Alfred Dorfer: «fremd-solo»

EIN KABARETT-ABEND VON UND MIT ALFRED DORFER


PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–


Do 12. November 201519:30

Ist es noch Kabarett oder schon Theater? Die Frage erübrigt sich. Es ist Alfred Dorfer. Der wie immer gekonnt zwischen Satire, Theater und schräger Philosophie balanciert. Man kennt den unverwechselbaren Sprach- und Spielartisten aus Wien mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum. Der Titel deutet es schon an. Reicht die Biografie, die man lebt, aus? Oder entsteht sie erst, wenn man die gelebte mit geträumten Biografien teilt? Dorfer nimmt individuelle Lebenssituationen oder politische Finali und erzählt sie bis zum Ursprung hin, klärt die Entstehung. Er fragt sich und uns, welche eigenen Bilder man vor einer visuellen Welt noch verteidigen kann und untersucht mit schwarzem Humor, was geschieht, wenn den Menschen die eigenen Bilder abhandenkommen und durch unentrinnbar aufgedrängte Bilder ersetzt werden. Was macht unsere Freiheit zur Scheinfreiheit? Was die Demokratie zur Scheindemokratie?


ALFRED DORFER
, 1961 in Wien geboren, gehört zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Sein Studium der Theaterwissenschaften und Germanistik unterbrach der Österreicher 1982, um eine Schauspielausbildung zu beginnen. Später schloss er sein Studium dann doch ab und begann Theater zu spielen. 1991 verfasste Alfred Dorfer zusammen mit Josef Hader das Theaterstück «Indien», das später auch verfilmt wurde und für das er den Österreichischen Kleinkunstpreis erhielt. «fremd» ist nach den letzten Stücken «Alles Gute», «Ohne Netz», «Badeschluss» und dem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichneten «heim.at» ein weiterer Schritt in eine theatralische Spielart, die sich den Etiketten entzieht.

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