Nora oder Ein Puppenhaus

Schauspiel von HENRIK IBSEN


PRODUKTION Theater Kanton Zürich

REGIE Barbara-David Brüesch

BÜHNE Corinne L. Rusch

MUSIK Annalisa Derossi

MIT Katharina von Bock, Annalisa Derossi, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Andreas Storm, Miriam Wagner


PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–

INFO Talk im Theater jeweils 18:45


Mo 15. Dezember 201419:30
Di 16. Dezember 201419:30

Es ist kurz vor Weihnachten und die Vorbereitungen auf das Fest im Haushalt der Familie Helmer laufen auf Hochtouren. Das seit zehn Jahren verheiratete Paar hat es sich in seiner Ehe scheinbar behaglich eingerichtet, die Rollen sind klassisch verteilt, hält doch Torvald Helmer seine Frau Nora für ein unselbständiges und leichtsinniges Wesen, das auf die Hilfe und die Kontrolle ihres Mannes angewiesen ist. Aber Nora ist viel selbständiger, als er ahnt und es gibt Dinge, die er nicht weiss: Um ihrem Ehemann eine dringend nötige Kur finanzieren zu können, hatte Nora einst einen Kredit aufgenommen und dafür die Unterschrift ihres Vaters gefälscht, der damals auf dem Sterbebett lag. Als ein Erpresser Nora unter Druck setzt, eskalieren ausgerechnet zum Fest der Liebe die Ereignisse und das Puppenhaus, in dem sich Nora so sicher gefühlt hat, gerät ins Wanken.

Mit Noras Türenknall und ihrem finalen Ausbruch aus dem «Puppenheim» am Ende des Stücks hat der norwegische Dramatiker HENRIK IBSEN Theatergeschichte geschrieben. Dass eine Mutter Mann und Kinder sitzen lässt, führte anlässlich der Uraufführung 1879 zu Protesten von konservativen Theatergängern. Für die deutsche Erstaufführung 1880 in Hamburg musste gar der Schluss des Stücks umgeschrieben werden. Auch heute noch ist und bleibt Nora eine der berühmtesten Frauenfiguren des Welttheaters.

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