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Spielplan 2013 / 2014

APR

Dada Masilo: «Swan Lake»
Dada Masilo: «Swan Lake»
IM RAHMEN DES MIGROS-KULTURPROZENT TANZFESTIVAL STEPS
SCHWANENSEE MIT AFRIKANISCHEM DREH: EIN AUFWÜHLEND NEUINTERPRETIERTER KLASSIKER
MI 30. 04. 2014, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Dance Factory, Johannesburg (Südafrika); Interarts Riviera, Lausanne; in Partnerschaft mit der Biennale de la danse, Lyons
CHOREOGRAFIE: Dada Masilo, Lew Iwanow
ABO Gemischt, Tanz
PREISE 50.– | 40.– | 30.– | 20.–
Talk im Theater 18:45
Schwanensee einmal ganz anders – als Reise mitten in die explosive Welt Südafrikas. Natürlich mit Peter Iljitsch Tschaikowskis berühmter Musik, und auch die weissen Schwäne und Spitzenschuhe fehlen nicht. Dada Masilos Interpretation des russischen Klassikers gründet auf ihrer profunden Kenntnis von Lew Iwanows Originalchoreografie. Doch in ihrer berührenden, ja aufwühlenden Inszenierung wird das Libretto aus der Neoromantik um viele Facetten afrikanischer Liebesgeschichten bereichert. Mit einem geschickten dramaturgischen Dreh lässt Masilo die Schwanenschar, bestehend aus 13 schwarzen Tänzerinnen und Tänzern, ganz persönliche Erfahrungen und Ansichten erzählen. So ist ihr «Swan Lake» nicht nur eine faszinierende Mischung aus afrikanischen Tanzschritten, zeitgenössischer Dynamik, Music Hall und klassischem Ballett. Es ist auch ein Plädoyer für Menschlichkeit. Zwar bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, doch keine Ausgrenzung, nichts Trennendes zeigt die Choreografin, die selber während der Apartheid in Soweto aufgewachsen ist. Stattdessen Integration, Austausch, verbindende Wärme und eine lebensbejahende Fröhlichkeit, buchstäblich federleicht getanzt.



     

Schon in ihrer Kindheit im Township Soweto träumte DADA MASILO vom Tanzen. Heute gilt sie in ihrer Heimat Südafrika als «Queen of Dance» und ist mit ihrem 13-köpfigen Ensemble die Referenz der südafrikanischen Tanzszene. An internationalen Festivals ist sie ein gefragter Star, nun tritt sie zum ersten Mal in der Schweiz auf. In Schaffhausen zeigt sie den «Schwanensee» in einer hinreissenden «südafrikanisierten» Version. Mühelos spannt sie dabei den weiten Bogen von der europäischen Romantik in die afrikanische Realität.

MAI

Die Entführung aus dem Serail
Die Entführung aus dem Serail
SINGSPIEL VON WOLFGANG AMADEUS MOZART
TEXT VON JOHANN GOTTLIEB STEPHANIE DEM JÜNGEREN NACH EINEM LIBRETTO VON CHRISTOPH FRIEDRICH BETZNER
MO 05. 05. 2014, 19:30 Uhr
DI 06. 05. 2014, 19:30 Uhr
PRODUKTION: Theater Biel Solothurn
MIT: Rosa Elvira Sierra, Anna Gössi, Christian Baumgärtel, Konstantin Nazlamov u. a.

ABO Musiktheater, Gross Gemischt
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.–
Talk im Theater jeweils 18:45
Drei Europäer, unfreiwillig im orientalischen Serail Bassa Selims festgehalten, geraten immer wieder in Konfrontation mit dem Aufseher Osmin. Vor allem Konstanze und Blonde möchten sich nicht der fremden Kultur und dessen Frauenbild unterwerfen. Da verwundert es nicht, dass Osmin nicht erfreut ist, wenn noch ein Europäer auftaucht: Belmonte. Er ist gekommen, um seine Verlobte Konstanze zu befreien. Mit Hilfe Pedrillos gelingt es ihm den Wachmann vorerst zu überlisten. Die Flucht missglückt jedoch und die Gefangenen werden Bassa Selim vorgeführt. Dieser erkennt in Belmonte den Sohn seines Erzfeindes – doch Gnade steht ihm näher als Rache. Er schenkt den Fremden zum Entsetzen Osmins die Freiheit.



   

WOLFGANG AMADEUS MOZART feierte mit «Die Entführung aus dem Serail» seinen zu Lebzeiten grössten Bühnenerfolg. Das im Auftrag von Kaiser Joseph II. komponierte Singspiel entsprach dem Geschmack des Wiener Publikums, denn exotische Sujets waren in Mode und die Zuschauer waren durstig nach Geschichten und Abenteuern aus fernen Gegenden und Kulturen. Dennoch heben sich Kompositionsstil und Niveau der «Entführung aus dem Serail» deutlich von der zeitüblichen Singspieltradition ab: Anstelle von simplen Strophenliedern und Chansonetten finden sich anspruchsvolle Arien, Ensembles und Chorszenen. Zudem verstand es Mozart geschickt, türkische Janitscharenmusik in das Werk einzuarbeiten – im Orchester ist nebst dem üblichen Instrumentarium auch ein Janitscharenensemble, bestehend aus Piccoloflöte und Schlaginstrumenten, besetzt.
Ursus und Nadeschkin
Ursus und Nadeschkin
MIT NEUEN «PERLEN, FREAKS & SPECIAL GUESTS»
MI 07. 05. 2014, 20:00 Uhr
DO 08. 05. 2014, 20:00 Uhr
FR 09. 05. 2014, 20:00 Uhr
MIT: Ursus & Nadeschkin und Gästen
ABO Kabarett
PREISE 60.– | 50.– | 40.– | 25.– Spezialangebot für Coop Supercard Inhaber: Die limitierte Anzahl Coop-Karten für die Vorstellung vom 9.5.2014 können unter Angabe der Supercard-Nummer am Schalter oder per Telefon bezogen werden.
Beflügelt von der Idee, die unterschiedlichsten Bühnenkünste aus nah und fern an einem gemeinsamen Abend kurzzuschliessen, produzieren und moderieren Ursus & Nadeschkin seit über 20 Jahren regelmässig «Perlen, Freaks & Special Guests». Die beiden präsentieren dem Publikum ihre Lieblingskünstler in einem wilden Mix an Nummern und Genres. Dieses Mal mit dabei sind der schwebende Wall Clown Tobias Wegner, der Breakdancer auf Krücken Stix, das experimentelle Diabolokünstlerduo Compagnie Filophile, das Einfrauorchester Frölein Da Capo, die poetischen «Mikro-Akrobaten» Baccalà Clown und die Trommelgruppe Top Secret.





URSUS & NADESCHKIN sagen über das Programm selbst: «Perlen, Freaks & Special Guests ist für uns wie Weihnachten im Spätsommer ... ein völlig eigennütziges Unternehmen, weil wir ausschliesslich die Künstler zusammentrommeln, die wir selber gerne sehen möchten – und mit denen wir Lust haben, einen Monat durch die Schweiz zu touren ... !».
Geführte Theater Geschichte
Geführte Theater Geschichte
DIE SCHAUSPIELER DOMINIK KASCHKE & ROMEO MEYER FÜHREN SIE SPIELEND DURCH DAS THEATER IM RAHMEN DES JUBILÄUMS «150 JAHRE MUSIKSCHULE MKS»
SA 24. 05. 2014, 12:00 Uhr
SA 24. 05. 2014, 18:00 Uhr
SA 24. 05. 2014, 22:00 Uhr
SO 25. 05. 2014, 11:00 Uhr
SO 25. 05. 2014, 14:00 Uhr
KONZEPTION: Dominik Kaschke, Jens Lampater, Romeo Meyer
PRODUKTION: Stadttheater Schaffhausen
MIT: Dominik Kaschke und Romeo Meyer
ABO ---
PREISE Eintritt frei
Auf max. 20 Besucher begrenzt RESERVATION über die Theaterkasse
 
150 Jahre MKS bedeutet fast auch schon 150 Jahre Stadttheater Schaffhausen. Denn im Jahr 1864 wurde durch das grosszügige Geschenk Johann Conrad Imthurns nicht nur der Grundstein für die Musikschule Schaffhausen gelegt, welche 2014 ihr 150-jähriges Bestehen feiert, sondern es wurden auch die Weichen für die künftige Führung eines Theaters auf dem Herrenacker gestellt! Grund genug, einen Blick zurück zu werfen auf die Anfänge des «Imthurneums»: Wie sah das Theater damals aus? Wer stand auf der Bühne, wer sass im Zuschauerraum? Welche Anekdoten schlummern in den Katakomben, welche Persönlichkeiten gingen hier ein und aus? Und wie wurde aus dem als «Zuglufttheater» und «Wanzenhütte» verschrienen alten Theater schliesslich unser heutiges Stadttheater? Kaschke und Meyer führen das Publikum mit historischen Fakten und improvisierten Szenen eine Stunde lang durch das Stadttheater. Es geht vor und hinter die Bühne, drunter und drüber und letztlich steht man selbst auf den Brettern, die die Welt bedeuten.



Der in Berlin geborene Wiener DOMINIK KASCHKE und der Basler ROMEO MEYER entwickeln seit 2009 individuelle Theaterformate. Die beiden Schauspieler lernten sich im Ensemble des Theater St.Gallen kennen und standen dort in etlichen Produktionen gemeinsam auf der Bühne. Neben «Improvisationen à la carte» entwickelten sie die erfolgreiche Show «Late Night LOK» für die St. Galler Lokremise, in der sie seit 2010 Stand-up Comedy, Improvisationen, Musik und Talkgäste zu aktuellen Themen präsentieren.
Red Bull Flying Bach
Red Bull Flying Bach
BREAKDANCE MEETS KLASSIK: DAS «WOHLTEMPERIERTE KLAVIER» TRIFFT AUF DIE FLYING STEPS
FR 30. 05. 2014, 21:00 Uhr
SA 31. 05. 2014, 21:00 Uhr
PRODUKTION: Flying Steps Entertainment GmbH
KLAVIER UND KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Christoph Hagel
CHOREOGRAFIE UND KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Vartan Bassil
CEMBALO: Margit Kovács
MIT: Anna Holmström, Yamine Manaa (Spider), Pierre Bleriot (Punisher), Michael Rosemann (Mikel), Mario Alan da Silva (Aldo), Khaled Chaabi (KC-1), Nordine Dany Grimah (Nono), Gengis Ademoski (Lil Ceng)
ABO Tanz, Jugendabo
PREISE 75.– | 60.– | 40.– | 25.–
Im Rahmen des 25. Internationalen Bachfests Schaffhausen
Bach und Breakdance passen nicht zusammen? Das Gegenteil beweisen die vierfachen Breakdance-Weltmeister Flying Steps und Opernregisseur Christoph Hagel mit ihrer faszinierenden Performance «Red Bull Flying Bach». Mit ihrer einzigartigen und innovativen Übersetzung von Bachs «Wohltemperiertem Klavier» sprengen sie die Grenzen zwischen Hoch- und Jugendkultur und faszinierten bereits 140’000 Zuschauer weltweit. Ton für Ton. Schritt für Schritt. Mit Klavier, Cembalo und elektronisch verfremdeten Beats. Mit Headspins, Powermoves und Freezes. Mit Visuals. Mit eigener Geschichte. 70 Minuten lang.



   

RED BULL FLYING BACH kombiniert höchstklassiges Breakdancing mit klassischer Musik und begeistert mit einer phänomenalen artistischen Verschmelzung von Jugend- und Hochkultur. Vor weltweit ausverkauften Rängen tanzen die Breakdancer der legendären Berliner Crew zu Musik, welcher sonst nur still und andächtig gelauscht wird. Der deutsche Operndirigent Christoph Hagel, der unter anderem bereits Mozarts «Zauberflöte » in einem U-Bahnhof inszenierte, bewerkstelligte ein Aufeinandertreffen zweier völlig konträrer Kunstrichtungen.

JUN

Kapelle Eidgenössisch Moos
Kapelle Eidgenössisch Moos
«LÄNDLER WOLLEN MITREDEN» EIN MUSIKTHEATRALISCHER BALANCEAKT
MI 11. 06. 2014, 19:30 Uhr
VON UND MIT: Ruedi Häusermann (Regie und Klarinette), Herwig Ursin (Schauspiel und Akkordeon), Jan Ratschko (Schauspiel und Bassklarinette)
KOPRODUKTION: Theater Tuchlaube Aarau, Kaserne Basel, Kleintheater Luzern, Migros-Kulturprozent, Schlachthaus Theater Bern, Theater Chur
ABO ---
PREISE 25.– | 15.– für Lehrlinge, Schüler und Studenten
Spielplanpräsentation 2014 / 2015
«Eidgenössisch Moos» ist eine Ländlerkapelle, aber keine konventionelle, sondern eine anarchistische, freischaffende. Mit einem offenen Blick, einer kindlichen Neugier und einem experimentellen Geist machen sie den Blick frei für Randerscheinungen, Nebenereignisse, Überlagerungen, Parallelitäten, Reibungen, geben Abwegigem Raum, rütteln an den einheimischen Urtraditionen. Die drei Herren geben alles und haben ihrer heimlichen Passion, der «EchtenSchweizerLändlermusik », einen Abend gewidmet. Mit Pendeljodel, Kopflautsprecher, Juchzerautomat, Schellenstopfen. Ein Plädoyer für den Alten Berner Marsch hebt an: «Er verspricht dem Ohr nicht viel, aber er hält, was er verspricht, das ist immerhin etwas». Und nicht zuletzt beschwören sie den Altmeister Kasi Geisser, einen allerersten Spezialisten und Schöpfer der Schweizer Volksmusik. Wahrlich eine pfiffige Kapelle!


RUEDI HÄUSERMANN, 1948 in Lenzburg geboren, studierte Ökonomie und Musik und wandte sich früh dem Jazz und der freien Improvisation zu. Er arbeitete u.a. am Theater Neumarkt in Zürich, am Theater Basel, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, am Staatstheater Hannover, am Burgtheater Wien und bei den Münchner Opernfestspielen. Seit 2010 realisierte er verschiedene musiktheatralische Abende am Schauspielhaus Zürich. 2011 wurde Ruedi Häusermann mit dem Zürcher Kunstpreis ausgezeichnet.
SPIELPLANPRÄSENTATION: Zu Beginn der Vorstellung präsentiert Theaterleiter Jens Lampater mit ausgewählten Gästen die Höhepunkte der Saison 2014 / 2015 und gibt einen Überblick über die Abonnements der neuen Spielzeit.
Il Re Pastore
Il Re Pastore
Serenata in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 206 (1775)
Zürcher Hochschule der Künste & Akademisches Kammerorchester Zürich AKO
DO 12. 06. 2014, 20:00 Uhr
Musikalische Leitung: Johanns Schlaefli
Regie: Michael Simon
Ausstattung: Martin Holzhauer
Dramaturgie: Jan Dvorák
Musikalische Assistenz: Dominic Limburg
Sopran: Maria Gerter, Diomari Montoya, Simona Rigling
Tenor: Tamas Bertalan Henter
Bariton: Sascha Kramer
Cembalo: Dominic Limburg
ABO ---
PREISE 25.- / 15.- (ermässigt)
 
Auf einem seiner Feldzüge befreit Alexander der Große ganz nebenbei die Stadt Sidon von ihrem tyrannischen Herrscher. Der rechtmäßige Königssohn ist als sanftmütiger Schäfer aufgewachsen und ahnt nichts von den Absichten, ihn in seine ererbten Rechte einzusetzen. Doch die Erhebung eines Schäfers zum König schafft jede Menge Schwierigkeiten. Seine Geliebte, die geflüchtete Tochter des Tyrannen, der engste Vertraute Alexanders – alle sind verstört, für alle brechen Gewissheiten und Pläne zusammen.

Dirigent Johannes Schlaefli und Regisseur Michael Simon von der ZHdK werden den Abschlussjahrgang 2014 des Master Oper durch diesen frühen Geniestreich Mozarts führen. Es spielt das Akademische Kammerorchester Zürich AKO. Eine Produktion des Master Oper der ZHdK unter Leitung von Res Bosshart.


Tanz Akademie Zürich: «fussspuren X»
Tanz Akademie Zürich: «fussspuren X»
Jubiläumsgala der Tanz Akademie Zürich
SA 28. 06. 2014, 17:30 Uhr
SO 29. 06. 2014, 14:00 Uhr
LEITUNG Steffi Scherzer und Oliver Matz

CHOREOGRAPHIEN Jean-Guillaume Bart, Kinsun Chan, Beate Vollack, Marina Stocker
  
ABO ---
PREISE 50.- / 40.- / 30.- / 20.-
Lehrlinge, Studenten und Schüler (bis 25 Jahre): 10.- Ermässigung auf allen Plätzen

VORVERKAUF AB 07.03.2014


Die Tanz Akademie Zürich feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass treten die Studierenden zum ersten Mal im Opernhaus Zürich und im Stadttheater Schaffhausen auf. Mit der Galavorstellung «fussspuren X» erwartet das Publikum ein bunt gefächertes Programm quer durch alle Stilarten des Tanzes. Diese Bühnenauftritte der jungen Tänzerinnen und Tänzer gehören mit zum Curriculum der Ausbildung und sind wichtige Etappen auf ihrem Weg zum erfolgreichen Eintritt in die Berufswelt. Es kommen zum Teil neukreierte Werke der renommierten Choreographen Jean-Guillaume Bart, Kinsun Chan, Beate Vollack, Brigitta Luisa Merki und Marina Stocker zur Aufführung.

Lassen sie sich vom Bewegungsreichtum dieser Choreographen und von der jugendlichen Frische und Tanzbegeisterung unserer angehenden Ballerinen und Ballerinos verzaubern, Vorhang auf!