Aterballetto

Choreografien von Danièle Desnoyers und Norge Cedeño Raffo


PRODUKTION Fondazione Nazionale della Danza / Aterballetto und Fondazione Arturo Toscanini
CHOREOGRAFIE Danièle Desnoyers, Norge Cedeño Raffo
MUSIK Federico Gon, Arvo Pärt
MIT 8 Tänzerinnen und Tänzern von Aterballetto und 4 Musikerinnen und Musikern des La Toscanini Ensemble


PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–


Do 16. März 202319:30 «TICKETS KAUFEN»

Barockmusik und modernen Tanz vereint Aterballetto in seinem neuen Programm und stellt zwei bislang wenig bekannte choreografische Handschriften aus Kanada und Kuba vor. In enger Zusammenarbeit mit der Fondazione Arturo Toscanini aus Parma bringt die renommierte Tanzkompanie ein Musikerensemble (Gesang und Streicher) mit, getanzt wird unter anderem zu einer barocken Suite und einem «Stabat Mater». Die Choreografin Danièle Desnoyers stammt aus Montréal, wo sie mit ihrem leichten, flüssigen Stil und ihrer eigenen Kompanie zu den festen Grössen der Szene zählt. Ihre Kreation für Aterballetto entsteht zu einer Suite des italienischen Komponisten Federico Gon, der sich dafür von Purcell, Händel und Vivaldi inspirieren liess. Ausgerechnet zu religiöser Musik lässt der Kubaner Norge Cedeño Raffo tanzen. Aus Arvo Pärts «Stabat Mater» wird bei ihm ein schmerzvolles Abschiedswerk. Den aus dem Mittelalter stammenden Text vom Leid der Mutter Gottes vertonte Arvo Pärt in seinem charakteristischen, reduzierten Stil. Die ergreifende Wirkung der Musik prägt auch den Tanz: Wie findet man nach einem so grossen Verlust wieder Hoffnung, wie kann man weiterleben?

ATERBALLETTO mit Sitz in Reggio nell’Emilia ist derzeit die profilierteste Tanzcompagnie Italiens. Zunächst eher klassisch orientiert, steht Aterballetto heute für moderne Choreografien von differenziertem Ausdruck und faszinierender Eindringlichkeit.