Die Möwe

Schauspiel von Anton Tschechow


INSZENIERUNG: Barbara-David Brüesch

BÜHNE: Damian Hitz

MUSIK: Gaudenz Badrutt & Christian Müller

PRODUKTION: Theater Kanton Zütich


PREISE 40.- /35.- / 25.-/ 20.-

Talk im Theater jeweils 18:45


Mo 17. Dezember 201219:30
Di 18. Dezember 201219:30

Ein Sommer in der russischen Provinz: Der Lehrer liebt Mascha, Mascha liebt Kostja, Kostja liebt Nina, Nina liebt Trigorin, der jedoch nur sich selbst liebt. Jedes Jahr versammeln sie sich auf dem Landgut der Schauspielerin Arkadina, reden über Kunst, Theater, Literatur und beweinen das Leben, welches sie nicht gelebt haben. Obwohl es objektiv kaum Grund zur Klage gibt – alle sind doch relativ erfolgreich, satt und gesund – scheint ihrem Dasein der Sinn zu fehlen. Die Menschen am See sind müde geworden vor der Zeit … Eine Komödie nannte Tschechow sein 1895 geschriebenes Schauspiel, in der es um die (meist vergebliche) Liebe geht, um das Entkommen aus der Öde der Provinz und auch um das Leben als Künstler. In seinem bittersüssen Panorama der menschlichen Verzweiflung zielt er dabei auf die Freude des Zuschauers beim Wiedererkennen der eigenen Armseligkeiten, denn im Beharren auf seine Träume, seine  ehnsüchte und seine Ohnmacht ist der Mensch meistens beides: tragisch und komisch.

ANTON TSCHECHOW (1860–1904), der mit seinen Dramen und Erzählungen zu den Meistern der Weltliteratur gehört, wurde als dritter Sohn eines Kaufmanns in Taganrog geboren. Nach seinem Schulabschluss zog er nach Moskau, um dort Medizin zu studieren. Neben seiner Tätigkeit als Arzt arbeitete er später als Schriftsteller. Seine bekanntesten Kurzgeschichten und Bühnenstücke entstanden während seiner letzten Lebensjahre, nachdem er die Schauspielerin Olga Knipper kennen gelernt und geheiratet hatte.

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