Spielplan 2013 / 2014
MAI
-
DO 23.Trouble in Tahiti
-
Trouble in TahitiOper in sieben Szenen
von Leonard BernsteinDO 23. 05. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Opernhaus Zürich (Internationales Opernstudio)
INSZENIERUNG: Aglaja Nicolet
MUSIKALISCHE LEITUNG: Thomas Barthel
BÜHNE & KOSTÜME: Jörg Zielinski
MIT: Julia Riley, Alex Lawrence, Daria Telyatnikova, Sonnyboy Dladla, Benjamin RussellABO ---
PREISE 25.- / 15.- für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Spielplanpräsentation 2013/2014Anders als der Titel vermuten lässt, spielt das Stück nicht in Tahiti, sondern in den USA. Hier leben Dinah und Sam im klassisch-klischeehaften Vorstadt-Idyll. Seit Jahren verheiratet, bewohnen sie mit ihrem Sohn ein kleines, liebevoll herausgeputztes Reihenhaus und haben es zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Alles scheint gut. Nur in letzter Zeit haben sie sich auseinander gelebt. Schon gleich beim Frühstück geht die tägliche Streiterei los. Dieses Mal geht es darum, dass der Sohn in einer Schulvorstellung auftreten wird und Sam nicht hingehen will, weil er in seinem Sportclub erwartet wird. Sam ist überhaupt froh, dass er aus dem Haus kommt. Im Büro fühlt er sich wohl, und zudem ist da seine Sekretärin Miss Brown, von der er mehr als angetan ist. Geradezu ein Held ist er jedoch im Sportclub, wo ihm volle Anerkennung zukommt. Dinah lässt sich inzwischen bei ihrem teuer bezahlten Psychiater trösten. Und zum Glück gibt es in der Stadt ein Kino, wo gerade ein Rührschinken aus der Traumfabrik Hollywood läuft: «Trouble in Tahiti». Obwohl Dinah den Film kennt und ihn wegen seiner Verlogenheit hasst, sieht sie ihn sich nochmals an. Und wie immer verfällt sie letztlich doch der süsslichen Geschichte, in der alle Menschen hübsch, jung und gutgelaunt sind, und sich glücklich und ohne langweilige Alltags-Sorgen in die Arme sinken …

LEONARD BERNSTEINS kleines Werk ist bei aller äusserlichen Einfachheit höchst unterhaltend, abwechslungsreich und in jedem Moment überraschend, voll mitreissender melodischer Erfindungen. Bernstein schildert das Schicksal seiner Figuren mit so viel Witz und Melancholie, dass aus der alltäglichen Handlung eine grosse Erzählung über fundamentale Fragen der Existenz des modernen Menschen erwächst.
-
SA 25.75 Jahre Rotary Club Schaffhausen: Cinevox Junior Company
-
75 Jahre Rotary Club Schaffhausen: Cinevox Junior CompanyJubiläumsanlass des Rotary Club SchaffhausenSA 25. 05. 2013, 16:30 UhrKONZEPTION: Paul K. Haug, Jens Lampater, Malou Fenaroli Leclerc, Franz Brodmann
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. Haug
CHOREOGRAFIEN: Franz Brodmann, Jaquline Beck, Gisela RochaABO ---
PREISE Eintritt frei
Tickets an der Theaterkasse und bei Schaffhauserland Tourismus
Italien, «das Land in dem die Zitronen blühen» hat sowohl Dichter, Komponisten wie Maler zu unsterblichen Werken inspiriert und steht im Mittelpunkt des neuen Programms der Cinevox Junior Company. Die Musenstadt Florenz, die blühende Toskana, die Filmklassiker von Fellini und die Musik von Nino Rota haben die Choreografen Jacqueline Beck, Gisela Rocha und Franz Brodmann zu ihren neuen Werken für die junge Tanzkompanie animiert. Für «La dolce vita» kam es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen der Cinevox Junior Company und der Sinfonietta Schaffhausen unter der Leitung von Paul K. Haug – ein sinnliches «Pas de Deux» von jungem, dynamischen Tanz und lebendiger, virtuoser Musik!

Anlässlich des 75-Jahr Jubiläums des ROTARY CLUB SCHAFFHAUSEN unter dem Motto "Mit der Jugend - für die Jugend" ist die erfolgreiche Produktion der Cinevox Junior Company nochmals im Stadttheater zu sehen - in der Tourneeversion ohne Orchester. Der Rotary Club Schaffhausen lädt alle Interessierten zur Vorstellung ein, der Eintritt ist frei.
SEP
-
FR 13. SA 14. SO 15.Celebration
-
CelebrationEIN FEUERWERK AUS TANZ, MUSIK UND GESAND JUBILÄUMSVORSTELLUNG DES DANCE STOP CENTER SCHAFFHAUSENFR 13. 09. 2013, 19:30 Uhr
SA 14. 09. 2013, 17:30 Uhr
SO 15. 09. 2013, 17:30 UhrLEITUNG: Sandy und Mark Egg-KeiserABO ---
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
FremdveranstaltungDas Dance Stop Center feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einer aussergewöhnlichen Show, in der das Feiern im Mittelpunkt steht. Wie feiert man auf anderen Kontinenten, in anderen Ländern und wie feiern wir? Lassen Sie sich überraschen und mitreissen! In drei zum Teil unterschiedlichen Aufführungen bieten insgesamt über 200 Darsteller im Alter von vier bis 74 Jahren eine abwechslungsreiche und bunte Show, in der das Dance Stop Center eine grosse Bandbreite an Tanz- und Musikstilen präsentiert: Swing-Party mit Stepptanz, urchiger Ländler im Hip-Hop-Stil, afrikanisches Livetrommeln mit Maskentanz oder zauberhafter Kindertanz zu japanischen Klängen, um nur einige der über 20 verschiedenen Choreografien zu nennen. Kinder und Jugendliche, Tänzer der aktuellen und ein Teil der ehemaligen und ersten Dance Stop Company laden dazu ein, diese Abende der Freude, Dankbarkeit und der unvergesslichen Erinnerungen gemeinsam zu feiern!
Zu den vergangenen Bühnenprojekten des DANCE STOP CENTER gehören: 1996 «Grand Opening» (Stadttheater), 1998 «Grand Waldorf Astoria» (Stahlgiesserei), 2000 «History of Mystery» (Stadttheater), 2003 «Memories» im Andenken an Pascalle Stahel (Stadttheater), 2005 «Crime Time» mit der Ballettschule Stein am Rhein (Stadttheater), 2008 «Colorful» mit der Djembeschule Schaffhausen (Stadttheater), 2011 «Joyful» mit der Djembeschule Schaffhausen (Stadttheater).
-
MO 23. DI 24.Serse
-
SerseOPER VON GEORG FRIEDRICH HÄNDELMO 23. 09. 2013, 19:30 Uhr
DI 24. 09. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Lautten Compagney Berlin, Goethe-Theater Bad Lauchstädt, Händel-Festspiele Halle, Festwochen Herrenhausen, Festival Bayreuther Barock
REGIE: André Bücker
MUSIKALISCHE LEITUNG: Wolfgang Katschner
BÜHNE & KOSTÜME: Imme Kachel
VIDEO: Frank VetterABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Talk im Theater jeweils 18:45
«Serse», oder deutsch «Xerxes», 1738 am Londoner King’s Theatre uraufgeführt, ist vielleicht Händels schönste Oper: Eine satirische Komödie und zugleich dasjenige seiner Werke, das sich am weitesten vom Standardtyp der «opera seria» entfernt. Gleich zu Beginn erklingt einer der bekanntesten Händel-Hits schlechthin, die Arie «Ombra mai fu». Der historische Hintergrund der Oper weist zurück in die Zeit des Perserkönigs Xerxes I. im 5. Jahrhundert vor Christus, als dieser mit einem gewaltigen Heer gegen Griechenland zog. In der Oper steht jedoch im Vordergrund, wie Serse und sein Bruder Arsamene um die Liebe Romildas und Romilda und ihre intrigante Schwester Atalanta um Arsamenes Liebe wetteifern, während Serses sitzengelassene Verlobte Amastre den Treulosen listig wiederzugewinnen sucht. In André Bückers zeitgemässer Inszenierung wird daraus ein heutiges Familiendrama auf höchster politischer Ebene: mit viel Ironie und Witz erzählt!
Die LAUTTEN COMPAGNEY Berlin ist eines der renommiertesten deutschen Barockensembles und musiziert in verschiedenen Besetzungen von der Kammermusik bis hin zum barocken Opernorchester. Das Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts. U. a. wurde das Orchester 2010 mit dem Echo Klassik Preis geehrt und spielt regelmässig an renommierten Adressen wie dem Lucerne Festival, dem Concertgebouw Amsterdam oder den Händel-Festspielen. Im Stadttheater Schaffhausen gastierte das Ensemble zuletzt 2011 gemeinsam mit dem Mailänder Puppentheater Carlo Colla e Figli mit der umjubelten Barockoper «Rinaldo».
-
DO 26.Monty Phyton Songs
-
Monty Phyton SongsUnd andere Verbrechen
Ein Liederabend mit schrägen SzenenDO 26. 09. 2013, 20:00 UhrKOPRODUKTION: Stern-Theater, Stadttheater Schaffhausen, Phönix-Theater, TAK Theater Liechtenstein
REGIE: Daniel Rohr
MUSIKALISCHE LEITUNG UND KLAVIER: Ken Mallor
MIT: Sabina Schneebeli, Adrian Furrer, Sebastian Krähenbühl, Rolf Sommer, Samuel StreiffABO Kabarett, Jugendabo
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–In den siebziger Jahren haben Monty Python mit ihren Filmen und dem «Flying Circus» nicht nur in England sondern in ganz Europa Furore gemacht. Mit anarchischem englischem Witz, politischer Unkorrektheit, philosophischem Nonsens und mit einer damals völlig neuen Ästhetik sowie einer radikalen Dramaturgie haben sie sich ein zeitloses Denkmal geschaffen. Die zumeist für ein Studiopublikum geschriebenen Sketche, die stilistischen Tabubrüche, der schwarze Humor, die theatralen Übertreibungen bieten es Theaterschaffenden geradezu an, sich nach gut dreissig Jahren neu mit Monty Python auseinander zu setzen. Der Theaterabend «Monty Python-Songs und andere Verbrechen» bedient sich des enormen Fundus an Songs und Texten des legendären britischen Ensembles und setzt diese mit den Mitteln der Montage und Collage zu einem neuen Theaterabend mit den Themenschwerpunkten «Verbrechen / Gericht / Polizei» zusammen.


OKT
-
SA 19. SO 20.My Fair Lady
-
My Fair LadyMUSICAL NACH GEORGE BERNARD SHAW'S «PYGMALION» UND DEM FILM VON GABRIEL PASCALSA 19. 10. 2013, 17:30 Uhr
SO 20. 10. 2013, 17:30 UhrPRODUKTION: Kammeroper Köln und Kölner Symphoniker
BUCH UND LIEDTEXTE: Alan Jay Lerner
REGIE: Lajos Wenzel
MUSIK: Frederick Loewe
MUSIKALISCHE LEITUNG: Inga Hilsberg
CHOREOGRAFIE: Robina SteyerABO Unterhaltung
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Ob es wohl möglich ist, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums allein durch Umformung der Sprache eine Lady der High-Society zu machen? Phonetikprofessor Henry Higgins ist sich dessen sicher und geht die Wette ein. Eliza Doolittle aus Mayfair wird zu seinem wissenschaftlichen Objekt und er quält die Tochter eines Müllkutschers Tag und Nacht mit abstrusen Sprachübungen: «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn ... ». Doch kann er damit ein blendendes Kunstwerk formen, das auf dem Diplomatenball in der Botschaft bestehen kann? Oder bemerkt der eingefleischte Junggeselle Higgins, dass Eliza keine Statue aus Stein, sondern eine junge Frau mit eigenen Sehnsüchten und Träumen ist? Seit der Verfilmung des Broadway-Klassikers mit Audrey Hepburn gehört Frederick Loewes Musical «My Fair Lady» zu den und populärsten Bühnenwerken des zwanzigsten Jahrhunderts. Unvergessliche Evergreens wie «Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht», «Wär' das nicht wunderschön», «Bringt mich pünktlich zum Altar» und «Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn» machen «My Fair Lady» zu einem echten Klassiker.

Die hochkarätige Inszenierung der KAMMEROPER KÖLN legt, neben musikalischer und choreografischer Finesse, auch einen Blick auf die genialen Dialoge und auf eine genaue Personenführung. Es ist der charmante Witz der Handlung zwischen pointierter Sozialromantik und satirisch- bissigem Sittengemälde, aus der heraus sich Situationskomik, Konflikte und starke Gefühle entwickeln.
-
MI 23.Monsieur Chasse!
-
Monsieur Chasse!KOMÖDIE VON GEORGES FEYDEAU IN FRANZÖSISCHER SPRACHEMI 23. 10. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Théâtre de Carouge, Genf
REGIE: Robert Sandoz
BÜHNE Nicole Grédy
KOSTÜME: Anne-Laure FutinABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
INFO Talk im Theater 18:45
Monsieur Duchotel betrügt seine Ehefrau. Diese aber kommt dahinter, weil der Hausherr immer kuriosere Sachen von seinen angeblichen Jagdausflügen mitbringt (Pastete, Sülze und Eingelegtes). Tatsächlich besucht er aber in der Rue d’Athènes Nr. 40 seine Geliebte. Sein Freund, der im selben Haus ein Appartement hat, möchte die Abwesenheit des Treulosen ausnutzen und versucht, Duchotels Frau Léontine zu verführen. Léontine will darauf eingehen, um sich für die Untreue ihres Mannes zu rächen. Der gemeinsame Freund Cassagne merkt von alldem nichts. Er ist zu sehr damit beschäftigt, mithilfe eines Kommissars seine eigene Gattin in flagranti zu ertappen – in der Rue d’Athènes Nr. 40. Ist sie die Geliebte von Duchotel oder jene von Duchotels Neffen Gontran?

GEORGES FEYDEAU war neben Molière der erfolgreichste französische Komödiendichter. Mit der Uraufführung des turbulenten Vaudeville-Schwanks «Monsieur Chasse!» am Palais Royal in Paris gelang ihm 1892 der Durchbruch als Bühnenautor. Die Inszenierung von Regisseur Robert Sandoz mit dem hervorragenden Ensemble des Théâtre de Carouge aus Genf kitzelt nicht nur das Salz der Komödie aus dem Text, sondern legt auch offen, was zwischen den Zeilen steht.
-
SA 26. SA 26. SO 27.Hörbe mit dem grossen Hut
-
Hörbe mit dem grossen HutEINE GESCHICHTE VON OTFRIED PREUSSLERSA 26. 10. 2013, 14:00 Uhr
SA 26. 10. 2013, 17:00 Uhr
SO 27. 10. 2013, 14:00 UhrPRODUKTION: Ensemble Geschichtendeck
REGIE: Cindy Jänicke
MUSIK: Hans Kennel, Kilian Unger
TANZ & SCHAUSPIEL: Xaver Xylophon Esther Maria Häusler, Patrick Oes,
Magnus Bauer
VISUAL STORYTELLING: Xaver XylophonABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
INFO Für Kinder ab 5 JahrenEs ist ein schöner Sommertag und Hörbe beschliesst, das Marmeladeeinkochen sein zu lassen, in die Welt zu ziehen und Abenteuer zu erleben. Er denkt nicht nach, packt Proviant und seinen Hut und macht sich auf den Weg. Hörbes Hut ist speziell, er schützt vor Regen, er hat Platz für zwei, er ist absolut schalldicht und er kann ein Boot sein. Los geht’s, durch den kleinen Wald über den See bis in den Wald auf der anderen Seite. Er weiss um die Gefahren, jeder spricht davon: drüben wird man im schlimmsten Fall gefressen! Es wird kompliziert, der Weg beschwerlich und Hörbe gerät in Lebensgefahr. Und er wird gerettet. Aber jetzt geht das Abenteuer und Durcheinander eigentlich erst richtig los …
Die Geschichte von Hörbe stammt vom grossen Abenteuergeschichtenerzähler Otfried Preussler (1923 – 2013). Das deutsch/schweizerische Projektensemble GESCHICHTENDECK hat sich für die Produktion um die beiden Künstlerinnen Cindy Jänicke (D) und Esther Maria Häusler (CH) zusammengeschlossen. Sie mischen Generationen, Traditionen, Sprachen, Stile und Disziplinen und suchen nach besonders spannenden und alternativen Erzählweisen für Kinder. Tanz, Schauspiel, Musik und ein Zeichner, live auf der Bühne, erzählen uns so die Geschichte von Hörbe.
-
MI 30.Gala Bolshoi Brasil
-
Gala Bolshoi BrasilBALLETT-GALA MIT DER «COMPANHIA JOVEM DO BOLSHOI BRASIL», JOINVILLE SCMI 30. 10. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Escola do Teatro Bolshoi
CHOREOGRAFIEN: DiverseABO Gemischt, Tanz
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–Ein Kulturereignis, wie es nicht alle Jahre vorkommt: Die Bolshoi Ballettschule aus Joinville in Brasilien gibt eines ihrer seltenen Gastspiele in Europa – und das ausgerechnet in Schaffhausen! Von hier aus emigrierten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schaffhauser nach Joinville und seit Jahren besteht eine aktive Partnerschaft zwischen Joinville und Schaffhausen. Im Rahmen der «Gala Bolshoi Brasil» treten 14 junge Profi-Tänzerinnen und -Tänzer auf und zeigen die gesamte Palette ihres Könnens: Auszüge aus den beliebten Werken des klassischen Repertoires sowie Volkstanz kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie zeitgenössische Werke junger Choreografen, in denen das Lebensgefühl und die vielfältigen Emotionen des jungen Brasiliens zum Vorschein kommen.
Die ESCOLA DO TEATRO BOLSHOI BRASIL in Joinville existiert seit März 2000 und ist weltweit die einzige Filiale des berühmten Bolshoi Theaters aus Moskau. Unter der Leitung von russischen Ballettmeistern wird die komplette Ausbildungsmethode des Bolshoi in Brasilien angewandt und auf die Schüler vor Ort angepasst. Gegenwärtig erhalten an der Escola do Teatro Bolshoi mehr als 300 Schüler eine professionelle Ausbildung. Die Ballettschule bewahrt die gleiche soziale Zielsetzung, die 1773 zur Gründung der Moskauer Schule für Choreografie führte: Kindern aus sozial schwachen und benachteiligten Familien kostenlos kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Im Jahr 2008 wurde die COMPANHIA JOVEM gegründet, um den jungen Talenten der Ballettschule einen ersten Einstieg in die Welt des Profi-Balletts zu ermöglichen. Die Compagnie arbeitet regelmässig mit verschiedenen nationalen und internationalen Choreografen, ihr Repertoire umfasst ein Spektrum vom klassischen Ballett bis hin zum zeitgenössischen Tanz.
NOV
-
SA 02.Gala Bolshoi Brasil
-
Gala Bolshoi BrasilBALLETT-GALA MIT DER «COMPANHIA JOVEM DO BOLSHOI BRASIL», JOINVILLE SCSA 02. 11. 2013, 17:30 UhrPRODUKTION: Escola do Teatro Bolshoi
CHOREOGRAFIEN: DiverseABO Gemischt, Tanz
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–Ein Kulturereignis, wie es nicht alle Jahre vorkommt: Die Bolshoi Ballettschule aus Joinville in Brasilien gibt eines ihrer seltenen Gastspiele in Europa – und das ausgerechnet in Schaffhausen! Von hier aus emigrierten in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Schaffhauser nach Joinville und seit Jahren besteht eine aktive Partnerschaft zwischen Joinville und Schaffhausen. Im Rahmen der «Gala Bolshoi Brasil» treten 14 junge Profi-Tänzerinnen und -Tänzer auf und zeigen die gesamte Palette ihres Könnens: Auszüge aus den beliebten Werken des klassischen Repertoires sowie Volkstanz kommen dabei ebenso wenig zu kurz wie zeitgenössische Werke junger Choreografen, in denen das Lebensgefühl und die vielfältigen Emotionen des jungen Brasiliens zum Vorschein kommen.
Die ESCOLA DO TEATRO BOLSHOI BRASIL in Joinville existiert seit März 2000 und ist weltweit die einzige Filiale des berühmten Bolshoi Theaters aus Moskau. Unter der Leitung von russischen Ballettmeistern wird die komplette Ausbildungsmethode des Bolshoi in Brasilien angewandt und auf die Schüler vor Ort angepasst. Gegenwärtig erhalten an der Escola do Teatro Bolshoi mehr als 300 Schüler eine professionelle Ausbildung. Die Ballettschule bewahrt die gleiche soziale Zielsetzung, die 1773 zur Gründung der Moskauer Schule für Choreografie führte: Kindern aus sozial schwachen und benachteiligten Familien kostenlos kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten. Im Jahr 2008 wurde die COMPANHIA JOVEM gegründet, um den jungen Talenten der Ballettschule einen ersten Einstieg in die Welt des Profi-Balletts zu ermöglichen. Die Compagnie arbeitet regelmässig mit verschiedenen nationalen und internationalen Choreografen, ihr Repertoire umfasst ein Spektrum vom klassischen Ballett bis hin zum zeitgenössischen Tanz.
-
MO 04. DI 05.La Traviata
-
La TraviataOPER VON GIUSEPPE VERDI IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELNMO 04. 11. 2013, 19:30 Uhr
DI 05. 11. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Tschechische Oper Prag, Oper Liberec
REGIE: Martin Otava
MUSIKALISCHE LEITUNG: Martin Doubravsky
BÜHNE: Jána Zavarský
KOSTÜME: Dana Svobodová
CHOREINSTUDIERUNG: Martin VeselýABO Gross Gemischt, Musiktheater
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45Reichhaltige Melodien, luzide Charaktere und eine auch heute noch bewegende Geschichte machen Giuseppe Verdis Oper über die «vom richtigen Weg Abgekommene» (deutsch für «La Traviata») zu einemder beliebtesten Musiktheaterstücke überhaupt. Basierend auf Alexandre Dumas’ «Kameliendame» wird die Geschichte der Kurtisane Violettaerzählt, welche ihr altes Leben, in dem sie sich vonreichen Männern aushalten lässt, für die Liebe zuAlfredo aufgeben will. Doch auf Drängen von Alfredos Vater, welcher eine Rufschädigung seines Sohns fürchtet, verzichtet Violetta auf dessen Liebe und fällt zurück in die Gewohnheiten ihres alten Lebens, an denen sie zu Grunde geht. Kurtisanen lieben nicht, sie dienen, und die Gesellschaft stellt Konventionen über Gefühle.
Ohne falsches und heuchlerisches Mitleid, dafür ebenso leidenschaftlich wie kühl analysierend zeichnet Verdis Musik die rebellische Kraft einer aussergewöhnlichen Frau, die selbst im tragischen Tod noch triumphiert. In Martin Otavas detaillierter Inszenierung verbinden sich traditioneller Opernstil und moderne Aufführungspraxis.
-
DO 07.Michel Gammenthaler
-
Michel GammenthalerMIT DEM PROGRAMM «WAHNSINN»DO 07. 11. 2013, 20:00 UhrABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Als zaubernder Kabarettist hat man schon von Haus aus nicht alle Tassen im Schrank. Berufsbedingt quasi. Einen «Burnout» kann man sich da nicht auch noch leisten – weil: «The Show must go on!» Und das erst recht, wenn es um Michel Gammenthalers viertes Soloprogramm geht! Gammenthaler begibt sich in «Wahnsinn» in die therapeutischen Mühlen der Work-Life-Balance-Spezialisten, in die Welt der Alltags-Rituale, der Self-Healing-Gurus und Stadtschamanen. Nur: was ergibt wann Sinn und wann Wahnsinn? Für seine vergnüglich-beängstigenden Betrachtungen zieht Michel Gammenthaler in «Wahnsinn» alle Register von Schauspiel über Kabarett und Zauberei!
MICHEL GAMMENTHALER steht seit über zehn Jahren auf Schweizer Bühnen. Was mit einer fast schon manischen Liebe zur Zauberei anfing, vermischte sich mit der Zeit mit Schauspiel und einer ganz eigenen Art der Stand-Up-Comedy. Für seinen eigenwilligen und unverwechselbaren Stil wurde er 2010 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. 2011 gewann er das Comedy-Rating der Sonntagszeitung. Im Stadttheater Schaffhausen war er zuletzt vor drei Jahren an der Seite von Stimmkünstler Martin O. zu Gast.
-
MI 13.Konstantin Wecker & Angelika Kirschlager: «Liedestoll»
-
Konstantin Wecker & Angelika Kirschlager: «Liedestoll»MEZZO-STAR TRIFFT LIEDERMACHERMI 13. 11. 2013, 19:30 UhrMIT: Konstantin Wecker, Angelika Kirschlager, Spring String Quartet, Jo BarnikelABO Gemischt
PREISE 75.– | 60.– | 40.– | 25.–Zwei Künstler begegnen einander. Beide sind Liedsänger und wollen zeigen, dass das deutschsprachige Liedgut aus guten Liedern besteht. Auch wenn es so aussieht, als kämen sie aus völlig verschiedenen musikalischen Welten, gibt es durchaus einen gemeinsamen Nenner: Beide sind bekannt dafür, dass sie sich nie einseitig einer Richtung verschrieben haben. Angelika Kirchschlager bricht immer wieder aus dem rein klassischen Kulturbetrieb aus; Konstantin Wecker, dessen Wurzeln eigentlich in der klassischen Musik liegen, hat sich dieser auch in seinen Filmmusiken und Musicals wiederholt zugewandt. Angelika Kirchschlager wollte schon immer Wecker-Lieder singen, ebenso wie Konstantin Wecker oft davon geträumt hat, musikalischer Partner einer so grossartigen klassischen Sängerin zu sein. Vielseitig wie diese beiden Künstlerpersönlichkeiten ist auch ihr Programm: Das Publikum darf sich auf Lieder von Schumann, Brecht, Weill, auf deutsche Volkslieder, aber auch auf Eigenkompositionen von Konstantin Wecker freuen – genreübergreifende Ausflüge des Duos sind nicht ausgeschlossen. Mit dabei ist natürlich auch Weckers langjähriger Begleiter Jo Barnikel (Piano) sowie das Spring String Quartet.
Der Münchner KONSTANTIN WECKER ist einer der grossen Musiker und Liedermacher unserer Zeit. Seine Bühnenlaufbahn, welche vor über 40 Jahren begann, ist von einer enormen Bandbreite und Tiefe, sein Repertoire reicht von politischen Protestsongs bis zu profunder und persönlicher Liebeslyrik. Die in Salzburg geborene MezzoSopranistin ANGELIKA KIRSCHLAGER gehört weltweit zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs und ist im Opern- wie im Konzertbereich weltweit ein gefragter Star. Sie ist international anerkannt als eine der herausragenden Interpretinnen der Opern von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart. Für ihre CD-Aufnahmen bei Sony Classical wurde sie mit diversen Preisen, u. a. auch mit einem Grammy ausgezeichnet.
-
MO 18. DI 19.Familie Flöz: «Garage d'Or»
-
Familie Flöz: «Garage d'Or»SCHAUSPIEL MIT MASKEN UND OHNE WORTE VON ANNA KISTEL, BJÖRN LEESE, BENJAMIN REBER, HAJO SCHÜLER, KENNETH SPITERI UND MICHAEL VOGELMO 18. 11. 2013, 19:30 Uhr
DI 19. 11. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Familie Flöz & Theater Duisburg
KOPRODUKTION: La Strada Graz, Theaterhaus Stuttgart,
Festival d‘ Anjou, Stadsschouwburg Utrecht
MIT: Anna Kistel, Björn Leese,
Benjamin Reber, Hajo Schüler,
Kenneth SpiteriABO Schauspiel
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45
Drei Familien, drei Männer, ein Traum: In der Enge der heimischen Küche zieht sich der Himmel über Bruno, Lothar und Hermann zusammen und es verdichtet sich der Wunsch, allem Irdischen zu entfliehen – ihren anspruchsvollen Frauen, ihren schwer erziehbaren Kindern, ihrem scheinbar gescheiterten Leben. Angetrieben von einer unerfüllbaren Sehnsucht stossen sie eine Tür auf, die sie nicht wieder schliessen können. Ihre Mission führt sie durch ungeahnte Weiten des Raumes und in die dunkelsten Tiefen ihrer selbst. «Garage d’Or» erzählt von der Ohnmacht der Väter, von der Macht der Umstände und von der Sehnsucht nach Freiheit.

FAMILIE FLÖZ wagt sich mit der neuen Produktion weiter vor in das grosse Feld jenseits der Worte und in die Erkundung einer internationalen Theatersprache. Die Masken werden zu Seismografen der menschlichen Seele, die in einem Moment das Publikum zu Lachtränen bringen und im nächsten die Zeit scheinbar anhalten können.
-
SA 23. SO 24.Dimitri
-
DimitriHighlights aus fünfunfünfzig JahrenSA 23. 11. 2013, 17:30 Uhr
SO 24. 11. 2013, 17:30 UhrABO Unterhaltung
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–Clown Dimitri präsentiert die schönsten Szenen aus seinen drei Soloprogrammen «Porteur», «Teatro» und «Ritratto», die Perlen der letzten fünfundfünfzig Jahre. Im neu zusammengestellten Programm ertönen liebgewonnene Melodien aus kuriosen Gerätschaften und klassischen Musikinstrumenten, spielt der Homme Orchestre auf, fliegen Pingpongbälle durch die Luft, verliert Pierrot seine Zähne, bekommt das Saxofon ein Baby, klemmt der Teufel seinen Schwanz ein – und die Probleme mit dem legendären Liegestuhl sind noch immer nicht gelöst. Lassen wir uns in die Traumwelt der kindlichen Einfälle und kuriosen Objekte entführen. Dimitri fährt auf seinem musikalischen Fahrrad voraus.

«Schaut ihn an, sage ich, das ist ein wirklicher Clown. Was ist ein wirklicher Clown? Das weiss ich nicht, aber schaut ihn an: Er kann schon allerhand und immer noch etwas mehr und dann ist er selig, wenn noch mehr gelingt, sogar das Unglaubliche. Man freut sich wie mit einem Kind, das die Tücke aller Dinge entdeckt und wie durch ein Wunder nicht strauchelt. Ich bin in jedem Augenblick gespannt, aber dann hat immer jemand gelacht, einfach laut gelacht, als wäre er allein, nicht wie man über einen Witz lacht, sondern gelacht vor Freude wie ein Kind; das war ich und der Clown heisst Dimitri». (Max Frisch)
-
DO 28.Michael Elsener: «Stimmbruch»
-
Michael Elsener: «Stimmbruch»MICHAEL ELSENER MIT SEINEM AKTUELLEN PROGRAMMDO 28. 11. 2013, 20:00 UhrABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Da steht ein Stuhl. Da steht ein Mikrofon. Und dann kommt Michael Elsener. Mit dabei hat er nur seine Stimme. Denn die reicht. Sie ist schnell, sie überrascht, sie trifft. Mal rau, mal fein, mal melodiös. Sie lässt uns lachen, prusten und kichern. Denn die Stimme spricht für Michael, für Röbi, für Bostic. Für Burkhalter, Tilgner und Schmezer. Für Federer, Kliby und Aeschbacher. Und sie alle reden wie wild. Durcheinander, miteinander, gegeneinander. Dabei steht dort oben eigentlich immer nur einer. Nur seine Stimme spricht. Und dann bricht sie.

MICHAEL ELSENER ist jung, lockig und Zuger. Und bereits nicht mehr aus der Schweizer Kabarettszene wegzudenken. Der 27-Jährige ist bekannt für seine fiktiven Figuren, klassischen Kabarettnummern und seine Parodien bekannter Personen. Und dafür, dass er als studierter Politikwissenschafter gerne etwas kritischer hinschaut. Elsener umwickelt heikle Themen gern mit Charme und Witz. So dass sie erst mal lustig rüberkommen. Und einen dann zum Nachdenken bringen. Neben seinem aktuellen Tourprogramm «Stimmbruch» stehtMichael Elsener immer wieder für die TV-Sendung Giacobbo/Müller vor der Kamera. Er ist Gewinner des Prix Walo 2012 in der Sparte Kabarett und stand schon im Finale des Swiss Comedy Award.
DEZ
-
MO 02. DI 03.La Cenerentola
-
La CenerentolaKOMISCHE OPER IN ZWEI AKTEN IN DEUTSCHER SPRACHE
MUSIK VON GIOACCHINO ROSSINI, LIBRETTO VON JACOBO FERRETTI, ÜBERSETZUNG VON DOMINIK WILGENBUSMO 02. 12. 2013, 19:30 Uhr
DI 03. 12. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Kammeroper München
REGIE: Dominik Wilgenbus
ARRANGEMENT: Alexander Krampe
MUSIKALISCHE LEITUNG: Nabil ShehataABO Musiktheater
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45Es war einmal … – alles ganz anders! Gioacchino Rossinis Oper «La Cenerentola» erzählt die Geschichte, die wir als «Aschenputtel» kennen. Tauben und gläserne Pantoffeln gibt es allerdings nicht, aber dafür gleich zwei Prinzen: einen echten und einen falschen. Und das Aschenputtel heisst Angelina. Die gute Fee erscheint in Gestalt eines verliebten Hauslehrers und knapp vor dem Happy End ist Aschenputtel tot – zumindest nur für einen kurzen Moment… In der Inszenierung von Dominik Wilgenbus ist diese «Cenerentola» ein Opernfest und ein königliches Vergnügen – in deutscher Sprache!

GIOACCHINO ROSSINI (1792 – 1868) gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto. Mit «La Cenerentola» hat er seine brillanteste Komödie und zugleich seine schönste Liebesgeschichte geschrieben, ausserdem eines der anspruchsvollsten Werke des Belcanto überhaupt. Die, 2006 gegründet, begeistert mit ihren humorvollen und unverkrampften Opern-Adaptionen mittlerweile ein internationales Publikum. In Schaffhausen zeigte sie zuletzt die Mozart-Neudichtung «Der Diener zweier Herren».
-
SA 07. SA 07. SO 08. SO 08. SA 14. SA 14. SO 15. SO 15.Ronja Räubertochter
-
Ronja RäubertochterKINDERSTÜCK MIT MUSIK UND LIEDERN NACH DEM BUCH VON ASTRID LINDGREN - MUNDARTFASSUNG VON RENÉ EGLI UND PAUL K. HAUG (SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG)SA 07. 12. 2013, 14:00 Uhr
SA 07. 12. 2013, 17:00 Uhr
SO 08. 12. 2013, 14:00 Uhr
SO 08. 12. 2013, 17:00 Uhr
SA 14. 12. 2013, 14:00 Uhr
SA 14. 12. 2013, 17:00 Uhr
SO 15. 12. 2013, 14:00 Uhr
SO 15. 12. 2013, 17:00 UhrPRODUKTION: Kleine Bühne Schaffhausen
REGIE: René Egli
MUSIKALISCHE LEITUNG: Paul K. HaugABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
INFO Für Kinder ab 5 Jahren«Zum Donnerdrummel!» Bereits in der Nacht, in der Ronja geboren wurde, hätte man ahnen können, dass die Tochter des Räuberhauptmannes Mattis etwas ganz Besonderes ist. Denn damals hatte der Blitz in die Burg der Räuber eingeschlagen und sie in zwei Teile gespalten. Seither sind einige Jahre vergangen und mittlerweile ist nicht mehr das Rauben, sondern Ronja der unbestrittene Mittelpunkt im Leben der raubeinigen aber liebenswerten Räuberbande. Doch Ronjas Unternehmungslust treibt sie bald hinaus aus der sicheren Burg, hinein in die Wälder, wo sie lernt, nicht in den Höllenschlund zu fallen, sich nicht zu verirren oder den unheimlichen Graugnomen, Wilddruden und Rumpelwichten zu entgehen. Auf ihren Streifzügen trifft sie eines Tages den gleichaltrigen Birk, den Sohn des Anführers der verfeindeten Borkaräuber. Die beiden verbindet bald nicht nur die Lust an Abenteuern, sondern auch eine enge Freundschaft, die es ganz entschieden gegen die sturen Verbote und Wutausbrüche der Väter zu verteidigen gilt.
ASTRID LINDGREN (1907 – 2002) gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der Welt. Ihre zahlreichen Bilder-, Kinder- und Jugendbücher wurden in über siebzig Sprachen übersetzt und umfassen eine Gesamtauflage von über 145 Millionen Büchern. Die schwedische Schriftstellerin ist die geistige Mutter von Ronja Räubertochter, Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, Rasmus und vielen mehr.
-
MI 11.Cyrano de Bergerac
-
Cyrano de BergeracROMANTISCHE KOMÖDIE VON EDMOND ROSTANDMI 11. 12. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Theater St.Gallen
REGIE: Elisabeth Gabriel
BÜHNE: Vinzenz Gertler
KOSTÜME: Marion Steiner
MUSIK: Nikolas WoernleABO Gemischt
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater 18:45An diesem Zinken kann man nicht vorbei sehen: Die Nase des Gascogner Edelmannes Cyrano ist derart gross und ungestalt, dass eine Dame gar nicht erst nach den inneren Werten des wortgewandten Poeten, Feingeists, Philosophen, Erfinders und brillanten Duellanten suchen würde. Zumindest glaubt das Cyrano selbst, weshalb er der angebeteten Roxanne seine Liebe besser nicht offenbart. Deren Herz brennt ja ohnehin für den jungen Kadetten Christian de Neuvillette. Christian ist schön, aber auch etwas schlichten Gemüts und deshalb verzweifelt, weil er den romantischen Ansprüchen Roxannes nicht zu genügen vermag. Ausgerechnet Cyrano weiss Rat: Die Schönheit des Jünglings soll sich mit Cyranos Geist paaren, zusammen können sie vollkommen sein. Inkognito schreibt Cyrano nun für Christian Briefe an Roxanne und flüstert ihm selbst bei Rendezvous anmutige Liebesformeln zu. Es entspinnt sich ein komödiantisch tragisches Versteckspiel mit Rollentausch, Verwechslungen und unerfüllten Sehnsüchten.
EDMOND ROSTAND (1868 –1918) griff für sein turbulentes Versdrama um ein gefährliches Spiel und eine traurige Liebe die Lebensgeschichte des Schriftstellers Cyrano Hercule Savinien de Bergerac auf, der als radikaler Freigeist und Abenteurer grossen Herzens bekannt war. Ob seine Nase wirklich so gross war, ist ungewiss, dem Drama verhalf dieser Autorenkniff jedoch zum Welterfolg.
-
DO 12.The Ukulele Orchestra of Great Britain
-
The Ukulele Orchestra of Great BritainDIE TOP-SENSATION AUS LONDONDO 12. 12. 2013, 20:00 UhrABO ---
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–Das «Ukulele Orchestra of Great Britain» ist eine der schönsten musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre: Die acht Ukulele-Spieler interpretieren die Klassiker des Rock’n’Roll, Punk, Jazz und der klassischen Musik mit ihrem «Bonsai- Gitarren» völlig neu. Ein urkomisches, virtuoses, klingendes, singendes, atemberaubendes und fussstampfendes Zusammentreffen von Post-Punk-Performance und unvergessenen Oldies.

Wo auch immer das Ukulele Orchestra of Great Britain in den letzten Jahren aufgetreten ist, löste es Begeisterungsstürme aus. Das sensationelle Londoner Ensemble wurde im Jahre 1985 gegründet und beweist mit grosser musikalischer Perfektion, dass einfach jedes Musikstück dieser Welt es wert ist, auf der Ukulele neu interpretiert zu werden! Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist vertreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Das «UOGB» kombiniert Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise.
-
MO 16. DI 17.Was ihr wollt
-
Was ihr wolltKOMÖDIE VON WILLIAM SHAKESPEAREMO 16. 12. 2013, 19:30 Uhr
DI 17. 12. 2013, 19:30 UhrPRODUKTION: Theater Kanton Zürich
REGIE: Rüdiger Burbach
BÜHNE UND KOSTÜME: Beate Fassnacht
MIT: Katharina von Bock, Vera Bommer, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Andreas Storm, Brencis Udris, Miriam WagnerABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45Am Anfang erleben wir eine Schiffskatastrophe: Die Zwillinge Viola und Sebastian können sich zwar mit letzter Kraft aus dem sinkenden Wrack retten, doch sie werden getrennt und wissen nicht, ob der andere auch überlebt hat. Gestrandet sind sie im märchenhaften Illyrien, regiert von Herzog Orsino, der der Gräfin Olivia verfallen ist. Diese jedoch trauert um ihren verstorbenen Bruder und weist Antrag um Antrag des liebestollen Orsino zurück. Viola verkleidet sich als junger Mann, nennt sich Cesario und tritt in die Dienste Orsinos. Dabei gerät sie in einen Strudel von schier unlösbaren Liebeswirren. Viola alias Cesario soll an Orsinos Stelle um die Gräfin werben. Olivia wiederum verliebt sich in die verkleidete junge Frau, die sich ihrerseits längst in Orsino verliebt hat. Während diese drei an ihren Liebesverstrickungen zunehmend verzweifeln, führt in Olivias Haus ihr nichtsnutziger und trinkfester Onkel Sir Toby Rülp das Regiment. Gemeinsam mit dem Dienstmädchen Maria und seinem einfältigen Kumpan Sir Andrew Bleichenwang treibt er seine bösen Scherze: Er macht etwa dem verhassten Haushofmeister Malvolio vor, Olivia sei unsterblich in ihn verliebt. Daraufhin explodiert Malvolios Eitelkeit in einem Feuerwerk von blamablen Auftritten, so dass Olivia ihn für verrückt erklärt und einsperren lässt …

In «Was Ihr Wollt» begegnen wir überall Menschen auf der Suche nach ihrem Gegenstück. Orsino liebt Olivia, Olivia liebt Viola als Cesario, Cesario liebt als Viola Orsino. Ein Mädchen, das sich als Junge verkleidet hat, liebt einen Mann, der eine Frau liebt, die einen liebt, der eine Frau ist. Wer liebt wen? Und wer ist wer? Die Suche nach Identität ist das Hauptmotiv in Shakespeares Komödie, dabei durchweht eine schaurig-schöne Melancholie diese traumverlorene Welt in Illyrien.
JAN
-
SA 11. SO 12.Die Zirkusprinzessin
-
Die ZirkusprinzessinOPERETTE IN DREI AKTEN VON EMMERICH KALMANSA 11. 01. 2014, 17:30 Uhr
SO 12. 01. 2014, 17:30 Uhr
PRODUKTION: Operettenbühne Wien
INSZENIERUNG UND
MUSIKALISCHE LEITUNG: Heinz HellbergABO Unterhaltung
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–Die «Zirkusprinzessin» gehört neben der «Csárdásfürstin» und «Gräfin Mariza» zu den grössten Operetten-Erfolgen Emmerich Kálmáns und brachte es seinerzeit am Theater an der Wien zu sage und schreibe 396 Aufführungen. Kein Wunder, denn dieses rasante Werk bietet ja auch alle Zutaten, die das Herz eines jeden Operettenfreundes höher schlagen lassen: Eine reiche Witwe, die wieder heiraten soll, ein verliebter Prinz, der nicht zum Zuge kommt und auf Rache sinnt, dazu ein geheimnisvoller Heldentor namens Mister X, der als Zirkusreiter sein Leben fristet und als vorgeblicher Prinz das Herz der stolzen Witwe erobert, um es nach der Hochzeit (nur vorübergehend) wieder zu verlieren. Neben den zahlreichen herrlichen Melodien und dem lustvollen Spiel von Sein und Schein bezaubert die «Zirkusprinzessin» vor allem durch Kálmáns Talent zur lebendigen Schilderung kontrastierender Milieus: Von St. Petersburg geht es nach Wien, von der Manege hinein ins fürstliche Palais, von wo das amüsante Intrigenspiel direkt in ein Wiener Hotel und – wie kann es anders sein – ins Happy End steuert.
Grosse Gefühle, bezaubernde Melodien und urwienerischer Schmäh machen die Produktionen der beliebten OPERETTENBÜHNE WIEN zu einem Höhepunkt für Freunde der leichten Unterhaltung. Und man darf sich jetzt schon freuen, wenn Heinz Hellberg nach der grossartigen «Fledermaus» und dem bezaubernden «Zigeunerbaron» nun die «Zirkusprinzessin» auf die Bühne des Stadttheaters bringt.
-
SA 18. SA 18. SO 19.Steffi und der Schneemann
-
Steffi und der SchneemannEIN ZAUBERHAFTES SCHNEE- UND WINTERMUSICAL VON THOMAS SUTTERSA 18. 01. 2014, 14:00 Uhr
SA 18. 01. 2014, 17:00 Uhr
SO 19. 01. 2014, 14:00 UhrPRODUKTION: Operettenbühne Wien
INSZENIERUNG UND MUSIKALISCHE LEITUNG: Heinz HellbergABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
Info Für Kinder ab 5 JahrenSteffi ist mit ihrem besten Freund Tom verabredet. Sie möchte ihn mit Freikarten fürs Kino überraschen, aber Tom kommt mal wieder zu spät und ihr Kinobesuch fällt ins Wasser. Den Streit macht sich der flotte Kalschinski zunutze, der Steffi kurzerhand zum Schlittenfahren überreden möchte. Zum Glück trifft Steffi auf einen sprechenden Schneemann, der ihr mit winterlichem Charme hilft, sich wieder mit Tom zu versöhnen. Auch die Strassenkehrer unter Führung von Herrn Weber tragen mit einem verblüffenden Zaubertrick zum Happy End bei. Mit seiner Geschichte über Freundschaft, Streiten und Vertragen lädt das liebevoll gestaltete Musical die Kinder zum Mitfühlen und Träumen ein, verzaubert aber mit seinem winterlichen Flair auch die Erwachsenen. Die musikalische Gestaltung öffnet die Sinne für Regen, Wind und Schnee. Beim anfänglichen «Regentropfenlied» ist der Regen nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. Viele Lieder wie «Ist der Schnee frisch gefallen» und «Leise, ganz leise» sind poetische Liebeserklärungen an den Winter. Der schwungvolle Song «Auf dem Schlitten» geht allen Kindern sofort ins Ohr und macht mächtig Lust aufs Rodeln. Zum abschliessenden Lied «Den Winter find ich schön» liefern sich die Schauspieler auf der Bühne eine Schneeballschlacht, bei der man am liebsten mitmachen möchte.

Das ATZE MUSIKTHEATER ist Deutschlands grösstes Musiktheater für Kinder mit über 80.000 Zuschauern pro Jahr allein in Berlin. Klassiker wie «Ronja Räubertochter», «Eine Woche voller SAMStage» oder «Die Bremer Stadtmusikanten» werden ebenso gespielt wie eigene Stücke, zu denen auch «Steffi und der Schneemann» gehört.
-
MO 20. DI 21.Ustrinkata
-
UstrinkataEIN DIALEKTSTÜCK VON ARNO CAMENISCH ERSTAUFFÜHRUNGMO 20. 01. 2014, 19:30 Uhr
DI 21. 01. 2014, 19:30 UhrPRODUKTION: ressort k, Chur
REGIE: Manfred Ferrari
BÜHNE & KOSTÜME: Ursina Schmid
GESANGSLEITUNG: Heinz Girschweiler
MIT: Jaap Achterberg, Chasper Curò-Mani, David Flepp, Eleni Haupt, Luca Ramella, Marco Schädler, Nikolaus Schmid, Lea Schmocker, Anny WeilerABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45Es ist der letzte Abend im Dorfrestaurant «Helvezia». Jetzt heisst es Austrinken! Noch einmal sitzen sie um den runden Tisch, die Tante und die Silvia, der Luis und der Otto, der Alexi und all die andern, die noch leben oder schon lange tot sind. Draussen vor der Tür regnet es seit Tagen. Beinahe eine Sintflut mitten im Winter, passend zur bevorstehenden Schliessung der Kneipe. Mit dem Mut der Verzweiflung resümieren und schwadronieren die Stammgäste über ihr Dorf, den Tod, über Naturgewalten und menschliche Abgründe, um dazwischen – fast schon trotzig – dem Schicksal mit mehrstimmigem Gesang Paroli zu bieten. Als würde Erzählen und Singen sie davor bewahren, mit der «Helvezia» für immer zu verschwinden.
«Ustrinkata», ist eine intime Milieustudie, losgelöst von Alpenkitsch und Bergromantik. Unter den knorrigen Sprüchen, dem ruppigen Umgangston und dem Heraufbeschwören alter Dorfgeschichten beginnt man die Verzweiflung jedes Einzelnen zu erahnen. Und doch ist das Warten dieser seltsamen Figuren durchsetzt mit einer schrillen Komik: Man bekommt sie lieb, diese «Vögel», den Coiffeur, die Beizerin, die gealterte Dorf- Madame, den Haudegen Luis, den liebesgramen Otto. Und man wünscht sich, das alles sei nur ein Spuk und die «Helvezia» werde morgen zur gewohnten Stunde wieder öffnen …
ARNO CAMENISCH, geboren 1978 in Tavanasa in Graubünden, schreibt auf Deutsch und Romanisch. Er studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er auch lebt. Für seine drei Bündner Romane «Sez Ner», «Hinter dem Bahnhof» und «Ustrinkata» hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Eidgenösischen Literaturpreis, den ZKB Schillerpreis und zweimal den Berner Literaturpreis. Camenischs Texte wurden bereits in 18 Sprachen übersetzt.
-
MI 22. DO 23.Bundesordner '13
-
Bundesordner '13EIN SATIRISCHER JAHRESRÜCKBLICK 2013 MIT SCHÖN & GUT, UTA KÖBERNICK, ANET CORTI, RENATO KAISER U. W.MI 22. 01. 2014, 20:00 Uhr
DO 23. 01. 2014, 20:00 UhrPRODUKTION: Casinotheater Winterthur
REGIE: Paul Steinmann
MIT: schön&gut, Anet Corti, Uta Köbernick, Renato Kaiser u. a.ABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–Dass ein Papst zurücktritt, kommt nur ungefähr alle 700 Jahre vor. Dass Schweizer Kabarettisten auf das vergangene Jahr zurückschauen, kommt mittlerweile jeden Januar vor! Bereits zum sechsten Mal geht der «Bundesordner» über die Bühne des Stadttheaters, ein satirischer Rückblick auf das soeben vergangene Jahr. Eine geistreiche, wortverspielte und musikalische Truppe aus der Schweizer Kabarett-Szene hat sich den kleinen und grossen Ereignissen vom 2013 angenommen und sie lustvoll und satirisch verarbeitet. Von A wie Abzockerinitiative bis Z wie Zölibat. Wir garantieren Ihnen einmal mehr einen Rückblick mit Einsichten, die es in sich haben!

FEB
-
MI 12.Ute Lemper & Vogler Quartett: «Paris Days - Berlin Nights»
-
Ute Lemper & Vogler Quartett: «Paris Days - Berlin Nights»EINE CHANSON-REISE VON PARIS NACH BERLIN ÜBER ARGENTINIEN BIS NACH OSTEUROPAMI 12. 02. 2014, 19:30 UhrMIT: Ute Lemper, Vogler Quartett (Tim Vogler, Violine; FrankReinecke, Violine; Stefan Fehlandt, Viola; Stephan Forck, Violoncello), Stefan Malzew (Klarinette, Piano)ABO Gemischt
PREISE 75.– | 60.– | 40.– | 25.–
Ute Lemper, das Vogler Quartett und Stefan Malzew wurden für ihr im September 2012 bei Steinway & Sons erschienenes Album «Paris Days – Berlin Nights» für einen Grammy nominiert. Die einzigartigen Chansons eröffnen ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop der Vor- und Nachkriegszeit. Die Reise beginnt in Paris mit zwei durch Edith Piaf berühmt gewordenen Chansons und führt weiter ins Berliner Kabarett. Vier Lieder von Kurt Weill und Hanns Eisler nach Texten von Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky erzählen von der politisch und gesellschaftlich unruhigen Zeit vor und nach dem 2. Weltkrieg. Danach befinden sich die Musiker in der leidenschaftlichen Welt von Astor Piazzolla. «La ultima grela» und «Yo soy Maria» rahmen den bekannten Tango «Oblivion» ein. Bevor Jacques Brels «Ne me quitte pas» die Reise wieder in Frankreich enden lässt noch ein Schweif in Richtung Osten: Mit einem russischen Chanson und zwei träumerischen Liedern in Jiddisch. Jeder Chanson lädt ein zum Abtauchen in Geschichten, geprägt von Sehnsucht und bitterer Realität, die über die Landesgrenzen hinaus die Menschen verbindet.
UTE LEMPER ist eine der erfolgreichsten Frauen im internationalen Showgeschäft. Im Alter von 24 Jahren wurde sie als Sally Bowles im Musical «Cabaret» in Paris über Nacht weltberühmt. Heute ist Ute Lemper ein internationaler Star und vierfache Mutter. Sie hat auf unzähligen Bühnen gesungen und mit deutschen Liedern von Kurt Weill die USHitparaden erobert. Das VOGLER QUARTETT hat seit etlichen Jahren einen Platz unter den Spitzenformationen der Kammermusik inne und war auf nahezu allen wichtigen Konzertpodien der Welt zu Gast. Das Repertoire des Quartetts umfasst sowohl die klassische Quartettliteratur von Haydn bis Bartók als auch weniger bekannte und ganz neue Werke und erreicht dadurch eine ungewöhnliche Breite.
-
DO 13.Romeo & Juliet
-
Romeo & JulietDRAMA VON WILLIAM SHAKESPEARE IN ENGLISCHER SPRACHEDO 13. 02. 2014, 20:00 UhrPRODUKTION: TNT Theatre Britain /
The American Drama Group Europe
REGIE: Paul StebbingsABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
INFO Talk im Theater 19:15
«Romeo and Juliet» erzählt die Geschichte zweier Liebender, die aus verfeindeten Familien stammen. Die Beiden begegnen sich zufällig auf einem Fest und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Vernunft treffen sie sich heimlich und lassen sich von Mönch Laurence vermählen. Die Streitereien der Familien gehen jedoch weiter und Romeo kann sich ihnen nicht entziehen. Als er einen Kampf zwischen seinem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt schlichten will, gerät er zwischen die Fronten. Mercutio wird getötet. Blind vor Wut und Trauer stürmt Romeo zur Rache und tötet Tybalt. Er wird nach Mantua verbannt und muss die Stadt verlassen. Julias Eltern, nichts ahnend vom Liebesverhältnis ihrer Tochter, bereiten unterdessen deren Hochzeit mit dem Grafen Paris vor. Um dieser Zwangsehe zu entgehen, erhält Julia von Pater Laurence ein Gift, das sie für kurze Zeit in einen leichenähnlichen Zustand versetzen soll. Nach ihrem Begräbnis soll Romeo sie aus der Gruft befreien und sie zu sich ins Exil nehmen. Leider kommt die Botschaft ihres Scheintodes bei Romeo niemals an. Er nimmt an, sie sei tot und vergiftet sich aus Verzweiflung. Das tragische Ende der «starr-crossed lovers» ist unausweichlich.
Die Inszenierung von PAUL STEBBINGS lässt Shakespeares Tragödie im frühmodernen Italien spielen, wo Banden-Rivalität, Stolz, Aristokratie, Katholizismus, arrangierte Ehen und Keuschheitsgebote zur Tagesordnung gehörten. WILLIAM SHAKESPEARE (1564 –1616) ist der bedeutendste und meist gespielte Dramatiker der Weltliteratur. Seine überlieferten Werke umfassen 38 Dramen, darunter «Hamlet», «Othello», «Romeo und Julia», «Der Sturm», «Macbeth» sowie etliche Versdichtungen, zu denen auch seine berühmten Sonette gehören.
-
MO 17. DI 18.Quorum Ballett: «Correr o Fado»
-
Quorum Ballett: «Correr o Fado»TANZTHEATER MIT LIVEMUSIK VON DANIEL CARDOSOMO 17. 02. 2014, 19:30 Uhr
DI 18. 02. 2014, 19:30 UhrKÜNSTLERISCHE LEITUNG UND CHOREOGRAFIE: Daniel Cardoso
GESANG: Joana Melo
GITARREN: Luis Guerreiro, André Santos, Max CiuroABO Musiktheater, Gross Gemischt, Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater 18:45«Correr o Fado» entführt den Zuschauer an einen Ort der Berührung von Portugiesischer Kultur und zeitgenössischem Tanz. Verschiedenartige Beziehungen werden in diesem bezaubernden Werk erkundet, alle inspiriert durch die Lyrik der schönsten Fados Portugals. Teile der Bühnendekoration symbolisieren einen Schlüssselaspekt portugiesischer Kunst und Architektur: die Kacheln, die man überall an alten Gebäuden in Portugal sieht. Aber der wichtigste Aspekt des Stückes ist das Wasser: Die Wasserbassins stehen einerseits für die Tränen, die beim Zuhören des Fado verloren werden und andererseits für den Ozean, der Portugal umgibt. Der Ozean kommt in Form von Regen auf die Bühne, die Tänzer interagieren mit dem Wasser und erschaffen eine Hommage an ihre sturmgeplagten Vorfahren auf hoher See.
QUORUM BALLETT, gegründet vom Choreografen und Tänzer Daniel Cardoso, ist eine Tanzkompanie, die in ihrem zeitgenössischen Repertoire gefühlvolle Verschiedenartigkeit mit einem hohen Anspruch an die Qualität ihrer Aufführungen verbindet. Ohne jegliche finanzielle Unterstützung erschuf Cardoso während der ersten drei Jahre der Kompanie ein in Portugal bekanntes Repertoire, bis heute sind über 15 Produktionen entstanden. Der Erfolg erregte die Aufmerksamkeit von Theatern und Institutionen weltweit. Unter anderem präsentierte sich Quorum Ballett international in Dänemark, New York, Polen, Singapur, Macao, Shanghai, Spanien und Zypern. 2009 gewann die Company den Preis als bestes Ballett Portugals.
MRZ
-
SA 01. SO 02.Charley's Tante
-
Charley's TanteKOMÖDIE VON BRANDON THOMASSA 01. 03. 2014, 17:30 Uhr
SO 02. 03. 2014, 17:30 UhrPRODUKTION: Helmut Förnbacher, Theater Company, Basel
INSZENIERUNG: Helmut Förnbacher
MIT: Helmut Förnbacher, Dieter Mainka, Kristina Nel, David Köhne, Matthias Schmid, Eugen Urfer, Lea-Sina Bühler, Illyris van der MeerABO Unterhaltung
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–Alles fängt ganz einfach an: Jack und Charley sind zwei vollkommen normale Studenten. Sie sind jung, aus guten Familien, haben einen Diener, dafür aber nie Geld. Dazu sind sie noch unsterblich verliebt. Die Zeit drängt, denn schon am nächsten Tag reisen die jungen Damen nach Australien ab. Da erhält Charley ein Telegramm: Die Tante aus Brasilien kündigt ihren Besuch an. Grund genug, die Mädchen neugierig zu machen. Sie nehmen die Einladung an und freuen sich auf den exotischen Gast. Doch jetzt verzögert sich die Ankunft der Tante und Jack und Charley bitten ihren besten Freund, Lord Babberley, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. Er kann nicht ahnen, welche Kette von Verwechslungen, Notlügen und geistigen Purzelbäumen ihren Lauf nehmen wird. Nicht nur, dass er, als Jacks Vater und der Onkel der beiden Mädchen auftauchen, durch die Heiratsanträge der älteren Herren in peinliche Verlegenheit gebracht wird. Als die wirkliche Tante dann leibhaftig in der Tür steht, scheint eine Katastrophe unabwendbar ...

«Charley’s Tante» von BRANDON THOMAS (1848 –1914) ist eine der bekanntesten Komödien der Welt und zählt zu den grössten Theatererfolgen aller Zeiten. In über hundert Sprachen wurde das Stück übersetzt, mehrmals fürs Musical adaptiert und immer wieder neu verfilmt. Viele grosse Schauspieler haben sich schon das Damenkostüm angezogen und in dieser Travestie-Rolle geglänzt: Sir Alec Guinness, Sir John Gielgud, Rex Harrison, Noel Coward. Alle haben sie «Charley’s Tante» gespielt. Nun reiht sich auch HELMUT FÖRNBACHER in diese illustre Garde ein. Mit feinem englischem Humor inszeniert er den Komödienklassiker und brilliert in der Titelrolle.
-
MI 05. SA 08. SO 09.Cinevox Junior Company: «Cinderella»
-
Cinevox Junior Company: «Cinderella»PREMIERE DES NEUEN PROGRAMMSMI 05. 03. 2014, 19:30 Uhr
SA 08. 03. 2014, 20:00 Uhr
SO 09. 03. 2014, 14:00 UhrKÜNSTLERISCHE LEITUNG: Malou Fenaroli Leclerc
CHOREOGRAFIEN: Jacqueline Beck, Franz Brodmann, Félix DumérilABO Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
SO 09. 20.– für Schülerinnen und Schüler
Nach dem überwältigenden Erfolg seines Balletts «Romeo und Julia» schrieb Sergej Prokofjew in den Kriegsjahren zwischen 1941 und 1945 mit dem Ballett «Cinderella», sein zweites Meisterwerk. «Cinderella» basiert auf dem bekannten Aschenputtel-Märchenstoff und bietet vor dem Hintergrund der Geschichte der Verwandlung eines armen Mädchens in eine Märchenprinzessin alle Möglichkeiten für choreografische und tänzerische Entfaltung: Imposante Ballszenen wechseln sich mit intimen Gefühlsstudien ab und werden von Prokofjews stets emotionaler und mitreissender Musik getragen. Für die Cinevox Junior Company entwirft Franz Brodmann eine spannende und zeitgemässe Neukreation dieses legendären Balletts. Im zweiten Teil des Programms erwarten uns mit Choreografien von Félix Duméril und Jacqueline Beck wieder überraschende Asymmetrien: Spontan, eigenwillig, humorvoll, dynamisch, sinnlich - mit einem Wort: Cinevox!
Die CINEVOX JUNIOR COMPANY hat innerhalb der letzten zehn Jahre mit ungewöhnlichen Choreografien und als Bühnengesamtkunstwerk ihren internationalen Rang in der Tanzkunst bestätigt und nicht nur Schaffhausen kulturell bereichert. Mit 25 aussergewöhnlichen Talenten aus der ganzen Welt entsteht jedes Jahr ein emotionaler, energiegeladener und begeisternder Tanzabend, der die Besucher immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht.
-
MI 12.Mike Müller: «Truppenbesuch»
-
Mike Müller: «Truppenbesuch»MIKE MÜLLER INSPIZIERT DIE SCHWEIZER ARMEEMI 12. 03. 2014, 19:30 UhrMIT: Mike Müller
REGIE: Rafael Sanchez
DRAMATURGIE: Tobi Müller
VIDEO: Elvira IsenringABO Gemischt, Jugendabo
PREISE 40.– | 35.– | 25.– | 20.–
Niemand hat die Absicht, die Schweizer Armee abzuschaffen. Niemand heisst: Kulturbürger, Nicht-Schweizer, Karrieristen, Drogensüchtige, sie alle haben keine Zeit oder kein Interesse, über die Armee nachzudenken. Aber rund ein Drittel der Schweizer Männer leistet nach wie vor Dienst. Sie leben mitten unter uns, als Parallelgesellschaft. Mike Müller besucht die geschrumpfte Truppe und befragt ein Land, das sein Selbstbild lange in der Milizarmee gespiegelt sah. Seit 1989 hat dieser Spiegel Risse: Initiative zur Abschaffung der Armee, Fichenaffäre, die Feiern zur Erinnerung an den Krieg und an das Rütli. Die militärische Schweiz hat Federn lassen müssen. Wer ist schuld? Die Deutschen? Oder die Frauen, wenn Führungskräfte neben Militär und Beruf auch noch den Hausmann spielen müssen? Peter Bichsel sieht derweil die ökonomischen Vorteile: «Die Armee ist ein Glücksfall für die Wirtschaft, denn sie produziert Dinge, die niemand braucht und die man danach entsorgen muss.»
MIKE MÜLLER spielte zuletzt u. a. am Theater Neumarkt, am Casinotheater Winterthur, am Schauspielhaus Zürich und am Theater Basel bei Regisseuren wie Werner Düggelin, Niklaus Helbling, Stefan Huber oder Stefan Bachmann. Mit der Regisseurin Barbara Weber schrieb er die erfolgreichen «unplugged»– Theaterabende für das Theater Neumarkt, mit Patrick Frey und Viktor Giacobbo schrieb er die beiden Stücke «Sickmen» und «Erfolg als Chance». Im Fernsehen ist er zusammen mit Viktor Giacobbo in der wöchentlichen Late Night Show «Giacobbo/Müller» zu sehen. Zuletzt drehte er den SRF-Vierteiler «Der Bestatter».
-
MO 17. DI 18.Der grosse Gatsby
-
Der grosse GatsbySCHAUSPIEL NACH DEM ROMAN VON F. SCOTT FITZGERALD, DEUTSCH VON LUTZ-W. WOLFFMO 17. 03. 2014, 19:30 Uhr
DI 18. 03. 2014, 19:30 UhrPRODUKTION: Schauspiel Frankfurt
REGIE: Christopher Rüping
MUSIK: Manuel Ehlers, Thomas Lindemann
BÜHNE: Jonathan Mertz
KOSTÜME: Lene Schwind
MIT: Benedikt Greiner, Nils Kahnwald, Oliver Kraushaar, Viktor TremmelABO Schauspiel, Gross Gemischt
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45Aus mittellosen Verhältnissen stammend, hat es Jay Gatsby mit undurchsichtigen Geschäften zu immensem Reichtum gebracht. Damit hofft er, seine Jugendliebe Daisy, eine junge Frau aus vermögender Familie, zurückzugewinnen. Diese hat während seiner Abwesenheit trotz ihres Versprechens, auf ihn zu warten, den steinreichen, aber untreuen Footballspieler Tom Buchanan geheiratet und sich längst ihrer zynischen und korrupten Umgebung angepasst. Beeindruckt von Gatsbys sagenhaften Partys, seinem luxuriösen Lebensstil, beginnt Daisy erneut eine Liebesaffäre, jedoch mit katastrophalem Ausgang. Schlussendlich zerbricht Gatsbys Traum von Liebe und Glück an der profanen Realität, der er von vornherein nicht gewachsen war. Aus dem Blickwinkel von Gatsbys Nachbar Nick Carraway erzählt, liefert «Der grosse Gatsby» ein schillerndes und zugleich morbides Bild der amerikanischen 1920er Jahre.
F. SCOTT FITZGERALD (1896 –1940) zählt zu den herausragenden Vertretern der modernen amerikanischen Erzählliteratur. Er gilt als Sprachrohr der so genannten «Lost Generation», jener desillusionierten Generation von Schriftstellern, die sich zwischen Erstem Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise enttäuscht von Amerika abwandten. «Der grosse Gatsby» kritisiert die Pervertierung des American Dream, durch die sich das Streben nach Glück und Freiheit auf das Erreichen von Reichtum und Macht reduziert, sowie die Oberflächlichkeit einer ausschweifenden Konsumgesellschaft kurz vor ihrem wirtschaftlichen Niedergang.
-
MI 19. DO 20.Mathias Richling
-
Mathias RichlingMIT SEINEM NEUEN PROGRAMM «DEUTSCHLAND TO GO»MI 19. 03. 2014, 20:00 Uhr
DO 20. 03. 2014, 20:00 UhrREGIE: Günter Verdin
MIT: Mathias RichlingABO Kabarett
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–Vierzig Jahre Mathias Richling: in diesen vierzig Jahren hat sich nicht nur der Künstler Mathias Richling, sondern auch die Bundesrepublik Deutschland verändert. Die Bürger in Deutschland haben gelernt aufzumucken und von ihren demokratischen Rechten Gebrauch zu machen. Das Kabarett kann sich zugutehalten, dass es Steigbügelhalter war für diese neue und ungezügelte Diskussionsfreude. Vielleicht auch Stichwortgeber. Von der Dressur zur Hohen Schule. Und Mathias Richling geht ohnedies permanent der Gaul durch. Sein neues Programm «Deutschland to go» ist die spielerische und dennoch radikale, hochaktuelle Auseinandersetzung mit der deutschen und europäischen Wirklichkeit. Richling holt wieder einmal das gesamte bundesrepublikanische Polit-Personal von Regierung und Opposition auf die Bühne, stellt es zur Rede, dreht jedes Wort um, bis die Floskeln purzeln und die Hülsen sichtbar werden. Fiktion und Realität verschmelzen, und dieses brisante Gemisch entzündet ein Pointenfeuerwerk, bei dem man sich lauthals ins Fäustchen lachen darf.
Seit Jahrzehnten gehört MATHIAS RICHLING zu den erfolgreichsten und beliebtesten Kabarettisten in Deutschland: Seine intelligente, spritzige und überraschende Art mit der er Politiker und Prominente imitiert, parodiert und dadurch in ihrem Kern erkennbar macht, ist einmalig. Nicht nur durch seine Soloprogramme ist er einem breiten Publikum bekannt, sondern auch durch seine beliebte monatliche Kabarett- und Comedy-Show «Studio Richling» im SWR.
-
SA 22. SO 23.Sylt - Ein Irrtum Gottes
-
Sylt - Ein Irrtum GottesDER NEUE LIEDERABENDSA 22. 03. 2014, 17:30 Uhr
SO 23. 03. 2014, 17:30 UhrPRODUKTION: Hamburger Kammerspiele
REGIE: Dietmar Loeffler
MIT: Tommaso Cacciapuoti, Nathalie O’ Hara, Carolin Fortenbacher, Stefan Hossfeld, Dietmar Loeffler, Tim GrobeABO Unterhaltung
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–Jedes Jahr treffen sich die Schönen und Reichen auf der norddeutschen Insel Sylt. Lässige Langeweile gehört zum Lebensstil, genauso wie ein munteres Geplauder über die kleinen und grösseren Skandälchen der Insel, die genüsslich zelebriert werden. Man hat ja schliesslich sonst nichts zu tun. Dreh- und Angelpunkt ist Katjas Strandbar, die «Wonderbar». Dort träumen Katja und ihr Team allerdings von höheren Zielen: Die Unabhängigkeit der Insel vom Rest der Republik ist der Plan. Sylt soll Freistaat werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, als ein handfester Skandal, der in höchste, politische Kreise reicht, unsere friesischen Helden überrascht. Wer ist wie darin verwickelt und welche Rolle spielt die ehrgeizige Reporterin Ella Endlich aus Berlin, die ihr Unwesen auf der Insel treibt?
«Sylt – Ein Irrtum Gottes» ist eine Liebeserklärung an die Insel Sylt, verknüpft mit der Musik der Beatles, Sam Cook, Motown Hits, Seemannsliedern und einer brandneuen Sylt-Hymne. Das mitreissende Team um Pianist und Regisseur DIETMAR LOEFFLER, der zuletzt in «Pasta e Basta» und «Azzuro» im Stadttheater für Begeisterung sorgte, nimmt Sie mit auf eine musikalische Reise zur allerschönsten Insel der Welt: Sylt, der Treffpunkt für die Reichen und Schönen.
-
SA 29. SA 29. SO 30.Aladdin und die Wunderlampe
-
Aladdin und die WunderlampeDIALEKTMÄRCHEN VON ERICH VOCK FREI NACH MÄRCHEN AUS 1001 NACHTSA 29. 03. 2014, 14:00 Uhr
SA 29. 03. 2014, 17:00 Uhr
SO 30. 03. 2014, 14:00 UhrPRODUKTION: Zürcher Märchenbühne
REGIE: Erich Vock
BÜHNENBILD: Roland Hausheer
MUSIK: Matthias Thurow
MIT: Sarah Anelone, Nicole Edelmann, Bettina Kuhn, Bella Neri, Nico Savary Bahl, Daniel Bill, Thomas Meienberg, Hubert SpiessABO Kinder & Familien
PREISE 18.–
INFO Für Kinder ab 5 JahrenAladdin macht seiner Mutter grosse Sorgen, denn er treibt sich lieber auf der Strasse herum, als zuhause im Bazar mitzuhelfen. Als er zum ersten Mal die Prinzessin Badrulbudur sieht und sich über beide Ohren in sie verliebt, ist mit ihm gar nichts mehr anzufangen. Doch da taucht ein Zauberer auf, der genau so einen Tagträumer wie Aladdin für seine dunklen Machenschaften sucht. Und so beginnt für den naiven Jungen ein Abenteuer, das ihm Mut, Klugheit und starke Nerven abverlangt. Doch wenn man einen Dschinn zur Seite hat, dann gelingt einem alles – fast alles!
Nach fast zehn Jahren entführt die ZÜRCHER MÄRCHENBÜHNE Gross und Klein wieder ins Reich von 1001 Nacht und wird mit allerlei orientalischem Zauber zu begeistern wissen.
APR
-
SA 05. MO 07. DI 08. MI 09.Mutter Hausfrau, Vater Arzt
-
Mutter Hausfrau, Vater ArztSCHAUSPIEL VON LIVIA HUBER - URAUFFÜHRUNGSA 05. 04. 2014, 20:00 Uhr
MO 07. 04. 2014, 19:30 Uhr
DI 08. 04. 2014, 19:30 Uhr
MI 09. 04. 2014, 19:30 UhrPRODUKTION: Kollektiv Mydriasis, Bern
KOPRODUKTION: Schlachthaus Theater Bern, Theater Chur, Stadttheater Schaffhausen, Theater Winkelwiese Zürich
REGIE: Magdalena Nadolska
BÜHNE: Beni KüngABO Schauspiel
PREISE 40.– | 25.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
INFO Talk im Theater Mo & Di 18:45Wer kennt nicht den Druck, unter dem man steht, wenn man den Eltern den neuen Partner vorstellt? Vor allem, wenn die Eltern Gründer und leibhaftige Erfolgsbeweise einer der grössten Internet-Partnervermittlungsbörsen sind: dann muss die Übereinstimmung mit der Zukünftigen mindestens bei neunzig Prozent liegen! Leo lässt es da lieber nicht darauf ankommen und präsentiert den zwar freigiebigen, aber auch anspruchsvollen Eltern die Prostituierte Lilit als seine neue Freundin. Ein solides Mädchen: Mutter Hausfrau, Vater Arzt eben. Dumm nur, dass Lilit zu spät zum Treffen kommt und keine Zeit mehr für ein Vorab-Briefing bleibt. Doch unter dem Einfluss einiger Flaschen Wein zeigt sich, dass Lilit – alias Lena – tatsächlich genau die Richtige zu sein scheint.
Der DRAMENPROZESSOR ist ein Förderprogramm für junge Schweizer Dramatikerinnen und Dramatiker. Seit der Gründung vor rund dreizehn Jahren entwickelte sich der Dramenprozessor zu einer der renommiertesten und erfolgreichsten Autorenprojekte im deutschsprachigen Raum. Seit 2011 ist das Stadttheater Schaffhausen gemeinsam mit dem Theater Chur, dem Schlachthaus Theater Bern und dem Theater Winkelwiese Koproduktionspartner. Mit der Aufführung von «Mutter Hausfrau, Vater Arzt» kommt nun das erste Stück einer Dramenprozessor-Absolventin nach Schaffhausen. LIVIA HUBER hat ein dynamisches Stück über die (Un)berechenbarkeit der Liebe geschrieben – eine Komödie im besten Sinne, in der sie eine den Optimierungswahn vieler Menschen bei der Partnerwahl blossstellt.
-
MI 30.Dada Masilo: «Swan Lake»
-
Dada Masilo: «Swan Lake»IM RAHMEN DES MIGROS-KULTURPROZENT TANZFESTIVAL STEPS
SCHWANENSEE MIT AFRIKANISCHEM DREH: EIN AUFWÜHLEND NEUINTERPRETIERTER KLASSIKERMI 30. 04. 2014, 19:30 UhrPRODUKTION: Dance Factory, Johannesburg (Südafrika); Interarts Riviera, Lausanne; in Partnerschaft m
it der Biennale de la danse, Lyons
CHOREOGRAFIE: Dada Masilo, Lew IwanowABO Gemischt, Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
INFO Talk im Theater 18:45Schwanensee einmal ganz anders – als Reise mitten in die explosive Welt Südafrikas. Natürlich mit Peter Iljitsch Tschaikowskis berühmter Musik, und auch die weissen Schwäne und Spitzenschuhe fehlen nicht. Dada Masilos Interpretation des russischen Klassikers gründet auf ihrer profunden Kenntnis von Lew Iwanows Originalchoreografie. Doch in ihrer berührenden, ja aufwühlenden Inszenierung wird das Libretto aus der Neoromantik um viele Facetten afrikanischer Liebesgeschichten bereichert. Mit einem geschickten dramaturgischen Dreh lässt Masilo die Schwanenschar, bestehend aus 13 schwarzen Tänzerinnen und Tänzern, ganz persönliche Erfahrungen und Ansichten erzählen. So ist ihr «Swan Lake» nicht nur eine faszinierende Mischung aus afrikanischen Tanzschritten, zeitgenössischer Dynamik, Music Hall und klassischem Ballett. Es ist auch ein Plädoyer für Menschlichkeit. Zwar bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, doch keine Ausgrenzung, nichts Trennendes zeigt die Choreografin, die selber während der Apartheid in Soweto aufgewachsen ist. Stattdessen Integration, Austausch, verbindende Wärme und eine lebensbejahende Fröhlichkeit, buchstäblich federleicht getanzt.

Schon in ihrer Kindheit im Township Soweto träumte DADA MASILO vom Tanzen. Heute gilt sie in ihrer Heimat Südafrika als «Queen of Dance» und ist mit ihrem 13-köpfigen Ensemble die Referenz der südafrikanischen Tanzszene. An internationalen Festivals ist sie ein gefragter Star, nun tritt sie zum ersten Mal in der Schweiz auf. In Schaffhausen zeigt sie den «Schwanensee» in einer hinreissenden «südafrikanisierten» Version. Mühelos spannt sie dabei den weiten Bogen von der europäischen Romantik in die afrikanische Realität.
MAI
-
MO 05. DI 06.Die Entführung aus dem Serail
-
Die Entführung aus dem SerailSINGSPIEL VON WOLFGANG AMADEUS MOZART
TEXT VON JOHANN GOTTLIEB STEPHANIE DEM JÜNGEREN NACH EINEM LIBRETTO VON CHRISTOPH FRIEDRICH BETZNERMO 05. 05. 2014, 19:30 Uhr
DI 06. 05. 2014, 19:30 UhrPRODUKTION: Theater Biel Solothurn
MIT: Rosa Elvira Sierra, Anna Gössi, Christian Baumgärtel, Konstantin Nazlamov u. a.
ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
INFO Talk im Theater jeweils 18:45
Drei Europäer, unfreiwillig im orientalischen Serail Bassa Selims festgehalten, geraten immer wieder in Konfrontation mit dem Aufseher Osmin. Vor allem Konstanze und Blonde möchten sich nicht der fremden Kultur und dessen Frauenbild unterwerfen. Da verwundert es nicht, dass Osmin nicht erfreut ist, wenn noch ein Europäer auftaucht: Belmonte. Er ist gekommen, um seine Verlobte Konstanze zu befreien. Mit Hilfe Pedrillos gelingt es ihm den Wachmann vorerst zu überlisten. Die Flucht missglückt jedoch und die Gefangenen werden Bassa Selim vorgeführt. Dieser erkennt in Belmonte den Sohn seines Erzfeindes – doch Gnade steht ihm näher als Rache. Er schenkt den Fremden zum Entsetzen Osmins die Freiheit.
WOLFGANG AMADEUS MOZART feierte mit «Die Entführung aus dem Serail» seinen zu Lebzeiten grössten Bühnenerfolg. Das im Auftrag von Kaiser Joseph II. komponierte Singspiel entsprach dem Geschmack des Wiener Publikums, denn exotische Sujets waren in Mode und die Zuschauer waren durstig nach Geschichten und Abenteuern aus fernen Gegenden und Kulturen. Dennoch heben sich Kompositionsstil und Niveau der «Entführung aus dem Serail» deutlich von der zeitüblichen Singspieltradition ab: Anstelle von simplen Strophenliedern und Chansonetten finden sich anspruchsvolle Arien, Ensembles und Chorszenen. Zudem verstand es Mozart geschickt, türkische Janitscharenmusik in das Werk einzuarbeiten – im Orchester ist nebst dem üblichen Instrumentarium auch ein Janitscharenensemble, bestehend aus Piccoloflöte und Schlaginstrumenten, besetzt.
-
MI 07. DO 08. FR 09.Ursus und Nadeschkin
-
Ursus und NadeschkinMIT NEUEN «PERLEN, FREAKS & SPECIAL GUESTS»MI 07. 05. 2014, 20:00 Uhr
DO 08. 05. 2014, 20:00 Uhr
FR 09. 05. 2014, 20:00 UhrMIT: Ursus & Nadeschkin und GästenABO Kabarett
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–Beflügelt von der Idee, die unterschiedlichsten Bühnenkünste aus nah und fern an einem gemeinsamen Abend kurzzuschliessen, organisieren, produzieren und moderieren Ursus & Nadeschkin seit über 20 Jahren regelmässig «Perlen, Freaks & Special Guests» und präsentieren dem Publikum ihre Lieblingskünstler in einem wilden Mix aus Nummern und Genres. Die Künstler kommen aus aller Herren Länder und sorgen dafür, dass Ursus & Nadeschkin alle Hände voll zu tun haben. Denn dieser Abend platzt aus allen Nähten – garantiert! Die Tournee dauert einen Monat, beginnt im Casinotheater Winterthur, endet im Volkshaus Zürich und ist dazwischen von Luzern bis Basel, von Biel bis Schaffhausen und vom Berner Oberland bis ins Wallis fast überall zu sehen.
URSUS & NADESCHKIN sagen über das Programm selbst: «Perlen, Freaks & Special Guests ist für uns wie Weihnachten im Spätsommer ... ein völlig eigennütziges Unternehmen, weil wir ausschliesslich die Künstler zusammentrommeln, die wir selber gerne sehen möchten – und mit denen wir Lust haben, einen Monat durch die Schweiz zu touren ... !».
-
SA 24. SA 24. SA 24. SO 25. SO 25.Geführte Theater Geschichte
-
Geführte Theater GeschichteDIE SCHAUSPIELER DOMINIK KASCHKE & ROMEO MEYER FÜHREN SIE SPIELEND DURCH DAS THEATER IM RAHMEN DES JUBILÄUMS «150 JAHRE MUSIKSCHULE MKS»SA 24. 05. 2014, 12:00 Uhr
SA 24. 05. 2014, 18:00 Uhr
SA 24. 05. 2014, 22:00 Uhr
SO 25. 05. 2014, 11:00 Uhr
SO 25. 05. 2014, 14:00 UhrKONZEPTION: Dominik Kaschke, Jens Lampater, Romeo Meyer
PRODUKTION: Stadttheater Schaffhausen
MIT: Dominik Kaschke und Romeo MeyerABO ---
PREISE Eintritt frei
INFO auf max. 20 Besucher begrenzt RESERVATION über die Theaterkasse150 Jahre MKS bedeutet fast auch schon 150 Jahre Stadttheater Schaffhausen. Denn im Jahr 1864 wurde durch das grosszügige Geschenk Johann Conrad Imthurns nicht nur der Grundstein für die Musikschule Schaffhausen gelegt, welche 2014 ihr 150-jähriges Bestehen feiert, sondern es wurden auch die Weichen für die künftige Führung eines Theaters auf dem Herrenacker gestellt! Grund genug, einen Blick zurück zu werfen auf die Anfänge des «Imthurneums»: Wie sah das Theater damals aus? Wer stand auf der Bühne, wer sass im Zuschauerraum? Welche Anekdoten schlummern in den Katakomben, welche Persönlichkeiten gingen hier ein und aus? Und wie wurde aus dem als «Zuglufttheater» und «Wanzenhütte» verschrienen alten Theater schliesslich unser heutiges Stadttheater? Kaschke und Meyer führen das Publikum mit historischen Fakten und improvisierten Szenen eine Stunde lang durch das Stadttheater. Es geht vor und hinter die Bühne, drunter und drüber und letztlich steht man selbst auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Der in Berlin geborene Wiener DOMINIK KASCHKE und der Basler ROMEO MEYER entwickeln seit 2009 individuelle Theaterformate. Die beiden Schauspieler lernten sich im Ensemble des Theater St.Gallen kennen und standen dort in etlichen Produktionen gemeinsam auf der Bühne. Neben «Improvisationen à la carte» entwickelten sie die erfolgreiche Show «Late Night LOK» für die St. Galler Lokremise, in der sie seit 2010 Stand-up Comedy, Improvisationen, Musik und Talkgäste zu aktuellen Themen präsentieren.
JUN
-
MI 11.Kapelle eidgenössisch Moos
-
Kapelle eidgenössisch Moos«LÄNDLER WOLLEN MITREDEN» EIN MUSIKTHEATRALISCHER BALANCEAKTMI 11. 06. 2014, 19:30 UhrVON UND MIT: Ruedi Häusermann (Regie und Klarinette), Herwig Ursin (Schauspiel und Akkordeon), Jan Ratschko (Schauspiel und Bassklarinette)ABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
INFO Spielplanpräsentation 2014 / 2015«Eidgenössisch Moos» ist eine Ländlerkapelle, aber keine konventionelle, sondern eine anarchistische, freischaffende. Mit einem offenen Blick, einer kindlichen Neugier und einem experimentellen Geist machen sie den Blick frei für Randerscheinungen, Nebenereignisse, Überlagerungen, Parallelitäten, Reibungen, geben Abwegigem Raum, rütteln an den einheimischen Urtraditionen. Die drei Herren geben alles und haben ihrer heimlichen Passion, der «EchtenSchweizerLändlermusik », einen Abend gewidmet. Mit Pendeljodel, Kopflautsprecher, Juchzerautomat, Schellenstopfen. Ein Plädoyer für den Alten Berner Marsch hebt an: «Er verspricht dem Ohr nicht viel, aber er hält, was er verspricht, das ist immerhin etwas». Und nicht zuletzt beschwören sie den Altmeister Kasi Geisser, einen allerersten Spezialisten und Schöpfer der Schweizer Volksmusik. Wahrlich eine pfiffige Kapelle!
RUEDI HÄUSERMANN, 1948 in Lenzburg geboren, studierte Ökonomie und Musik und wandte sich früh dem Jazz und der freien Improvisation zu. Er arbeitete u.a. am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Basel, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, am Staatstheater Hannover, am Burgtheater Wien und bei den Münchner Opernfestspielen. Seit 2010 realisierte er verschiedene musiktheatralische Abende am Schauspielhaus Zürich. 2011 wurde Ruedi Häusermann mit dem Zürcher Kunstpreis ausgezeichnet.
SPIELPLANPRÄSENTATION: Zu Beginn der Vorstellung präsentiert Theaterleiter Jens Lampater mit ausgewählten Gästen die Höhepunkte der Saison 2014 / 2015 und gibt einen Überblick über die Abonnements der neuen Spielzeit.











