidmet, einem der wichtigsten russischen Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts. Mit Charaktertänzen aus «Coppelia» von Leo Délibes und «Der Nussknacker» von P. I. Tschaikowski zeigen die Schülerinnen die volkstümliche Seite des Balletts. Auszüge aus E. W. Elgars «Pomp and Circumstances » regen eher zur Nachdenklichkeit an – bis der Abend mit diversen Stücken wie «Rheinfall» oder «Under Water» sein modernes Finale erreicht.



   

Die Dreigroschenoper
Die Dreigroschenoper
Schauspiel von Bertolt Brecht
Kleine Bühne Schaffhausen
SA 08. 09. 2012, 17:30 Uhr
SO 09. 09. 2012, 17:30 Uhr
MI 19. 09. 2012, 19:30 Uhr
DO 20. 09. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
PRODUKTION: Kleine Bühne Schaffhausen
ABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Jonathan Peachum, seines Zeichens erfolgreicher Unternehmer in Sachen organisiertes Betteln, hat die Stadt fest im Griff. Jeder, der es hier als Bettler zu etwas bringen will, muss sich ihm fügen oder er wird aussortiert. Nur eine Person scheint sich seinem Einfluss entziehen zu können, und das ist ausgerechnet seine Tochter Polly. Sie entflieht mit dem Verbrecher Mackie Messer, einer der berüchtigtsten Gestalten der Unterwelt, und heiratet ihn. Gute Kontakte zu Polizeichef Brown sind da unerlässlich, mit denen die eine oder andere unschöne
Geschichte vertuscht werden kann. Und dann gibt es da ja noch Jonathan Peachum, der Mackie als einziger das Wasser reichen kann. Und der will ihn
hängen sehen.

BERTOLT BRECHT (1898 – 1956) erlangte mit der 1928 in Berlin uraufgeführten «Dreigroschenoper» Weltruhm. In seinem Stück trifft eine bürgerlichkapitalistische
Gesellschaft auf Bettler, Prostituierte und Räuber – zwei Welten, die gegensätzlicher nicht sein könnten. So der Anschein, denn bald wird klar, dass sich die Grenzen überschneiden und die beiden Welten so verschieden gar
nicht sind.
Wirtschaftsimpulse Schaffhausen '12
Wirtschaftsimpulse Schaffhausen '12
«Zeitbombe Finanzsystem»
FR 14. 09. 2012, 13:30 Uhr
Tagung / Fremdveranstaltung
ABO ---
PREISE externer Vorverkauf
 
Das Finanzsystem steckt in der Krise, Staaten leiden unter ihrer Schuldenlast und auch die Realwirtschaft wird einbezogen. Wie geht es weiter? Ein Ende der Schwierigkeiten ist noch nicht absehbar und Europa blickt in eine unsichere Zukunft. Die Wirtschaftsimpulse Schaffhausen 2012 stehen mit dem Thema «Zeitbombe Finanzsystem» im Zeichen der aktuellen Entwicklungen.



Vier Referenten werden einzelne Aspekte der Krise des Finanzsystems aufgreifen und in der anschliessenden Podiumsdiskussion diskutieren:
· OSKAR LAFONTAINE, ehem. Bundesfinanzminister
· Prof. Dr. GIORGIO BEHR, CEO und Gründer der BBC Gruppe
· Dr. HUGO BÄNZIGER, ehem. Chief Risk Officer und Vorstandsmitglied Deutsche Bank
· Prof. Dr. iur. PETER V. KUNZ, Rechtsanwalt, Ordinarius für Wirtschaftsrecht und Rechtsvergleichung
· SUSANNE WILLE, Moderation Podiumsdiskussion
Anet Corti: «win-win»
Anet Corti: «win-win»
DIE PERFEKTE FEHLBESETZUNG IN DER CHEFETAGE
SA 22. 09. 2012, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG: Fabienne Hadorn
VON UND MIT: Anet Corti
MUSIK: Mario Bernasconi, Gustavo Nanenz
ABO Samstagabend
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
 
Nach dem Erfolgstück «Dbaö – Du bisch au öpper» kommt Anet Corti mit ihrem neuen Solo-Stück «win–win» zurück auf die Bühne. Darin persifliert sie die moderne Bürowelt und präsentiert uns die wunderbar verlorene Direktionsassistentin und Antiheldin Betty Böhni. Mit Fantasie, Sprachwitz und der nötigen Portion Verschlagenheit kämpft Böhni in einer modernen, auf Effizienz und Gewinn getrimmten Businesswelt gegen kaltherzige CEOs, heimtückische Bürogeräte und ein drohendes Burnout. Unterstützt wird Böhni von Erika Eggenschwiler und der Praktikantin Sandrine Sutter, natürlich ebenfalls gespielt von Anet Corti! «win–win» ist ein satirisch-komödiantischer Abend, an dem der Zuschauer durchaus auch über sich selbst und seine eigenen beruflichen Erlebnisse und Sorgen lachen darf und soll.

Die gebürtige Baslerin ANET CORTI lernte ihr Theaterhandwerk an der Scuola Teatro Dimitri und war nach ihrer Ausbildung für zwei Spielzeiten Mitglied der Compagnia Teatro Dimitri. Seit 1999 tritt sie als Schauspielerin und Komödiantin in den verschiedensten Produktionen auf, sei es an der Seite von Beat Schlatter in der «Bingoshow », im Bundesordner des Casinotheaters Winterthur, als Moderatorin diverser Anlässe mit ihrer Kunstfigur Henriette Hilpert oder in ihren selbst geschriebenen Solostücken.
Novecento - Die Legende des Ozeanpianisten
Novecento - Die Legende des Ozeanpianisten
Musiktheater mit Jürg Kienberger und dem Atlantic Jazz-Orchestra
MO 24. 09. 2012, 19:30 Uhr
DI 25. 09. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Manfred Ferrari
MUSIKALISCHES ARRANGEMENT: Atlantic Jazz-Orchester
PRODUKTION: ressort k, Chur
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 40.- /35.- /25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Der italienische Autor ALESSANDRO BARICCO, berühmt geworden durch seinen Roman «Seide», erzählt in «Novecento» vom Matrosen Danny Boodman, der im Ballsaal des Ozeandampfers «Virginian» auf dem Piano ein ausgesetztes Baby findet. Kurzerhand und formlos adoptiert er das kleine Kind und nennt es nach seinem Geburtsjahr: Novecento, 1900. Der Findling wächst im Maschinenraum heran. Als Danny acht Jahre später nach einem Unfall stirbt, soll Novecento an Land zur Schule geschickt werden. Doch das Kind verschwindet – und taucht erst wieder auf, als man schon wieder auf hoher See ist, Klavier spielend, wie man nie zuvor jemanden spielen hörte …



     

Die Churer Theatergruppe RESSORT K, welche im Stadttheater Schaffhausen zuletzt die Barockoper «King Arthur» zeigte, hat aus Alessandro Bariccos Roman eine neue Musiktheater-Kreation gemacht: Das ehemalige Bordorchester der «Virginian» tingelt nun als Festland-Band durch die Klubs und Hotelsalons Europas. In den Gedanken der Musiker immer mit dabei ist ihr ehemaliger Band-Leader, der legendäre, unübertroffene Ozeanpianist. Und am Klavier spielt nun Novecentos Nachfolger – verkörpert vom Musiker, Schauspieler, Komponist und Tausendsassa Jürg Kienberger. Der ist zwar nicht auf einem Passagierschiff aufgewachsen, dafür aber im legendären Waldhaus Sils Maria, «oben in den Alpen, in einem Hotel, zwischen 200 Gästen, 100 Angestellten und sieben Klavieren … ».
Simon Enzler
Simon Enzler
Mit seinem neuen Programm «vestolis»
MI 26. 09. 2012, 20:00 Uhr
DO 27. 09. 2012, 20:00 Uhr
VON UND MIT: Simon Enzler und Daniel Ziegler (E-Bass)
ABO Kabarett
PREISE
 
Es gibt in Südnorwegen, westlich des malerischen Hundsvatn-Sees, ein kleines Dorf namens Vestol. Und genau darum geht es im akuellen Programm von Simon Enzler nicht! Denn mit «vestolis» ist kein Ort gemeint, sondern eine Art und Weise, wie man handelt. Hinter vorgehaltener Hand wird fast alles möglich: Stillschweigende Aktienmehrheiten, kuriose Geschäfte, ja sogar die Beichte wird einem undercover abgenommen, sofern man denn noch katholisch genug ist, etwas verbrochen zu haben. Für den hinterlistigen Musiker Daniel Ziegler stellt auch das neue Programm wieder eine schier unlösbare Mission dar. Muss er doch «vestolis» Musik machen und Sie gleichzeitig im Glauben lassen, dass alles nur gespielt sei.

Der Appenzeller Kabarettist SIMON ENZLER wurde 2007 mit dem «Salzburger Stier» geehrt und in der Sparte Kabarett/Comedy mit dem «Prix Walo 2008» ausgezeichnet. 2012 wurde er mit dem Schweizer Kabarett-Preis «Cornichon» dekoriert.

OKT

Der Bären wilde Wohnung
Der Bären wilde Wohnung
Schauspiel von Lukas Linder (Uraufführung)
SA 20. 10. 2012, 20:00 Uhr
MO 22. 10. 2012, 19:30 Uhr
DI 23. 10. 2012, 19:30 Uhr
Koproduktion Stadttheater Schaffhausen und Theater Konstanz
INSZENIERUNG: Stephan Roppel
BÜHNE & KOSTÜME: Petra Straß
ABO Schauspiel, Gross Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater Mo 22. & Di 23. jeweils 18:45
 
Der Schweizer Herr Bär lebt mit seiner Frau Martha in einem verschlafenen Häuschen irgendwo auf dem Land. Mit der schönen Ehe-Idylle ist es jedoch bereits vorbei: Seine Frau ist neuerdings seine Ex-Frau, und will das gemeinsame Haus so schnell wie möglich verkaufen. Die Käufer sind auch schon ausgeguckt: Das Ehepaar Hamann aus Deutschland. Während sich Herr Bär nach Kräften bemüht, Frau Hamann im Verkaufsgespräch mit aller Freundlichkeit zu begegnen, gibt diese sich zunächst teutonisch reserviert und skeptisch. Als schliesslich auch noch Bärs Ex-Frau und Frau Hamanns Mann Günther auftauchen, droht das das Treffen, das eigentlich ganz profan begann, mehr und mehr zu entgleisen: Ressentiments zwischen Deutschen und Schweizern und kleine Ehe-Lügen kommen ebenso auf den Tisch wie sich billige Täuschungsversuche und menschliche Abgründe auftun – und mitten drin der arme Herr Bär, der am Ende scheinbar für alles büssen muss.



 

LUKAS LINDER
, geboren in Uhwiesen und aufgewachsen in Schaffhausen, studierte von 2004 bis 2011 Germanistik und Philosophie in Basel. 2008 gewann er für sein Stück «Die Trägheit» am Düsseldorfer Schauspielhaus den Jury- und den Publikumspreis. Seitdem sind seine Stücke in Düsseldorf, Darmstadt, Wien, Basel und Biel zur Aufführung gebracht worden. Im Auftrag des Stadttheaters Schaffhausen und des Theaters Konstanz hat er nun eine Komödie über das Zusammenleben von Deutschen und Schweizern geschrieben, welche in Schaffhausen zur Uraufführung kommt.
TanzPlan Ost: Tournee 2012
TanzPlan Ost: Tournee 2012
Tanzprojekt «JA! JA! JA!» und Solo «Caso & Caos»
SA 27. 10. 2012, 20:00 Uhr
CHOREOGRAFISCHE LEITUNG «JA! JA! JA!»: Sara Pearson und Patrik Widrig (USA)
CHOREOGRAFIE «CASO & CAOS»: Jasmine Morand & Elina Müller Meyer
ABO ---
PREISE 38.- / 24.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
 
TANZPLAN OST ist das schweizweit beispielhafte Projekt der acht Ostschweizer Kantone AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG, ZH und des Fürstentums Liechtenstein für eine koordinierte und nachhaltige Tanzförderung in der Region Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. 2012 geht TanzPlan Ost unter dem Motto «Sprung über Generationen» zum zweiten Mal auf Tournee und macht auch im Stadttheater Schaffhausen halt. In Schaffhausen werden das Solostück «Caso & Caos» sowie das Auftragswerk «Ja!Ja!Ja!» des Amerikanisch-Schweizerischen Choreografenduos Pearson/Widrig gezeigt, welches von ausgewählten Tänzern aus den Ostschweizer Kantonen präsentiert wird.



   

«JA! JA! JA!» ist ein Stück mit Tanzschaffenden unterschiedlicher Generationen.
Der ehemalige Toggenburger Patrik Widrig (CH / USA) und seine Partnerin Sara Pearson (USA) begleiten als choreografische Leitung die Tanzschaffenden während vier Wochen auf ihrer gemeinsamen Reise. Acht Personen – acht Welten: Was liegt in den geologischen Schichten ihrer körperlichen und geistigen Erinnerungen verborgen? «Ja!Ja!Ja!» legt den Blick auf die befreienden Momente, wenn Körper und Geist herzhaft «Ja!» sagen, Vertrautes loslassen und Unbekanntes willkommen heissen.
Zauberflöte - Eine Prüfung
Zauberflöte - Eine Prüfung
Musikalisches Volkstheater mit Puppen, Pappe und Projektionen
nach der Oper von W.A. Mozart und Emanuel Schikaneder
MI 31. 10. 2012, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Thalias Kompagnos, ensemble KONTRASTE und Tafelhalle Nürnberg
PUPPENSPIEL: Joachim Torbahn, Tristan Vogt
GESANG: Daniel Gloger (Countertenor)
PUPPEN UND AUSSTATTUNG: Joachim Torbahn
KONZEPT UND REGIE: Thalias Kompagnons, Jürg Schlachter
ABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater 18:45
 
«An Charme, Witz und Ideenreichtum kaum zu überbieten» jubelte die Presse über diese erfrischend andere Zauberflöten-Version!
Gegen weihevolle Freimaurer-Betulichkeit in traditionellen Operninszenierungen setzt diese Produktion augenzwinkernd auf Märchenspiel und Zauber – und das mit subversiver Ironie. Denn zwischen den Zeilen der gerafften Arien-Texte und umgestellten Dialoge wird erzählt, wie der gutgläubig-naive Prinz Tamino beim Versuch, seine geliebte Pamina zu retten, zwischen die Fronten der wahnwitzigen Königin der Nacht und des demagogischen Zauberers Sarastro gerät und sich, statt zum Helden zu werden, dabei selbst verliert.
Mit Paul Klee nachempfundenen Handpuppen und märchenhaften Papierkulissen entfesseln zwei Puppenspieler virtuos ein Feuerwerk an magischen Spielszenen und phantastischen Verwandlungen. Live übertragen, erscheint das Spektakel auf einer grossen Leinwand über dem achtköpfigen Orchester. Zwischen ihnen und den Puppenspielern stehend leiht der Countertenor Daniel Gloger den Figuren seine unglaublich wandlungsfähige Stimme – vom Sarastro-Bass bis zu den höchsten Sopran-Koloraturen.



     

Das Publikum kann diese Inszenierung gleich auf mehreren Ebenen verfolgen: Es bestaunt das Miniatur-Orchester, den Universal-Sänger-Darsteller und die Puppen-Hexenmeister bei ihrer virtuosen Arbeit und geniesst zugleich auf der Leinwand darüber das verblüffende Illusions-Spektakel der Grossen Märchenoper.

NOV

Eine Woche voller SAMStage
Eine Woche voller SAMStage
Kinder-Musical nach dem bekannten Buch von Paul Maar
SA 03. 11. 2012, 14:00 Uhr
SA 03. 11. 2012, 17:00 Uhr
SO 04. 11. 2012, 14:00 Uhr
PRODUKTION: Atze Musiktheater Berlin
INSZENIERUNG: Herman Vinck
MUSIK: Rainer Bielfedt und Thomas Sutter
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
 
Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Vermieterin Frau Rotkohl, vor seinem Chef Herr Oberstein und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen – bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschliesst, bei ihm zu bleiben. Und das Sams ist ein furchtloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen! Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden. Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluss wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbstbewusster Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten.
«Eine Woche voller SAMStage» nach dem bekannten Buch von Paul Maar und der Musik von Rainer Bielfedt ist nach der typischen Art des beliebten Musiktheaters Atze aus Berlin bearbeitet. Wenn die Schauspieler und Musiker live spielen, unter anderem auch auf jeglichen Büroutensilien beim Büro-Rap, dann tobt der Saal bestimmt.



     

PAUL MAAR ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, der u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für sein Gesamtwerk, dem Friedrich-Rückert-Preis und dem E.T.A.-Hoffmann-Preis ausgezeichnet wurde. Zu seinen bekanntesten Figuren gehört das Sams, mit dem er in sieben Büchern und zwei Kinofilmen sein Publikum begeistert.
Eifman Ballett: «Onegin»
Eifman Ballett: «Onegin»
Ballett von Boris Eifman nach dem Roman «Eugen Onegin» von Alexander Puschkin
MO 05. 11. 2012, 19:30 Uhr
DI 06. 11. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG UND CHOREOGRAFIE: Boris Eifman
ENSEMBLE: St. Petersburger Ballett-Theater
MUSIK: Peter I. Tchaikowski, Alexander Sitkowetsky
BÜHNENBILD: Zinowy Maragolin
KOSTÜME: Olga Schaischmelaschwili, Peter Okunev
LICHT: Gleb Filschtinsky, Boris Eifman
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Der russische Dichter Alexander Puschkin hat in seiner Novelle «Eugen Onegin» ein poetisches Bild der russischen Seele geschaffen: geheimnisvoll, unberechenbar und unendlich sensibel. Der Choreograf Boris Eifman versucht, durch die Spiritualität des Tanzes, auf seine Weise diese Geheimnisse auszudrücken.
In seiner Version des «Eugen Onegin» bleibt Boris Eifman mit seinem einzigartigen Ballettensemble den Figuren Puschkins treu. Die schöne Tatjana verfällt immer noch dem zynischen, gelangweilten Libertin Onegin, welcher aus einer Laune heraus Lensky, den Verlobten von Tatjanas Schwester, im Duell tötet. Aber das war es dann auch schon mit der Werktreue. Bei Eifman explodiert die Geschichte und die traditionelle Form des Balletts. Die alte Welt ist kollabiert und das jetzige Leben diktiert neue Gesetze. Deshalb hat Eifman Puschkins Charaktere in die heutige Zeit und in ein anderes Umfeld versetzt; dramatischer und extremer. Die dynamischen Choreografien zu wilden Rockphrasen von Alexander Sitkovetsky haben weit mehr mit der hedonistischen Gegenwart Russlands zu tun als mit seiner Vergangenheit.



     
Im Stadttheater Schaffhausen ist das ST. PETERSBURGER BALLETTTHEATER bereits zum fünften Mal zu Gast. Zu den bejubelten Gastspielen der letzten Jahre gehören u. a. «Anna Karenina», «Die Möwe» und «Don Quixote».
Marie Tudor
Marie Tudor
Drama von Victor Hugo in französischer Sprache
DI 13. 11. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Gisèle Sallin
PRODUKTION: Théâtre des Osses - Centre dramatique fribourgeois
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater 18:45
 
Marie Tudor, die kranke und alternde Königin von England, ist ganz vernarrt in den jungen und verführerischen Fabiano Fabiani, einen skrupellosen Abenteurer. Die Königin gibt ihm nicht nur Geld, Adelstitel und Land, sondern lässt ihn auch in ihr Bett. Der königliche Hof ist vom Verhalten der Königin tief gekränkt und möchte Fabiani loswerden. Simon Renard, der Botschafter des Königs von Spanien, ist in London eingetroffen, um die Hochzeit seines Herrn mit Marie Tudor zu organisieren. Als er realisiert, dass die Königin ihren Liebhaber dem König von Spanien vorzieht, übernimmt Simon Renard die Leitung des Komplotts. Durch Zufall findet er bald einen Mann, der ihn in seinen Absichten unterstützen kann: es ist Gilbert, der Ziseleur des Englischen Königshofs. Gilbert liebt Jane und möchte sie heiraten. Aber das junge Mädchen hat sich von Fabiano Fabiani verführen lassen und wird zu seiner Mätresse. Als Gilbert dies erfährt, wird er wahnsinnig vor Wut. Hier tritt Renard auf die Bühne: er benutzt Gilbert und dessen Lust auf Rache um die Ermordung von Fabiani zuorganisieren. Auch Marie Tudor erfährt vom Verrat ihres Liebhabers und erklärt sich bereit, am machiavellistischen Komplott von Simon Renard mitzumachen. Als sie jedoch realisiert, dass Fabiani tatsächlich sterben wird, unternimmt sie alles ihr mögliche um die Konstellation zu wenden und ihn zu retten.



     
VICTOR HUGO (1802–1885) zählt zu den bedeutendsten Autoren der französischen Literatur und gilt als Mitbegründer der französischen Romantik. Das Drama «Marie Tudor» basiert auf dem Leben der gleichnamigen berühmten englischen Königin, die von 1553 bis 1558 Königin von England und Irland war und unter dem Namen «Bloody Mary» in die Geschichte einging.
Ursus & Nadeschkin
Ursus & Nadeschkin
Mit ihrem neuen Stück «SECHSMINUTEN»
MI 14. 11. 2012, 20:00 Uhr
DO 15. 11. 2012, 20:00 Uhr
VON UND MIT: Ursus & Nadeschkin
REGIE: Tom Ryser
AUTOREN: Sieger, Wehrli, Ryser
ABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Ihr 25-jähriges Jubiläumsjahr feiern Ursus & Nadeschkin mit einem durch und durch aufgepimpten Stück Theater. Die beiden gefeierten Bühnenkünstler, von denen man nie so genau weiss, ob sie nun Comedians, Kabarettisten, Bewegungskünstler, Tänzer, Sänger oder einfach nur sehr eigenwillige Clowns sind, zeigen sich in ihrer neuesten Produktion von Seiten, die Sie so noch nicht gesehen haben. Es beginnt fulminant, atemberaubend, spektakulär – und ist schneller zu Ende, als einem lieb ist. Dieses neue Programm von Ursus & Nadeschkin beginnt, nachdem der Vorhang gefallen ist, dort, wo man alles oder nichts mehr erwartet. Ein Abend voller Wendungen, skurriler Ein- und Reinfälle. Ein Gang zwischen absurd genialem oder einfach nur völlig verrücktem Humor. Ein Stück, das seiner Zeit voraus eilt.



     

Don Carlos
Don Carlos
Schauspiel von Friedrich Schiller
MO 19. 11. 2012, 19:30 Uhr
DI 20. 11. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Katharina Rupp
BÜHNE UND KOSTÜME: Karin Fritz
PRODUKTION: Theater Biel Solothurn
ABO Schauspiel
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Es herrschen düstere Zeiten am spanischen Hof. Die strengen Gepflogenheiten des höfischen Lebens zwingen die königliche Familie sich in ihren Herzensregungen zu beschränken. Entsprechend lodert es unter der prunkvollen Oberfläche: Kronprinz Don Carlos liebt seine jugendliche Stiefmutter Elisabeth von Valois, doch diese kann und darf diese Liebe nicht erwidern. König Philipp II. wiederum, den die Gefangenschaft in seinem eigenen Machtsystem längst vereinsamt und verbittert hat, findet keinen Zugang zu seinem Sohn und betrachtet diesen als träumerischen Nichtsnutz, als Versager.
Als Don Carlos´Jugendfreund, der Marquis von Posa, aus dem umkämpften Flandern wiederkehrt, um sich am Hof für den flämischen Freiheitskampf stark zu machen, weitet sich die Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn zu einem politischen Konflikt aus. Um seinem aufklärerischen Ideal einer freien Gesellschaft zum Sieg zu verhelfen, inszeniert Posa eine aufwändige Intrige, wobei er auch vor moralisch fragwürdigen Mitteln nicht zurückschreckt. Er spielt ein gefährliches Spiel, unterschätzt dabei aber die erdrückende Macht der Kirche.



   
FRIEDRICH SCHILLER (1759 –1805) hat mit seinem 1787 in Hamburg uraufgeführten «Don Carlos» ein politisches Ideendrama geschaffen, das bis heute von brennender Aktualität ist. Es ist eine gnadenlose Abrechnung mit den Hütern der Macht, verweist jedoch gleichzeitig auf die Schwierigkeit einer politischen Befreiung. Was ist der Preis für die Freiheit? Heiligt der Zweck alle Mittel, auch wenn diese unmoralisch sind? Und bleibt der einzelne Mensch nicht immer ein Gefangener seiner Wünsche und Begierden?
Familie Flöz: «Teatro Delusio»
Familie Flöz: «Teatro Delusio»
von Paco Gonzalez, Björn Leese, Hajo Schüler und Michael Vogel
SA 24. 11. 2012, 17:30 Uhr
SO 25. 11. 2012, 17:30 Uhr
REGIE, BÜHNE: Michael Vogel
MUSIK: Dirk Schröder
MASKEN: Hajo Schüler
KOPRODUKTION: Familie Flöz, Arena Berlin, Theaterhaus Stuttgart
ABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Bob, Bernd und Ivan sind Bühnenarbeiter in einem Theater. Hinter der Bühne fristen sie ihr Dasein während vorne die Vorstellung läuft und andere im Rampenlicht stehen. Vom Glanz der «Bretter, die die Welt bedeuten» nur durch eine spärliche Kulisse getrennt und doch Lichtjahre davon entfernt, kämpfen sie um ihr Glück: Der sensible Bernd sucht Erfüllung in der Literatur, findet sie jedoch plötzlich in Person einer verspäteten Ballerina. Bobs Sehnsucht nach Anerkennung treibt ihn zu Triumph und Zerstörung. Ivan, Chef der Hinterbühne, will die Kontrolle über das Theater nicht verlieren und verliert dabei doch alles andere ...
In «Teatro Delusio» verbindet sich das Leben im Schatten der Scheinwerfer immer wieder auf wundersame und witzige Weise mit der glitzernden Welt des Scheins, die das Theater ausmacht. Zwischen Bühne und Hinterbühne, zwischen Illusion und Desillusion entsteht ein magischer Raum voller anrührender Menschlichkeit. Ein Spiel mit dem Theater, seinen Stoffen, von der kalten Kabale bis zur heissblütigen Liebesszene.



     
Die mehrfach international ausgezeichnete Erfolgs-produktion von FAMILIE FLÖZ ist komödiantisches, virtuoses und verblüffendes Theater im Theater. Mit Hilfe raffinierter Kostüme und einem ausgetüftelten Sound- und Lichtdesign erschaffen drei Darsteller 29 Figuren und erwecken ein komplettes Theater zum Leben: Ein schauspielerisches Vergnügen für Gross und Klein – gänzlich ohne Worte.
Loriot - Der Theaterabend
Loriot - Der Theaterabend
Eine Hommage an Loriot
MI 28. 11. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUG: Daniel Rohr
MIT: Sabrina Scheebeli, Rachel Matter, Andreas Matti, Rolf Sommer, Benedict Freitag
Produktion: Stern-Theater
ABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Loriots Szenen wie «Die Nudel», «Eheberatung», «Inhaltsangabe», «Fernsehabend» oder «Liebe im Büro» haben Generationen zum Lächeln und Lachen gebracht. Formulierungen und Erfindungen Loriots wie «Renate, lassen Sie uns zur Sitzgruppe gehen», «Ach was» oder «Nein, sagen Sie jetzt nichts» sind fester Bestandteil des deutschen Wort- und Sprachschatzes. Grund genug, die legendäre Situations- und Menschheitskomik des grossen deutschen Humoristen auf die Theaterbühne zu bringen: Die augenzwinkernde und schauspielerisch brillante Produktion von Stern-Theater kommt nach etlichen ausverkauften Vorstellungen im Zürcher Theater Rigiblick auch nach Schaffhausen.



     
LORIOT (1923 – 2011), bürgerlich Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow, gehörte zu den vielseitigsten deutschen Humoristen unserer Zeit. Als Komödiant, Zeichner, Schriftsteller, Bühnenbildner, Kostümbildner, Schauspieler, Regisseur und Professor für Theaterkunst hat er mit seinen TV-Sketchen, Cartoons und Kinofilmen den deutschen Humorstandard geprägt wie kein Zweiter. «Loriot – Der Theaterabend» ist eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Künstler Vicco von Bülow alias Loriot.

DEZ

Zweierleier
Zweierleier
Mit Walter Andreas Müller und Birgit Steinegger
SA 01. 12. 2012, 20:00 Uhr
INSZENIERUNG: Buschi Luginbühl
MUSIK: Flurin Caviezel, Reto Senn, Nick Gutersohn
ABO Samstagabend
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Im Januar 2004 feierte «Zweierleier», die älteste Schweizer Satiresendung, das 20-jährige Jubiläum. Und natürlich wäre «Zweierleier » nicht die «Zweierleier», wenn da nicht Birgit Steinegger und Walter Andreas Müller wären, deren Parodiekünste beinahe grenzenlos sind.
Ob Alt-Bundesräte oder Jung-Politikerinnen, ob Senior Advisors oder Junior Consultants: Keine Dame und kein Herr von Bundes-Bern oder Wirtschafts-Zürich ist dem «Zweierleier»-Duo zu prominent, um nicht parodiert zu werden. Die Texte des Bühnenprogramms stammen aus den Federn von Aernschd Born, Lorenz Keiser, Markus Köbeli, Willi Näf und Paul Steinmann. Kolumnistin und «Zytlupe»-Autorin Gisela Widmer rundet die Vorstellung mit scharfsinnigen Intermezzi ab, «Kur und Bad – das Orchester»  würzt mit Musiksatire.



     

Der Lebkuchenmann
Der Lebkuchenmann
Kinder-Musical von David Wood
SA 08. 12. 2012, 14:00 Uhr
SA 08. 12. 2012, 17:00 Uhr
SO 09. 12. 2012, 14:00 Uhr
SO 09. 12. 2012, 17:00 Uhr
SA 15. 12. 2012, 14:00 Uhr
SA 15. 12. 2012, 17:00 Uhr
SO 16. 12. 2012, 14:00 Uhr
SO 16. 12. 2012, 17:00 Uhr
INSZENIERUNG: René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
BÜHNE: Ursula Leutenegger, Susanne Pfaff und Adi Widmer
KOSTÜME: Christine Meyer
CHOREOGRAFIE: Helen Surbeck
PRODUKTION: Kleine Bühne Schaffhausen
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
 
Nachts, wenn alle schlafen, herrscht Aufruhr auf dem Küchenschrank! Herr von Gugger ist fürchterlich heiser und bringt keinen Ton mehr heraus, schon gar keinen kräftigen Kuckuck-Ruf. Er fürchtet, dass ihn die Menschen samt seiner Uhr in den Müll werfen. Dabei ist er doch gar nicht kaputt, sondern nur erkältet. Klar, dass seine Freunde Fräulein Pfeffer und Herr Salz ihm helfen wollen. Ihr neuer Mitbewohner, der frisch gebackene Lebkuchenmann, will sie tatkräftig unterstützen.
Es gibt nur ein heilsames Mittel gegen die heisere Stimme von Herrn von Gugger: Honig. Und damit fängt das grosse Problem an: Der Honig gehört dem alten, griesgrämigen Teebeutel auf dem oberen Regal. Der Lebkuchenmann begibt sich mutig auf die gefährliche Reise hoch hinauf, allerdings rechnet er nicht mit Flitsch, der Mafia-Maus. Flitsch hat seit Tagen nichts zu Essen gefunden und ist furchtbar hungrig. Ein spannender Wettlauf beginnt. Können die Freunde Herrn von Gugger helfen und Flitsch überlisten? Und wird der Teebeutel den Honig auch wirklich rausrücken?


Gerhard Polt & die Wellbrüder
Gerhard Polt & die Wellbrüder
ein Abend mit Gerhard Polt und den Wellbrüdern aus dem Biermoos
MI 12. 12. 2012, 19:30 Uhr
VON UND MIT: Gerhard Polt, Christoph, Karl und Michael Well
ABO Gemischt
PREISE 50.- / 40.- /30.- / 20.-
 
Gerhard Polt verkörpert wie kaum ein anderer die Zerissenheit des bayerischen Wesens zwischen Spiessertum und Anarchie. Der vielfach ausgezeichnete Münchner zählt zweifellos zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kabarettisten im deutschen Kulturraum. Mit spröder Gelassenheit trägt er seine präzisen Beobachtungen aus dem bayerischen Unterholz des Banalen vor und demaskiert mit messerscharfem Humor bierschwangere Stammtischreden und bürgerliche
Lebensweisen. Immer wieder karikiert er in seinen Figuren den Spiessbürger von nebenan und leuchtet tief in die Abgründe von dessen Seele hinab. Die Brüder Karl, Stofferl und Michael Well paaren Polts bissiges Kabarett mit brillanter Musikalität. Sie nutzen die Volksmusik als Ventil des Volkszorns gegen Willkür und Schweinereien der Obrigkeit und bringen das durch zeitgemässe Texte pointenreich zum Ausdruck. Das Ergebnis: Eine ausgeglichene Mischung aus feinstem Kabarett und bajuwarischer Volksmusik.



Der 1942 in München geborene und im katholischen Wallfahrtsort Altötting aufgewachsene GERHARD POLT studierte zunächst in München politische Wissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte. Er wandte sich dann der Skandinavistik zu und studierte ab 1962 nordische Sprachen in Schweden, wo er vier Jahre lebte. 1976 stellte er sich zum ersten Mal in der Münchner Kleinen Freiheit mit einem kabarettistischen Programm, der «Kleinen Nachtrevue», vor und wurde gleich ans Berliner Schiller-Theater engagiert. Seitdem gilt der vielfach ausgezeichnete Polt als Experte bajuwarischer Lebens- und Wesensart, als politisch unbequemer Querdenker und Moralist. 
Andreas Thiel & Les Papillons:
«Politsatire IV - Macht»
Andreas Thiel & Les Papillons:
«Politsatire IV - Macht»

DO 13. 12. 2012, 20:00 Uhr
VON UND MIT: Andreas Thiel
MUSIK: Les Papillons
ABO Kabarett
PREISE 50.- /40.- / 30.- / 20.-
 
Es ist unsicherer geworden in der Hölle, seit Bin Laden gestorben ist. Auch in Thiels vierter schwarzer Satire geht es um Politik, Tod und Champagner. Während uns Andreas Thiel das Böse erklärt, fischen tausendäugige Fesselballonfische mit langen, hängenden Zungen in der Tiefe des Ozeans nach leuchtenden Feuerdornquallen. Die ganze Welt ist ein Gefängnis, was man sich vorstellen
muss wie ein Zebra von innen. Thiel versucht, in seiner zweiten Inkarnation als Rudolf Steiner, sich die Welt wieder schön zu trinken. Dadurch wird sie zwar nicht besser aber lustiger. Dabei überkommen ihn erstaunliche Gedanken wie die Frage, warum Jesus an der Hochzeit zu Kana das Wasser nicht in Champagner verwandelt hat. Noch erstaunlicher sind die Antworten.



     

Der Berner Satiriker, Kabarettist, Moderator und Kolumnist ANDREAS THIEL absolvierte eine Lehre als Bauzeichner und besuchte anschliessend die Schauspielschule. Bekannt und berüchtigt wurde er u. a. als Gründer und Hausmoderator des «Bösen Montag», der sechs Jahre lang ausverkauften Open Stage Show im Theater am Hechtplatz Zürich. Laut der Neuen Zürcher Zeitung ist Andreas Thiel «der Lustknabe der Dichtergötter».
In der «Poltsatire IV» wird er begleitet von den bekannten Scharfschützen aus dem Orchestergraben Michael Giertz (Piano) und Giovanni Reber (Violine) alias LES PAPILLONS.
Die Möwe
Die Möwe
Schauspiel von Anton Tschechow
MO 17. 12. 2012, 19:30 Uhr
DI 18. 12. 2012, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Barbara-David Brüesch
BÜHNE: Damian Hitz
MUSIK: Gaudenz Badrutt & Christian Müller
PRODUKTION: Theater Kanton Zütich
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.- /35.- / 25.-/ 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Ein Sommer in der russischen Provinz: Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, Kostja liebt Nina, Nina liebt Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. Jedes Jahr versammeln sie sich auf dem Landgut der Schauspielerin Arkadina, reden über Kunst, Theater, Literatur und beweinen das Leben, welches sie nicht gelebt haben. Obwohl es objektiv kaum Grund zur Klage gibt – alle sind doch relativ erfolgreich, satt und gesund – scheint ihrem Dasein der Sinn zu fehlen. Die Menschen am See sind müde geworden vor der Zeit … Eine Komödie nannte Tschechow sein 1895 geschriebenes Schauspiel, in der es um die (meist vergebliche) Liebe geht, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und auch um das Leben als Künstler. In seinem bittersüssen Panorama der menschlichen Verzweiflung zielt er dabei auf die Freude des Zuschauers beim Wiedererkennen der eigenen Armseligkeiten, denn im Beharren auf seine Träume, seine  ehnsüchte und seine Ohnmacht ist der Mensch meistens beides: tragisch und komisch.



     

ANTON TSCHECHOW (1860–1904), der mit seinen Dramen und Erzählungen zu den Meistern der Weltliteratur gehört, wurde als dritter Sohn eines Kaufmanns in Taganrog geboren. Nach seinem Schulabschluss zog er nach Moskau, um dort Medizin zu studieren. Neben seiner Tätigkeit als Arzt arbeitete er später als Schriftsteller. Seine bekanntesten Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden während seiner letzten Lebensjahre, nachdem er die Schauspielerin Olga Knipper kennen gelernt und geheiratet hatte.
Silvesterkonzert
Silvesterkonzert
Mit der Sinfonietta Schaffhausen und dem Duo Calva
Werke von Suppé, Lanner, Strauss, Anderson u.a.
MO 31. 12. 2012, 17:30 Uhr
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
ABO ---
PREISE 50.- / 40.- / 30.- /20.-
 
Für das traditionelle und beliebte Silvesterkonzert im Stadttheater hat sich die Sinfonietta Schaffhausen dieses Jahr etwas Neues einfallen lassen. Das junge und dynamische Kammerorchester unter der Leitung von Paul K. Haug konzertiert zum Jahreswechsel mit den beiden Comedy-Cellisten DUO CALVA und zeigt ein humorvolles Bühnenprogramm aus instrumentaler Virtuosität, eleganter Musik und erfrischender Comedy. Wie der Sinfonietta Schaffhausen liegt es auch dem Duo Calva am Herzen, dass die klassische Musik neues Publikum findet und zugänglicher wird.



     

Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist bekannt für ihr kontrastreiches Programm zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem. Das Orchester spielt mit gleicher Begeisterung anspruchsvolle Werke und leichtere Musik. Alles wird dabei mit gleicher Sorgfalt erarbeitet. Die Sinfonietta Schaffhausen begleitet oft junge, aufstrebende Solisten, hat aber auch immer wieder die Ehre mit namhaften und erfahrenen Solisten zusammenzuarbeiten.

JAN

Der Zigeunerbaron
Der Zigeunerbaron
Operette von Johann Strauss
SA 05. 01. 2013, 17:30 Uhr
SO 06. 01. 2013, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG: Heinz Hellberg
PRODUKTION: Operettenbühne Wien
ABO Unterhaltung
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
 
Wer erlebt hat, mit wie viel Spielfreude Heinz Hellbergs Ensemble «Die Fledermaus» auf die Bühne brachte, kann sich jetzt schon freuen, wenn die Operettenbühne Wien mit dem «Zigeunerbaron» das zweite Hauptwerk von Johann Strauss inszeniert! Dieses Werk ist neben der Fledermaus sein grösster Bühnenerfolg. Hinreissende Walzermelodien der goldenen Wiener Operettenära wie etwa der berühmte «Schatzwalzer» zeichnen das Stück ebenso aus, wie das Feuer ungarischer Volksmusik und des Csárdás.





Das Spiel um den Zigeunerbaron Barinkay, der nach dem Krieg auf sein Gut zurückkehrt und in heisse Liebe zu dem Zigeunermädchen Saffi verfällt, die herrliche Situationskomik, die sich etwa mit der beliebten Rolle des Schweinezüchters Zsupán ergibt, machen dieses Werk zu einem Rundumvergnügen für alle Operettenfreunde. Und natürlich wird Heinz Hellbergs Gespür für die originalgetreue Umsetzung eines solchen Meisterwerks, für das Flair und das Wienerische, dieser Produktion wieder ihren ganz besonderen Charme verleihen!
Herman van Veen
Herman van Veen
Mit seinem neuen Programm «Bevor ich es vergesse»
MI 16. 01. 2013, 19:30 Uhr
VON UND MIT: Herman van Veen und Edith Leekes
ABO Gemischt
PREISE 60.- /50.- / 40.- / 25.-
 
Mit leisen Tönen und geistreichen, rätselhaften, lustigen und verrückten Worten verzückt Herman van Veen sein Publikum seit Jahrzehnten. Wie kaum ein anderer hat sich der niederländische Ausnahmekünstler einen festen Platz in der europäischen Kulturlandschaft erobert. Herman van Veen berührt jeden, der jemals mit ihm in Berührung gekommen ist. Er singt Lieder von der Liebe, ohne kitschig zu sein. Er bedient sich feiner Ironie, selbstironischer Heiterkeit und erzählt tragikomische Geschichten, die das Publikum in einen Zustand nachdenklicher Heiterkeit versetzen. Mit feinem Sprachwitz erzählt er, was er sieht und was er fühlt und scheut sich auch nicht, autobiografisch oder auch mal albern zu sein. Herman van Veen ist ein Magier der Worte, der aus scheinbar belanglosen Alltäglichkeiten emotionale Sensationen herausarbeitet. Er ist ein scharfer Beobachter und vorsichtiger Erzähler, dessen Themen sich, wie er selbst sagt, auf die Begriffe «Baum – Haus – Strasse – Papa – Mama – Mann – Frau» herunterbrechen lassen. Und gerade das macht die Nähe aus, die der Besucher bei jedem seiner Konzerte erfahren kann.

HERMAN VAN VEEN ist in seinem Genre vollkommen einzigartig. Die Kreativität des Musikers, Clowns, Kabarettisten, Komponisten, Poeten und Malers ist schier unerschöpflich. Und seine Energie endet nicht bei der Kunst, sondern lässt auch grosses soziales Engagement zu. Vor allem aber ist Herman van Veen ein herausragender Sänger, der sich stets mit erstklassigen Musikern umgibt. Begleitet wird Herman van Veen bei seinem Programm «Bevor ich es vergesse» von seiner barfüssigen Gitarristin Edith Leerkes. Sie studierte klassische Gitarre in Holland und Spanien, war Mitglied des renommierten Amsterdam Guitar Trio und begletet Herman van Veen seit Beginn der 90er Jahre. 
Hanspeter Müller-Drossaart
Hanspeter Müller-Drossaart
Mit seinem neuen Programm «Menu 3»
SA 19. 01. 2013, 20:00 Uhr

ABO Samstagabend
PREISE 40.- / 35.- / 25.- 20.-
 
Hansueli Schlussmann steckt in einer tiefen Identitätskrise: Bedrängt von zwielichtigen Figuren und Kopfgeburten, die ihn besonders nächtlicherweise heimsuchen, weiss er nicht mehr, wer oder wie viele er ist, wo er aufhört und wo die andern anfangen. Er entschliesst sich zur Flucht nach vorn: Er lädt seine Ko-Existenzen zum Abendessen ein! Bekocht die Gestalten mit seinem legendären Menu 3. Und sie kommen alle: Event-Manager Peder Caluori, Rollator-Fan Hubi Späth, Historiker Rufus Einweg, Real-Politiker Ruedi Schrotter, Opernsänger Giorgio Casaflotti, Ethno-Soziologe Mizzi Wasserpichler und natürlich auch Tante Theres!
Hanspeter Müller-Drossaart führt in seinem dritten Soloprogramm wieder einen satirisch-ironischer Reigen von Figuren aus verschiedenen Regionen und Dialekträumen vor. Diesmal eingebettet in die Geschichte des Kellners Hansueli Schlussmann, welcher sich dialogisch mit den Zuschauern über seine turbulenten Erfahrungen mit seinen «Geistern» unterhält. Ein humorvoller Abend mit schauspielerischem Kabarett! Ein witziges Entrée, eine schmunzelnde Suppe, ein lachender Hauptgang und jede Menge bissig-süsser Dessert-Frechheiten zum helvetischen Dasein.

HANSPETER MÜLLER-DROSSAART ist in Sarnen geboren. In Zürich besuchte er die Schauspiel-Akademie und bildete sich zum Schauspieler und Theaterpädagogen aus. In den 80er-Jahren führte er während drei Spielzeiten Regie am Theater Stans, bevor er Ensemblemitglied am Theater Neumarkt Zürich, am Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater wurde.
Gauthier Dance: «Future 6»
Gauthier Dance: «Future 6»
Dance Company Theaterhaus Stuttgart
MO 21. 01. 2013, 19:30 Uhr
DI 22. 01. 2013, 19:30 Uhr
CHOREOGRAFIEN: Cayetano Soto, Itzik Galili, Eric Gauthier, Jirí Bubenícek, Marco Goecke,  und Stephan Thoss
PRODUKTION: Theaterhaus Stuttgart in Kooperation mit der Schauburg München
ABO Musiktheater, Jugendabo
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Das angekündigte Programm «Lucky Seven» von Gauthier Dance musste wegen Krankheit einzelner Ensemblemitglieder kurzfristig geändert werden. Als Ersatzprogramm wird die ganz aktuelle Tanzproduktion «Future 6» gezeigt, welche am 11. Januar 2013 in Stuttgart Premierte gefeiert hat. Für die sechs zeitgenössischen Choreografien – davon 5 Uraufführungen – zeichnen Cayetano Soto, Itzik Galili, Eric Gauthier, Jirì Bubenícek, Marco Goecke und Stephan Thoss verantwortlich.



     
Einen Blick nach vorn wirft Gauthier Dance mit der neuen Produktion «Future 6». Denn diese Choreografen, so ist Eric Gauthier überzeugt, stellen schon heute die Weichen für den Tanz von morgen.

«Malasangre» (Böses Blut) von Cayetano Soto ist eine Hommage an die kubanische Sängerin Guadalupe Victoria Yolí Raymond (1939 – 1992), besser bekannt als La Lupe, die Queen of Latin Soul. Weit über die Lebensgeschichte von La Lupe hinaus ist «Malasangre» auch ein Stück über die zerstörerische Macht negativer Gefühle.

«Cherry Pink and Apple Blossom White» als Jazz-Klassiker des Kubaners Pérez Prado (1916 – 1989) bekannt, hat Itzik Galili zu einem leichtfüssigen Duo inspiriert, in dem eine Frau einem Mann nach allen Regeln der Kunst den Kopf verdreht - kubanisch locker, sexy und voller Überraschungen.

In Eric Gauthiers «Takuto» (japanisch für Takt) finden die gebrochenen Menschen, die zu Beginn des Stückes die Bühne bevölkern, durch den Impuls einer schamanischen Kraft ihr inneres Gleichgewicht und damit die Energie, zu tanzen und zu trommeln.

«Burning Bridges» von Jirí Bubenícek ergründet was eine Liebesbeziehung tragfähig macht, wenn der Zauber der Verliebtheit verflogen ist. Ist die grosse romantische Liebe wirklich nur eine Illusion?

«I Found a Fox» Diese Zeile aus Kate Bushs Hounds of Love gibt Marco Goeckes Solo Eric Gauthier seinen Namen. Und ein (anderer) Song von Kate Bush ist es auch, den Goecke für dieses Stück verwendet: Suspended in Gaffa. Ist es der Tänzer, der einen Fuchs findet, oder ist gar der Tänzer der Fuchs, den der Choreograph gefunden hat? Eine Begegnung mit einem faszinierenden Wesen.

In Stephan Thoss' humorvoll gegen den Strich gebürsteter Interpretation von «Bolero» treffen sich sechs alte Damen zum Kaffeekränzchen. Nach dem Austausch der üblichen Nettichkeiten geraten die Ladies zu Ravels Musik völlig ausser Rand und Band. Sie durchleben - bis hin zum explosiven Finale - das ewig junge Ritual der Geburt der Bewegung aus dem Geist der Musik.
Bundesordner '12
Bundesordner '12
Ein satirischer Jahresrückblick 2012
MI 23. 01. 2013, 20:00 Uhr
DO 24. 01. 2013, 20:00 Uhr
MIT: schön&gut, Michael Elsener, Heinz de Specht, Uta Köbernick, Anet Corti u.a.
INSZENIERUNG: Paul Steinmann
PRODUKTION: Casionotheater Winterthur
ABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Ob die Welt am 21. Dezember 2012 untergegangen ist oder nicht, eines ist sicher: Im Januar ’13 findet wieder ein «Bundesordner» statt. Denn so schnell gibt die Schweiz eine lieb gewonnene Tradition nicht auf. Schliesslich erlebt der kabarettistische Jahresrückblick schon seine fünfte Auflage. Eine neu formierte, schillernde Truppe aus der Schweizer Kabarett-Szene hat in den Akten des Jahres gewühlt und daraus jede Menge satirischen Stoff und geistreiches Liedgut gewonnen. Wir garantieren Ihnen einmal mehr eine Einsicht, die es in sich hat. Gehen Sie hin und schauen Sie her, Weltuntergang hin oder her.



FEB

Galakonzert
Galakonzert
zur Eröffnung der 9. Schaffhauser Meisterkonzerte
MO 04. 02. 2013, 19:00 Uhr

ABO ---
PREISE 60.-/50.-/40.-/25.-
 
Mit:
Eliane Rodrigues und Werner Bärtschi, Klavier
Ana Chumachenco und Mikhail Pochekin, Violine
Wendy Champney, Bratsche
Wen-Sinn Yang, Violoncello



PROGRAMM
Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke op.73 für Violoncello und Klavier (1849)
Alberto Ginastera (1916-1983)
Pampeana No.1 für Violine und Klavier (19??)
Darius Milhaud (1892-1974)
Scaramouche (1936)
*****
César Franck (1882-1890)
Klavierquintett f-moll (1887)
Salut Salon: «Dichtung und Wahrheit –
das Beste aus 10 Jahren»
Salut Salon: «Dichtung und Wahrheit –
das Beste aus 10 Jahren»
Ein «Best of» zum zehnjährigen Bühnenjubiläum der «Teufelsgeigerinnen aus Hamburg»
SA 16. 02. 2013, 20:00 Uhr

ABO Samstagabend
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Nach dem poetisch-absurden Programm vom «Haifisch im Aquarium» tauchen die vier Musikerinnen von «Salut Salon» immer mal wieder in die musikalischen Archive ihrer eigenen Geschichte ab. Was sie von dort wohl so alles mitbringen und neu arrangiert auf die Bühne bringen? Fest steht, dass ihr Jubiläumsprogramm 2012 sehr persönlich wird: es wird aus dem Nähkästchen geplaudert, sie werden Tourgeschichten erzählen und wie das eigentlich ist, wenn vier Frauen das ganze Jahr über zusammen auf Reisen sind. Da gehen nicht  nur Sachen verloren, da sitzt auch mal eine von ihnen im falschen Zug, oder zurückgebliebene Koffer sorgen auf einsamen Bahnsteigen für Sondereinsätze der Feuerwehr. Salut Salon werden auch im zehnten Jahr ihres Bestehens ihr Publikum mit Klassikern, mit haarsträubender Instrumentalakrobatik, Tango, Chansons und virtuoser Kammermusik zu überraschen und begeistern wissen.



     

SALUT SALON, die im Jahr 2000 von Angelika Bachmann (Violine) und Iris Siegfried (Violine und Gesang) in Hamburg aus der Taufe gehobene Quartettformation, hat die Kunst des «Cross-Over» virtuos auf die Kammermusik übertragen und dem brillant entwickelten Mix aus Klassik, Rock, Chanson und Folk eine absolut individuelle Bühnenshow verpasst: musikalisch perfekt, mit Zauber und Charme!
Die schmutzigen Hände
Die schmutzigen Hände
Schauspiel von Jean-Paul Sartre
MO 18. 02. 2013, 19:30 Uhr
DI 19. 02. 2013, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Alexander Nerlich
PRODUKTION: Landestheater Tübingen
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Hugo ist – seiner grossbürgerlichen Herkunft zum Trotz – aus innerer Überzeugung der kommunistischen Partei beigetreten. Als diese die Ermordung des Parteisekretärs Hoederer befiehlt, der einen riskanten parteipolitischen Alleingang plant, möchte Hugo seine unbedingte Treue endlich unter Beweis stellen und bekommt den Auftrag. Er wird als Sekretär bei Hoederer eingeschleust und weckt zusammen mit seiner Frau den väterlichen Beschützerinstinkt des abgebrühten Pragmatikers. Hugos strenge Grundsätze werden mit Hoederers undogmatischer Lebenshaltung konfrontiert und die Konfusion des jungen Attentäters lässt ihn immer wieder zögern, die Tat endlich auszuführen. Erst als Hugo feststellen muss, dass die Partei auch ohne ihn handelt und er seine Frau in Hoederers Armen überrascht, ist er plötzlich in der Lage, zu schiessen. Die ursprünglich politisch motivierte Tat wird vor Gericht zur Eifersuchtsbagatelle, und nach Absitzen der Haftstrafe muss Hugo feststellen, dass sie zudem auch politisch sinnlos geworden ist.



 
JEAN-PAUL SARTRE (1905 – 1980), französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist, untersucht in «Die schmutzigen Hände» die enormen Spannungen, die entstehen, wenn der Einzelne sich einer übergeordneten Idee verschreibt und dabei das eigenständige Denken nicht unterlässt. Das Theaterstück wurde 1948 veröffentlicht und gilt bis heute als Sartres erfolgreichstes Bühnenwerk. Nachdem sich die kommunistische Partei von dem Stück distanzierte, wurde es von der bürgerlichen Mitte umjubelt – eine Vereinnahmung, mit der Sartre nicht gerechnet hatte.
Duo DivertiMento: «Gate 10»
Duo DivertiMento: «Gate 10»
Das beliebte Kabarett-Duo mit dem aktuellen Programm
MI 20. 02. 2013, 20:00 Uhr
DO 21. 02. 2013, 20:00 Uhr
VON UND MIT: Johnny Fischer und Manu Burkart
ABO Kabarett
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
 
In «Gate 10» gönnen sich Jonny und Manu zu ihrem 10-jährigen Jubiläum eine Reise. Die beiden machen sich auf zum Flughafen. Was dort alles so passieren kann – während man auf den Abflug wartet – wird dem Publikum während 2 Stunden vor Augen und Ohren geführt ...



     

Immer noch urkomisch, unterdessen fast jung, aber umso dynamischer, frisch, zeitlos, absolut jugendtauglich und ziemlich sexy präsentieren Jonny Fischer und Manu Burkhart als DUO DIVERTIMENTO ihr Jubiläumsprogramm «Gate 10». Mit gekonnter Mimik, Bewegung, Musik, erfrischendem Gesang und witzigen Dialogen begeistern die beiden bereits seit 10 Jahren ihr stetig wachsendes Publikum. Nahtlos knüpft das aktuelle Bühnenprogramm an seine Vorgänger-Programme an. Jonny und Manu bleiben ihrem Figuren-Kabarett treu und so trifft das Publikum auf altbekannte – aber auch auf eine Vielfalt von ganz neuen Figuren. So garantieren die beiden einen typischen DivertiMento-Abend für Jung und Alt, an dem in keinster Phase Langeweile aufkommt.
Die Wahrheit - Von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen
Die Wahrheit - Von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen
Schauspiel von Florian Zeller
SA 23. 02. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 02. 2013, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG: Peter Lotschank
PRODUKTION: Eurostudio Landgraf
MIT: Helmut Zierl, Karin Boyd, Susanne Berckhemmer, Uwe Neumann
ABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Als ein «Spiel von Lüge und Wahrheit» könnte man das Stück des jungen Pariser Autors Florian Zeller bezeichnen, denn für seinen verheirateten Protagonisten Michel ist Wahrheit etwas sehr zweifelhaftes. Er bevorzugt die Lüge und das nicht ganz ohne Grund, denn seit sechs Monaten hat er ein Verhältnis mit Alice, der Ehefrau seines besten Freundes Paul.
Doch Frauen haben ein anderes Verhältnis zur Wahrheit. Das ständige Versteckspielen, die immer neuen Lügen belasten das Gewissen von Alice und sie will endlich reinen Tisch machen. Bei einem Treffen erzählt ihm Paul von seinem Verdacht, dass Alice ihn betrügt. Hat sie also geplaudert? Sie hat – und Michel ist empört, denn damit ist klar, dass er von seinem besten Freund angelogen wurde! Plötzlich sieht Michel, der notorische Lügner, sich in der Rolle des Opfers, der Lügner wird von seinen eigenen Lügen eingeholt. Er, der bis dahin fest davon überzeugt war, sein kompliziertes Liebesleben im Griff zu haben, wird zum Spielball der Anderen.



   

FLORIAN ZELLER, der aufstrebende Jungstar der Pariser Theaterszene, hat mit «Die Wahrheit» eine hinreissende, höchst raffinierte Beziehungskomödie mit geschliffenen, pointierten Dialogen geschrieben und versteht es, einzigartige Bühnen-Charaktere zu entwickeln.
Mit den bekannten Film- und Fernsehschauspielern Helmut Zierl (u. a. Tatort, Der Alte, Traumschiff) und Karin Boyd (u. a. Mephisto, Roncalli, Die Sitte) glänzend besetzt, bietet «Die Wahrheit» Theatervergnügen auf höchstem Niveau.
Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
Eine Koproduktion von Stadtthater Schaffhausen, Cinevox Junior Company und Sinfonietta Schaffhausen
MI 27. 02. 2013, 19:30 Uhr
KONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela Rocha
ABO Gemischt, Samstagabend
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
 
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kommt es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!



 
CINEVOX JUNIOR COMPANY Während zehn Monaten setzen sich 25 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt im Neuhauser Cinevox Theater mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistik und Technik auseinander. Im selben Zeitraum ensteht ein abendfüllendes Programm, welches vor der Schweizer-Tournee jeweils im Stadttheater Premiere feiert. Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist ein dynamisches Kammerorchester mit aufstrebenden Solisten und hat sich seit seiner Gründung unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen. 

MRZ

Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
Cinevox & Sinfonietta: «La dolce vita»
Eine Koproduktion von Stadtthater Schaffhausen, Cinevox Junior Company und Sinfonietta Schaffhausen
SA 02. 03. 2013, 20:00 Uhr
SO 03. 03. 2013, 14:00 Uhr
KONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela Rocha
ABO Gemischt, Samstagabend
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
 
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kommt es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!



 
CINEVOX JUNIOR COMPANY Während zehn Monaten setzen sich 25 junge Tänzerinnen und Tänzer aus allen Kulturen der Welt im Neuhauser Cinevox Theater mit diversen Choreografen und deren unterschiedlichen Stilistik und Technik auseinander. Im selben Zeitraum ensteht ein abendfüllendes Programm, welches vor der Schweizer-Tournee jeweils im Stadttheater Premiere feiert. Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist ein dynamisches Kammerorchester mit aufstrebenden Solisten und hat sich seit seiner Gründung unter der Leitung von Paul K. Haug einen ausgezeichneten Namen geschaffen. 
A Midsummer Night's Dream
A Midsummer Night's Dream
Schauspiel von William Shakespeare - in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater Schaffhausen
DO 07. 03. 2013, 20:00 Uhr
SA 09. 03. 2013, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG: Sean Holmes
PRODUKTION: Filter Theatre & Lyric Hammersmith, London
MUSIK UND SOUND: Tom Haines, James Fortune, Nick Manning
MIT: Jonathan Broadbent, Ed Gaughan, Simon Manyonda, Poppy Miller, Victoria Moseley, Fergus O' Donnell, Gemma Sauders, Rhys Rusbatch, Andrew Buckley
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater Do 19:15 & Sa 16:45
 
Es ist kurz vor der Fürstenhochzeit und das Liebesleben in Athen steht Kopf: Hermia soll Demetrius heiraten, sie liebt aber Lysander. Demetrius, der Hermia liebt, wird seinerseits von Helena begehrt. Um sich ihrem tyrannischen Vater zu entziehen, flieht Hermia mit Lysander in den Wald, verfolgt vom eifersüchtigen Demetrius, der wiederum von Helena verfolgt wird. Auch unter den Waldbewohnern ist nichts mehr wie es war. König Oberon und seine Frau Titania streiten, und Liebesneid droht die geordnete Welt der Natur ins Wanken zu bringen. Oberon ruft den Kobold Puck zu Hilfe, mit dessen Zaubertricks er seine Frau einen Streich spielen will. Doch Kobolde sind unberechenbar, uns spätestens als durch Pucks Zauber ein ahnungsloser Handwerker in einen Esel verwandelt wird, der wiederum von Titania begehrt wird, muss dem gefährlichen Zauber Einhalt geboten und ein Happy End herbeigeführt werden - koste es was es wolle...



     

SEAN HOLMES ist Intendant des aufstrebenden Londoner Lyric Hammersmith und künstlerischer Kopf von Filter Theatre, einem der innovativsten Ensembles auf der Britischen Insel. Nach gefeierten Bearbeitungen der Klassiker «Three Sisters» und «Twelfth Night» zeigt Filter Theatre nun Shakespeares Liebeskomödie in einer mitreissenden Inszenierung – begleitet von der Londoner Kult-Rockband «The London Snorkelling Team». Stand-up-Comedy, Livemusik und überraschende Effekte gehören genauso zu diesem vergnüglichen Shakespeare-Spektakel wie das hervorragende Spiel eines glänzend aufgelegten Ensembles.
Wolf Under the Bed
Wolf Under the Bed
Stück in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater Schaffhausen
FR 08. 03. 2013, 19:00 Uhr
SO 10. 03. 2013, 11:00 Uhr
MIT: Stephan Colombo, Nora Vonder Mühll, Olifr Maurmann
INSZENIERUNG: Carol Blanc
PRODUKTION: Theater Sgaramusch - Schaffhausen
SPIELORT: SCHAUWERK IM HABERHAUS
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
 
Schaffhauser Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse haben für das Theater Sgaramusch Geschichten um, über und mit Wölfen geschrieben. Aus diesem Fundus schöpfen Nora Vonder Mühll und Stefan Colombo als spielende Erzähler. Sie werden begleitet vom musikalischen Wändewackler Olifr Maurmann. Das Trio beginnt gemütlich mit einer Geschichte, die in die nächste hineinwächst und zehn weitere nach sich zieht, bis sich zu guter oder schlechter letzt auch die Erzähler mitsamt dem Musiker im Wald der Geschichten und der Wölfe verlieren ...



 

THEATER SGARAMUSCH is based in Schaffhausen. The company was founded in 1982 and during the last 15 years it has been directed by Stefan Colombo and Nora Vonder Mühll. The company regularly tour the theatre-festival circuit in Germany and Austria and "Wolf Under the Bed" has already been performed in the UK, Russia, Ireland, the United States and Australia. Nora Vonder Mühll and Stefan Colombo develop their material through im- provisation, starting from emotions, images and artistic ideas rather than from a written play. For "Wolf Under the Bed" they took stories written by children from Schaffhausen and arranged them together with the musician Olifr Maurmann and the director Carol Blanc to create a unique, delightful and thrilling perfomance.
The International Freestyle Comedy
The International Freestyle Comedy
Improvisationstheater in englischer Sprache
im Rahmen des English Theatre Festival Schaffhausen von Schauwerk und Stadttheater Schaffhausen
FR 08. 03. 2013, 20:30 Uhr
MIT: Crumbs & DJ Hunnicutt, Winnipeg (Kanada)
SPIELORT: SCHAUWERK IN DER KAMMGARN
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
 
Ihr absurd-tiefsinniger Humor, die Authentizität ihrer Geschichten und das unbedingte Vertrauen der beiden Darsteller ineinander haben Crumbs seit 2001 eine riesige Fangemeinde beschert. Die feinfühligen, absurden und dabei stets berührenden Geschichten des Duos aus Kanada bilden die ganze Bandbreite menschlicher Beziehungen ab. Weinerliche Gattinnen, dümmliche Heranwachsende oder knallharte Typen - die Crumbs zeichnen ihre Charaktere so virtuos und vielfältig, dass sie den feinen Grat zwischen Wahrhaftigkeit und Persiflage nie verlassen. Die Kunst, Comedy mit Tragödie zu verbinden und das Publikum dabei völlig in seinen Bann zu ziehen, macht die Einzigartigkeit dieses Ensembles aus. DJ Hunnicutt, der kongeniale Partner der beiden Schauspieler, wird mit auf Tournee sein und das komödiantische Treiben mit dem perfekten Soundtrack versehen.



   

CRUMBS, the internationally acclaimed comedy duo from Winnipeg, Canada, are legendary. Their sensitive, absurd and always touching stories make you laugh and think and often depict the entire spectrum of human relationships. Whining wives, featherbrained adolescents or tough guys - Crumbs paint their characters so masterly and diversely that they never fail to balance on the fine line between truthfulness and parody. Their absurd and profound humor, the authenticity of their stories and the complete confidence in each other has made Crumbs the darlings of the improvisation scene internationally. Take the laid back freestyle duo show that Crumbs is known for and then add the seamless musical soundtrack of one of the most talented DJs in the world (DJ Hunnicutt) and you get Crumbs to the power of awesome. The show has what seems to be a whole studio department scoring each scene, which just enhances the cinematic style that makes Crumbs unforgettably special.
Rigoletto
Rigoletto
Oper von Giuseppe Verdi - in italienischer Sprache mit deutschen Übertitteln
MO 11. 03. 2013, 19:30 Uhr
DI 12. 03. 2013, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Beat Wyrsch
MUSIKALISCHE LEITUNG: Franco Trinca
PRODUKTION: Theater Biel Solothurn
MIT: Solisten und Herrenchor des Theaters Biel Solothurn, Sinfonie Orchester Biel
ABO Gross Gemischt, Musiktheater
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Rigoletto ist für seine scharfe Zunge berüchtigt. Gnadenlos macht er sich über diejenigen lustig, deren Frauen und Töchter den sexuellen Eskapaden seines Herrn, dem blasierten Herzog von Mantua, zum Opfer gefallen sind. Als Privatmann jedoch hat er für seine Tochter Gilda ein kleines, behütetes Idyll geschaffen und versucht, sie aus eben jenem System, das er nach Kräften unterstützt, herauszuhalten. Doch Rigolettos Doppelleben bleibt nicht lange unentdeckt: Zum einen hat der Herzog beim sonntäglichen Kirchgang in Gilda sein neues Objekt der Begierde gefunden, zum anderen rächen sich die Höflinge an dem Narren, indem sie seine vermeintliche Geliebte entführen. Rigolettos Welt bricht zusammen und er sinnt auf blutige Rache. Doch diese misslingt auf tragische Weise.



   
GIUSEPPE VERDI (1813 – 1901) soll sein Meisterwerk aus dem Jahr 1851 angeblich in nur vierzig Tagen geschrieben haben. Im Gegensatz zu «Macbeth» und anderen Opern war die Arbeit an «Rigoletto» für Verdi völlig frei von Zweifeln und kritischen Fragen, und im Anschluss an die Premiere kam es zu keinen Änderungen. Dieser Zauber der Perfektion macht das Werk bis heute zu einem absoluten Publikumsliebling. Die berühmten Arien «La donna è mobile», «Cortiggiani, vil razza dannata» oder «Caro nome del mio cor» sind in ihrer melodischen Qualität immer wieder aufs Neue bestechend.
Der Zauberer von Oz
Der Zauberer von Oz
Zauberhaftes Märchen-Musical für Kinder und Eltern
SA 16. 03. 2013, 14:00 Uhr
SA 16. 03. 2013, 17:00 Uhr
SO 17. 03. 2013, 14:00 Uhr
INSZERNIERUNG: Clemen Handler
BUCH UND MUSIK: Clemens Handler & Gernot Kogler
PRODUKTION: Theater mit Horizont Wien
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
 
Das Märchen «Der Zauberer von Oz» erzählt die fantastische Geschichte von Dorothy, einem Mädchen, das von einem Wirbelsturm in das wunderbare Land Oz getragen wird. Ihr Weg zurück in die Heimat führt nur über den mächtigen Zauberer von Oz. Mit Hilfe roter Zauberschuhe und mit ihren neuen Freunden dem Strohmann, dem Blechmann und dem Löwen macht sie sich auf den abenteuerlichen Weg.
«Der Zauberer von Oz» ist eine wunderbare Geschichte von Freundschaft und einer Reise, bei der am Ende jeder das bekommt, was er sich sehnlichst wünscht, in Wirklichkeit aber schon längst besitzt. Als eine der ersten Farbfilmproduktionen mit Judy Garland in der Hauptrolle wurde die Geschichte zu einer der bekanntesten im englischsprachigen Raum.



     

Das THEATER MIT HORIZONT aus Wien zeigt das Familien-Musical in der Bearbeitung von Clemens Handler und Gernot Kogler. Zeitgemässe Musik wird von ambitionierten Darstellern dargeboten und das bekannte Märchen erstrahlt in  euem Glanz. Originelle Kostüme und raffinierte Bühnenbilder regen die Fantasie von Kindern und Erwachsenen gleichermassen an.
«Veronika der Lenz ist da»
Die Geschichte der Comedian Harmonists
«Veronika der Lenz ist da»
Die Geschichte der Comedian Harmonists
Berlin Comedian Harmonists
MI 20. 03. 2013, 19:30 Uhr
MUSIKALISCHE ARRANGEMENTS: Franz Wittenbrink
MIT: Olaf Drauschke als Erich A. Collin, Horst Maria Merz als Erwin Bootz, Holfer Off als Ari Leschnikoff, Wolfgang Hölzel als Robert Biberti, Philipp Seilbert als Harry Frommermann, Ralf Steinhagen als Roman Cycowski
ABO Gemischt
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
 
Es war der Start für eine riesige Erfolgsstory, als sich im Jahre 1997 sechs junge Sänger zur Welturaufführung des Stücks «Veronika der Lenz ist da – die Geschichte der Comedian Harmonists» in der Berliner Komödie am Kurfürstendamm zusammentaten. Genau 70 Jahre nach der Gründung der legendären «Comedian Harmonists» feierten Publikum und Presse gleichermassen frenetisch die Wiederauferstehung einer Legende. Rasch erhielten die «Berlin Comedian Harmonists» öffentliche Ehrungen und Fernsehberichte in aller Welt. Dem Theaterstück folgten bejubelte Konzerttourneen durch die ganze Welt: Von Paris, Rom, Amsterdam bis hin zum Königlichen Opernhaus Madrid! Die unvergleichliche Atmosphäre der Auftritte der Berlin Comedian Harmonists ist geprägt durch ihr grossartiges Zusammenspiel, die hohe Virtuosität und Musikalität ihres Vortrages mit einem geradezu perfekten Ensembleklang und einem nostalgischen Hauch von Melancholie.



     

In ihrem Konzertprogramm «Veronika, der Lenz ist da» präsentieren die Künstler nicht nur die unvergesslichen Hits ihrer grossen Vorbilder, vom «kleinen grünen Kaktus», über «Veronika, der Lenz ist da» bis zur «Bar zum Krokodill» – sie erzählen auch auf einzigartig musikalisch-theatralische Weise die berührende Geschichte der ursprünglichen Comedian Harmonists, jener ersten «Boygroup» der Musikgeschichte, und schaffen so einen bewegenden Rückblick in die Zeit der 20er und 30er Jahre.
Alfred Dorfer: «bisjetzt»
Alfred Dorfer: «bisjetzt»
der österreichische Kultkabarettist präsentiert sein aktuelles Programm
DO 21. 03. 2013, 20:00 Uhr
MIT: Alfred Dorfer, Peter Hermann, Günther Paal, Lothar Scherpe, Robert Peres
ABO Kabarett
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Der Titel lässt es schon anklingen: In «bisjetzt» blickt Alfred Dorfer zurück nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto «Meine besten Jahre», das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues. Alfred Dorfer kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen im Ensemble Schlabarett, seinen Koproduktionen mit Josef Hader bis zum preisgekrönten «fremd» und komponiert sie alle gekonnt mit ordentlich Selbstironie zu seiner eigenen, fiktiven(?), Biografie zusammen.
«bisjetzt» ist deshalb kein handelsübliches «Best of», sondern, wie bei ihm üblich, ein eigenständiges Stück voll fröhlichem Nihilismus. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines satirischen Trapezkünstlers und melancholischen Sokratikers. Kurz: eine Werkschau Dorfers. Mit dabei, wie immer, die grossartigen Musiker Peter Herrmann, Günther Paal alias «Gunkl» und Lothar Scherpe, sowie der singende Techniker Robert Peres.



ALFRED DORFER, 1961 in Wien geboren, gehört zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Sein Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik unterbrach der Österreicher 1982, um eine Schauspielausbildung zu beginnen. Später schloss er sein Studium dann doch ab und begann Theater zu spielen. 1991 verfasste Alfred Dorfer zusammen mit Josef Hader das Theaterstück «Indien», das später auch verfilmt wurde und für das er den Österreichischen Kleinkunstpreis erhielt. Seit 2003 ist Dorfer Gastgeber der satirischen Late-Night-Show «Dorfers Donnerstalk» auf ORF1.
Die letscht Liebi
Die letscht Liebi
Komödie von Joe di Pietro, Dialektbearbeitung von Jörg Schneider
SA 23. 03. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 03. 2013, 17:30 Uhr
INSZENIERUNG: Dieter Kaegi
MIT: Heidi Diggelmann, Jörg Schneider, Anny Weiler und Gästen
ABO Unterhaltung
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
 
Die Liebe kennt kein Alter: Der Witwer Raffaele, längst jenseits der 70, lernt im Park die ebenfalls ältere Dame Carol kennen und findet sie einfach hinreissend. Trotz Raffaeles direkter, etwas mürrischer Art zeigt sich auch Carol sehr interessiert. Bald schon lernt man sich näher kennen. Raffaeles Schwester Rose, die ihm den Haushalt führt, beobachtet argwöhnisch das «junge Glück» und verteidigt ihrerseits ihr Zusammenleben mit Raffaele. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die ganz schlicht, ganz ehrlich, ganz wundervoll ist. Aber wie in jeder guten Geschichte gibt es auch Fragezeichen, die wie ein Damoklesschwert über der sich anbahnenden Romanze schweben ...



Joe di Pietros hinreissende Komödie «The Last Romance» war nach der Uraufführung im Jahr 2008 am New Yorker Broadway ein grosser Erfolg und wurde unter anderem mit dem renommierten «Tony Award» ausgezeichnet. 
Jetzt kommt die Komödie in einer Dialektbearbeitung von JÖRG SCHNEIDER erstmals in der Schweiz auf die Bühne: Ein Lehrstück über das Leben, wunderbar einfach und plausibel gesponnen. Das I-Tüpfelchen des Stücks sind die Szenenübergänge: ein junger Tenor (Raffaeles Erinnerung an seine eigene Jugend) verkörpert die Vorstellungen dessen, was aus ihm hätte werden können, und schafft es, aus diesem wunderbaren Theaterabend auch noch eine kleine musikalische Sternstunde zu machen.
Münchhausens Enkel
Münchhausens Enkel
Schauspiel von Urs Widmer
MO 25. 03. 2013, 19:30 Uhr
DI 26. 03. 2013, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Peter Schweiger
MUSIK: Daniel Fueter
KOPRODUKTION: Stern-Theater, Stadttheater Schaffhausen, Phönix-Theater Steckborn
ABO Schauspiel
PREISE 40.- / 35.- / 25.- / 20.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Der Bankier und Investor Münchhausen steht vor dem Konkurs. Seine Geschäfte laufen schlecht und seine «Freunde» meiden ihn neuerdings. Vergeblich wartet er auf ihr Erscheinen zur Soirée bei sich zuhause. Einzig der Pianist ist eingetroffen. In seiner misslichen Situation erinnert sich Münchhausen an die Taten seines Vorfahren, dem legendären Lügenbaron, welcher sich angeblich am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen hat. Eine irrwitzige Geschichte mit realem Bezug zur aktuellen Finanzwelt entfaltet sich.



     

URS WIDMER, geboren in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte. Er arbeitete einige Jahre als Verlagslektor. Mit anderen Lektoren rief er den Verlag der Autoren ins Leben. Kurz nach der Gründung wurde er selbst Autor. Widmer lebt als Schriftsteller in Zürich. Zuletzt wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2007 der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet. Über sein neues Stück sagt er:
«Einige von Münchhausens Grössenphantasien sind heute sprichwörtlich geworden. Ja, der Grössenwahn ist in unserer Gesellschaft regelrecht salonfähig geworden. Er ist mehr als häufig der Motor der Finanzbranche. Münchhausens Enkel ist ein Teil von ihr. So wird der Abend nicht nur eine Hommage an den alten Münchhausen (den es ja wirklich gab), sondern auch das Portrait eines modernen Münchhausen, der just an diesem Abend versuchen muss, sich an seinem eigenen Zopf aus einem Schlamassel herauszuziehen, das er selber angerichtet hat.»

APR

Pippi im Taka Tuka Land
Pippi im Taka Tuka Land
Nach dem Kinderbuch von Astrid Lindgren
SA 06. 04. 2013, 14:00 Uhr
SA 06. 04. 2013, 17:00 Uhr
SO 07. 04. 2013, 14:00 Uhr
INSZENIERUNG: Erich Vock
PRODUKTION: Zürcher Märchenbühne
ABO Kinder & Familien
PREISE 15.-
 
Pippi Langstrumpf hat sich mit ihrem Affen «Herr Nilsson» und ihrem Pferd «Kleiner Onkel» in der Villa Kunterbunt sehr gut eingelebt. Eines Tages steht ein sonderbarer Mann im schwarzen Anzug im Garten der Villa Kunterbunt und will das Haus kaufen. Er glaubt natürlich nicht, dass die Villa einem Kind gehört, und erst als der Ortspolizist auftaucht und bestätigt, dass Pippi die rechtmässige Besitzerin ist, zieht der griesgrämige Mann unverrichteter Dinge ab. Bald schon schneit die nächste Überraschung ins Haus: Kapitän Langstrumpf kommt auf Besuch und zwar mit der Absicht, seine Tochter auf die Südseeinsel Taka Tuka mitzunehmen. Pippi will aber nicht ohne ihre Freunde mitkommen, und so heisst es Thommy und Annikas Eltern davon zu überzeugen, dass die beiden Pippi begleiten dürfen. Das kostet natürlich einige Überredungskunst, aber schliesslich erhalten Annika und Thommy die Erlaubnis. Und bald schon beginnt für die Kinder eine abenteuerliche Reise und eine turbulente Zeit auf Taka Tuka.



Spring Awakening - Das Rock-Musical
Spring Awakening - Das Rock-Musical
Musical von Steven Sater nach «Frühlings Erwachen» von Frank Wedekind
MO 08. 04. 2013, 19:30 Uhr
DI 09. 04. 2013, 19:30 Uhr
INSZENIERUNG: Wolfgang Türks
BUCH UND LIEDTEXTE: Steven Sater
MUSIK: Duncan Sheik
PRODUKTION: Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Folkwang Universität der Künst Essen
ABO Gross Gemischt, Musiktheater, Jugendabo
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Talk im Theater jeweils 18:45
 
Es gibt keine Geschichte über Jugendliche, die so zeitlos ist wie die Geschichte um Wendla, Melchior und Moritz in «Frühlings Erwachen» von Frank Wedekind. Dieser schuf vor rund hundert Jahren ein Gesellschaftsdrama, dessen Brisanz auch heute noch berührt: Zwischen Anpassung und Rebellion stürzen sich sechs Jugendliche ins Leben und scheitern an Heuchelei und Doppelmoral der Erwachsenenwelt. Alleingelassen mit ihren Ängsten und überschwänglichen Gefühlen geraten Moritz, Melchior und Wendla in einen lebensgefährlichen Strudel aus Unterdrückung, Sexualität und Tod. Steven Sater und Duncan Sheik verwandelten Wedekinds Pubertätsdrama der Jahrhundertwende in ein aktuelles und hochbrisantes Rock-Musical. Das Ergebnis: Weltliteratur im rockigen Gewand!



     
SPRING AWAKENING heisst das neueste Erfolgsmusical vom New Yorker Broadway, das mit mitreissenden Songs Frank Wedekinds bekanntes Drama «Frühlings Erwachen» in die Lebenswelt der Jugendlichen des 21. Jahrhunderts katapultiert. Mit einer Mischung aus Rock-, Pop-, und Folksongs zieht das Musical sein Publikum in den Bann, – hinein in den Sog aus erster Liebe, ersten sexuellen Erfahrungen und der Auflehnung gegen die Gesellschaft der Erwachsenen. Mit herausragenden Kritiken, acht Tony Awards (u. a. Bestes Musical, Bestes Buch, Beste Musik), vier Drama Desk Awards und dem hochbegehrten Grammy wurde das Rock-Musical bisher überschüttet, nun kommt es in einer neuen Produktion zur Aufführung im deutschsprachigen Raum.

MAI

Kumpane: pumpen spülen schleudern
Kumpane: pumpen spülen schleudern
Die neue Tanz-Theater-Produktion von Kumpane (Schaffhausen)
SA 04. 05. 2013, 20:00 Uhr
DI 07. 05. 2013, 20:00 Uhr
PRODUKTION: Kumpane
CHOREOGRAFIE, TANZ, SPIEL: Tina Beyeler, Sebastian Krähenbühl
TEXT: Andri Beyeler
MUSIK: Markus Schönholzer
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
 
Und wieder gaukelt einer was vor. Und wieder fällt einer drauf rein. Könnte man glatt aus der Haut fahren. Aber vielleicht einfach erst mal Luft schnappen gehen. Und dann schauen, was einem auf dem Balkon so einfällt ...
Was in den Stücken von Kumpane als Gedankenspiel beginnt, wird nicht selten zum physischen Ringen um Worte, um Ausbruch, nach Luft. Tanz und Text gehen hier eine eigenwillige Verbindung ein. Gedachtes wird gesagt, Verschwiegenes in Bewegung gesetzt, Getanztes spricht. Grenzen auslotende Bewegungen und filigran gedrechselte Alltagssprache verschmelzen zu einem Ganzen und führen so wundersam wie heiter die tragikomische Koexistenz von Lebenstraum und Abgrund vor Augen.



     

Das neue Stück von KUMPANE ist die neunte Produktion der Schaffhauser Gruppe und nährt sich vom Spannungsfeld zwischen Wut und Besänftigung. Mit Tina Beyeler und Sebastian Krähenbühl stehen eine schauspielende Tänzerin und ein tanzender Schauspieler auf der Bühne, die tief in die Köpfe und Körper ihrer Figuren eindringen.
Trouble in Tahiti
Trouble in Tahiti
Oper in sieben Szenen
von Leonard Bernstein
DO 23. 05. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Opernhaus Zürich (Internationales Opernstudio)
INSZENIERUNG: Aglaja Nicolet
MUSIKALISCHE LEITUNG: Thomas Barthel
BÜHNE & KOSTÜME: Jörg Zielinski
MIT: Julia Riley, Alex Lawrence, Daria Telyatnikova, Sonnyboy Dladla, Benjamin Russell
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Spielplanpräsentation 2013/2014
 
Anders als der Titel vermuten lässt, spielt das Stück nicht in Tahiti, sondern in den USA. Hier leben Dinah und Sam im klassisch-klischeehaften Vorstadt-Idyll. Seit Jahren verheiratet, bewohnen sie mit ihrem Sohn ein kleines, liebevoll herausgeputztes Reihenhaus und haben es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Alles scheint gut. Nur in letzter Zeit haben sie sich auseinander gelebt. Schon gleich beim Frühstück geht die tägliche Streiterei los. Dieses Mal geht es darum, dass der Sohn in einer Schulvorstellung auftreten wird und Sam nicht hingehen will, weil er in seinem Sportclub erwartet wird. Sam ist überhaupt froh, dass er aus dem Haus kommt. Im Büro fühlt er sich wohl, und zudem ist da seine Sekretärin Miss Brown, von der er mehr als angetan ist. Geradezu ein Held ist er jedoch im Sportclub, wo ihm volle Anerkennung zukommt. Dinah lässt sich inzwischen bei ihrem teuer bezahlten Psychiater trösten. Und zum Glück gibt es in der Stadt ein Kino, wo gerade ein Rührschinken aus der Traumfabrik Hollywood läuft: «Trouble in Tahiti». Obwohl Dinah den Film kennt und ihn wegen seiner Verlogenheit hasst, sieht sie ihn sich nochmals an. Und wie immer verfällt sie letztlich doch der süsslichen Geschichte, in der alle Menschen hübsch, jung und gutgelaunt sind, und sich glücklich und ohne langweilige Alltags-Sorgen in die Arme sinken …



     

LEONARD BERNSTEINS kleines Werk ist bei aller äusserlichen Einfachheit höchst unterhaltend, abwechslungsreich und in jedem Moment überraschend, voll mitreissender melodischer Erfindungen. Bernstein schildert das Schicksal seiner Figuren mit so viel Witz und Melancholie, dass aus der alltäglichen Handlung eine grosse Erzählung über fundamentale Fragen der Existenz des modernen Menschen erwächst.
75 Jahre Rotary Club Schaffhausen: Cinevox Junior Company
75 Jahre Rotary Club Schaffhausen: Cinevox Junior Company
Jubiläumsanlass des Rotary Club Schaffhausen
SA 25. 05. 2013, 16:30 Uhr
KONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela Rocha
ABO ---
PREISE Eintritt frei
Tickets an der Theaterkasse und bei Schaffhauserland Tourismus
 
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kam es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!



     

Anlässlich des 75-Jahr Jubiläums des ROTARY CLUB SCHAFFHAUSEN unter dem Motto "Mit der Jugend - für die Jugend" ist die erfolgreiche Produktion der Cinevox Junior Company nochmals im Stadttheater zu sehen - in der Tourneeversion ohne Orchester. Der Rotary Club Schaffhausen lädt alle Interessierten zur Vorstellung ein, der Eintritt ist frei.

2013/2014

SEP

Celebration
Celebration
EIN FEUERWERK AUS TANZ, MUSIK UND GESANG
JUBILÄUMSVORSTELLUNG DES DANCE STOP CENTER SCHAFFHAUSEN
FR 13. 09. 2013, 19:30 Uhr
FR 13. 09. 2013, 19:30 Uhr
SA 14. 09. 2013, 17:30 Uhr
SO 15. 09. 2013, 17:30 Uhr
LEITUNG: Sandy und Mark Egg-Keiser
ABO ---
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Fremdveranstaltung
Das Dance Stop Center feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer aussergewöhnlichen Show, in der das Feiern im Mittelpunkt steht. Wie feiert man auf anderen Kontinenten, in anderen Ländern und wie feiern wir? Lassen Sie sich überraschen und mitreissen! In drei zum Teil unterschiedlichen Aufführungen bieten insgesamt über 200 Darsteller im Alter von vier bis 74 Jahren eine abwechslungsreiche und bunte Show, in der das Dance Stop Center eine grosse Bandbreite an Tanz- und Musikstilen präsentiert: Swing-Party mit Stepptanz, urchiger Ländler im Hip-Hop-Stil, afrikanisches Livetrommeln mit Maskentanz oder zauberhafter Kindertanz zu japanischen Klängen, um nur einige der über 20 verschiedenen Choreografien zu nennen. Kinder und Jugendliche, Tänzer der aktuellen und ein Teil der ehemaligen und ersten Dance Stop Company laden dazu ein, diese Abende der Freude, Dankbarkeit und der unvergesslichen Erinnerungen gemeinsam zu feiern!


Zu den vergangenen Bühnenprojekten des DANCE STOP CENTER gehören: 1996 «Grand Opening» (Stadttheater), 1998 «Grand Waldorf Astoria» (Stahlgiesserei), 2000 «History of Mystery» (Stadttheater), 2003 «Memories» im Andenken an Pascalle Stahel (Stadttheater), 2005 «Crime Time» mit der Ballettschule Stein am Rhein (Stadttheater), 2008 «Colorful» mit der Djembeschule Schaffhausen (Stadttheater), 2011 «Joyful» mit der Djembeschule Schaffhausen (Stadttheater).
Serse
Serse
Oper von Georg Friedrich Händel in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
MO 23. 09. 2013, 19:30 Uhr
DI 24. 09. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Lautten Compagney Berlin, Goethe-Theater Bad Lauchstädt, Händel-Festspiele Halle, Festwochen Herrenhausen, Festival Bayreuther Barock
REGIE: André Bücker
MUSIKALISCHE LEITUNG: Wolfgang Katschner
BÜHNE & KOSTÜME: Imme Kachel
VIDEO: Frank Vetter
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Talk im Theater jeweils 18:45
«Serse», oder deutsch «Xerxes», 1738 am Londoner King’s Theatre uraufgeführt, ist vielleicht Händels schönste Oper: Eine satirische Komödie und zugleich dasjenige seiner Werke, das sich am weitesten vom Standardtyp der «opera seria» entfernt. Gleich zu Beginn erklingt einer der bekanntesten Händel-Hits schlechthin, die Arie «Ombra mai fu». Der historische Hintergrund der Oper weist zurück in die Zeit des Perserkönigs Xerxes I. im 5. Jahrhundert vor Christus, als dieser mit einem gewaltigen Heer gegen Griechenland zog. In der Oper steht jedoch im Vordergrund, wie Serse und sein Bruder Arsamene um die Liebe Romildas und Romilda und ihre intrigante Schwester Atalanta um Arsamenes Liebe wetteifern, während Serses sitzengelassene Verlobte Amastre den Treulosen listig wiederzugewinnen sucht. In André Bückers zeitgemässer Inszenierung wird daraus ein heutiges Familiendrama auf höchster politischer Ebene: mit viel Ironie und Witz erzählt!



Die LAUTTEN COMPAGNEY Berlin ist eines der renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in verschiedenen Besetzungen von der Kammermusik bis hin zum barocken Opernorchester. Das Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. U. a. wurde das Orchester 2010 mit dem Echo Klassik Preis geehrt und spielt regelmässig an renommierten Adressen wie dem Lucerne Festival, dem Concertgebouw Amsterdam oder den Händel-Festspielen. Im Stadttheater Schaffhausen gastierte das Ensemble zuletzt 2011 gemeinsam mit dem Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli mit der umjubelten Barockoper «Rinaldo».
Monty Phyton Songs
Monty Phyton Songs
Und andere Verbrechen
Ein Liederabend mit schrägen Szenen
DO 26. 09. 2013, 20:00 Uhr
KOPRODUKTION: Stern-Theater, Stadttheater Schaffhausen, Phönix-Theater, TAK Theater Liechtenstein
REGIE: Daniel Rohr
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KLAVIER: Ken Mallor
MIT: Sabina Schneebeli, Adrian Furrer, Sebastian Krähenbühl, Rolf Sommer, Samuel Streiff
ABO Kabarett, Jugendabo
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
In den siebziger Jahren haben Monty Python mit ihren Filmen und dem «Flying Circus» nicht nur in England sondern in ganz Europa Furore gemacht. Mit anarchischem englischem Witz, politischer Unkorrektheit, philosophischem Nonsens und mit einer damals völlig neuen Ästhetik sowie einer radikalen Dramaturgie haben sie sich ein zeitloses Denkmal geschaffen. Die zumeist für ein Studiopublikum geschriebenen Sketche, die stilistischen Tabubrüche, der schwarze Humor, die theatralen Übertreibungen bieten es Theaterschaffenden geradezu an, sich nach gut dreissig Jahren neu mit Monty Python auseinander zu setzen. Der Theaterabend «Monty Python-Songs und andere Verbrechen» bedient sich des enormen Fundus an Songs und Texten des legendären britischen Ensembles und setzt diese mit den Mitteln der Montage und Collage zu einem neuen Theaterabend mit den Themenschwerpunkten «Verbrechen / Gericht / Polizei» zusammen.



     

OKT

My Fair Lady
My Fair Lady
MUSICAL NACH GEORGE BERNARD SHAW'S «PYGMALION» UND DEM FILM VON GABRIEL PASCAL
SA 19. 10. 2013, 17:30 Uhr
SO 20. 10. 2013, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Kammeroper Köln und Kölner Symphoniker
BUCH UND LIEDTEXTE: Alan Jay Lerner
REGIE: Lajos Wenzel
MUSIK: Frederick Loewe
MUSIKALISCHE LEITUNG: Inga Hilsberg
CHOREOGRAFIE: Robina Steyer
ABO Unterhaltung
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Ob es wohl möglich ist, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums allein durch Umformung der Sprache eine Lady der High-Society zu machen? Phonetikprofessor Henry Higgins ist sich dessen sicher und geht die Wette ein. Eliza Doolittle aus Mayfair wird zu seinem wissenschaftlichen Objekt und er quält die Tochter eines Müllkutschers Tag und Nacht mit abstrusen Sprachübungen: «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn ... ». Doch kann er damit ein blendendes Kunstwerk formen, das auf dem Diplomatenball in der Botschaft bestehen kann? Oder bemerkt der eingefleischte Junggeselle Higgins, dass Eliza keine Statue aus Stein, sondern eine junge Frau mit eigenen Sehnsüchten und Träumen ist? Seit der Verfilmung des Broadway-Klassikers mit Audrey Hepburn gehört Frederick Loewes Musical «My Fair Lady» zu den und populärsten Bühnenwerken des zwanzigsten Jahrhunderts. Unvergessliche Evergreens wie «Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht», «Wär' das nicht wunderschön», «Bringt mich pünktlich zum Altar» und «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn» machen «My Fair Lady» zu einem echten Klassiker.



     

Die hochkarätige Inszenierung der KAMMEROPER KÖLN legt, neben musikalischer und choreografischer Finesse, auch einen Blick auf die genialen Dialoge und auf eine genaue Personenführung. Es ist der charmante Witz der Handlung zwischen pointierter Sozialromantik und satirisch- bissigem Sittengemälde, aus der heraus sich Situationskomik, Konflikte und starke Gefühle entwickeln.
Monsieur Chasse!
Monsieur Chasse!
KOMÖDIE VON GEORGES FEYDEAU IN FRANZÖSISCHER SPRACHE
MI 23. 10. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Théâtre de Carouge, Genf
REGIE: Robert Sandoz
BÜHNE Nicole Grédy
KOSTÜME: Anne-Laure Futin
ABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater 18:45
Monsieur Duchotel betrügt seine Ehefrau. Diese aber kommt dahinter, weil der Hausherr immer kuriosere Sachen von seinen angeblichen Jagdausflügen mitbringt (Pastete, Sülze und Eingelegtes). Tatsächlich besucht er aber in der Rue d’Athènes Nr. 40 seine Geliebte. Sein Freund, der im selben Haus ein Appartement hat, möchte die Abwesenheit des Treulosen ausnutzen und versucht, Duchotels Frau Léontine zu verführen. Léontine will darauf eingehen, um sich für die Untreue ihres Mannes zu rächen. Der gemeinsame Freund Cassagne merkt von alldem nichts. Er ist zu sehr damit beschäftigt, mithilfe eines Kommissars seine eigene Gattin in flagranti zu ertappen – in der Rue d’Athènes Nr. 40. Ist sie die Geliebte von Duchotel oder jene von Duchotels Neffen Gontran?



     

GEORGES FEYDEAU war neben Molière der erfolgreichste französische Komödiendichter. Mit der Uraufführung des turbulenten Vaudeville-Schwanks «Monsieur Chasse!» am Palais Royal in Paris gelang ihm 1892 der Durchbruch als Bühnenautor. Die Inszenierung von Regisseur Robert Sandoz mit dem hervorragenden Ensemble des Théâtre de Carouge aus Genf kitzelt nicht nur das Salz der Komödie aus dem Text, sondern legt auch offen, was zwischen den Zeilen steht.
Hörbe mit dem grossen Hut
Hörbe mit dem grossen Hut
EINE GESCHICHTE VON OTFRIED PREUSSLER
SA 26. 10. 2013, 14:00 Uhr
SA 26. 10. 2013, 17:00 Uhr
SO 27. 10. 2013, 14:00 Uhr
PRODUKTION: Ensemble Geschichtendeck
REGIE: Cindy Jänicke
MUSIK: Hans Kennel, Kilian Unger
TANZ & SCHAUSPIEL: Xaver Xylophon Esther Maria Häusler, Patrick Oes,
Magnus Bauer
VISUAL STORYTELLING: Xaver Xylophon
ABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
Für Kinder ab 5 Jahren
Es ist ein schöner Sommertag und Hörbe beschliesst, das Marmeladeeinkochen sein zu lassen, in die Welt zu ziehen und Abenteuer zu erleben. Er denkt nicht nach, packt Proviant und seinen Hut und macht sich auf den Weg. Hörbes Hut ist speziell, er schützt vor Regen, er hat Platz für zwei, er ist absolut schalldicht und er kann ein Boot sein. Los geht’s, durch den kleinen Wald über den See bis in den Wald auf der anderen Seite. Er weiss um die Gefahren, jeder spricht davon: drüben wird man im schlimmsten Fall gefressen! Es wird kompliziert, der Weg beschwerlich und Hörbe gerät in Lebensgefahr. Und er wird gerettet. Aber jetzt geht das Abenteuer und Durcheinander eigentlich erst richtig los …



     

Die Geschichte von Hörbe stammt vom grossen Abenteuergeschichtenerzähler Otfried Preussler (1923 – 2013). Das deutsch/schweizerische Projektensemble GESCHICHTENDECK hat sich für die Produktion um die beiden Künstlerinnen Cindy Jänicke (D) und Esther Maria Häusler (CH) zusammengeschlossen. Sie mischen Generationen, Traditionen, Sprachen, Stile und Disziplinen und suchen nach besonders spannenden und alternativen Erzählweisen für Kinder. Tanz, Schauspiel, Musik und ein Zeichner, live auf der Bühne, erzählen uns so die Geschichte von Hörbe.
Gala Bolshoi Brasil
Gala Bolshoi Brasil
BALLETT-GALA MIT DER «COMPANHIA JOVEM DO BOLSHOI BRASIL», JOINVILLE SC
MI 30. 10. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Escola do Teatro Bolshoi
CHOREOGRAFIEN: Diverse
ABO Gemischt, Tanz
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Ein Kulturereignis, wie es nicht alle Jahre vorkommt: Die Bolshoi Ballettschule aus Joinville in Brasilien gibt eines ihrer seltenen Gastspiele in Europa – und das ausgerechnet in Schaffhausen! Von hier aus emigrierten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schaffhauser nach Joinville und seit Jahren besteht eine aktive Partnerschaft zwischen Joinville und Schaffhausen. Im Rahmen der «Gala Bolshoi Brasil» treten 14 junge Profi-Tänzerinnen und -Tänzer auf und zeigen die gesamte Palette ihres Könnens: Auszüge aus den beliebten Werken des klassischen Repertoires sowie Volkstanz kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie zeitgenössische Werke junger Choreografen, in denen das Lebensgefühl und die vielfältigen Emotionen des jungen Brasiliens zum Vorschein kommen.



     

Die ESCOLA DO TEATRO BOLSHOI BRASIL in Joinville existiert seit März 2000 und ist weltweit die einzige Filiale des berühmten Bolshoi Theaters aus Moskau. Unter der Leitung von russischen Ballettmeistern wird die komplette Ausbildungsmethode des Bolshoi in Brasilien angewandt und auf die Schüler vor Ort angepasst. Gegenwärtig erhalten an der Escola do Teatro Bolshoi mehr als 300 Schüler eine professionelle Ausbildung. Die Ballettschule bewahrt die gleiche soziale Zielsetzung, die 1773 zur Gründung der Moskauer Schule für Choreografie führte: Kindern aus sozial schwachen und benachteiligten Familien kostenlos kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Im Jahr 2008 wurde die COMPANHIA JOVEM gegründet, um den jungen Talenten der Ballettschule einen ersten Einstieg in die Welt des Profi-Balletts zu ermöglichen. Die Compagnie arbeitet regelmässig mit verschiedenen nationalen und internationalen Choreografen, ihr Repertoire umfasst ein Spektrum vom klassischen Ballett bis hin zum zeitgenössischen Tanz.
Öffentliches Ballett-Training
Öffentliches Ballett-Training

Mit der Companhia Jovem do Bolshoi und der CINEVOX JUNIOR COMPANY
DO 31. 10. 2013, 18:00 Uhr
Auf der Stadttheater-Bühne
ABO ---
PREISE Eintritt frei
 
Die Bolshoi Ballett-Schule aus Joinville in Brasilien ist die einize Filiale des berühmten Bolshoi Theaters aus Moskau. Eines ihrer seltenen Gastpsiele gibt sie am 30.10 und 02.11 ausgerechnet in Schaffhausen! Von hier aus emigrierten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schaffhauser nach Joinville und seit Jahren besteht eine aktive Parnerschaft zwischen den beiden Städten.


Um den kulturellen Austausch mit der Partnerstadt Joinville zu fördern, findet am DO 31. OKT um 18:00 ein gemeinsames Ballett-Training der brasilianischen Bolshoi Ballett-Schule und der CINEVOX JUNIOR COMPANY Schaffhausen statt. Das öffentliche Training wird moderiert und alle Tanzbesteisterte sind herzlich zum Zuschauen eingeladen - der Eintritt ist frei! 


NOV

Gala Bolshoi Brasil
Gala Bolshoi Brasil
BALLETT-GALA MIT DER «COMPANHIA JOVEM DO BOLSHOI BRASIL», JOINVILLE SC
SA 02. 11. 2013, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Escola do Teatro Bolshoi
CHOREOGRAFIEN: Diverse
ABO Gemischt, Tanz
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Ein Kulturereignis, wie es nicht alle Jahre vorkommt: Die Bolshoi Ballettschule aus Joinville in Brasilien gibt eines ihrer seltenen Gastspiele in Europa – und das ausgerechnet in Schaffhausen! Von hier aus emigrierten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schaffhauser nach Joinville und seit Jahren besteht eine aktive Partnerschaft zwischen Joinville und Schaffhausen. Im Rahmen der «Gala Bolshoi Brasil» treten 14 junge Profi-Tänzerinnen und -Tänzer auf und zeigen die gesamte Palette ihres Könnens: Auszüge aus den beliebten Werken des klassischen Repertoires sowie Volkstanz kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie zeitgenössische Werke junger Choreografen, in denen das Lebensgefühl und die vielfältigen Emotionen des jungen Brasiliens zum Vorschein kommen.



     

Die ESCOLA DO TEATRO BOLSHOI BRASIL in Joinville existiert seit März 2000 und ist weltweit die einzige Filiale des berühmten Bolshoi Theaters aus Moskau. Unter der Leitung von russischen Ballettmeistern wird die komplette Ausbildungsmethode des Bolshoi in Brasilien angewandt und auf die Schüler vor Ort angepasst. Gegenwärtig erhalten an der Escola do Teatro Bolshoi mehr als 300 Schüler eine professionelle Ausbildung. Die Ballettschule bewahrt die gleiche soziale Zielsetzung, die 1773 zur Gründung der Moskauer Schule für Choreografie führte: Kindern aus sozial schwachen und benachteiligten Familien kostenlos kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Im Jahr 2008 wurde die COMPANHIA JOVEM gegründet, um den jungen Talenten der Ballettschule einen ersten Einstieg in die Welt des Profi-Balletts zu ermöglichen. Die Compagnie arbeitet regelmässig mit verschiedenen nationalen und internationalen Choreografen, ihr Repertoire umfasst ein Spektrum vom klassischen Ballett bis hin zum zeitgenössischen Tanz.
La Traviata
La Traviata
OPER VON GIUSEPPE VERDI IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN
MO 04. 11. 2013, 19:30 Uhr
DI 05. 11. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Tschechische Oper Prag, Oper Liberec
REGIE: Martin Otava
MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Doubravsky
BÜHNE: Jána Zavarský
KOSTÜME: Dana Svobodová
CHOREINSTUDIERUNG: Martin Veselý
ABO Gross Gemischt, Musiktheater
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Reichhaltige Melodien, luzide Charaktere und eine auch heute noch bewegende Geschichte machen Giuseppe Verdis Oper über die «vom richtigen Weg Abgekommene» (deutsch für «La Traviata») zu einemder beliebtesten Musiktheaterstücke überhaupt. Basierend auf Alexandre Dumas’ «Kameliendame» wird die Geschichte der Kurtisane Violettaerzählt, welche ihr altes Leben, in dem sie sich vonreichen Männern aushalten lässt, für die Liebe zuAlfredo aufgeben will. Doch auf Drängen von Alfredos Vater, welcher eine Rufschädigung seines Sohns fürchtet, verzichtet Violetta auf dessen Liebe und fällt zurück in die Gewohnheiten ihres alten Lebens, an denen sie zu Grunde geht. Kurtisanen lieben nicht, sie dienen, und die Gesellschaft stellt Konventionen über Gefühle.



     

Ohne falsches und heuchlerisches Mitleid, dafür ebenso leidenschaftlich wie kühl analysierend zeichnet Verdis Musik die rebellische Kraft einer aussergewöhnlichen Frau, die selbst im tragischen Tod noch triumphiert. In Martin Otavas detaillierter Inszenierung verbinden sich traditioneller Opernstil und moderne Aufführungspraxis.
Michel Gammenthaler
Michel Gammenthaler
MIT DEM PROGRAMM «WAHNSINN»
DO 07. 11. 2013, 20:00 Uhr

ABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Als zaubernder Kabarettist hat man schon von Haus aus nicht alle Tassen im Schrank. Berufsbedingt quasi. Einen «Burnout» kann man sich da nicht auch noch leisten – weil: «The Show must go on!» Und das erst recht, wenn es um Michel Gammenthalers viertes Soloprogramm geht! Gammenthaler begibt sich in «Wahnsinn» in die therapeutischen Mühlen der Work-Life-Balance-Spezialisten, in die Welt der Alltags-Rituale, der Self-Healing-Gurus und Stadtschamanen. Nur: was ergibt wann Sinn und wann Wahnsinn? Für seine vergnüglich-beängstigenden Betrachtungen zieht Michel Gammenthaler in «Wahnsinn» alle Register von Schauspiel über Kabarett und Zauberei!



MICHEL GAMMENTHALER steht seit über zehn Jahren auf Schweizer Bühnen. Was mit einer fast schon manischen Liebe zur Zauberei anfing, vermischte sich mit der Zeit mit Schauspiel und einer ganz eigenen Art der Stand-Up-Comedy. Für seinen eigenwilligen und unverwechselbaren Stil wurde er 2010 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. 2011 gewann er das Comedy-Rating der Sonntagszeitung. Im Stadttheater Schaffhausen war er zuletzt vor drei Jahren an der Seite von Stimmkünstler Martin O. zu Gast.
Konstantin Wecker & Angelika Kirchschlager: «Liedestoll»
Konstantin Wecker & Angelika Kirchschlager: «Liedestoll»
MEZZO-STAR TRIFFT LIEDERMACHER
MI 13. 11. 2013, 19:30 Uhr
MIT: Konstantin Wecker, Angelika Kirchschlager, Spring String Quartet, Jo Barnikel
ABO Gemischt
PREISE 75.– | 60.– | 40.– | 25.–
Zwei Künstler begegnen einander. Beide sind Liedsänger und wollen zeigen, dass das deutschsprachige Liedgut aus guten Liedern besteht. Auch wenn es so aussieht, als kämen sie aus völlig verschiedenen musikalischen Welten, gibt es durchaus einen gemeinsamen Nenner: Beide sind bekannt dafür, dass sie sich nie einseitig einer Richtung verschrieben haben. Angelika Kirchschlager bricht immer wieder aus dem rein klassischen Kulturbetrieb aus; Konstantin Wecker, dessen Wurzeln eigentlich in der klassischen Musik liegen, hat sich dieser auch in seinen Filmmusiken und Musicals wiederholt zugewandt. Angelika Kirchschlager wollte schon immer Wecker-Lieder singen, ebenso wie Konstantin Wecker oft davon geträumt hat, musikalischer Partner einer so grossartigen klassischen Sängerin zu sein. Vielseitig wie diese beiden Künstlerpersönlichkeiten ist auch ihr Programm: Das Publikum darf sich auf Lieder von Schumann, Brecht, Weill, auf deutsche Volkslieder, aber auch auf Eigenkompositionen von Konstantin Wecker freuen – genreübergreifende Ausflüge des Duos sind nicht ausgeschlossen. Mit dabei ist natürlich auch Weckers langjähriger Begleiter Jo Barnikel (Piano) sowie das Spring String Quartet.



Der Münchner KONSTANTIN WECKER ist einer der grossen Musiker und Liedermacher unserer Zeit. Seine Bühnenlaufbahn, welche vor über 40 Jahren begann, ist von einer enormen Bandbreite und Tiefe, sein Repertoire reicht von politischen Protestsongs bis zu profunder und persönlicher Liebeslyrik. Die in Salzburg geborene MezzoSopranistin ANGELIKA KIRCHSCHLAGER gehört weltweit zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs und ist im Opern- wie im Konzertbereich weltweit ein gefragter Star. Sie ist international anerkannt als eine der herausragenden Interpretinnen der Opern von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Für ihre CD-Aufnahmen bei Sony Classical wurde sie mit diversen Preisen, u. a. auch mit einem Grammy ausgezeichnet.
Pepe Lienhard Big Band
Pepe Lienhard Big Band
It's Swing Time
FR 15. 11. 2013, 19:30 Uhr
SOLISTEN: Paulo Gasparini, Stevie Woods, Dorothea Lorene, The Voices
ABO ---
PREISE
Vermietung / Fremdveranstaltung
Pepe Lienhard kann wohl ohne Übertreibung als der populärste Schweizer Bandleader bezeichnet werden. Das Orchester gehört zu den gefragtesten Formationen des deutschsprachigen Europas. Diesen Herbst tourt Pepe Lienhard mit seinem hochkarätigen Orchester durch die helvetischen Konzerthallen und zelebriert Big Band-Sound auf allerhöchstem Niveau. Auf der Playliste stehen Kompositionen von Glenn Miller, Duke Ellington, Quincy Jones, Benny Goodman, Count Basie u.v.a. Gemeinsam mit dem virtuosen Gesangsquartett «The Voices» und seinem langjährigen musikalischen Gefährten Pino Gasparini garantieren Pepe Lienhard und seine Big Band für ein Konzerterlebnis der Extraklasse. Als Special Guests mit dabei sind die beiden amerikanischen Soul-Sänger Dorothea Lorene und Stevie Woods. It’s Swing Time!



Swing und Big Band-Sound, geboren und kreiert in den 30er und 40er-Jahren, sind international wieder völlig im Trend. Dass sich diese Musik für die Pepe Lienhard Big Band besonders eignet, liegt auf der Hand. Doch nicht nur unter den Musikhörern kann Pepe Lienhard auf eine grosse Fan-Gemeinde zählen. Weltberühmte Musiker wie Sammy Davis jr., Frank Sinatra, Whitney Houston, Shirley Bassey, Julia Migenes, Donna Summer und Ute Lemper durfte Pepe Lienhard mit seinem hochkarätigen Ensemble schon an Konzerten und auf Tourneen begleiten. Mit dem Star-Entertainer Udo Jürgens verbindet den vielseitigen Bandleader eine 35-jährige Freundschaft. Seit 1982 begleitet Pepe Lienhard mit seiner Big Band Udo Jürgens an seinen Auftritten in aller Welt. An 15 gemeinsamen Tourneen haben die beiden Musiker Tausende von Fans begeistert.
Familie Flöz: «Garage d'Or»
Familie Flöz: «Garage d'Or»
SCHAUSPIEL MIT MASKEN UND OHNE WORTE VON ANNA KISTEL, BJÖRN LEESE, BENJAMIN REBER, HAJO SCHÜLER, KENNETH SPITERI UND MICHAEL VOGEL
MO 18. 11. 2013, 19:30 Uhr
DI 19. 11. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Familie Flöz & Theater Duisburg
KOPRODUKTION: La Strada Graz, Theaterhaus Stuttgart,
Festival d‘ Anjou, Stadsschouwburg Utrecht
MIT: Anna Kistel, Björn Leese,
Benjamin Reber, Hajo Schüler,
Kenneth Spiteri
ABO Schauspiel
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Drei Familien, drei Männer, ein Traum: In der Enge der heimischen Küche zieht sich der Himmel über Bruno, Lothar und Hermann zusammen und es verdichtet sich der Wunsch, allem Irdischen zu entfliehen – ihren anspruchsvollen Frauen, ihren schwer erziehbaren Kindern, ihrem scheinbar gescheiterten Leben. Angetrieben von einer unerfüllbaren Sehnsucht stossen sie eine Tür auf, die sie nicht wieder schliessen können. Ihre Mission führt sie durch ungeahnte Weiten des Raumes und in die dunkelsten Tiefen ihrer selbst. «Garage d’Or» erzählt von der Ohnmacht der Väter, von der Macht der Umstände und von der Sehnsucht nach Freiheit.



     

FAMILIE FLÖZ wagt sich mit der neuen Produktion weiter vor in das grosse Feld jenseits der Worte und in die Erkundung einer internationalen Theatersprache. Die Masken werden zu Seismografen der menschlichen Seele, die in einem Moment das Publikum zu Lachtränen bringen und im nächsten die Zeit scheinbar anhalten können.
Dimitri
Dimitri
Highlights aus fünfunfünfzig Jahren
SA 23. 11. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 11. 2013, 17:30 Uhr

ABO Unterhaltung
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Clown Dimitri präsentiert die schönsten Szenen aus seinen drei Soloprogrammen «Porteur», «Teatro» und «Ritratto», die Perlen der letzten fünfundfünfzig Jahre. Im neu zusammengestellten Programm ertönen liebgewonnene Melodien aus kuriosen Gerätschaften und klassischen Musikinstrumenten, spielt der «Homme Orchestre» auf, fliegen Pingpongbälle durch die Luft, verliert Pierrot seine Zähne, bekommt die Tuba ein Baby, klemmt der Teufel seinen Schwanz ein – und die Probleme mit dem legendären Liegestuhl sind noch immer nicht gelöst. Und da ist doch noch etwas mit einer Banane...
Lassen wir uns in die Traumwelt der kindlichen Einfälle und kuriosen Objekte entführen. Dimitri versteht es wundervoll, sein 3-Generationen Publikum mit Charme in seine Welt zu locken.



   

«Schaut ihn an, sage ich, das ist ein wirklicher Clown. Was ist ein wirklicher Clown? Das weiss ich nicht, aber schaut ihn an: Er kann schon allerhand und immer noch etwas mehr und dann ist er selig, wenn noch mehr gelingt, sogar das Unglaubliche. Man freut sich wie mit einem Kind, das die Tücke aller Dinge entdeckt und wie durch ein Wunder nicht strauchelt. Ich bin in jedem Augenblick gespannt, aber dann hat immer jemand gelacht, einfach laut gelacht, als wäre er allein, nicht wie man über einen Witz lacht, sondern gelacht vor Freude wie ein Kind; das war ich und der Clown heisst Dimitri». (Max Frisch)
Michael Elsener: «Stimmbruch»
Michael Elsener: «Stimmbruch»
MICHAEL ELSENER MIT SEINEM AKTUELLEN PROGRAMM
DO 28. 11. 2013, 20:00 Uhr

ABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Da steht ein Stuhl. Da steht ein Mikrofon. Und dann kommt Michael Elsener. Mit dabei hat er nur seine Stimme. Denn die reicht. Sie ist schnell, sie überrascht, sie trifft. Mal rau, mal fein, mal melodiös. Sie lässt uns lachen, prusten und kichern. Denn die Stimme spricht für Michael, für Röbi, für Bostic. Für Burkhalter, Tilgner und Schmezer. Für Federer, Kliby und Aeschbacher. Und sie alle reden wie wild. Durcheinander, miteinander, gegeneinander. Dabei steht dort oben eigentlich immer nur einer. Nur seine Stimme spricht. Und dann bricht sie.



     

MICHAEL ELSENER ist jung, lockig und Zuger. Und bereits nicht mehr aus der Schweizer Kabarettszene wegzudenken. Der 27-Jährige ist bekannt für seine fiktiven Figuren, klassischen Kabarettnummern und seine Parodien bekannter Personen. Und dafür, dass er als studierter Politikwissenschafter gerne etwas kritischer hinschaut. Elsener umwickelt heikle Themen gern mit Charme und Witz. So dass sie erst mal lustig rüberkommen. Und einen dann zum Nachdenken bringen. Neben seinem aktuellen Tourprogramm «Stimmbruch» stehtMichael Elsener immer wieder für die TV-Sendung Giacobbo/Müller vor der Kamera. Er ist Gewinner des Prix Walo 2012 in der Sparte Kabarett und stand schon im Finale des Swiss Comedy Award.

DEZ

La Cenerentola
La Cenerentola
KOMISCHE OPER IN ZWEI AKTEN IN DEUTSCHER SPRACHE
MUSIK VON GIOACCHINO ROSSINI, LIBRETTO VON JACOBO FERRETTI, ÜBERSETZUNG VON DOMINIK WILGENBUS
MO 02. 12. 2013, 19:30 Uhr
DI 03. 12. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Kammeroper München
REGIE: Dominik Wilgenbus
ARRANGEMENT: Alexander Krampe
MUSIKALISCHE LEITUNG: Nabil Shehata
ABO Musiktheater
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Es war einmal … – alles ganz anders! Gioacchino Rossinis Oper «La Cenerentola» erzählt die Geschichte, die wir als «Aschenputtel» kennen. Tauben und gläserne Pantoffeln gibt es allerdings nicht, aber dafür gleich zwei Prinzen: einen echten und einen falschen. Und das Aschenputtel heisst Angelina. Die gute Fee erscheint in Gestalt eines verliebten Hauslehrers und knapp vor dem Happy End ist Aschenputtel tot – zumindest nur für einen kurzen Moment… In der Inszenierung von Dominik Wilgenbus ist diese «Cenerentola» ein Opernfest und ein königliches Vergnügen – in deutscher Sprache!



     

GIOACCHINO ROSSINI (1792 – 1868) gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto. Mit «La Cenerentola» hat er seine brillanteste Komödie und zugleich seine schönste Liebesgeschichte geschrieben, ausserdem eines der anspruchsvollsten Werke des Belcanto überhaupt. Die, 2006 gegründet, begeistert mit ihren humorvollen und unverkrampften Opern-Adaptionen mittlerweile ein internationales Publikum. In Schaffhausen zeigte sie zuletzt die Mozart-Neudichtung «Der Diener zweier Herren».
Ronja Räubertochter
Ronja Räubertochter
KINDERSTÜCK NACH DEM BUCH VON ASTRID LINDGREN - MUNDARTFASSUNG VON RENÉ EGLI UND PAUL K. HAUG (SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG)
SA 07. 12. 2013, 14:00 Uhr
SA 07. 12. 2013, 17:00 Uhr
SO 08. 12. 2013, 14:00 Uhr
SO 08. 12. 2013, 17:00 Uhr
SA 14. 12. 2013, 14:00 Uhr
SA 14. 12. 2013, 17:00 Uhr
SO 15. 12. 2013, 14:00 Uhr
SO 15. 12. 2013, 17:00 Uhr
PRODUKTION: Kleine Bühne Schaffhausen
REGIE: René Egli
ABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
Für Kinder ab 5 Jahren
«Zum Donnerdrummel!» Bereits in der Nacht, in der Ronja geboren wurde, hätte man ahnen können, dass die Tochter des Räuberhauptmannes Mattis etwas ganz Besonderes ist. Denn damals hatte der Blitz in die Burg der Räuber eingeschlagen und sie in zwei Teile gespalten. Seither sind einige Jahre vergangen und mittlerweile ist nicht mehr das Rauben, sondern Ronja der unbestrittene Mittelpunkt im Leben der raubeinigen aber liebenswerten Räuberbande. Doch Ronjas Unternehmungslust treibt sie bald hinaus aus der sicheren Burg, hinein in die Wälder, wo sie lernt, nicht in den Höllenschlund zu fallen, sich nicht zu verirren oder den unheimlichen Graugnomen, Wilddruden und Rumpelwichten zu entgehen. Auf ihren Streifzügen trifft sie eines Tages den gleichaltrigen Birk, den Sohn des Anführers der verfeindeten Borkaräuber. Die beiden verbindet bald nicht nur die Lust an Abenteuern, sondern auch eine enge Freundschaft, die es ganz entschieden gegen die sturen Verbote und Wutausbrüche der Väter zu verteidigen gilt.



     

ASTRID LINDGREN (1907 – 2002) gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Welt. Ihre zahlreichen Bilder-, Kinder- und Jugendbücher wurden in über siebzig Sprachen übersetzt und umfassen eine Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern. Die schwedische Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Ronja Räubertochter, Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, Rasmus und vielen mehr.
Cyrano de Bergerac
Cyrano de Bergerac
ROMANTISCHE KOMÖDIE VON EDMOND ROSTAND
MI 11. 12. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Theater St.Gallen
REGIE: Elisabeth Gabriel
BÜHNE: Vinzenz Gertler
KOSTÜME: Marion Steiner
MUSIK: Nikolas Woernle
ABO Gemischt
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater 18:45
An diesem Zinken kann man nicht vorbei sehen: Die Nase des Gascogner Edelmannes Cyrano ist derart gross und ungestalt, dass eine Dame gar nicht erst nach den inneren Werten des wortgewandten Poeten, Feingeists, Philosophen, Erfinders und brillanten Duellanten suchen würde. Zumindest glaubt das Cyrano selbst, weshalb er der angebeteten Roxanne seine Liebe besser nicht offenbart. Deren Herz brennt ja ohnehin für den jungen Kadetten Christian de Neuvillette. Christian ist schön, aber auch etwas schlichten Gemüts und deshalb verzweifelt, weil er den romantischen Ansprüchen Roxannes nicht zu genügen vermag. Ausgerechnet Cyrano weiss Rat: Die Schönheit des Jünglings soll sich mit Cyranos Geist paaren, zusammen können sie vollkommen sein. Inkognito schreibt Cyrano nun für Christian Briefe an Roxanne und flüstert ihm selbst bei Rendezvous anmutige Liebesformeln zu. Es entspinnt sich ein komödiantisch tragisches Versteckspiel mit Rollentausch, Verwechslungen und unerfüllten Sehnsüchten.



     

EDMOND ROSTAND (1868 –1918) griff für sein turbulentes Versdrama um ein gefährliches Spiel und eine traurige Liebe die Lebensgeschichte des Schriftstellers Cyrano Hercule Savinien de Bergerac auf, der als radikaler Freigeist und Abenteurer grossen Herzens bekannt war. Ob seine Nase wirklich so gross war, ist ungewiss, dem Drama verhalf dieser Autorenkniff jedoch zum Welterfolg.
The Ukulele Orchestra of Great Britain
The Ukulele Orchestra of Great Britain
DIE TOP-SENSATION AUS LONDON
DO 12. 12. 2013, 20:00 Uhr

ABO ---
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Das «Ukulele Orchestra of Great Britain» ist eine der schönsten musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre: Die acht Ukulele-Spieler interpretieren die Klassiker des Rock’n’Roll, Punk, Jazz und der klassischen Musik mit ihrem «Bonsai- Gitarren» völlig neu. Ein urkomisches, virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fussstampfendes Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.



   

Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus. Das sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit grosser musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist, auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist vertreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Das «UOGB» kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise.
Was ihr wollt
Was ihr wollt
KOMÖDIE VON WILLIAM SHAKESPEARE
MO 16. 12. 2013, 19:30 Uhr
DI 17. 12. 2013, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Theater Kanton Zürich
REGIE: Rüdiger Burbach
BÜHNE UND KOSTÜME: Beate Fassnacht
MIT: Katharina von Bock, Vera Bommer, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Andreas Storm, Brencis Udris, Miriam Wagner
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Am Anfang erleben wir eine Schiffskatastrophe: Die Zwillinge Viola und Sebastian können sich zwar mit letzter Kraft aus dem sinkenden Wrack retten, doch sie werden getrennt und wissen nicht, ob der andere auch überlebt hat. Gestrandet sind sie im märchenhaften Illyrien, regiert von Herzog Orsino, der der Gräfin Olivia verfallen ist. Diese jedoch trauert um ihren verstorbenen Bruder und weist Antrag um Antrag des liebestollen Orsino zurück. Viola verkleidet sich als junger Mann, nennt sich Cesario und tritt in die Dienste Orsinos. Dabei gerät sie in einen Strudel von schier unlösbaren Liebeswirren. Viola alias Cesario soll an Orsinos Stelle um die Gräfin werben. Olivia wiederum verliebt sich in die verkleidete junge Frau, die sich ihrerseits längst in Orsino verliebt hat. Während diese drei an ihren Liebesverstrickungen zunehmend verzweifeln, führt in Olivias Haus ihr nichtsnutziger und trinkfester Onkel Sir Toby Rülp das Regiment. Gemeinsam mit dem Dienstmädchen Maria und seinem einfältigen Kumpan Sir Andrew Bleichenwang treibt er seine bösen Scherze: Er macht etwa dem verhassten Haushofmeister Malvolio vor, Olivia sei unsterblich in ihn verliebt. Daraufhin explodiert Malvolios Eitelkeit in einem Feuerwerk von blamablen Auftritten, so dass Olivia ihn für verrückt erklärt und einsperren lässt …



     

In «Was Ihr Wollt» begegnen wir überall Menschen auf der Suche nach ihrem Gegenstück. Orsino liebt Olivia, Olivia liebt Viola als Cesario, Cesario liebt als Viola Orsino. Ein Mädchen, das sich als Junge verkleidet hat, liebt einen Mann, der eine Frau liebt, die einen liebt, der eine Frau ist. Wer liebt wen? Und wer ist wer? Die Suche nach Identität ist das Hauptmotiv in Shakespeares Komödie, dabei durchweht eine schaurig-schöne Melancholie diese traumverlorene Welt in Illyrien.
Silvesterkonzert 2013
Silvesterkonzert 2013
MIT DER SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN UND MUSIQUE EN ROUTE WERKE VON BRAHMS, LANNER, MONTI, STRAUSS, SUPPÉ U. A.
DI 31. 12. 2013, 17:30 Uhr
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
MIT: Sinfonietta Schaffhausen und Musique en route
(Ronny Spiegel, Stefanie Hess, Tom Tafel)
ABO ---
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Das beliebte Silvesterkonzert im Stadttheater findet dieses Jahr bereits zum achten Mal statt und ist schon längst eine liebgewonnene Schaffhauser Tradition. Und das nicht nur, weil das dynamische Kammerorchester unter Leitung von Paul K. Haug jedes Jahr für eine festliche und musikalisch hochstehende Einstimmung in den Jahreswechsel sorgt, sondern auch weil das Orchester in jedem Jahr mit einer neuen, spannenden Überraschung an seiner Seite aufwartet. Auch im diesjährigen Silvesterkonzert wird dies nicht anders sein: Zusammen mit dem Trio «Musique en route», das sich auf osteuropäische Volksmusik spezialisiert hat, gehen wir den Spuren der Zigeunermusik und ihren Einflüssen auf unsere Musik nach. Feuer, Melancholie und Temperament, zündende Melodien und tänzerische Rhythmen erwarten uns. Die beste Einstimmung also für einen stilvollen und stimmigen Silvesterabend.



Die SINFONIETTA SCHAFFHAUSEN ist bekannt für ihr kontrastreiches Programm zwischen Bekanntem und weniger Bekanntem. Das Orchester spielt mit gleicher Begeisterung anspruchsvolle Werke und leichtere Musik. Alles wird dabei mit gleicher Sorgfalt erarbeitet. Neben dem jährlichen Silvesterkonzert im Stadttheater spielt die Sinfonietta Schaffhausen regelmässig im Konzertzyklus des Musik-Collegium Schaffhausen und realisierte in der vergangenen Saison gemeinsam mit der Cinevox Junior Company die Tanztheater-Produktion «La dolce vita».

JAN

Die Zirkusprinzessin
Die Zirkusprinzessin
OPERETTE IN DREI AKTEN VON EMMERICH KALMAN
SA 11. 01. 2014, 17:30 Uhr
SO 12. 01. 2014, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Operettenbühne Wien
INSZENIERUNG UND
MUSIKALISCHE LEITUNG: Heinz Hellberg
ABO Unterhaltung
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Die «Zirkusprinzessin» gehört neben der «Csárdásfürstin» und «Gräfin Mariza» zu den grössten Operetten-Erfolgen Emmerich Kálmáns und brachte es seinerzeit am Theater an der Wien zu sage und schreibe 396 Aufführungen. Kein Wunder, denn dieses rasante Werk bietet ja auch alle Zutaten, die das Herz eines jeden Operettenfreundes höher schlagen lassen: Eine reiche Witwe, die wieder heiraten soll, ein verliebter Prinz, der nicht zum Zuge kommt und auf Rache sinnt, dazu ein geheimnisvoller Heldentor namens Mister X, der als Zirkusreiter sein Leben fristet und als vorgeblicher Prinz das Herz der stolzen Witwe erobert, um es nach der Hochzeit (nur vorübergehend) wieder zu verlieren. Neben den zahlreichen herrlichen Melodien und dem lustvollen Spiel von Sein und Schein bezaubert die «Zirkusprinzessin» vor allem durch Kálmáns Talent zur lebendigen Schilderung kontrastierender Milieus: Von St. Petersburg geht es nach Wien, von der Manege hinein ins fürstliche Palais, von wo das amüsante Intrigenspiel direkt in ein Wiener Hotel und – wie kann es anders sein – ins Happy End steuert.



Grosse Gefühle, bezaubernde Melodien und urwienerischer Schmäh machen die Produktionen der beliebten OPERETTENBÜHNE WIEN zu einem Höhepunkt für Freunde der leichten Unterhaltung. Und man darf sich jetzt schon freuen, wenn Heinz Hellberg nach der grossartigen «Fledermaus» und dem bezaubernden «Zigeunerbaron» nun die «Zirkusprinzessin» auf die Bühne des Stadttheaters bringt.
Steffi und der Schneemann
Steffi und der Schneemann
EIN ZAUBERHAFTES SCHNEE- UND WINTERMUSICAL VON THOMAS SUTTER
SA 18. 01. 2014, 14:00 Uhr
SA 18. 01. 2014, 17:00 Uhr
SO 19. 01. 2014, 14:00 Uhr
PRODUKTION: Atze Musiktheater Berlin
KOMPOSITION UND TEXT: Thomas Sutter
REGIE: Romanus Fuhrmann
MIT: Katrin Brockmann, Marius Hubel, Thomas Sutter, Felix Spiess, Stephan Hoppe, Christian Schadler
ABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
Für Kinder ab 5 Jahren
Steffi ist mit ihrem besten Freund Tom verabredet. Sie möchte ihn mit Freikarten fürs Kino überraschen, aber Tom kommt mal wieder zu spät und ihr Kinobesuch fällt ins Wasser. Den Streit macht sich der flotte Kalschinski zunutze, der Steffi kurzerhand zum Schlittenfahren überreden möchte. Zum Glück trifft Steffi auf einen sprechenden Schneemann, der ihr mit winterlichem Charme hilft, sich wieder mit Tom zu versöhnen. Auch die Strassenkehrer unter Führung von Herrn Weber tragen mit einem verblüffenden Zaubertrick zum Happy End bei. Mit seiner Geschichte über Freundschaft, Streiten und Vertragen lädt das liebevoll gestaltete Musical die Kinder zum Mitfühlen und Träumen ein, verzaubert aber mit seinem winterlichen Flair auch die Erwachsenen. Die musikalische Gestaltung öffnet die Sinne für Regen, Wind und Schnee. Beim anfänglichen «Regentropfenlied» ist der Regen nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. Viele Lieder wie «Ist der Schnee frisch gefallen» und «Leise, ganz leise» sind poetische Liebeserklärungen an den Winter. Der schwungvolle Song «Auf dem Schlitten» geht allen Kindern sofort ins Ohr und macht mächtig Lust aufs Rodeln. Zum abschliessenden Lied «Den Winter find ich schön» liefern sich die Schauspieler auf der Bühne eine Schneeballschlacht, bei der man am liebsten mitmachen möchte.



     

Das ATZE MUSIKTHEATER ist Deutschlands grösstes Musiktheater für Kinder mit über 80.000 Zuschauern pro Jahr allein in Berlin. Klassiker wie «Ronja Räubertochter», «Eine Woche voller SAMStage» oder «Die Bremer Stadtmusikanten» werden ebenso gespielt wie eigene Stücke, zu denen auch «Steffi und der Schneemann» gehört.
Ustrinkata
Ustrinkata
EIN DIALEKTSTÜCK VON ARNO CAMENISCH ERSTAUFFÜHRUNG
MO 20. 01. 2014, 19:30 Uhr
DI 21. 01. 2014, 19:30 Uhr
PRODUKTION: ressort k, Chur
REGIE: Manfred Ferrari
REGIEASSISTENZ: Laura Lienhard
BÜHNE & KOSTÜME: Ursina Schmid
GESANGSLEITUNG: Heinz Girschweiler
MIT: Jaap Achterberg, Chasper Curò-Mani, David Flepp, Eleni Haupt, Luca Ramella, Marco Schädler, Nikolaus Schmid, Lea Schmocker, Anny Weiler
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Es ist der letzte Abend im Dorfrestaurant «Helvezia». Jetzt heisst es Austrinken! Noch einmal sitzen sie um den runden Tisch, die Tante und die Silvia, der Luis und der Otto, der Alexi und all die andern, die noch leben oder schon lange tot sind. Draussen vor der Tür regnet es seit Tagen. Beinahe eine Sintflut mitten im Winter, passend zur bevorstehenden Schliessung der Kneipe. Mit dem Mut der Verzweiflung resümieren und schwadronieren die Stammgäste über ihr Dorf, den Tod, über Naturgewalten und menschliche Abgründe, um dazwischen – fast schon trotzig – dem Schicksal mit mehrstimmigem Gesang Paroli zu bieten. Als würde Erzählen und Singen sie davor bewahren, mit der «Helvezia» für immer zu verschwinden.
«Ustrinkata», ist eine intime Milieustudie, losgelöst von Alpenkitsch und Bergromantik. Unter den knorrigen Sprüchen, dem ruppigen Umgangston und dem Heraufbeschwören alter Dorfgeschichten beginnt man die Verzweiflung jedes Einzelnen zu erahnen. Und doch ist das Warten dieser seltsamen Figuren durchsetzt mit einer schrillen Komik: Man bekommt sie lieb, diese «Vögel», den Coiffeur, die Beizerin, die gealterte Dorf- Madame, den Haudegen Luis, den liebesgramen Otto. Und man wünscht sich, das alles sei nur ein Spuk und die «Helvezia» werde morgen zur gewohnten Stunde wieder öffnen …



ARNO CAMENISCH, geboren 1978 in Tavanasa in Graubünden, schreibt auf Deutsch und Romanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. Für seine drei Bündner Romane «Sez Ner», «Hinter dem Bahnhof» und «Ustrinkata» hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Eidgenösischen Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis und zweimal den Berner Literaturpreis. Camenischs Texte wurden bereits in 18 Sprachen übersetzt.
Bundesordner '13
Bundesordner '13
EIN SATIRISCHER JAHRESRÜCKBLICK 2013 MIT SCHÖN & GUT, UTA KÖBERNICK, ANET CORTI, RENATO KAISER U. W.
MI 22. 01. 2014, 20:00 Uhr
DO 23. 01. 2014, 20:00 Uhr
PRODUKTION: Casinotheater Winterthur
REGIE: Paul Steinmann
MIT: schön&gut, Anet Corti, Uta Köbernick, Renato Kaiser u. a.
ABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Dass ein Papst zurücktritt, kommt nur ungefähr alle 700 Jahre vor. Dass Schweizer Kabarettisten auf das vergangene Jahr zurückschauen, kommt mittlerweile jeden Januar vor! Bereits zum sechsten Mal geht der «Bundesordner» über die Bühne des Stadttheaters, ein satirischer Rückblick auf das soeben vergangene Jahr. Eine geistreiche, wortverspielte und musikalische Truppe aus der Schweizer Kabarett-Szene hat sich den kleinen und grossen Ereignissen vom 2013 angenommen und sie lustvoll und satirisch verarbeitet. Von A wie Abzockerinitiative bis Z wie Zölibat. Wir garantieren Ihnen einmal mehr einen Rückblick mit Einsichten, die es in sich haben!


FEB

Galakonzert
Galakonzert
Zur Eröffnung der 10. Schaffhauser Meisterkurse
MO 03. 02. 2014, 19:30 Uhr

ABO Unterhaltung
PREISE 60.- / 50.- / 40.- / 25.-
Mit:
Cyprien Katsaris und Werner Bärtschi, Klavier
Ana Chumachenco und Michael Pochekin, Violine
Wendy Champney, Bratsche
Wen-Sinn Yang, Violoncello




PROGRAMM

Franz Schubert (1797 - 1828)
Marche militaire D-dur D733/1 (1822)
für Klavier zu vier Händen

Robert Schumann (1810 - 1856)
Violinsonate a-moll op. 105 (1851)

Robert Schumann
Adagio und Allegro op. 70 (1849)
für Violoncello und Klavier

Cyprien Katsaris
Freie Fantasie und ein Repertoirestück nach Ansage

***

Antonín Dvorák (1841 - 1904)
Klavierquintett A-dur op. 81 (1887)



Ute Lemper & Vogler Quartett: «Paris Days - Berlin Nights»
Ute Lemper & Vogler Quartett: «Paris Days - Berlin Nights»
EINE CHANSON-REISE VON PARIS NACH BERLIN ÜBER ARGENTINIEN BIS NACH OSTEUROPA
MI 12. 02. 2014, 19:30 Uhr
MIT: Ute Lemper, Vogler Quartett (Tim Vogler, Violine; FrankReinecke, Violine; Stefan Fehlandt, Viola; Stephan Forck, Violoncello), Stefan Malzew (Klarinette, Piano)
ABO Gemischt
PREISE 75.– | 60.– | 40.– | 25.–
Ute Lemper, das Vogler Quartett und Stefan Malzew wurden für ihr im September 2012 bei Steinway & Sons erschienenes Album «Paris Days – Berlin Nights» für einen Grammy nominiert. Die einzigartigen Chansons eröffnen ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop der Vor- und Nachkriegszeit. Die Reise beginnt in Paris mit zwei durch Edith Piaf berühmt gewordenen Chansons und führt weiter ins Berliner Kabarett. Vier Lieder von Kurt Weill und Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky erzählen von der politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeit vor und nach dem 2. Weltkrieg. Danach befinden sich die Musiker in der leidenschaftlichen Welt von Astor Piazzolla. «La ultima grela» und «Yo soy Maria» rahmen den bekannten Tango «Oblivion» ein. Bevor Jacques Brels «Ne me quitte pas» die Reise wieder in Frankreich enden lässt noch ein Schweif in Richtung Osten: Mit einem russischen Chanson und zwei träumerischen Liedern in Jiddisch. Jeder Chanson lädt ein zum Abtauchen in Geschichten, geprägt von Sehnsucht und bitterer Realität, die über die Landesgrenzen hinaus die Menschen verbindet.



UTE LEMPER ist eine der erfolgreichsten Frauen im internationalen Showgeschäft. Im Alter von 24 Jahren wurde sie als Sally Bowles im Musical «Cabaret» in Paris über Nacht weltberühmt. Heute ist Ute Lemper ein internationaler Star und vierfache Mutter. Sie hat auf unzähligen Bühnen gesungen und mit deutschen Liedern von Kurt Weill die USHitparaden erobert. Das VOGLER QUARTETT hat seit etlichen Jahren einen Platz unter den Spitzenformationen der Kammermusik inne und war auf nahezu allen wichtigen Konzertpodien der Welt zu Gast. Das Repertoire des Quartetts umfasst sowohl die klassische Quartettliteratur von Haydn bis Bartók als auch weniger bekannte und ganz neue Werke und erreicht dadurch eine ungewöhnliche Breite.
Romeo & Juliet
Romeo & Juliet
DRAMA VON WILLIAM SHAKESPEARE IN ENGLISCHER SPRACHE
DO 13. 02. 2014, 20:00 Uhr
PRODUKTION: TNT Theatre Britain /
The American Drama Group Europe
REGIE: Paul Stebbings
ABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater 19:15
«Romeo and Juliet» erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aus verfeindeten Familien stammen. Die Beiden begegnen sich zufällig auf einem Fest und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Vernunft treffen sie sich heimlich und lassen sich von Mönch Laurence vermählen. Die Streitereien der Familien gehen jedoch weiter und Romeo kann sich ihnen nicht entziehen. Als er einen Kampf zwischen seinem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt schlichten will, gerät er zwischen die Fronten. Mercutio wird getötet. Blind vor Wut und Trauer stürmt Romeo zur Rache und tötet Tybalt. Er wird nach Mantua verbannt und muss die Stadt verlassen. Julias Eltern, nichts ahnend vom Liebesverhältnis ihrer Tochter, bereiten unterdessen deren Hochzeit mit dem Grafen Paris vor. Um dieser Zwangsehe zu entgehen, erhält Julia von Pater Laurence ein Gift, das sie für kurze Zeit in einen leichenähnlichen Zustand versetzen soll. Nach ihrem Begräbnis soll Romeo sie aus der Gruft befreien und sie zu sich ins Exil nehmen. Leider kommt die Botschaft ihres Scheintodes bei Romeo niemals an. Er nimmt an, sie sei tot und vergiftet sich aus Verzweiflung. Das tragische Ende der «starr-crossed lovers» ist unausweichlich.



Die Inszenierung von PAUL STEBBINGS lässt Shakespeares Tragödie im frühmodernen Italien spielen, wo Banden-Rivalität, Stolz, Aristokratie, Katholizismus, arrangierte Ehen und Keuschheitsgebote zur Tagesordnung gehörten. WILLIAM SHAKESPEARE (1564 –1616) ist der bedeutendste und meist gespielte Dramatiker der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, darunter «Hamlet», «Othello», «Romeo und Julia», «Der Sturm», «Macbeth» sowie etliche Versdichtungen, zu denen auch seine berühmten Sonette gehören.
Klassik im Stadttheater
Klassik im Stadttheater
Klassisches Konzert mit dem Kammerorchester Novosibirsk
FR 14. 02. 2014, 19:30 Uhr
MUSIKALISCHE LEITUNG:
Rainer Held
ORCHESTER:
Kammerorchester der Philharmonie Novosibirsk
ABO ---
PREISE 40.- / 35.- / 25.-
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Vermietung / Fremdveranstaltung
Das Kammerorchester der Philharmonie Novosibirsk (The Novosibirsk Chamber Orchestra) gehört zu den führenden Streicher-Ensembles Russland und hat sich mit Tourneen um die ganze Welt einen ausgezeichneten Namen erarbeitet. Der legendäre Streicherklang hat unmittelbar mit der langen Tradition der hervorragenden Streicher-schulung an der Musikhochschule Novosibirsk zu tun. Aus dieser exzellenten Schmiede sind internationale Geigen-Virtuosen wie Maxim Vengerov oder Vadim Repin entsprungen.

Ein klassisches Konzert mit dem russischen Kammerorchester der Philharmonie Novosibirsk unter der Leitung von Dirigent Rainer Held. Das Orchester gastiert in Schaffhausen im Rahmen seiner Europa-Tournee - eines von fünf Konzerten in der Schweiz.

PROGRAMM
Jean Sibelius (1865-1957): Romanze in C-Dur op.42
Arnold Schönberg (1874-1951): Verklärte Nacht op.4
Nino Rota (1911-1979): Concerto per archi
Benjamin Britten (1913-1976): Simple Symphony



 
Aus gesundheitlichen Gründen kann der Schaffhauser Pianist Martin P. Werner das Klavierkonzert von Frédéric Chopin nicht spielen. Bewusst verzichtet der Veranstalter auf einen Ersatz, da dieser Abend ein Heimspiel für Martin P. Werner sein sollte.

Verdankenswerterweise haben Dirigent und Orchester sofort reagiert und ein spannendes Alternativprogramm zusammengestellt, das die Werke von Sibelius und Schönberg natürlich trotzdem beeinhaltet und zusätzlich zwei fantastische Perlen der Streichorchesterliteratur bringt: das ‚Concerto per archi‘ von Nino Rota und die (keineswegs so ‚simple‘) ‚Simple Symphony‘ von Benjamin Britten.

Wir danken für Ihr Verständnis und  wünschen Martin P. Werner gute Genesung.
Quorum Ballett: «Correr o Fado»
Quorum Ballett: «Correr o Fado»
TANZTHEATER MIT LIVEMUSIK VON DANIEL CARDOSO
MO 17. 02. 2014, 19:30 Uhr
DI 18. 02. 2014, 19:30 Uhr
KÜNSTLERISCHE LEITUNG UND CHOREOGRAFIE: Daniel Cardoso
GESANG: Joana Melo
GITARREN: Luis Guerreiro, André Santos, Max Ciuro
ABO Musiktheater, Gross Gemischt, Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater 18:45
«Correr o Fado» entführt den Zuschauer an einen Ort der Berührung von Portugiesischer Kultur und zeitgenössischem Tanz. Verschiedenartige Beziehungen werden in diesem bezaubernden Werk erkundet, alle inspiriert durch die Lyrik der schönsten Fados Portugals. Teile der Bühnendekoration symbolisieren einen Schlüssselaspekt portugiesischer Kunst und Architektur: die Kacheln, die man überall an alten Gebäuden in Portugal sieht. Aber der wichtigste Aspekt des Stückes ist das Wasser: Die Wasserbassins stehen einerseits für die Tränen, die beim Zuhören des Fado verloren werden und andererseits für den Ozean, der Portugal umgibt. Der Ozean kommt in Form von Regen auf die Bühne, die Tänzer interagieren mit dem Wasser und erschaffen eine Hommage an ihre sturmgeplagten Vorfahren auf hoher See.





QUORUM BALLETT, gegründet vom Choreografen und Tänzer Daniel Cardoso, ist eine Tanzkompanie, die in ihrem zeitgenössischen Repertoire gefühlvolle Verschiedenartigkeit mit einem hohen Anspruch an die Qualität ihrer Aufführungen verbindet. Ohne jegliche finanzielle Unterstützung erschuf Cardoso während der ersten drei Jahre der Kompanie ein in Portugal bekanntes Repertoire, bis heute sind über 15 Produktionen entstanden. Der Erfolg erregte die Aufmerksamkeit von Theatern und Institutionen weltweit. Unter anderem präsentierte sich Quorum Ballett international in Dänemark, New York, Polen, Singapur, Macao, Shanghai, Spanien und Zypern. 2009 gewann die Company den Preis als bestes Ballett Portugals.
Mummenschanz 4families
Mummenschanz 4families
Empfohlen ab 4 Jahren
SO 23. 02. 2014, 16:30 Uhr

MIT: Floriana Frassetto, Philipp Egli, Pietro Montandon, Raffaella Mattioli
LICHT: Jan Maria Lukas, Dino de Maio


ABO ---
PREISE
Vermietung / Fremdveranstaltung

„MUMMENSCHANZ 4families" ist eine Show für Familien mit Kindern, die glauben bereits erwachsen zu sein und für Erwachsene, die in ihren Herzen noch immer Kinder sind. Erstmals in der langen Karriere hat MUMMENSCHANZ ein Programm zusammengestellt um mit dem jungen Publikum in eine ihnen unbekannte Welt einzutauchen: Die Welt des Theaters, aber ganz ohne Worte und Ton. Zwei Augen, zwei Ohren, ein Mund: Mehr braucht es nicht, um der eigenen Fantasie zu Höhenflügen zu verhelfen. Dabei wird gelacht, gestaunt, geraunt, geklatscht oder einfach mit den Künstlern gespielt. Weit aufgerissene Augen und offene Münder garantiert…





MRZ

Charley's Tante
Charley's Tante
KOMÖDIE VON BRANDON THOMAS
SA 01. 03. 2014, 17:30 Uhr
SO 02. 03. 2014, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Helmut Förnbacher, Theater Company, Basel
INSZENIERUNG: Helmut Förnbacher
MIT: Helmut Förnbacher, Dieter Mainka, Kristina Nel, David Köhne, Eugen Urfer, Lea-Sina Bühler, Illyris van der Meer, Matthias Zelazko
ABO Unterhaltung
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Alles fängt ganz einfach an: Jack und Charley sind zwei vollkommen normale Studenten. Sie sind jung, aus guten Familien, haben einen Diener, dafür aber nie Geld. Dazu sind sie noch unsterblich verliebt. Die Zeit drängt, denn schon am nächsten Tag reisen die jungen Damen nach Australien ab. Da erhält Charley ein Telegramm: Die Tante aus Brasilien kündigt ihren Besuch an. Grund genug, die Mädchen neugierig zu machen. Sie nehmen die Einladung an und freuen sich auf den exotischen Gast. Doch jetzt verzögert sich die Ankunft der Tante und Jack und Charley bitten ihren besten Freund, Lord Babberley, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. Er kann nicht ahnen, welche Kette von Verwechslungen, Notlügen und geistigen Purzelbäumen ihren Lauf nehmen wird. Nicht nur, dass er, als Jacks Vater und der Onkel der beiden Mädchen auftauchen, durch die Heiratsanträge der älteren Herren in peinliche Verlegenheit gebracht wird. Als die wirkliche Tante dann leibhaftig in der Tür steht, scheint eine Katastrophe unabwendbar ...



   

«Charley’s Tante» von BRANDON THOMAS (1848 –1914) ist eine der bekanntesten Komödien der Welt und zählt zu den grössten Theatererfolgen aller Zeiten. In über hundert Sprachen wurde das Stück übersetzt, mehrmals fürs Musical adaptiert und immer wieder neu verfilmt. Viele grosse Schauspieler haben sich schon das Damenkostüm angezogen und in dieser Travestie-Rolle geglänzt: Sir Alec Guinness, Sir John Gielgud, Rex Harrison, Noel Coward. Alle haben sie «Charley’s Tante» gespielt. Nun reiht sich auch HELMUT FÖRNBACHER in diese illustre Garde ein. Mit feinem englischem Humor inszeniert er den Komödienklassiker und brilliert in der Titelrolle.
Cinevox Junior Company: «Cinderella»
Cinevox Junior Company: «Cinderella»
PREMIERE DES NEUEN PROGRAMMS
MI 05. 03. 2014, 19:30 Uhr
SA 08. 03. 2014, 20:00 Uhr
SO 09. 03. 2014, 14:00 Uhr
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
CHOREOGRAFIEN: Jacqueline Beck, Franz Brodmann, Félix Duméril
ABO Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
SO 09. 20.– für Schülerinnen und Schüler
Nach dem überwältigenden Erfolg seines Balletts «Romeo und Julia» schrieb Sergej Prokofjew in den Kriegsjahren zwischen 1941 und 1945 mit dem Ballett «Cinderella», sein zweites Meisterwerk. «Cinderella» basiert auf dem bekannten Aschenputtel-Märchenstoff und bietet vor dem Hintergrund der Geschichte der Verwandlung eines armen Mädchens in eine Märchenprinzessin alle Möglichkeiten für choreografische und tänzerische Entfaltung: Imposante Ballszenen wechseln sich mit intimen Gefühlsstudien ab und werden von Prokofjews stets emotionaler und mitreissender Musik getragen. Für die Cinevox Junior Company entwirft Franz Brodmann eine spannende und zeitgemässe Neukreation dieses legendären Balletts. Im zweiten Teil des Programms erwarten uns mit Choreografien von Félix Duméril und Jacqueline Beck wieder überraschende Asymmetrien: Spontan, eigenwillig, humorvoll, dynamisch, sinnlich - mit einem Wort: Cinevox!



Die CINEVOX JUNIOR COMPANY hat innerhalb der letzten zehn Jahre mit ungewöhnlichen Choreografien und als Bühnengesamtkunstwerk ihren internationalen Rang in der Tanzkunst bestätigt und nicht nur Schaffhausen kulturell bereichert. Mit 25 aussergewöhnlichen Talenten aus der ganzen Welt entsteht jedes Jahr ein emotionaler, energiegeladener und begeisternder Tanzabend, der die Besucher immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht.
Mike Müller: «Truppenbesuch»
Mike Müller: «Truppenbesuch»
MIKE MÜLLER INSPIZIERT DIE SCHWEIZER ARMEE
MI 12. 03. 2014, 19:30 Uhr
MIT: Mike Müller
REGIE: Rafael Sanchez
DRAMATURGIE: Tobi Müller
VIDEO: Elvira Isenring
ABO Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Niemand hat die Absicht, die Schweizer Armee abzuschaffen. Niemand heisst: Kulturbürger, Nicht-Schweizer, Karrieristen, Drogensüchtige, sie alle haben keine Zeit oder kein Interesse, über die Armee nachzudenken. Aber rund ein Drittel der Schweizer Männer leistet nach wie vor Dienst. Sie leben mitten unter uns, als Parallelgesellschaft. Mike Müller besucht die geschrumpfte Truppe und befragt ein Land, das sein Selbstbild lange in der Milizarmee gespiegelt sah. Seit 1989 hat dieser Spiegel Risse: Initiative zur Abschaffung der Armee, Fichenaffäre, die Feiern zur Erinnerung an den Krieg und an das Rütli. Die militärische Schweiz hat Federn lassen müssen. Wer ist schuld? Die Deutschen? Oder die Frauen, wenn Führungskräfte neben Militär und Beruf auch noch den Hausmann spielen müssen? Peter Bichsel sieht derweil die ökonomischen Vorteile: «Die Armee ist ein Glücksfall für die Wirtschaft, denn sie produziert Dinge, die niemand braucht und die man danach entsorgen muss.»



MIKE MÜLLER spielte zuletzt u. a. am Theater Neumarkt, am Casinotheater Winterthur, am Schauspielhaus Zürich und am Theater Basel bei Regisseuren wie Werner Düggelin, Niklaus Helbling, Stefan Huber oder Stefan Bachmann. Mit der Regisseurin Barbara Weber schrieb er die erfolgreichen «unplugged»– Theaterabende für das Theater Neumarkt, mit Patrick Frey und Viktor Giacobbo schrieb er die beiden Stücke «Sickmen» und «Erfolg als Chance». Im Fernsehen ist er zusammen mit Viktor Giacobbo in der wöchentlichen Late Night Show «Giacobbo/Müller» zu sehen. Zuletzt drehte er den SRF-Vierteiler «Der Bestatter».
Der grosse Gatsby
Der grosse Gatsby
SCHAUSPIEL NACH DEM ROMAN VON F. SCOTT FITZGERALD, DEUTSCH VON LUTZ-W. WOLFF
MO 17. 03. 2014, 19:30 Uhr
DI 18. 03. 2014, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Schauspiel Frankfurt
REGIE: Christopher Rüping
MUSIK: Manuel Ehlers, Thomas Lindemann
BÜHNE: Jonathan Mertz
KOSTÜME: Lene Schwind
MIT: Benedikt Greiner, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar, Viktor Tremmel
ABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Aus mittellosen Verhältnissen stammend, hat es Jay Gatsby mit undurchsichtigen Geschäften zu immensem Reichtum gebracht. Damit hofft er, seine Jugendliebe Daisy, eine junge Frau aus vermögender Familie, zurückzugewinnen. Diese hat während seiner Abwesenheit trotz ihres Versprechens, auf ihn zu warten, den steinreichen, aber untreuen Footballspieler Tom Buchanan geheiratet und sich längst ihrer zynischen und korrupten Umgebung angepasst. Beeindruckt von Gatsbys sagenhaften Partys, seinem luxuriösen Lebensstil, beginnt Daisy erneut eine Liebesaffäre, jedoch mit katastrophalem Ausgang. Schlussendlich zerbricht Gatsbys Traum von Liebe und Glück an der profanen Realität, der er von vornherein nicht gewachsen war. Aus dem Blickwinkel von Gatsbys Nachbar Nick Carraway erzählt, liefert «Der grosse Gatsby» ein schillerndes und zugleich morbides Bild der amerikanischen 1920er Jahre.



F. SCOTT FITZGERALD (1896 –1940) zählt zu den herausragenden Vertretern der modernen amerikanischen Erzählliteratur. Er gilt als Sprachrohr der so genannten «Lost Generation», jener desillusionierten Generation von Schriftstellern, die sich zwischen Erstem Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise enttäuscht von Amerika abwandten. «Der grosse Gatsby» kritisiert die Pervertierung des American Dream, durch die sich das Streben nach Glück und Freiheit auf das Erreichen von Reichtum und Macht reduziert, sowie die Oberflächlichkeit einer ausschweifenden Konsumgesellschaft kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang.
Mathias Richling
Mathias Richling
MIT SEINEM NEUEN PROGRAMM «DEUTSCHLAND TO GO»
MI 19. 03. 2014, 20:00 Uhr
DO 20. 03. 2014, 20:00 Uhr
REGIE: Günter Verdin
MIT: Mathias Richling
ABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Vierzig Jahre Mathias Richling: in diesen vierzig Jahren hat sich nicht nur der Künstler Mathias Richling, sondern auch die Bundesrepublik Deutschland verändert. Die Bürger in Deutschland haben gelernt aufzumucken und von ihren demokratischen Rechten Gebrauch zu machen. Das Kabarett kann sich zugutehalten, dass es Steigbügelhalter war für diese neue und ungezügelte Diskussionsfreude. Vielleicht auch Stichwortgeber. Von der Dressur zur Hohen Schule. Und Mathias Richling geht ohnedies permanent der Gaul durch. Sein neues Programm «Deutschland to go» ist die spielerische und dennoch radikale, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit. Richling holt wieder einmal das gesamte bundesrepublikanische Polit-Personal von Regierung und Opposition auf die Bühne, stellt es zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar werden. Fiktion und Realität verschmelzen, und dieses brisante Gemisch entzündet ein Pointenfeuerwerk, bei dem man sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.



Seit Jahrzehnten gehört MATHIAS RICHLING zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kabarettisten in Deutschland: Seine intelligente, spritzige und überraschende Art mit der er Politiker und Prominente imitiert, parodiert und dadurch in ihrem Kern erkennbar macht, ist einmalig. Nicht nur durch seine Soloprogramme ist er einem breiten Publikum bekannt, sondern auch durch seine beliebte monatliche Kabarett- und Comedy-Show «Studio Richling» im SWR.
Sylt - Ein Irrtum Gottes
Sylt - Ein Irrtum Gottes
Der neue Liederabend von Dietmar Löffler
SA 22. 03. 2014, 17:30 Uhr
SO 23. 03. 2014, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Hamburger Kammerspiele
REGIE: Dietmar Loeffler
MIT: Tommaso Cacciapuoti, Nathalie O’ Hara, Carolin Fortenbacher, Stefan Hossfeld, Dietmar Loeffler, Tim Grobe
ABO Unterhaltung
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Jedes Jahr treffen sich die Schönen und Reichen auf der norddeutschen Insel Sylt. Lässige Langeweile gehört zum Lebensstil, genauso wie ein munteres Geplauder über die kleinen und grösseren Skandälchen der Insel, die genüsslich zelebriert werden. Man hat ja schliesslich sonst nichts zu tun. Dreh- und Angelpunkt ist Katjas Strandbar, die «Wonderbar». Dort träumen Katja und ihr Team allerdings von höheren Zielen: Die Unabhängigkeit der Insel vom Rest der Republik ist der Plan. Sylt soll Freistaat werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, als ein handfester Skandal, der in höchste, politische Kreise reicht, unsere friesischen Helden überrascht. Wer ist wie darin verwickelt und welche Rolle spielt die ehrgeizige Reporterin Ella Endlich aus Berlin, die ihr Unwesen auf der Insel treibt?



«Sylt – Ein Irrtum Gottes» ist eine Liebeserklärung an die Insel Sylt, verknüpft mit der Musik der Beatles, Sam Cook, Motown Hits, Seemannsliedern und einer brandneuen Sylt-Hymne. Das mitreissende Team um Pianist und Regisseur DIETMAR LOEFFLER, der zuletzt in «Pasta e Basta» und «Azzuro» im Stadttheater für Begeisterung sorgte, nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise zur allerschönsten Insel der Welt: Sylt, der Treffpunkt für die Reichen und Schönen.
Aladdin und die Wunderlampe
Aladdin und die Wunderlampe
DIALEKTMÄRCHEN VON ERICH VOCK FREI NACH MÄRCHEN AUS 1001 NACHT
SA 29. 03. 2014, 14:00 Uhr
SA 29. 03. 2014, 17:00 Uhr
SO 30. 03. 2014, 14:00 Uhr
PRODUKTION: Zürcher Märchenbühne
REGIE: Erich Vock
BÜHNENBILD: Roland Hausheer
MUSIK: Matthias Thurow
MIT: Sarah Anelone, Nicole Edelmann, Bettina Kuhn, Bella Neri, Nico Savary Bahl, Daniel Bill, Thomas Meienberg, Hubert Spiess
ABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
Für Kinder ab 5 Jahren
Aladdin macht seiner Mutter grosse Sorgen, denn er treibt sich lieber auf der Strasse herum, als zuhause im Bazar mitzuhelfen. Als er zum ersten Mal die Prinzessin Badrulbudur sieht und sich über beide Ohren in sie verliebt, ist mit ihm gar nichts mehr anzufangen. Doch da taucht ein Zauberer auf, der genau so einen Tagträumer wie Aladdin für seine dunklen Machenschaften sucht. Und so beginnt für den naiven Jungen ein Abenteuer, das ihm Mut, Klugheit und starke Nerven abverlangt. Doch wenn man einen Dschinn zur Seite hat, dann gelingt einem alles – fast alles!


Nach fast zehn Jahren entführt die ZÜRCHER MÄRCHENBÜHNE Gross und Klein wieder ins Reich von 1001 Nacht und wird mit allerlei orientalischem Zauber zu begeistern wissen.

APR

Mutter Hausfrau, Vater Arzt
Mutter Hausfrau, Vater Arzt
SCHAUSPIEL VON LIVIA HUBER - URAUFFÜHRUNG
SA 05. 04. 2014, 20:00 Uhr
SO 06. 04. 2014, 17:30 Uhr
MO 07. 04. 2014, 19:30 Uhr
DI 08. 04. 2014, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Mydriasis, Bern
KOPRODUKTION: Schlachthaus Theater Bern, Theater Chur, Stadttheater Schaffhausen, Theater Winkelwiese Zürich
REGIE: Magdalena Nadolska
BÜHNE: Beni Küng
Dramaturgie & Produktionsleitung: Mathias Bremgartner
MIT: Michael Glatthard, Newa Grawit, Michael Hasenfuss und Lea Schmocker
Text: Livia Huber
Video: Michael Spahr
Ausstattung: Beni Küng und Sara Rassouli
Technik: Tonio Finkam
Regieassistenz: Johanna Böckli
ABO Schauspiel
PREISE 40.– | 25.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Talk im Theater Mo & Di 18:45
Wer kennt nicht den Druck, unter dem man steht, wenn man den Eltern den neuen Partner vorstellt? Vor allem, wenn die Eltern Gründer und leibhaftige Erfolgsbeweise einer der grössten Internet-Partnervermittlungsbörsen sind: dann muss die Übereinstimmung mit der Zukünftigen mindestens bei neunzig Prozent liegen! Leo lässt es da lieber nicht darauf ankommen und präsentiert den zwar freigiebigen, aber auch anspruchsvollen Eltern die Prostituierte Lilit als seine neue Freundin. Ein solides Mädchen: Mutter Hausfrau, Vater Arzt eben. Dumm nur, dass Lilit zu spät zum Treffen kommt und keine Zeit mehr für ein Vorab-Briefing bleibt. Doch unter dem Einfluss einiger Flaschen Wein zeigt sich, dass Lilit – alias Lena – tatsächlich genau die Richtige zu sein scheint.



 

Der DRAMENPROZESSOR ist ein Förderprogramm für junge Schweizer Dramatikerinnen und Dramatiker. Seit der Gründung vor rund dreizehn Jahren entwickelte sich der Dramenprozessor zu einer der renommiertesten und erfolgreichsten Autorenprojekte im deutschsprachigen Raum. Seit 2011 ist das Stadttheater Schaffhausen gemeinsam mit dem Theater Chur, dem Schlachthaus Theater Bern und dem Theater Winkelwiese Koproduktionspartner. Mit der Aufführung von «Mutter Hausfrau, Vater Arzt» kommt nun das erste Stück einer Dramenprozessor-Absolventin nach Schaffhausen. LIVIA HUBER hat ein dynamisches Stück über die (Un)berechenbarkeit der Liebe geschrieben – eine Komödie im besten Sinne, in der sie eine den Optimierungswahn vieler Menschen bei der Partnerwahl blossstellt.
Leo Wundergut & JetSet-Singers feat Das Staatsorchester
Leo Wundergut & JetSet-Singers feat Das Staatsorchester
«Comedy in Music or How to Kill a Piano»
FR 11. 04. 2014, 20:00 Uhr
REGIE: Jörg Schneider
ABO ---
PREISE 58.– | 48.– | 38.– | 28.–
Unterhaltung wie früher für Menschen von heute.
Ein Orchester, hochkarätige Musik und Tenöre mit Stimmen wie nicht mehr so junge Götter. Mit einem Repertoire von Verdi über Puccini, Bach, Bee Gees, Hazy Osterwald, Arthur Beul und weiteren Schweizer-Hits: Das ist «Comedy in Music», eine Show, die eigentlich eine Schau ist!
Wundergut und seine Musikerkollegen öffnen Herzen und heben Launen. mit satirischen Gedanken fordern sie aber auch den Verstand. Sie verteilen Schlager und Schläge, jedoch nie unter der Gürtellinie. Und das alles in einer Form der Unterhaltung, wie man sie im Zeitalter von Reality TV und Moneygirls nicht mehr kennt. Die komplizierten Zusammenhänge der Welt erklären sie so, dass alle sie begreifen. Im Ernst!



Wundergut ist - wie die Schweiz voller Widersprüche. Zusammen mit seinen Gesangskollegen (bekannt auch als SwissTenors), dem introvertierten und barock-blassen Bariton Ernst Müller-Thurgau (selbstredend aus der BRD stammend) und dem heissblütigen Belcanto-Tenor Benedetto Rubini (aus den italienischen Gefilden) beehrt er die grössten Bühnen. Stets an ihrer Seite: das legendäre Staatsorchester, das schräge Töne genauso schön und schöne Töne genauso schräg spielt.