Schauspiel
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Es geht besser, besser, immer besser... -

ROMEO UND JULIA

In Verona herrscht seit langem Hass zwischen den verfeindeten Familien der Montague und Capulet, ein Graben der Feindschaft, so tief und alt, dass er nicht zu kitten ist. Romeo und Julia, die Kinder eben dieser Familien, begegnen sich zufällig auf einem Fest und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Vernunft treffen sie sich heimlich, heiraten und schwören sich Treue bis in den Tod. Die Streitereien der Familien gehen jedoch weiter und Romeo kann sich ihnen nicht entziehen. Als er einen Kampf zwischen seinem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt schlichten will, gerät er zwischen die Fronten.
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GOETHES FAUST

Ein Klassiker, der in seiner Zeitlosigkeit immer wieder neu entdeckt wer­­­den kann: Die in Faust berührten Themen wie der Pakt mit dem Teufel, der Genuss des Augenblicks, die Bewusstseinserweiterung, das Nirgends-­Zuhause-Sein, die Rebellion gegen das Althergebrachte und nicht zuletzt natürlich die in allen Variationen besungene Liebe – das sind die Themen von Rock und Pop.
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HOTEL PARADISO

Der Weg in den Himmel führt durch die Hölle: Bizarres geschieht im traditionsreichen Hotel Paradiso, dem kleinen, von der Seniorchefin mühsam zusammen gehaltenen Familienbetrieb in den Bergen. Eine Heilquelle verspricht Linderung seelischer und körperlicher Nöte und über der Eingangstür glänzen vier Sterne. Doch am Himmel ziehen dunkle Wolken auf.
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DIE LEUCHTEN IN DER NACHT

Es gibt einen einzigen politischen Entscheid, mit dem die Zerstörung des ganzen Landes bewusst in Kauf genommen wird: Den Entscheid, Atomkraftwerke zu betreiben oder neu zu bauen. Doch Tschernobyl ist lange her, ein Supergau hat sich seither nicht wiederholt, der Klimawandel hat der Atomindustrie einen scheinbar unschlagbaren Joker in die Hand gespielt, Deutschland probt den Ausstieg aus dem Ausstieg, die Gesuche für den Bau neuer AKWs in der Schweiz sind beim Bundesrat hinterlegt, selbst in Weissrussland, das zu einem Viertel verstrahlt ist, gibt es Pläne für ein neues Atomkraftwerk.
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DER RICHTER UND SEIN HENKER

Hauptfigur in Friedrich Dürrenmatts Kriminalroman ist der kranke Kommissar Bärlach, der in seiner Jugend eine Wette mit dem Verbrecher Gastmann abschloss. Während Bärlach meinte, dass «die menschliche Unvollkommenheit, die Tatsache, dass wir die Handlungsweise anderer nie mit Sicherheit voraussagen können, und dass ferner der Zufall, der in alles hineinspielt, der Grund sei, der die meisten Verbrechen zwangsläufig zu Tage fördern müsse», erkannte Gastmann gerade darin die Möglichkeit, ein nicht aufzuklärendes Verbrechen zu begehen.
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JANIS JOPLIN - EIN STUECK ROCK N ROLL

«Live fast, love hard, die young» – Kaum jemand verkörperte die Hippie-Philosophie so konsequent und ausschweifend wie Janis Joplin. Sie war die weibliche Ikone der Hippie-Bewegung überhaupt: In der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1970 starb die damals 27-jährige Sängerin während der Aufnahmen zu ihrem dritten Album in Los Angeles an einer Überdosis Heroin. In knappen, eindringlichen Szenen, getragen von ihren bekanntesten Songs, erzählt Thomas Guglielmetti das kurze, schillernde Leben Janis Joplins in einem mitreissenden musikalischen Porträt.
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ES GEHT IMMER BESSER, BESSER - IMMER BESSER . . .

Noch in den 80er Jahren schien es, dass die grossen sozialen Fragen, wie sie sich im frühen 19. Jahrhundert stellten, gelöst wären. Zwar war schon damals die Gesellschaft unübersichtlicher geworden, doch ihr ökonomischer Stand galt mehr oder weniger als gesichert. Dass mit der globalen Verteilung der Arbeit sich ein Tor öffnen würde, durch das hindurch die sozialen Fragen nach Westeuropa zurückkämen, war so nicht erwartet worden. Ödön von Horváth hat in seinen Stücken meisterlich die Folgen ökonomischer Depressionen auf die Menschen beschrieben.
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MARIA STUART

Eigentlich müssten sie es besser wissen und sich gegen die wankelmütigen, opportunistischen und in der Liebe falsch spielenden Männer solidarisieren. Doch im Strudel der Geschehnisse richten sich ihre Kräfte gegeneinander: Die schottische Königin Maria Stuart, die unter dem Verdacht steht, am Mord gegen ihren Ehemann beteiligt gewesen zu sein, hat auf ihrer Flucht den Schutz der englischen Königin Elisabeth I. gesucht, – vergeblich, denn Elisabeth lässt Maria in Haft nehmen. Maria könnte – am Leben gelassen – jederzeit ihren Anspruch auf die englische Krone geltend machen und den Versuch unternehmen, das protestantische Land zu rekatholisieren.
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