Die Wiedervereinigung der beiden Koreas

Schauspiel von Joël Pommerat, Deutsch von Isabelle Rivoal


PRODUKTION Metropol Theater München
INSZENIERUNG Jochen Schölch
BÜHNE Thomas Flach
KOSTÜME Sanna Dembowski
MIT Butz Buse, Vanessa Eckart, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Thomas Schrimm, Dascha von Waberer, Eli Wasserscheid, Lucca Züchner


PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–

ABO Gemischt


Mi 30. März 202219:30

Liebe. In all ihren Facetten des Zusammenseins, der Trennung, des Glücks und des Unglücks, der schieren Unmöglichkeit. Liebe – eine immerwährende Illusion? In zwanzig schnell aufeinanderfolgenden Szenen kämpfen in «Die Wiedervereinigung der beiden Koreas» 27 Frauen und 24 Männer um ihr Glück: Hochzeiten geraten ins Wanken, Prostituierte werden enttäuscht, geschenkte Seelen zurückverlangt; lange verschwiegene Wahrheiten kommen ans Licht, Freundschaften verlieren den Boden, Menschen trösten einander, beteuern ihre Liebe, trennen sich; weil es keine Liebe gibt, weil die Liebe nicht mehr reicht, weil zu lieben nicht genügt.

Der französische Dramatiker JOËL POMMERAT (*1963) erforscht in «Die Wiedervereinigung der beiden Koreas» die unerklärliche Kraft der Liebe. Mal konkret, mal mit tragischer Poesie, mal absurd-surreal, aber immer scharf beobachtend und oft mit stiller Komik. Wie durch ein schillerndes Kaleidoskop zeigt er die Fragilität zwischenmenschlicher Beziehungen. Wohlbekannte Alltagssituationen geraten mit einem Wimpernschlag aus den Fugen, unerwartete Wendungen stellen die herkömmlichen Vorstellungen von Liebe auf den Kopf. Vielleicht entsteht gerade im vermeintlichen Scheitern die sublime Kraft und Entschlossenheit zum Aufbruch in die Utopie? 

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