Der grosse Gatsby

SCHAUSPIEL NACH DEM ROMAN VON F. SCOTT FITZGERALD, DEUTSCH VON LUTZ-W. WOLFF


PRODUKTION: Schauspiel Frankfurt

REGIE: Christopher Rüping

MUSIK: Manuel Ehlers, Thomas Lindemann

BÜHNE: Jonathan Mertz

KOSTÜME: Lene Schwind

MIT: Benedikt Greiner, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar, Viktor Tremmel


PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–

Talk im Theater jeweils 18:45


Mo 17. März 201419:30
Di 18. März 201419:30

Aus mittellosen Verhältnissen stammend, hat es Jay Gatsby mit undurchsichtigen Geschäften zu immensem Reichtum gebracht. Damit hofft er, seine Jugendliebe Daisy, eine junge Frau aus vermögender Familie, zurückzugewinnen. Diese hat während seiner Abwesenheit trotz ihres Versprechens, auf ihn zu warten, den steinreichen, aber untreuen Footballspieler Tom Buchanan geheiratet und sich längst ihrer zynischen und korrupten Umgebung angepasst. Beeindruckt von Gatsbys sagenhaften Partys, seinem luxuriösen Lebensstil, beginnt Daisy erneut eine Liebesaffäre, jedoch mit katastrophalem Ausgang. Schlussendlich zerbricht Gatsbys Traum von Liebe und Glück an der profanen Realität, der er von vornherein nicht gewachsen war. Aus dem Blickwinkel von Gatsbys Nachbar Nick Carraway erzählt, liefert «Der grosse Gatsby» ein schillerndes und zugleich morbides Bild der amerikanischen 1920er Jahre.

F. SCOTT FITZGERALD (1896 –1940) zählt zu den herausragenden Vertretern der modernen amerikanischen Erzählliteratur. Er gilt als Sprachrohr der so genannten «Lost Generation», jener desillusionierten Generation von Schriftstellern, die sich zwischen Erstem Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise enttäuscht von Amerika abwandten. «Der grosse Gatsby» kritisiert die Pervertierung des American Dream, durch die sich das Streben nach Glück und Freiheit auf das Erreichen von Reichtum und Macht reduziert, sowie die Oberflächlichkeit einer ausschweifenden Konsumgesellschaft kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang.