Compagnie Hervé Koubi

«Ce que le jour doit à la nuit» – Tanzabend mit zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso


KOPRODUKTION Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique, Centre Choégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de Loudéac, Centre Culturel de Vitré, Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d’Aix en Provence
KÜNSTLERISCHE LEITUNG & CHOREOGRAFIE Hervé Koubi


PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–

ABO Tanz

DAUER ca. 1 h 10 min


Do 02. November 201719:30

Streetdance trifft zeitgenössischen Tanz: Tänzer drehen Headspins, machen Sprünge, unvorstellbar hoch und weit, und liegen dabei horizontal in der Luft, als existiere die Schwerkraft nicht. Sie drehen in der Luft, drehen am Boden, sie schlagen Saltos, bauen Pyramiden aus Körpern, von deren Spitze sich einer herabstürzt in Arme, die ihn auffangen...

In «Ce que le jour doit à la nuit» deckt HERVÉ KOUBI seine eigene Geschichte an der Schnittmenge zweier Kulturen auf – ähnlich wie der junge Held des gleichnamigen Romans «Die Schuld des Tages an die Nacht» von Yasmina Khadra, der von einer Familie zur anderen geschickt wird. Der französische Choreograf mit algerischen Wurzeln castete in Algier zwölf Tänzer, von denen zuvor noch keiner auf einer Bühne gestanden hatte, und erarbeitete mit ihnen ein Stück Tanztheater, das mittlerweile mit riesigem Erfolg durch die Welt tourt. Streetdance, Soufi und Hip-Hop bildet das Fundament für eine Choreografie, die zwischen aufregender Virtuosität und spiritueller Sammlung oszilliert. Mit nacktem Oberkörper, langen weissen Hosen und stilisierten, bodenlangen Lendenschurzen zelebrieren die akrobatischen Tänzer ein kämpferisches Ritual zu nordafrikanischen Klängen, die zunehmend von westlicher Musik bedrängt werden. Sound, Licht, Stoffe und athletische Körper zaubern eine ästhetische Erfahrung, in der die Seele Die eklektische Bewegungssprache aus Nordafrikas glüht.